Das Vox-Orakel sprach zur Marktplatzabstimmung – und der Stadtrat erklärt, was nun werden wird. Hier die News: Mindestens 83 Prozent der Stimmberechtigten wollen einen autofreien Marktplatz/Blumenmarkt. Der Stadtrat will deshalb die 50 Parkplätze aufheben, die es dort und in den angrenzenden Gassen hat. Wie und ob die Plätze kompensiert werden (müssen), ist noch nicht klar.
Die Tiefgarage wird nicht gebaut. Der Stadtrat wird das Baurecht (Konzession) nicht erteilen.
Die Calatrava-Halle bleibt. Es braucht aber eine neue Lösung für die Haltestelle auf der Hecht-Seite. Sie wird in Richtung «Pfund» verschoben.
Es braucht eine Lösung für den ständigen Markt. Wie die aussehen wird, ist noch nicht klar.
Der Stadtrat wird nun möglichst rasch eine neue Vorlage mit den neuen Eckpunkten ausarbeiten. Die SP hat eine Initiative lanciert, die in wesentlichen Punkten deckungsgleich mit den Absichten des Stadtrats ist. Am Freitag wird das Nein-Komitee um Hansueli Stettler seinerseits Vorschläge präsentieren.
Aufgrund der Vox-Analyse würde eine Vorlage, die einen autofreien Marktplatz und das Behalten des Calatrava vorsieht, eine deutliche Mehrheit (67%) erzielen.
Interessant noch die politische Auswertung. Der Vox-Analytiker sprach von einer unheiligen Allianz: Grüne-Wähler: 69% Nein SP-Wähler: 52% Nein CVP-Wähler: 33% Nein FDP-Wähler: 33% Nein SVP-Wähler: 57% Nein Keine Partei: 63% Nein —
24/7 Traumacore
Kunst in Oberuzwil
Musik
Patrick Kessler erhält den Ausserrhoder Kulturpreis 2026. Der Kontrabassist, Klangkünstler und Kurator aus Gais reist mit alten Lautsprechern nach Wien und Hanoi, tritt mit Insekten in einen musikalischen Dialog und findet seine wichtigsten Lektionen nicht unbedingt an Hochschulen.
Die Mobilitätsallianz Ostschweiz will Pendler:innen zum Umstieg vom Auto auf Bus, Bahn und Velo bewegen. Bei den zehn beteiligten Grossunternehmen lässt bereits jede fünfte Person das Auto am Morgen stehen. Nun sollen 500 weitere Firmen folgen.
Augustin Rebetez macht keine halben Sachen. Seine Kunst ist ausufernd und dicht zugleich. Er entwickelt anspielungsreiche Bildwelten – aktuell in der Kunsthalle Arbon.
Der Kanton Appenzell Innerrhoden plante am Landsgemeindeplatz in Appenzell ein neues Gebäude für die Gerichte, die Bibliothek und die kantonale Verwaltung. Die eidgenössischen Kommissionen für Natur- und Heimatschutz und jene für Denkmalpflege brachten das Projekt jedoch zu Fall.
Offener Brief an die Bundespolitik
Das Figurentheater St.Gallen wird 70. Was sich verändert hat, warum Puppen Kinder wie Erwachsene faszinieren und wie man auch Jugendliche erreichen kann: ein Gespräch zum Jubiläum.
Die zweite Ausgabe des audiovisuellen Festivals Susurrus in der Mülenenschlucht widmet sich der «mehr-als-menschlichen» Mitwelt. Mit akustischen und performativen Interventionen erkundet das Festival neue Formen der Beziehung zwischen Mensch und Natur.
In der Ausstellung «Die leisen Unterschiede» im Haus zur Glocke in Steckborn befassen sich fünf Künstler:innen mit der Wahrnehmung von Unterschieden.
Kolumne: Heppelers Bestiarium
Mit dem Ensemble TAK aus New York gastierte am Dienstag ein Neue-Musik-Quintett von Weltrang im St.Galler Kultbau. Organisiert vom Zyklus Contrapunkt, hätte der Abend mehr Publikum verdient. Ein Bubble-Problem?
Das St.Galler Kulturmuseum öffnet in der neuen Ausstellung «Stereotypes: Neanderthalerin» den Blick auf diese Steinzeitmenschen. Die Schau mit viel Pink verknüpft geschickt Spiel mit Wissenschaft und Vergangenheit mit Gegenwart.
Das Theater an der Grenze in Kreuzlingen startet heute in die neue Spielzeit. Kürzlich verstarb die prägende Co-Präsidentin Anna Rink. Ausserdem fällt der bisherige Spielort im Kulturzentrum Kult-X bis Ende 2027 weg. Wie der Verein diese Hürden meistert, erzählen Präsidentin Vroni Ellenbroek und Klaus Okrafka aus der Programmleitung im Interview.
St. Gallen startete gut in die Partie, agierte aber oftmals zu umständlich gegen tief verteidigende Sittener und blieb letztlich glücklos.
Auf seinem neuen Soloalbum thematisiert Manuel Stahlberger die Überhitzung. Die klimatische, die gesellschaftliche, die politische. Gemeinsam mit Bit-Tuner hat der St.Galler Musiker dafür einen düsteren, elektronischen Sound gefunden.
An Kleinbauten gehen wir oft achtlos vorbei: Buswartehäuschen, öffentliche WCs, nicht mehr gebrauchte Telefonkabinen oder Feuerwehr- und Strassenwärtermagazine. Aktuell gibt es dazu eine Ausstellung im 1. Stock des Rathauses St.Gallen.
Bis 2050 will die Stadt St.Gallen klimaneutral sein. Karin Hungerbühler und Tobias Fischer-Künzler von der Dienststelle Umwelt und Energie beantworten Fragen zur bevorstehenden Klimawoche und zum Klimaschutz in der Stadt.