FC St.Gallen vs. FC Luzern 2:2 – Immerhin ein Punkt
Gegen dieses Luzern müsste der FC St.Gallen eigentlich drei Punkte einfahren. Zum Schluss muss er aber froh sein, dass es immerhin einer wird. Der Ausgleich gelingt erst weit in der Nachspielzeit per Penalty. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
18.37 Uhr – Damit bedanken wir uns fürs Mitlesen. Sie lesen uns zum nächsten Mal am Donnerstag beim Rückspiel gegen Sheriff Tiraspol. Dann am Ticker für Sie: R.Z. und C.W.
18.35 Uhr – Nun ja, eigentlich müsste man hier drei Punkte einfahren. In der ersten Halbzeit liess der FCSG die Effizienz vermissen und in der zweiten Halbzeit liess man zwei unnötige Tore zu. Fast wären die Espen sogar ganz ohne Punkte geblieben, hätte nicht Görtler weit in der Nachspielzeit noch per Penalty ausgeglichen, nachdem ein vermeintlicher Treffer kurz zuvor noch aberkannt worden war.
18.33 Uhr – Das wars. 2:2.
Jetzt aber wirklich! 2:2!
Nach VAR-Konsultation wird der Penalty gegeben.
Beim vermeintlichen Ausgleich soll irgendwo ein Foul geschehen sein. Jetzt gerade haben die St.Galler ein Handspiel der Luzerner gesehen, der Schiri aber nicht. Der VAR?
Ein Luzerner sieht gelb-rot, nur hatte er noch keine gelbe. Das hat man davon, wenn man die gleiche Lockenfrisur trägt.
Der vermeintliche Ausgleich wird nicht gegeben. Noch wissen wir nicht, warum.
Immerhin Zigi zaubert. Überlüpfelt den Luzerner Stürmer und rettet damit eine missglückte Verteidigeraktion. Drei Minuten noch.
Das Gegenteil geschieht: Luzern trifft zum 2:1. Sieben Minuten Nachspielzeit.
«Glaubsch no dra?», fragt O.K. in Richtung R.S. «Tuemi schwer, dra z'glaube.» Wir wüssten bei aller Fantasie grad nicht, wer hier für St.Gallen treffen könnte. «Vielleicht Eigegoal vom Luzerngoalie.»
Was St.Gallen fehlt: Ein Spieler wie Daniel Mikołajewski, der hier viel Zug aufs Goal bringt. Ärgerlicherweise für Luzern.
Owusu schiesst Fazlij ab, das ermöglicht Luzern einen Konter zu fahren. Beinahe fällt das 2:1 auf der falschen Seite, Zigi ist zur Stelle.
Bei den Luzernern wird Knezevic ausgewechselt. Hatte der in Halbzeit Eins nicht noch eine Gesichtsmaske?
Mit der «Espenmoos»-Besingerei kommt die St.Galler Torgefahr zurück. Aber schaut man auf der Tribüne die Gesichter, sieht man strenge Blicke. Ein 1:1 gegen Luzern fühlte sich wie eine Kanterniederlage ein.
Baldé stolpert über den Ball.
Eckball und beinahe das 2:1 durch Görtler. So nahe waren wir schon eine Weile nicht mehr am Torerfolg.
St.Gallen macht das Spiel, Luzern aber irgendwie gefährlicher.
Stanic und ein Luzerner prallen mit den Köpfen aufeinander. Das hat bis auf die Medienplätze hoch gescheppert. Scheint bei beiden aber gut ausgegangen zu sein.
Fazliji kommt für Frokaj. Wann kommt St.Gallen mal wieder gefährlich vors Luzerner Tor? Unklar.
Dudic ist wieder on air. Beim Testen sieht er aber eher nach Zivi mit Knopf im Ohr aus. Jänu.
Der Schiri hat den Kontakt zu Volketswil verloren. Er will aber offenbar gerne weiterhin Stimmen hören und holt sich einen neuen Akku. So lange pausiert das Spiel. Gianni Infantino ruft schon wieder an, ob denn noch etwas Werbung vorrätig sei.
St.Gallen wieder besser, aber doch harmlos. Für zumindest bizli Schwung sorgt Leon Frokaj. Ein Luzerner, weiss der Hörnli-Nachbar. Aus dem entlebuchischen Wolhusen, weiss Google.
Der Gästeanhang heute offenbar mit einheitlichen Mottoshirts. Ich vermute, das Motto ist "Jäger des verlorenen i."
...weil er sonst wie bei diesem Weitschuss halt nicht gut aussieht. Ausnützen können die St.Galler das leider nicht.
Ich versteh den FCL-Goalie schon, dass er sich Zeit lässt. So lange er mit dem Ball nichts macht, kann er auch nichts falsch machen.
Hunziker neu im Spiel und beinahe gefährlich vor dem Luzerner Goalie, der in der nächsten Situation signalisiert, dass er eigentlich gar nicht mehr spielen will. 1:1. für Luzern wär's der erste Punkt der Saison.
Es tröpfelt und windet und R.S. hat die Schnauze voll und verschwindet aufs Klo und St.Gallen spielt plötzlich in Luzern-Manier. Fehlerhaft, uninspiriert, ängstlich.
Dani Gygax an der Seitenlinie ist der engagierteste Luzerner. Bei weitem.
Schiri Dudic zieht grade den Ärger der St.Galler auf sich. Alle beschweren sich, ausser Frokaj, der Baldé bittet, zurück zu eilen. Dudic missversteht das offenbar und zeigt Frokaj Gelb.
Leichter Regen setzt ein.
Was ist denn hier los? Beinahe das 2:1 für die Luzerner. Wäre ich Sportkommentator, ich hätte gesagt, dass der Pfosten für die St.Galler retten musste. Bin ich aber nicht und erwecke deshalb kein Gestänge zum Leben. Item, knapp wars einewäg.
O.K. versucht mit Glacé in der einen und Handy in der anderen etwas auf Insta zu posten. Obs gelingt?
Die hören das nicht gerne und schiessen den Ausgleich. Unsäglich.
"So vil dummi Fehler", meint O.K. Glücklicherweise spricht er von den Gästen.
Halbzeit Zwei läuft.
17.20 Uhr – Gleich danach pfeift der Schiri. Halbzeit. Die Führung für die Espen ist verdient. Sie sind die bessere Mannschaft liessen aber die Effizienz etwas vermissen. Gegen dieses Luzern sind drei Punkte aber Pflicht.
Da ist der Luzerner Goaliepatzer! Daschner staubt ab, die wichtige Führung vor der Pause. Sie hatte sich abgezeichnet.
Inzwischen wursteln hier vor allem die Gäste. Luzern wankt, verursacht irgendwie ein Rückpassfoul. Daschner versuchts in Eckball-Manier, kein St.Galler Kopf dran. Nachspielzeit: 3 Minuten.
Ich seh schon Wetterleuchten im Westen.
«Zieht hier ein Gewitter auf?», fragt das Hörnli-Gspänli. Es riecht zumindest danach.
Wir müssen leider festhalten, Luzerns Goalie spielt heute bisher ziemlich gut. Noch kein spielbestimmender Patzer.
Frokaj kämpft sich vors Tor, wo ein Luzerner nur ballklemmend ein gefährlicher Abschluss verhindern kann. Umso gefährlicher wird's eine Aktion später: Daschners Weitschuss an die Latte. Stark gestreift vom Luzerner Goalie.
Ich tippe, hier fliegt noch ein Luzerner mit gelb-rot vom Platz.
Tuttoceneri-Experte R.Z. fragt per Whatsapp, wie man sich denn den Eintrag "Aus dem St.Galler Block steigt grüner Raum auf." vorstellen müsse. Ich habe pflichtschuldigst die KI gefragt: Der Typo ist ein Geschenk – „Grünraum" ist ja ein echtes Wort aus der Raumplanung. Ein Block, der Grünraum emittiert statt Rauch, ist praktisch die Lösung aller Städtebauprobleme. Ein paar Varianten für R.Z.:- Neue Beobachtung aus St. Gallen: Der Block setzt keinen Rauch frei, sondern Raum. Rund 20 m², leicht grünlich, steigen langsam auf und lösen sich in ca. 30 m Höhe auf.- Ganz einfach: St. Gallen emittiert neuerdings keinen Rauch mehr, sondern Grünraum. Der Block atmet aus, oben schwebt ein Park davon, die Stadtplanung applaudiert.
Weeeeit übers Tor, irgendwo in Richtung Himmelszelt. Der Fallrückzieher wird zur Zirkusnummer. Wir wiederholen uns: Baldé wird es klappen. (Grüsse an R.Z.!)
Baldé wieder, dieses mal per Fallrückzieher. Übers Tor.
Wenn hier einer Gefahr vors Luzerner Tor bringt, dann ist's wieder und wieder Baldé. Diesmal per Schuss von der Strafraumgrenze. In Baldé dürfte es klappen.
Der erste St.Galler Eckball. Daschner auf einen Luzerner.
Das wär mein Tor des Jahres geworden. Ein vermeintlich gefahrloser Ball von St.Gallen in die Spitze, der Luzerner kann nicht klären, plötzlich ist Baldé in der Nähe und versperrt dem Luzerner nun auch noch den Weg des Rückpasses. Zum Schluss kommt Baldé tatsächlich an den Ball, aber nur "blind" mit der Hacke. Der Luzerner Goalie hält problemlos.
Eckballverhältnis: Sangallä: 0! Luzern: 0! (Tatsächlich sind es 4). St.Gallen wurstelt sich hier etwas durch.
Trotz Wolken: Schiri Dudic verordnet eine Trinkpause. Gianni Infantino hat schon angerufen, ob man wohl ein bisschen Werbung schalten könne.
Graue Wolken ziehen über dem Stadion auf, es wird etwas kühler. Aus dem St.Galler Block steigt grüner Raum auf. Deutet sich hier die St.Galler Führung an?
Stanic bugsiert einen Luzerner weg. Der beklagt sich, kriegt aber keinen Foulpfiff. Deshalb beklagt er sich bei Stanic direkt. Die Konversation scheint von Weitem nicht unbedingt auf Augenhöhe abzulaufen. Man sieht Stanic förmlich sagen: "Wa wöttsch denn du ez do?"
Baldé wird von Witzig geschickt, stürmt auf den Luzerner Kasten, gute Drehung, Schuss knapp daneben. Beinahe die Führung.
"Diä Wolche chönd am Spil nur guet tue." Ich weiss auch nicht, wie die Argumentationskette dahinter geht, aber lassen wir uns überraschen.
Eckball vor dem St.Galler Tor. Nachschuss wird irgendwie gefährlich. Lozärn chunt langsam. Ho-ho-hopp Sangallä.
Der Luzerner Goalie fast mit dem obligaten Patzer. Eine Witzig-Flanke lässt er beinahe zu Baldé duchrutschen. Aber eben nur beinahe.
Meine erste Assoziation war jetzt eher so das billigste Bier, Eigenmarke.
Lozärn läuft heute übrigens in goldfarbigen Shirts auf. Mit dem OTTO's-Ausdruck aus der Brust sehen die Spieler wie Discounter-Praliné aus.
Hörnli-N.K. meinte grade, er gehe eigentlich immer in den Otto's (sorry, der Apostroph ist von ihnen) einkaufen, damit Luzern diese hässlichen Shirts behalten muss. Kann ich unterstützen.
O.K. hat sich gerade nach einer Aufstellung erkundigt. Ich mache mir etwas Sorgen.
Das hätte jetzt schon das 1:0 sein können, eigentlich müssen. Witzig wird lanciert, scheitert aber knapp.
Der Blick hat dieses Spiel übrigens zum Säntis-Pilatus-Derby erklärt. Übernächste Woche sind wir dann beim Polenta-Bratwurst-Derby in Lugano. Das Auswärtsspiel in Genf wird zum Lac Leman-Bodensee-Derby, das Spiel gegen Vaduz zum Grenzderby. Absurd.
Los geht's.
16.29 Uhr – Die Mannschaften sind da, die Fans bereit. Eindrücke wie immer auf unseren sozialen Kanälen.
16.27 Uhr – Neben uns heute ein Luzerner Radio (?). Auf jeden Fall spricht er sehr animiert über die Luzerner Aufstellung. Ich hab nach Simon Simoni abgehängt. Ich bin immer noch nicht sicher, ob ich seine Eltern feiern oder ihn bedauern soll.
16.25 Uhr – Mood: «Gohts guet?» –«Nei, isch heiss», sagt die ältere Dame von nebenan.
16.18 Uhr – Heute ist das erste Gastspiel der Luzerner in St.Gallen ohne Mario Frick. Er, der dieses Spiel wie kein anderer überhöht hat, fehlt aber irgendwie schon ein bisschen. Was bleibt denn nun noch, um Luzern nicht zu mögen? Okay, Luzern.
16.07 Uhr – Die Gäste stehen heute in der Sonne. Gefällt ihnen nicht so, sie sorgen selbst für Schatten.
16.05 Uhr – Ein Hinweis in eigener Sache (wobei, eigentlich ist es Ihre Sache, liebe Leser:innen): Das automatische Aktualisieren dieses Tickers funktioniert noch immer nicht so gut. Wir haben es deshalb ganz ausgestellt. Bitte aktualisieren Sie selbst.
16.03 Uhr – Auf unserem Pult liegt ein Zettel, man möge nach der Umbenennung doch bitte den gesamten Namen des Stadions in der Berichterstattung nennen. Machen wir gerne: Ein herzliches Willkommen aus dem Sitterstadion.
16.02 Uhr – Isch aso no warm do. R.S. sagt schon mal Hallo, sein Mittickerer kommt erst noch, aber das ist O.K.
Die St.Galler Regierung spart gegen ihren Willen weitere 60 Millionen Franken ein und rechnet für 2027 mit einem Plus von 55 Millionen Franken. Kulturelle Arbeit wird dabei weiter prekarisiert – mit einer grossen Ausnahme.
Filminstallation über Vergänglichkeit
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Viel Energie und noch viel mehr Punk gibts auf dem neuen Album Now To Ruin der Thurgauer Band S.G.A.T.V.. Getauft wird am 1. Oktober im Winterthurer Kraftfeld. Saiten hat vorab reingehört.
Wie können wir unseren Konsum nachhaltiger gestalten? In «Next Relations – Zukunft gestalten» zeigt das Gewerbemuseum Winterthur anhand von Arbeiten von Studierenden mögliche Ansätze. Eine anspruchsvolle Schau, die Hoffnung macht.
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Wer als Erntehelfer:in in der Schweiz arbeitet, tut dies in einer rechtlichen Grauzone. Das nützt vor allem einem System, das weder die Landwirt:innen noch die Konsument:innen im Alleingang ändern können. Ausserdem im Oktoberheft: zehn Jahre Unterwasser, eine Flaschenpost aus Halle (Saale), Kunst zum Thema Männlichkeit, Musik von The Black Salt und natürlich der Bücherherbst – mit neuer Literatur von Ostschweizer Autor:innen.
Human Human spielen melancholischen und fragilen Indie-Pop, der trotzdem warm und lichtdurchflutet ist. Das St.Galler Duo hat jetzt seine erste EP veröffentlicht und tritt am Wochenende gleich zweimal im Bahnhof Bruggen auf – erstmals mit einer Band.
Kommentar zur Beratung der Inklusionsinitiative im Nationalrat
1976 lässt sich Gerd Zikeli in der evangelischen Kirchgemeinde St.Gallen-Straubenzell zum Pfarrer wählen. Drei Jahre später wird er als gut vernetzter Holocaust-Leugner und Vorstandsmitglieder der ersten Neonazigruppe der Schweiz enttarnt. Heute beobachtet er Laufenten.
Bildhauer Peter Kamm haut keine Steine mehr im Atelier. Trotzdem entstehen neue Skulpturen, die aktuell in Steckborn zu sehen sind. Wie geht das?
In vielen Ausserrhoder Dörfern klapperten früher Webstühle und später Stickmaschinen. Inzwischen sind sie alle verstummt. Der Film Das Ende einer Ära porträtiert die Sticker Walter Sonderegger Senior und Junior aus Rehetobel und setzt der Branche ein Denkmal.
Der Schweizer Filmemacher Kaspar Kasics überlässt in seinem neuen Film Das unendliche Jetzt Menschen, die mit Demenz leben, die Bühne. Ein Experiment mit einem aussergewöhnlichen Storytelling, auf das es sich einzulassen lohnt.
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24/7 Traumacore
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Patrick Kessler erhält den Ausserrhoder Kulturpreis 2026. Der Kontrabassist, Klangkünstler und Kurator aus Gais reist mit alten Lautsprechern nach Wien und Hanoi, tritt mit Insekten in einen musikalischen Dialog und findet seine wichtigsten Lektionen nicht unbedingt an Hochschulen.