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FCSG vs. FC Luzern 1:3 – St.Gallen muss weiter warten

Im ersten Cupfinal seit 1998 unterliegt der FC St.Gallen und muss weiter auf den zweiten Cupsieg seit 1969 warten. Wer sich das Spiel wirklich nochmal antun will: Zum Nachlesen im SENF-Ticker.
Von  SENF Kollektiv
Bild: SENF

FCSG – Luzern 1:3

16.53 Uhr – Luzern ist Cupsieger, wir habens verkackt. Leider verdient muss man sagen. Zu harmlos waren wir heute. Mehr schreiben wir nicht, sonst müssen wir den Luzernern beim Feiern zuschauen. Das wollen wir echt nicht. Ihre gspässige Hymne zu hören reicht eigentlich schon für Ohrenkrebs. Augenkrebs brauchen wir echt nicht auch noch. Wir hoffen ihr versteht das. Danke fürs Mitlesen die ganze Saison. Wir sind auch nach der Sommerpause wieder für euch da. Geniesst den Sommer.

16.52 Uhr – Schlusspfiff. 

Minute 90+ – Ja, das wars dann wohl. Hinten und vorne zu harmlos. Sowohl spielerisch als auch beim Mümümü hatten die Luzerner heute die Nase vorne.

Minute 90 – Vier Minuten gibts obendrauf. Reichen wird das nicht.

Minute 89 – Zeidler legt sich mit Celestini an. „Des isch aifach ned normal“, meint der Deutsche. Was nicht normal ist, wissen wir nicht. Scheint wohl mit Görtler einen Zusammenhang zu haben, der gepflegt werden muss.

Minute 85 – Nun muss Watkowiak retten gegen einen Luzerner. Das wäre das 4:1 gewesen. Aber die Parade wohl leider unnötig, spannend wirds hier eher nicht mehr. Zu harmlos sind die Espen im Angriff.

Minute 83 – Schürpf trifft beinahe nochmal. „Chönntsch au mache, wenn än guete Tschutter wärsch“, findet R.S. Recht hat er, bringt uns aber auch nix. Das wird hier nichts mehr.

Minute 82 – Und schaub an erster Stelle am Mümümü. Ernsthaft, was hat der Typ für Probleme? V.S. aus BS ist heilig dagegen. Wobei, der kommt ja eigentlich auch aus LU. Passt irgendwie.

Minute 81 – Gimöno hat die Grätsche ausgepackt. Sonnenklare gelbe Karte für den St.Galler.

Minute 80 – Natürlich ist hier theortisch noch alles möglich. Aber das Gezeigte auf dem Feld ermutigt nicht gerade.

Minute 78 – Noch sind ca. 15 Minuten zu spielen. St.Gallen muss sich noch gewaltig steigern, wollen sie noch die Verlängerung erreichen.

Minute 75 – Müller hat ein Bebe, kann aber trotzdem schreien, als hätte er gerade eine grosse Ungerechtigkeit entdeckt. Vermutlich hat er am anderen Ende des Platzs vor 5 Minuten was gesehen.

Minute 74 – Zeider bringt Duah für Youan und Babic für Adamu. Da sind wir mal gespannt.

Minute 72 – Aber ernsthaft. So einen Unsympath habe ich selten erlebt. Ob St.Gallen gewinnt oder verliert, ob er spielt oder auf der Bank sitzt, er hat immer „en dumme Latz“. Immer.

Minute 71 – R.S. und Schaubi werden in diesem Leben keine Freunde mehr. Schaub ist „immer de glich Wixxer! I jedem Spiel!“

Minute 70 – Pasci trifft zum 3:1, er konnte alleine auf den St.Galler Torwart loslaufen. Der Luzerner Radiotyp hat sich soeben in die Hosen gemacht.

Minute 65 – Ausverkauft, möchte ich anmerken.

Minute 65 – Der Speaker gibt die Zuschauerzahl bekannt. 100 Zuschauer sind heute live dabei. Rekordkulisse bei einem Cupfinal.

Minute 62 – Ein Luzerner bleibt im Strafraum liegen und muss gepflegt werden. Schaub mal wieder, viel Mümümü, nichts dahinter. Zigi hingegen schreit nicht, er muss aber raus. Er hat sich bei irgend einer Aktion verletzt. Auch Stergiou geht raus. Warum wissen wir nicht…

Minute 60 – Und dieser Eckball verleitet einen weiteren Luzerner Radiotypen zu einen überschwänglichen „er hebt d’Hand!!!“. Als wäre Schaub der erste Fussballer ever, der bei einem Eckball die rechte Hand in die Höhe streckt.

Minute 59 – Luzern nun mit einer Chance, die nicht allzu schlecht war. Irgendwie geht der Ball dann aber ins Aus. Es gibt zwar Eckball, aber daraus wird nur ein weiterer Eckball.

Minute 58 – Hat schon mal jemand untersucht, wie viele Pfeifen die Schweizer Schiris in einer Saison verbrauchen? Und das mit dem Verbrauch in England gegenübergestellt? Ich vermute, in der Schweiz hält so eine Pfeife kein halbes Jahr.

Minute 56 – Egal wie viel Müll wir labern, Marius labert müller. Er sieht mal wieder ein Foul aus 500 Meter Entfernung. Der Typ scheint super Augen zu haben.

Minute 54 – R.S. zeigt gerade Nerven. Jede Aktion wird lauthals kommentiert. „Es mue nur eine de Latz uftue, denn pfiffter ey!“. Ich kann mit R.S. mitfühlen, es nervt echt.

Minute 52 – Wie kleinlich in der Schweiz gepfiffen wird, nervt mich ein ums andere Mal. Nur jetzt gerade wurde nicht kleinlich gepfiffen, als Youan in den Sechzehner läuft. Ich habs nicht gesehen, vermute aber, dass ich auch keinen Elfmeter gepfiffen hätte, einfach, weil in der Schweiz dauernd irgendwas gefordert wird. Das nervt.

Minute 50 – Wussten Sie, dass Pascal Schürpf in Luzern liebevoll Pasci genannt wird? Es scheint, alls hätten da alle einen Kosenamen. Schwegi, Pasci, Schissi. Süss.

Minute 49 – Der Luzerner Schürpf windet sich nach einem Kopfball. Der Ball hat ihn gefoult. Oder so.

Minute 48 – R.S. echauffiert sich über den Schiri. Er wirft ihm Mitleid vor. Als Luzerner laut heulen = Foul.

Minute 47 – Halbfinalheld Stilli spielt nun hinten rechts, Lüchiner hat Feierabend. Für Lüchinger kam Gimmöno. Zeidler wird mutiger.

Minute 46 – Das Spiel läuft wieder. 45 Minuten um mindestens das eine Tor aufzuholen.

15.58 Uhr – In der Halbzeit versichern nervöse St.Galler andere nervöse St.Galler, dass das schon gut komme.

15.53 Uhr – Der Plastikrasen in Bern wird noch gewässert. Hier scheint die Sonne, der Rasen könnte schmelzen.

15.48 Uhr – Wussten Sie, dass Schwegler in Luzern liebevoll Schwegi genannt wird? Wir finden das irgendwie süss.

15.47 Uhr – PAUSE

Minute 45 – Zigi muss nochmal eingreifen. Schaub kommt zum Abschluss, aber Zigi fliegt und hat den Ball.

Minute 44 – Das Tor war ein Geschenk, so ehrlich müssen wir sein. Ein Luzerner Freistoss wird zu einer Vorlage für St.Gallen. Aber einem geschenkten Gaul…

Minute 42 – Tooooor. Der Typ vom Luzerner Liveradio hinter uns ist plötzlich ganz ruhig. Adamus Anschlusstreffer wird er seinen Hörern nicht mitteilen.

Minute 40 – Es ist übrigens auch an diesem Final das absolut grösste Übel seit Corona: All die Spieler, die irgendeinen Blödsinn fordern. Mich kotzt das so an, wenn ein Müller im Tor der Luzerner meint, er hätte ein Foul in der anderen Hälfte besser gesehen als alle anderen, die 50 Meter näher standen.

Minute 38 – Der Luzerner VIP-Sektor ist trotz 2:0 Führung nicht wirklich zu hören. Nur selten lassen sich die Luzerner-VIPs zu einem Hoe, Hoe, Hopp Lozärn überwinden.

Minute 37 – Das hätte der Anschlusstreffer sein können. Aber kein St.Galler schaffts, die Freisstossflanke entscheidend abzulenken.

Minute 36 – Ich sags mal so: Wir waren auch schon mal 2:0 vorne im Cupfinal.

Minute 34 – Müller hat wieder Mühe mit irgendwas. Der Typ hat seine Nerven nicht im Griff. Was auch immer das Problem bei ihm ist.

Minute 32 – Rudelbildung. Immerhin das funktioniert.

Minute 30 – Ich bin zurück und sehe das 0:2 für Luzern… WTF?

Minute 29 – Die St.Galler Abwehr wirkt grad etwas überfordert und läuft kurzzeitig Gefahr, noch ein Tor zu erhalten. Hoffentlich ist der erste Schock jetzt vorüber.

Minute 27 – Kurz danach will Luzern weiterdrücken, ein Luzerner rennt einen St.Galler um und ein Luzerner Betreuer will ein wahnsinnig schlimmes Foul eines St.Galler gesehen haben.

Minute 26 – Das hat sowas von gar nicht funktioniert. Luzern geht in Führung.

Minute 25 – Nun versucht R.S. den Glücksbisi-Trick. Hoffentlich von mehr Erfolg gekrönt.

Minute 24 – Die nächste gute Aktion des FCSG. Diese führt zwar nicht zu einer guten Torgelegenheit, veranlasst den Luzerner Torwart aber zu einem nervösen „wir sind in Unterzahl!!!“.

Minute 23 – Beinahe war R.S. Idee vom Erfolg gekrönt. Youan versucht Müller im kurzen Eck zu überlisten, dieser kann gerade noch den Fuss rausstellen.

Minute 21 – R.S. versucht den Glücksbisi Trick.

Minute 19 – Für die englischsprachigen Zuschauer am TV: Nein, der Schriftzug „Wankdorf“, den Sie da sehen, bedeutet nicht das, was Sie meinen.

Minute 16 – „Nai, lauf doch dem Ball entgäge!“ Macht Stilli nicht, schade. Da hätter er den Weitschusshammer auspacken und sich zum eventuellen Matchwinner machen können.

Minute 15 – Vor dem Friiistoss erklärt der Schiri der St.Galler Mauer noch mal, wo die Hand anfängt und wo sie aufhört. Anatomie für Anfänger, ihr heutiger Lehrer mutmasslich Lionel Tschudi (R.S., ist das Tschudi, oder?) Die Einführung war aber gänzlich unnötig, weil der Luzerner den Ball irgendwo hin schiesst nur nicht Richtung Tor.

Minute 15 – Nun ein Friistoss für Luzern aus guter Position. Friistoss? Ja, so wird das in der Innerschweiz genannt. Verstehen wir auch nicht.

Minute 13 – Bisher leichte Vorteile für St.Gallen würden wir konstatieren. Aber just jetzt kommt Luzern zu einer Chance. Wir einigen uns auf ein gerechtes Unentschieden nach den ersten 13 Minuten.

Minute 12 – Yoan macht das ganz gut. Ob Zeider das auch gut findet, weiss ich nicht. „Elli!“ habe ich verstanden, alles andere war to much français.

Minute 9 – Gefälliger Angriff der St.Galler. Youan lässt sich auch von einem gelbwürdigen Taktikfoul der Luzerner nicht abhalten, passt zu Quintilla, der verzieht aber leider anstatt nach rechts zu passen.

Minute 8 – Youan hat übrigens wieder Bändeli an, es kann eigentlich gar nichts schiefgehen.

Minute 6 – Eckball Quintilla, Youan setzt den Kopfball neben das Tor. So ungefährlich wie die meisten Eckbälle in dieser Saison, war das gar nicht.

Minute 5 – Funfact: Als der FCSG zum letzten Mal hier im Cupfinal stand, gabs vor dem eigentlichen Final den Final der Nachwuchsteams. In diesem traten Lausanne und Luzern an. Weil die St.Galler Fans Lausanne an diesem Tag eh keinen Titel gönnen wollten, riefen etliche FCSG-Fans „Hopp Luzern“. Sachen gibts.

Minute 3 – Luzern mit dem ersten Kollektiv-Brüele. Der Linienrichter entscheidet auf Einwurf für St.Gallen.

Minute 2 – Lüche mit dem ersten Abschluss. Der Luzerner Goalie muss zum Eckball klären. Aber nun ja, Eckball…

Minute 1 – Luzern versucht sich am ersten Angriff. Erfolglos.

15.00 Uhr – Los gehts. Zeit den Kübel heimzuholen.

14.59 Uhr – Wir mussten uns soeben für die Nationalhymne erheben – ungewohnt. Den Text konnten wir nicht, sorry.

14.58 Uhr – Lüche spielt von Anfang an und geht gleich mal den Pokal begutachten. Hat Mass genommen für die Vitrine zuhause.

14.56 – Mystische Weltuntergangsstimmung. Passend dazu läuft der FC Luzern ein. Kann so weitergehen.

14.52 Uhr – Vor 23 Jahren sass ich bei meinen Grosseltern in der Stube und sah mir das Spektakel im Farbfensehen an. Damals war ich nicht live dabei, St.Gallen hat sich den Cupsieg deshalb aufgespart. Meine Anwesenheit vor Ort sei wichtig. Es wird somit heute klappen.

14.51 Uhr – Vor fast genau 23 Jahren sass ich auch hier. Das Wankdorf war noch alt, der Gegner hiess Lausanne statt Luzern. Heute muss es besser enden. Es muss.

14.46 Uhr – „U huere nervös.“

14.45 Uhr – R.S. und R.S. sind im Stadion angekommen. „Dä Kafi isch guet“, findet R.S. Kann also losgehen.

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