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FCSG vs. Lugano 1:0 – Wer solche Spiele gewinnt, der die Spitze erklimmt

Senf

St.Gallen besiegt Lugano nach einer mittelmässigen Leistung und einem Traumtor von Boukhalfa mit 1:0. Damit stehen die St.Galler neu vor Thun an der Tabellenspitze.

FC St.Gallen
1 : 0
FC Lugano

Sind wir ehrlich: Ein schöner Sieg wars nicht. Ein überzeugender auch nicht unbedingt. Aber es ist ein Sieg. St.Gallen steht damit an der Tabellenspitze der Super League! Wir feiern das mindestens bis zum nächsten Ticker. Bis dann, machets guet!

SPITZENREITER!

22.27 Uhr - Das Spiel ist aus! St.Gallen führt die Liga an!

90+

Sehr viel "Heeeeey!" grade. Aber noch immer 1:0. Und Abstoss St.Gallen. Das müsste es doch jetzt gewesen sein.

90+

Lugano tut mit St.Gallen nun, was es will. Wir wollen nur noch den Schlusspfiff.

90+

Gelb für die Tessiner Bank. Und plötzlich taucht Steffen wieder auf. Um sich zu beschweren. Bemitleidenswert.

90+

Das hätte eigentlich der Tessiner Ausgleich sein müssen. Pfosten - Zigi - Drüber.

90

Mehrere Corner für die Tessiner bleiben zum Glück ohne Folgen. Fünf Minuten Nachspielzeit bleiben.

86

Croci-Torti versucht, den in aller Ruhe herauskugelnden Ball rasch wieder reinzumanövrieren, aber irgendwie verhäderet er sich dabei. Ein Sinnbild für Luganos Unvermögen. St.Gallen wurstelt tatkräftig mit und hofft, das Zeitspiel zahle sich aus.

85

Steffen ist untergetaucht. Derweil kehrt die Stimmung zurück. 

85

Wo ist eigentlich Stefan äh Steffen? 

83

Kreuzkuchen lädt sich schon mal die App von jobs.ch runter.

81

Immerhin: Lugano verwaltet den 1:0-Rückstand. Der Tessiner Kameramann plant die Rückreise. R.S. nimmt einen Schluck vom Bier. Und irgendjemand im Stadion denkt: «Es chönt lange.»

80

Espenmoos > von Ballmoos

77

Wir umklammern die kleinsten Hoffnungsfünkchen: Witzig neu im Spiel.

76

Schlussviertelstunde. Ich bin noch nicht wirklich beruhigt, dass das hier drei Punkte gibt...

75

Bad-News: Bei St.Gallen fehlen einiges: z.B. das Feuer, der Vogt, der klare Plan, das zweite Traumtor.

75

Sosolala-News: dauert noch mindestens 15 Minuten.

75

Good-News: weiterhin 1:0.

73

Das war jetzt etwas viel Platz für die Luganesi... Passiert ist nichts. Matthias Kreuzkuchen sieht das aber anders und diskutiert mit der 4. Offiziellen. Aber nun ja, das macht er ja irgendwie dauernd.

70

Efekele noch noch nicht so efek(ele)tiv im Abschluss, aber super-efek(ele)tiv im Foul ziehen. Weltklasse rausgeholt. Gelbe Karte für Lugano inklusive.

68

Görtler geht (es war nicht sein Spiel), Konietzke kommt (es wird sein Spiel). Wir zweckoptimismusieren uns zurück in dieses Spiel.  

67

...bei dem er sich verletzt.

66

Wir hoffen in dieser Frage auf ein Steffen-Traumeigentor.

65

Bloss, wer darf es schiessen? 

65

Ein Traumtor muss her!

63

Wobei er aktuell die Tessiner Ersatzspieler filmt. Sagt auch was aus. Derweil gibts die Zuschauerzahl: 17'912. Ich finde ja immer noch alles über 11'300 unmöglich viel.

62

Der Tessiner Kameramann inzwischen beinahe pausenlos an der Kamera. Es will Ungutes heissen.

59

Eingewechselt übrigens Efekele. Debüt. Hoffentlich Efek(ele)tiv.

58

Oooh, baby, baby! Vogt bölzt, beinahe ins Lugano-Tor. Nun Vogts Auswechslung. Heute wirbelte er bemüht, doch glücklos.

58

Push it, push it real good?

57

Wäre der Espenblock eine Jukebox, würde ich 2 Stutz für etwas Pusherei einwerfen.

55

Und da wär er fast, der 2:0-Jubel. Stattdessen Immer-noch-1:0-Haareraufen.

54

Im Hörnli/SENF-Eckli hat, im Ticker unüberlesbar, Pessimismus Einzug gehalten. Von Testspielatmosphäre ist gar die Rede. Irgendwie erstaunlich, schliesslich geht's hier um die Tabellenführung. Ahja, je pessimistischer der Mood grad umso euphorischer würde der 2:0-Torjubel ausfallen. Allez!

52

Görtler sucht derweil den Schiri. Sauber abgeschossen. Gibt leider keine Punkte.

51

Lugano sucht das 1:1, St.Gallen sucht Fouls, die keine sind. Gefährliches Spiel.

49

Als wollten sowohl Lugano als auch St.Gallen dem letzten Eintrag Nachdruck verleihen, kommen die Tessiner zu einer guten Chance. Zum Glück daneben.

48

Lugano kombiniert sich auch in Halbzeit 2 leicht und locker durch die St.Galler Abwehr. Die Hörnli-Gspänli befürchten ä «strengi Halbzeit». Wir nicken besorgten Blickes. 

47

Kaum angepfiffen, gibts bald é mol ä Chance. Aus dem Nichts kommt St.Gallen hier zu einer vielversprechenden Möglichkeit. Es wird leider nichts draus.

46
Halbzeit Zwei läuft

Speaker R.F. gibt bekannt: Keine Wechsel. Es sind also immer noch auf beiden Seiten die 11 auf dem Feld, die wir Ihnen zu Beginn nicht vorgestellt haben. Damit wissen Sie alles Nötige.

21.25 Uhr - Kurze Halbzeiteinsbilanz: St.Gallen erst schläfrig, dann besser, dann Tor, dann schläfrig.

21.22 Uhr - Stadion-DJ spielt Ski Aggu. «Ich hab keine Flagge in der Hand, doch habe ′ne Fahne.» Ooookay.

21.20 Uhr - Halbzeit.

45+

Gaal muss erneut disziplinarisch einschreiten. Nachdem ein Tessiner schwer verletzt war, aber just im Moment, als die Gefahr für sein Tor vorbei war, wundergeheilt wurde, schritt er zur Tat. Vorbildlich. Schiri Dudic sieht aber seinen Job gefährdet und zieht Gelb für Gaal. Auf Tessiner Seite tut sich derweil Steffen mit disziplinlosem Verhalten hervor. Ich wage die These, dass er hier entweder ausgewechselt wird oder vom Platz fliegt.

45+

Guter Angriff der Espen. Immerhin Eckball.

45+

Ein Tessiner schupft einen der Guten weg. Schiri Dudic findets nicht gelbwürdig, deshalb übernimmt Gaal die disziplinarischen Massnahmen und klärt den Tessiner auf, dass das so nicht geht.

45

Lugano-Freistoss aus guter Position. Knapp ins Aussennetz. Zeit für Pause. Nachspielzeit: +3

41

Woher rührt die St.Galler Nervosität? Ist es der Druck auf den Schultern des Erstplatzierten? (aktuell mit 2 Punkten Vorsprung)

40

St.Gallen nun deutlich nervöser als Lugano. 

37

Der Tessiner Kamermann hält sich bereit. Lugano wird gefährlicher.

37

O.K. legt hier eine journalistische Sorgfaltspflicht an den Tag, die dem SENF eigentlich nicht gerecht wird. Er schaut sich Szenen im Fernsehbild nochmal an, um sicher zu sein.

35

Lugano hat vorne auf dem Shirt Krypto-Werbung, hinten Pepsi. Ich finde ja, das spricht Bände.

32

Lugano verunsichert? Wir wollen es sehen – und wir sehen es. 2:0 demnächst!

30

Ich glaube, man darf Traumgoal sagen. Boukhalfa zieht volley ab und trifft haargenau.

29
Goooooal!

Da ist die St.Galler Führung. Carlo Boukhalfa famos via Pfosten an von Ballmoos vorbei ins Netz. Wir schreien, der Tessiner Kameramann hat wenig zu filmen.

25

Tele Ticino filmt, direkt rechts von uns, Tessinger Highlight-Szenen. Und der freundliche Tessiner Kameramann zückt seine Cam je länger, je seltener. So soll es sein, so kann es bleiben.

23

Statt Hippiebus, R.S. nun Pippi-Hus. Bringt's Glück?

21

Ich war so weit, ich wollte schon Dodos Hippiebus zitieren. Jesses, hoffentlich passiert hier bald was.

20

R.S. denkt mindestens 90 Sekunden über ein «Volume»-Wortspiel nach, bis er zum Schluss kommt: Lömmers.

18

Baldés Aussenpfostenschuss treibt die Stadionlautstärke nach oben. Volumen beflügelt die St.Galler. 1:0 demnächst!

17

Argh, fast. Baldé trifft den Pfosten.

15

Lugano-Steffen liegt, flucht, verzieht das Gesicht, muss raus, streckt sich, kommt zurück ins Spiel. 

14

St.Gallen sehr aufsässig vorne. I glaub, da git Bald é Goal.

13

Ein Luganesi (ja, R.Z., nur für dich *kusssmiley*) liegt am Boden. Fängt ja früh an mit Zeitschinden.

9

Zigi heute in seinem 200. St.Galler Pflichtspiel. Greift erstmals ein, nach Kopfball eines Tessiners. Offside zwar, aber die St.Galler Defensive bisher löchrig. Die Verteidiger mögen dem Goalie zum Jubiläum keine Langeweile gönnen. 

8

Stanic verliert einen Ball, Lugano kommt zu einem gefählichen Angriff, den Bottani aber zu einem ungefährlichen macht. Schüüüse loh.

6

St.Gallen startet gemächlich, wird nun aber süüferli mutiger. Erster Abschluss, Aliou Baldé. Drüber.

4

Matthias Kreuzkuchen nervt sich über die vergebene Chance. Nun gut, bei ihm gehts wohl auch langsam um den Job. Und jetzt, wos auch im Tessin langsam kalt wird, ists halt auch nicht so läss, den ganzen Tag an den See chillen zu können.

3

Lugano mit viel Raum und einem Lattenknaller. Hui.

2

Neben uns sitzen die Hörnli-Jungs. Wir sind doppelt eingeschüchtert. Einerseits, weil die jeweils wirklich etwas von dem verstehen, was da auf dem Feld passiert. Andererseits, weil sie gerne mal laut werden. Luzerner kennen das.

1
Das Spiel läuft

20.28 Uhr - «Hopp St. Gallen! Pack aus, was in dir steckt», wirbt ein Schweizer Online Shop. «Besiege, da Tessiner Pack!», fordern andere hier.

20.26 Uhr - Inhaltlich Super League, sagt O.K., ich fühle mich gedemütigt.

20.23 Uhr - Übrigens ein Dank ans Grafik- und Webteam von Saiten! Tickert sich smooth, smoother am smoothsten hier. Inhaltlich so circa Super League, visuell mindestens Champions League. Wir fordern einen Red Dot Design Award.

20.22 Uhr - O.K. war zuletzt selten im Stadion. Damals Adlersauge, nun vermisst er eine Brille. Zuletzt waren hier freie Werbeflächen, inzwischen sind die Werbebanden dreistöckig. Juhe, LED!

20.20 Uhr - So viel Optimismus macht mich pessimistisch.

20.19 Uhr - Heute-Aucht-Nicht-Tickerer R.Z. geht ebenfalls von einem Sieg aus. 3:2 tippt er. Und er muss es wissen, er ist schliesslich Tuttoceneri-Experte. Sitzt aber gerade auf den Seychellen und feiert den 40. Geburtstag. Happy Birthday!

20.17 Uhr - TV-Livespiel heute. Wir empfehlen: Im Stadion stehen, entscheidende Spielszenen in der TV-App nachschauen, weniger entscheidende Spiel- und Stadionszenen hier im SENF-Ticker verfolgen. Willkommen zum Third Screening! 

20.07 Uhr - Heute Nicht-Tickerer C.W. sagt einen Sieg voraus. Bei den Gästen steht offenbar von Ballmoos im Tor (hat der gewechselt? Sachen gibts). Für C.W. Garantie für einen St.Galler Sieg. Nehmen wir.

20.05 Uhr - O.K. und R.S. melden sich aus dem Stadion. Erster kurzer Schreckmomemnt vor dem Spiel. Beim Einlaufen liegt ein St.Galler verletzt am Boden. Wers war? Keine Ahnung. Obs weitergeht? Noch weniger Ahnung.

Der St.Gal­ler Kul­tur gehts an den Kra­gen

Die St.Gal­ler Re­gie­rung spart ge­gen ih­ren Wil­len wei­te­re 60 Mil­lio­nen Fran­ken ein und rech­net für 2027 mit ei­nem Plus von 55 Mil­lio­nen Fran­ken. Kul­tu­rel­le Ar­beit wird da­bei wei­ter pre­ka­ri­siert – mit ei­ner gros­sen Aus­nah­me.

Von Roman Hertler,
Kanton sparmassnahme

Filminstallation über Vergänglichkeit

Nur Vor­wärts

Von Daria Frick,
Emilija Skarnulyte Time of Arrow 2026 Kunstmuseum St Gallen Lokremise Foto Stefan Altenburger

Win­tis Glücks­fall

Die al­ten Fa­brik­hal­len sind aus Win­ter­thurs Kul­tur­le­ben nicht mehr weg­zu­den­ken. Sie wä­ren aber nichts oh­ne en­ga­gier­te und gut ver­netz­te Men­schen. Sai­ten konn­te auf Ein­la­dung des Kul­tur­ma­ga­zins «Coucou» ei­ni­ge von ih­nen tref­fen. Ein klei­ner Stadt­rund­gang

Von Roman Hertler, Bilder: Daria Frick,
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Sai­son­start mit pu­rem Wahn­sinn

Das Kon­zert und Thea­ter St.Gal­len zeigt ein­dring­lich auf: Fe­mi­zi­de exis­tie­ren in der Schweiz noch im­mer im un­ge­heu­ren Aus­mass. Die In­sze­nie­rung von Co­rin­na von Rad setzt auf das Gro­tes­ke in Ge­org Büch­ners Woy­zeck und fei­er­te am Sams­tag Pre­mie­re im Gros­sen Haus. Ei­ne Pro­duk­ti­on für «je­der-Mann»!

Von Viviane Sonderegger,
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Es kratzt, knallt und schep­pert

Viel En­er­gie und noch viel mehr Punk gibts auf dem neu­en Al­bum Now To Ru­in der Thur­gau­er Band S.G.A.T.V.. Ge­tauft wird am 1. Ok­to­ber im Win­ter­thu­rer Kraft­feld. Sai­ten hat vor­ab rein­ge­hört.

Von Jeremias Heppeler,
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Bak­te­ri­en und ein Fun­ke Hoff­nung 

Wie kön­nen wir un­se­ren Kon­sum nach­hal­ti­ger ge­stal­ten? In «Next Re­la­ti­ons – Zu­kunft ge­stal­ten» zeigt das Ge­wer­be­mu­se­um Win­ter­thur an­hand von Ar­bei­ten von Stu­die­ren­den mög­li­che An­sät­ze. Ei­ne an­spruchs­vol­le Schau, die Hoff­nung macht.

Von Vera Zatti,
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Tra­gi­ko­mö­die über das Le­ben

Ein Schre­ber­gar­ten wird im neu­en Ro­man Ver­tei­di­gung ei­nes Gar­tens von Chris­ti­na Wal­ker zum Zu­fluchts­ort. Dar­in lässt die Vor­arl­ber­ger Au­torin viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re eben­so auf­blü­hen wie Ap­fel­baum und Jo­han­nis­strauch. 

Von Annette Raschner,
Christina walker foto petra rainer 2026 farbe

Mit­spie­len dür­fen. Aber auch die Spiel­re­geln mit­be­stim­men?

Der Kan­ton St.Gal­len hat Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de zur jähr­li­chen Kul­tur­kon­fe­renz nach Wil ein­ge­la­den. Spie­le­risch wur­de ver­sucht, die Aus­rich­tung der Kul­tur­för­de­rung zu klä­ren und Mög­lich­kei­ten der neu­en Kul­tur­stra­te­gie zu dis­ku­tie­ren. Doch die zen­tra­le Fra­ge blieb of­fen: Wie stark kann die Kul­tur­sze­ne den In­halt der Stra­te­gie tat­säch­lich mit­be­stim­men?

Von Philipp Bürkler,
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Heftvorschau 10/26
Erntehilfe, Unterwasser, Bücherherbst

Wer als Ern­te­hel­fer:in in der Schweiz ar­bei­tet, tut dies in ei­ner recht­li­chen Grau­zo­ne. Das nützt vor al­lem ei­nem Sys­tem, das we­der die Land­wirt:in­nen noch die Kon­su­ment:in­nen im Al­lein­gang än­dern kön­nen. Aus­ser­dem im Ok­to­ber­heft: zehn Jah­re Un­ter­was­ser, ei­ne Fla­schen­post aus Hal­le (Saa­le), Kunst zum The­ma Männ­lich­keit, Mu­sik von The Black Salt und na­tür­lich der Bü­cher­herbst – mit neu­er Li­te­ra­tur von Ost­schwei­zer Au­tor:in­nen.

Saiten 2610 Cover

Sound­track für den Herbst

Hu­man Hu­man spie­len me­lan­cho­li­schen und fra­gi­len In­die-Pop, der trotz­dem warm und licht­durch­flu­tet ist. Das St.Gal­ler Duo hat jetzt sei­ne ers­te EP ver­öf­fent­licht und tritt am Wo­chen­en­de gleich zwei­mal im Bahn­hof Brug­gen auf – erst­mals mit ei­ner Band.

Von David Gadze,
Humanhuman 2026 calexandrakochdevos lowres 2

Kommentar zur Beratung der Inklusionsinitiative im Nationalrat

Men­schen­wür­de, nicht Bud­get­pos­ten

Von Christoph Keller,

Der Neo­na­zipfar­rer

1976 lässt sich Gerd Zi­keli in der evan­ge­li­schen Kirch­ge­mein­de St.Gal­len-Strau­ben­zell zum Pfar­rer wäh­len. Drei Jah­re spä­ter wird er als gut ver­netz­ter Ho­lo­caust-Leug­ner und Vor­stands­mit­glie­der der ers­ten Neo­na­zi­grup­pe der Schweiz ent­tarnt. Heu­te be­ob­ach­tet er Lauf­enten.

Von Roman Hertler,
2609 RIO Gerd Zikeli 01 IMG 1149

Das Glück, bei Pe­ter Kamm Stein zu sein

Bild­hau­er Pe­ter Kamm haut kei­ne Stei­ne mehr im Ate­lier. Trotz­dem ent­ste­hen neue Skulp­tu­ren, die ak­tu­ell in Steck­born zu se­hen sind. Wie geht das?

Von Ursula Badrutt,
Peter Kamm Kunst am Bau Erweiterungsbau Paedagogische Hochschule Kreuzlingen

Die Stick­ma­schi­ne steht still

In vie­len Aus­ser­rho­der Dör­fern klap­per­ten frü­her Web­stüh­le und spä­ter Stick­ma­schi­nen. In­zwi­schen sind sie al­le ver­stummt. Der Film Das En­de ei­ner Ära por­trä­tiert die Sti­cker Wal­ter Son­der­eg­ger Se­ni­or und Ju­ni­or aus Re­he­to­bel und setzt der Bran­che ein Denk­mal.

Von René Hornung,
01 1 Stickerei Dok Walters beide an Maschine von hinten Kopie

Nur das Jetzt zählt

Der Schwei­zer Fil­me­ma­cher Kas­par Ka­sics über­lässt in sei­nem neu­en Film Das un­end­li­che Jetzt Men­schen, die mit De­menz le­ben, die Büh­ne. Ein Ex­pe­ri­ment mit ei­nem aus­ser­ge­wöhn­li­chen Sto­rytel­ling, auf das es sich ein­zu­las­sen lohnt.

Von Vera Zatti,
Still das unendliche jetzt christian sonderegger johanna rensing vinca film distant lights

Das Kro­ko­dil schnappt wie­der zu

Die Schwei­zer Rock­le­gen­den Kro­ko­dil ha­ben kürz­lich ihr neu­es Al­bum Bey­ond The Eye ver­öf­fent­licht. Ur-Kro­ko­dil Dü­de Dürst schwärmt von der En­er­gie der 2019 wie­der­be­leb­ten Band – und hat noch lan­ge nicht ge­nug. Am Frei­tag spie­len sie in der Gra­ben­hal­le.

Von Pius Frey und David Gadze,
Krokodil 2026 pd

24/7 Traumacore

Heat Girl Sum­mer

Von Mia Nägeli,

Kunst in Oberuzwil

Spu­ren der Hei­mat

Von Vera Zatti,
Dieses

Musik

Mehr als Jazz im Kult­bau

Von Richard Butz,
GP Trio MF90302 k

«Die Wahr­neh­mung nicht be­die­nen, son­dern schär­fen»

Pa­trick Kess­ler er­hält den Aus­ser­rho­der Kul­tur­preis 2026. Der Kon­tra­bas­sist, Klang­künst­ler und Ku­ra­tor aus Gais reist mit al­ten Laut­spre­chern nach Wien und Ha­noi, tritt mit In­sek­ten in ei­nen mu­si­ka­li­schen Dia­log und fin­det sei­ne wich­tigs­ten Lek­tio­nen nicht un­be­dingt an Hoch­schu­len.

Von Philipp Bürkler,
Bassilikum 04