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«Jede Generation musste die Firma neu erfinden»

Seit der Erstausgabe von Saiten im April 1994 druckt die Niedermann Druck AG unsere Hefte. Dieses Jahr feiert die Firma ihr 100-Jahr-Jubiläum. Im Interview spricht Noch-Geschäftsführer Gallus Niedermann über die bewegte Firmengeschichte, herausfordernde Zeiten und Zukunftspläne.

Geschäftsleiter Gallus Niedermann (links) mit Sohn und Nachfolger Samuel. (Bild: pd)

Geschäftsleiter Gallus Niedermann (links) mit Sohn und Nachfolger Samuel. (Bild: pd)

Sai­ten: 1925 ha­ben dein Gross­va­ter und sein Ge­schäfts­part­ner die Gu­ten­berg-Dru­cke­rei, die heu­ti­ge Nie­der­mann Druck AG, ge­grün­det. Im Fol­ge­jahr wur­de der Be­trieb auf­ge­nom­men. Ziem­lich ver­we­gen, mit­ten in der Sti­cke­reik­ri­se in St.Gal­len ein Un­ter­neh­men zu grün­den. Wie kam es da­zu?

Gal­lus Nie­der­mann: Mein Gross­va­ter Alo­is Nie­der­mann hat in je­ner Zeit sei­ne Stel­le ver­lo­ren, ver­mut­lich weil er in der «fal­schen» Ge­werk­schaft war. Das war ein har­ter Schlag für ihn, hat­te er doch ei­ne Fa­mi­lie mit sechs Kin­dern. Zu­sam­men mit ei­nem Kom­pa­gnon ent­schloss er sich dann, ei­ne Dru­cke­rei zu grün­den. 1925 kauf­ten sie die ers­te Ma­schi­ne und in­stal­lier­ten sie an der Bea­tus­stras­se 3 im Hei­lig­kreuz­quar­tier.

Was für ei­ne Ma­schi­ne war das?

Das war ein Ori­gi­nal Hei­del­ber­ger Tie­gel OHT A3 und spä­ter auch ei­ne A2-Buch­druck­ma­schi­ne, die es er­laub­ten, auch grös­se­re Auf­la­gen zu dru­cken. Dies war spä­ter über­le­bens­wich­tig für den Be­trieb, ge­ra­de wäh­rend des Zwei­ten Welt­krie­ges. Mit­te der 50er-Jah­re wur­den die bei­den Ma­schi­nen durch neue er­setzt. 1941 ver­starb Gross­va­ter nach län­ge­rer Krank­heit. Gross­mutter, die sich bis­her ums Ad­mi­nis­tra­ti­ve ge­küm­mert hat­te, führ­te den Be­trieb wei­ter – ge­mein­sam mit den bei­den äl­tes­ten Söh­nen. Sie schick­te ein Hil­fe­ge­such an den Bund, der prompt mit ei­nem Mil­lio­nen­auf­trag re­agier­te: Wir durf­ten Marsch­be­feh­le dru­cken. Noch heu­te dür­fen wir den Bund zu un­se­rem Kun­den­stamm zäh­len, was uns be­son­ders freut. 

Wie ging es wei­ter?

Mein On­kel Wal­ter Nie­der­mann stieg nach sei­ner Bank­leh­re im Be­trieb ein, sein jüngs­ter Bru­der, mein Va­ter Hans-Pe­ter, dann nach sei­nen Lehr- und Wan­der­jah­ren eben­falls. Fort­an hiess die Fir­ma Ge­brü­der Nie­der­mann, Buch­dru­cke­rei. Auf­grund der Kos­ten ent­schied man sich ge­gen ei­nen Neu­bau und für die Mie­te der Räum­lich­kei­ten an der Ror­scha­cher ­Stras­se. So konn­te man sich neue Ma­schi­nen leis­ten. Die Wirt­schafts­kri­se der 1970er-Jah­re ging auch an uns nicht spur­los vor­bei. Des­halb wur­de 1987 die Fir­ma in ei­ne AG um­ge­wan­delt, die Nie­der­mann Druck AG. Ab den 90er-Jah­ren gings dann wie­der berg­auf.

Wann bist du in die Fir­ma ein­ge­tre­ten?

Schon als Kind half ich ge­le­gent­lich mit. Nach mei­ner Aus­bil­dung zum Off­set­dru­cker war ich drei­mal in Ita­li­en, ha­be auf ei­nem Land­wirt­schafts­be­trieb ge­ar­bei­tet und mit ei­nem Freund Häu­ser re­no­viert und mit Back­stei­nen ein Rund­kel­ler­ge­wöl­be ge­mau­ert. Das wa­ren wert­vol­le Er­fah­run­gen aus­ser­halb des er­lern­ten Be­rufs. Nach der Aus­bil­dung zum Tech­ni­ker trat ich 1995 de­fi­ni­tiv ins Ge­schäft ein und durf­te 1999 den Be­trieb über­neh­men.

Sai­ten druckt seit der Grün­dung 1994 bei Nie­der­mann. Wir ha­ben al­so ei­nen Drit­tel eu­rer Fir­men­ge­schich­te mit­er­lebt. Wie ist es da­mals zu die­ser Zu­sam­men­ar­beit ge­kom­men?

Jür­gen Wöss­ner hat bei uns die Ty­po­gra­fen­leh­re ab­sol­viert. Er hat Sai­ten in den An­fangs­jah­ren pri­vat ge­stal­tet und wir durf­ten dann Sai­ten dru­cken. Das war für uns ein sehr span­nen­der Auf­trag. Es gab vie­le Dis­pu­te dar­über, was man satz­tech­nisch «darf» und was nicht, et­wa über rand­ab­fal­len­de Ti­tel­schrif­ten. Ei­ne wil­de Ge­stal­tung wie bei Sai­ten war für mei­ne Vor­gän­ger­ge­ne­ra­ti­on, die klas­sisch aus­ge­bil­det un­ter­wegs war, ge­wöh­nungs­be­dürf­tig. Aber aus al­ten Ge­wohn­hei­ten aus­zu­bre­chen hat gut­ge­tan – ge­ra­de auch im Hin­blick auf die im Zu­ge der vor­an­schrei­ten­den Di­gi­ta­li­sie­rung im­mer not­wen­di­ger wer­den­de Di­ver­si­fi­zie­rung un­se­res An­ge­bots.

Wer wa­ren die wich­tigs­ten Auf­trag­ge­ber:in­nen in «dei­ner» Zeit in der Fir­ma?

Akris ist von An­be­ginn ein wich­ti­ger Kun­de – fan­ta­sie­voll, of­fen für neue Mög­lich­kei­ten, her­aus­for­dernd, jähr­lich mit neu­en Wün­schen. 2003 er­hiel­ten wir dann den gröss­ten Druck­auf­trag des Kan­tons: die Kan­tons­ge­schich­te in neun Bän­den mit Schu­ber in ei­ner gros­sen Auf­la­ge. Das hat die bei­den gros­sen Play­er im re­gio­na­len Markt, Zol­li­ko­fer («St.Gal­ler Tag­blatt») und Gal­le­dia, auf­ge­schreckt. Sie un­ter­stell­ten uns, wir könn­ten die­sen Auf­trag oh­ne­hin nicht stem­men. Den­noch stach un­ser An­ge­bot die Kon­kur­ren­ten aus. Die Zu­sa­ge liess uns ju­beln – und sorg­te dann für ei­ni­ge Nacht­schich­ten.

Mit die­sem und wei­te­ren Auf­trä­gen konn­tet ihr euch ein ge­wis­ses fi­nan­zi­el­les Pols­ter zu­le­gen. Wie gings wei­ter?

2009 nah­men wir die Idee ei­nes Neu­baus wie­der auf. Der heu­ti­ge Stand­ort in Win­keln hat sich als op­ti­mal er­wie­sen. 2011 star­te­ten die Bau­ar­bei­ten – al­ler­dings ver­bun­den mit ei­nem fi­nan­zi­el­len Ri­si­ko. Bei der Su­che nach mög­li­chen Part­nern zeig­te ein­zig die Dru­cke­rei Haut­le In­ter­es­se. Mit dem von ei­ner re­nom­mier­ten Be­ra­tungs­fir­ma er­stell­ten Busi­ness­plan und trotz der Vor­be­hal­te un­se­rer Haus­bank wag­ten wir den gleich­zei­ti­gen Schritt in Neu­bau und Über­nah­me der Haut­le Druck. Was da­mals als sinn­vol­le Ent­schei­dung er­schien, ent­wi­ckel­te sich an­ge­sichts des zu­neh­mend an­spruchs­vol­len Markt­um­felds zu ei­ner gros­sen un­ter­neh­me­ri­schen Her­aus­for­de­rung. Gleich­zei­tig hat die­ser Schritt we­sent­lich da­zu bei­getra­gen, dass wir uns heu­te am Markt be­haup­ten kön­nen.

Wie hat sich eu­re Auf­trags­la­ge bei fort­schrei­ten­der Di­gi­ta­li­sie­rung ent­wi­ckelt?

Der Rück­gang an Auf­trä­gen in den letz­ten zehn Jah­ren ist kon­stant. Co­ro­na hat vie­le Mit­be­wer­ber aus dem Markt ge­drängt – auch für uns war es ei­ne har­te Zeit. 2022 konn­ten wir die Knöpf­li Druck AG in Au über­neh­men. Der Druck­ver­ed­ler hat uns zwar wei­te­re fi­nan­zi­el­le Ver­pflich­tun­gen, aber auch neue und wich­ti­ge Auf­trä­ge so­wie ei­ne schweiz­wei­te Ni­sche in der Druck-Ver­ede­lun­gen be­schert. 2023 war ein sehr gu­tes Jahr, doch in den ver­gan­ge­nen bei­den Jah­ren wur­de es wie­der schwie­ri­ger. Die­sen Früh­ling zwang uns die Auf­trags­la­ge zu schmerz­haf­ten per­so­nel­len Ein­schnit­ten. Die ver­gan­ge­nen Mo­na­te wa­ren her­aus­for­dernd. Mitt­ler­wei­le se­hen wir aber wie­der Licht am Ho­ri­zont. Der Dank gilt hier auch un­se­ren treu­en, teils lang­jäh­ri­gen Mit­ar­bei­ter:in­nen.

Wie trotzt man den wid­ri­gen Um­stän­den in der hart um­kämpf­ten Dru­cke­rei-Bran­che?

Mit der Be­reit­schaft, sich im­mer wie­der neu zu ­er­fin­den. Je­de Ge­ne­ra­ti­on stand vor an­de­ren Her­aus­for­de­run­gen. Aber al­le wa­ren be­reit, Neu­es zu ler­nen, Ri­si­ken ein­zu­ge­hen und zu in­ves­tie­ren – auch dann, wenn der Aus­gang nicht si­cher war oder ist. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren ha­ben wir uns ge­zielt in ver­schie­de­nen Ni­schen po­si­tio­niert. Da­zu zäh­len seit Neu­em an­spruchs­vol­le Druck­ver­ede­lun­gen mit Fo­li­en­prä­gung, Blind­prä­gung und Ther­more­lief­druck. Er­gänzt wird un­ser An­ge­bot durch ei­ne viel­sei­ti­ge Hand­buch­bin­de­rei. Die­se Kom­bi­na­ti­on di­ver­ser Kom­pe­ten­zen und Fer­ti­gungs­schrit­te un­ter ei­nem Dach ist in die­ser Brei­te in der Schweiz heu­te kaum mehr an­zu­tref­fen.

Im Ju­bi­lä­ums­jahr steht auch die Über­ga­be des Be­triebs an die mitt­ler­wei­le vier­te Ge­ne­ra­ti­on an: Dein Sohn Sa­mu­el über­nimmt das Ru­der. Was wünschst du dir für dei­nen Nach­fol­ger?

Sa­mu­el, im Mo­ment noch ver­ant­wort­lich für die gan­ze Pro­duk­ti­on und Kun­den­be­ra­ter, wird die Ge­schäfts­lei­tung En­de Au­gust über­neh­men. Ich wün­sche ihm, dass er den Mut be­hält, sei­nen ei­ge­nen Weg zu ge­hen. Je­de Ge­ne­ra­ti­on muss­te die Fir­ma neu er­fin­den. Das wird auch bei ihm so sein. Gleich­zei­tig hof­fe ich, dass das er­hal­ten bleibt, was uns seit 100 Jah­ren aus­zeich­net: Ver­läss­lich­keit, Qua­li­tät und die Freu­de an un­se­rem Hand­werk.

Wie wir dich ken­nen, wirst du dich aber nicht gleich auf die fau­le Haut le­gen.

Nein, ich wer­de wei­ter­hin mit­ar­bei­ten, aber nicht mehr die Haupt­ver­ant­wor­tung tra­gen. Gleich­zei­tig freue ich mich dar­auf, wie­der mehr Raum für per­sön­li­che In­ter­es­sen zu ha­ben und das ei­ne oder an­de­re Hob­by wie­der auf­zu­neh­men, das in den in­ten­si­ven ver­gan­ge­nen Jah­ren zu kurz ge­kom­men ist.

Lie­ber Gal­lus, dan­ke für das Ge­spräch. Das Sai­ten-Kol­lek­tiv wünscht dir, dei­nem Nach­fol­ger, dei­nen An­ge­stell­ten und dem Un­ter­neh­men für min­des­tens die nächs­ten 100 Jah­re al­les Gu­te!

nie­der­mann­druck.ch

Dampf auf dem Kes­sel

Auf sei­nem neu­en So­lo­al­bum the­ma­ti­siert Ma­nu­el Stahl­ber­ger die Über­hit­zung. Die kli­ma­ti­sche, die ge­sell­schaft­li­che, die po­li­ti­sche. Ge­mein­sam mit Bit-Tu­ner hat der St.Gal­ler Mu­si­ker da­für ei­nen düs­te­ren, elek­tro­ni­schen Sound ge­fun­den.

Von  David Gadze
Manuel stahlberger bit tuner heiss pd

Von War­te­häus­chen und ehe­ma­li­gen Te­le­fon­ka­bi­nen

An Klein­bau­ten ge­hen wir oft acht­los vor­bei: Bus­war­te­häus­chen, öf­fent­li­che WCs, nicht mehr ge­brauch­te Te­le­fon­ka­bi­nen oder Feu­er­wehr- und Stras­sen­wär­ter­ma­ga­zi­ne. Ak­tu­ell gibt es da­zu ei­ne Aus­stel­lung im 1. Stock des Rat­hau­ses St.Gal­len.

Von  René Hornung
2 Tramhaeuschen Schibenertor

«Wie ein Vor­film des­sen, was auf uns zu­kom­men könn­te»

Bis 2050 will die Stadt St.Gal­len kli­ma­neu­tral sein. Ka­rin Hun­ger­büh­ler und To­bi­as Fi­scher-Künz­ler von der Dienst­stel­le Um­welt und En­er­gie be­ant­wor­ten Fra­gen zur be­vor­ste­hen­den Kli­ma­wo­che und zum Kli­ma­schutz in der Stadt.

Von  Reto Voneschen , Bilder:  Sara Spirig
2609 Redeplatz Karin Tobias 01

Metz­ger, En­gel, Him­mel und Tan­te Bergs Ro­sen­ge­büsch

Ani­ta Zim­mer­mann ali­as Lei­la Bock prägt die St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne seit Jahr­zehn­ten – als Künst­le­rin, als Ver­mitt­le­rin, als Er­mög­li­che­rin. Sie hat Wi­der­stän­de über­wun­den und an­de­re Künst­ler:in­nen im­mer wie­der her­aus­ge­for­dert. Ei­ne Wür­di­gung

Von  Angela Kuratli , Bilder:  Ladina Bischof
2609 Anita Zimmermann SAI2602 1308 C WEB

«Nicht neu er­fin­den, was funk­tio­niert»

Die St.Gal­ler Mu­se­ums­nacht fin­det in die­sem Jahr zum 20. Mal statt. Zum Ju­bi­lä­um blickt Ver­eins­prä­si­den­tin Bar­ba­ra Af­fol­ter zu­rück und nach vor­ne. Sie sagt, was die Mu­se­ums­nacht bis heu­te aus­macht und wo­hin sie sich ent­wi­ckeln soll.

Von  Marion Loher
Museumsnacht Kunstmuseum pd

Le­bens­be­ja­hen­de Wer­ke im Kunst­zeug­haus

Die Aus­stel­lung «Vol­ler Le­ben» des Ver­eins IG Hal­le Rap­pers­wil wirft Schlag­lich­ter auf künst­le­ri­sche Schaf­fens­pro­zes­se und ih­re Ver­bin­dun­gen zur Na­tur.

Von  Lilli Kim Schreiber
Regula Syz 2

Kolumne: Stimmrecht

St.Gal­len in den Au­gen ei­nes Sol­da­ten

Von  Liliia Matviiv

Kunst­ki­osk trifft Nacht­klub 

Der St.Gal­ler Kunst­ki­osk wird fünf­zehn Jah­re alt. Ge­fei­ert wird das mit ei­ner Ju­bi­lä­ums­aus­stel­lung im ehe­ma­li­gen Tif­fa­ny Night Club. Die Ver­nis­sa­ge ist am 12. Sep­tem­ber. Sai­ten hat schon vor der Er­öff­nung vor­bei­ge­schaut.

Von  Vera Zatti
01 Gruppenfoto Kurationsteam 15 Jahre Kunstkiosk QUERFORMAT

Musiktheater

Auf See im Park­haus

Von  Vera Zatti
Bild 08 07 24 um 07 42

Ein tem­po­rä­res Kunst­haus am Ro­ten Platz

Zum 36-jäh­ri­gen Be­stehen sei­ner Ga­le­rie Macel­le­ria d'ar­te trans­for­miert Fran­ces­co Bo­n­an­no ein leer­ste­hen­des Ge­bäu­de am Ro­ten Platz in St.Gal­len in ein bun­tes Haus vol­ler Kunst. Was als klei­nes Pro­jekt be­gann, wuchs zu ei­nem Ge­mein­schafts­werk von fast 100 Kunst­schaf­fen­den. 

Von  Lilli Kim Schreiber
Kunsthaus am roten platz lilli kim schreiber 1

Das Schö­ne an der Pro­vinz

St.Gal­len und Lu­zern ha­ben mehr ge­mein­sam, als man zu­nächst denkt – oder doch nicht? «Null41» war mit der Sai­ten-Re­dak­ti­on in St.Gal­len un­ter­wegs.

Von  Giulia Bernardi Robyn Muffler  und  Raphael Albisser , Bilder:  Claudia Schildknecht
2609 Staetevergleich 4 D3 A9291

Auf der Su­che nach (Un)Ru­he

Von St.Gal­len bis nach Süd­afri­ka. Ein Ost­schwei­zer Ehe­paar reist im Land­ro­ver De­fen­der um die Welt. Ih­re Er­leb­nis­se hal­ten die Bau­mel­ers mit ei­ner Ka­me­ra fest. Nun er­scheint ihr Film Im­mer wei­ter in Ost­schwei­zer Ki­nos – ei­ne ehr­li­che Do­ku­men­ta­ti­on, der ei­ne Ein­ord­nung gut ge­tan hät­te.

Von  Daria Frick
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«Open House St.Gallen»

Of­fe­ne Tü­ren – tie­fe Ein­bli­cke

Von  Daria Frick
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Museum Herisau

Zeit­rei­se zu den An­fän­gen der Schul­bil­dung

Von  Redaktion Saiten
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Ein Rück­blick auf die ver­ges­se­ne Künst­le­rin Mag­gy Mau­ritz

Das Küefer-Mar­tis-Hu­us in Rug­gell wid­met sich in ei­ner Re­tro­spek­ti­ve der Wie­der­ent­de­ckung ei­ner völ­lig über­se­he­nen Künst­le­rin: Mag­gy Mau­ritz war ei­ne Pio­nie­rin der Graf­fi­ti­kunst und des Lett­ris­mus.

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Der lan­ge Weg nach Hau­se – ein Stol­per­stein für Ja­kob Lütschg

Ja­kob Lütschg kehr­te nie nach Bal­gach zu­rück. 82 Jah­re nach sei­nem Tod im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Bu­chen­wald kehrt we­nigs­tens sein Na­me heim. Der ers­te Stol­per­stein im St. Gal­ler Rhein­tal er­in­nert an ein Le­ben, das bei­na­he ver­ges­sen ging.

Von  Shqipton Rexhaj
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Musik am See

Pia­no­klän­ge für al­le

Von  Vera Zatti
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FC St.Gal­len vs. FC Thun 3:4 – Es wird heu­te nicht mehr bes­ser

Tor­reich, span­nend und doch ent­täu­schend - nur ei­ne Vier­tel­stun­de gu­ter Fuss­ball reicht halt nicht zum Punkt ge­gen Thun. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Fast ein gan­zes Le­ben spä­ter 

Nach Jahr­zehn­ten tref­fen sich Eva und Franz wie­der. Bei­de im fort­ge­schrit­te­nen Al­ter. Viel ist pas­siert und doch ist da noch Zu­nei­gung. Schwind­lig heisst der neue Ro­man der Ost­schwei­zer Au­torin Chris­ti­ne Fi­scher, in dem viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re auf fei­nes Sprach­ge­fühl tref­fen. 

Von  Vera Zatti
Abutz DSC 9766 Portrait wahl fischer klein cmky

Neu­start für Me­ter und Off­cut

Die­ses Wo­chen­en­de er­öff­net die of­fe­ne Werk­statt Me­ter den neu­en Stand­ort an der Burg­stras­se. Und im No­vem­ber zü­gelt Off­cut nach St.Fi­den. Das ist der An­fang vom En­de der Ge­mein­schaft «Ul­men5» – zu­min­dest in ih­rer bis­he­ri­gen Form. Denn 2027 könn­te es zur teil­wei­sen Wie­der­ver­ei­ni­gung kom­men.

Von  David Gadze
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