Von Donnerstag bis Samstag spielt bei den lauschigen Weihern über den Dächern von St. Gallen wieder eine Vielzahl von Bands auf. Wie gewohnt setzen die Organisatoren sowohl auf bekanntere und weniger bekannte Lokalheroen als auch auf grosse Namen aus In- und Ausland.
Eröffnet wird das Openair am Donnerstag um 19 Uhr von der Ostschweizer Pop-Band Superjam. Eine Stunde später folgt die zweite regionale Formation Private Blend mit Pop-Rock, ehe Zürcher das Szepter übernehmen.
Das ganze Programm und weitere Informationen finden sich hier.
Der Höhenflieger Faber mit der Reibeisenstimme und den ausgeklügelten Arrangements, der seit Monaten schier ununterbrochen auf Tournee im ganzen deutschsprachigen Raum ist, spielt um 21 Uhr. Und dann folgt Wolfman. Gitarrist und Elektro-Tüftler Angelo Repetto und Sängerin Katerina Stoykova präsentieren ihr neues Album Modern Age mit stampfenden Beats, wummernden Bässen, sphärischen Klängen, Gitarrensoli und Katerinas eindringlicher, sanfter Stimme. Das dürfte gerade in der lauschigen Weihern-Atmosphäre für Gänsehaut und zuckende Glieder sorgen.
Der Freitag beginnt ebenfalls um 19 Uhr mit den Winterthurern The Doodes. Dann stehen unter anderem die St. Galler Strandhotel Markus auf der Bühne, um deutsche Texte zu Elektro-Rock-Hymnen in den Abendhimmel zu schmettern. Der Hauptact des Abends sind aber die fulminanten Basler Rap-Veteranen Brandhärd mit einem ihrer mittlerweile seltenen Konzerte.
Am Schlusstag, dem Samstag – das Festival lässt den sonntäglichen Bettag in Ruhe – geht es bereits um 12.30 Uhr los mit einer Yogastunde für alle. Die Ruhe und gewonnenen Kräfte braucht auch, wer das vielseitige Sonntagsprogramm nicht verpassen will. Besondere Perlen sind der legendäre deutsche Liedermacher Götz Widmann, Gründungsmitglied des berühmt-berüchtigten, todesfallbedingt ehemaligen Liedermacherduos Joint Venture. Er spielt um 18.30 Uhr.
Um 21 Uhr spielt der Rheintaler Shem Thomas mit seiner Band, der seit seiner Teilnahme bei The Voice of Switzerland für viel mehr Aufsehen sorgt als die meisten ehemaligen Castingshowteilnehmer. Zum Abschluss darf dann mit Carrousel noch einmal richtig getanzt werden. Die deutsch-französische Chanson-Band wird ein letztes, buntes, ausgelassen-wildes Ausrufezeichen setzen.
Patrick Kessler erhält den Ausserrhoder Kulturpreis 2026. Der Kontrabassist, Klangkünstler und Kurator aus Gais reist mit alten Lautsprechern nach Wien und Hanoi, tritt mit Insekten in einen musikalischen Dialog und findet seine wichtigsten Lektionen nicht unbedingt an Hochschulen.
Die Mobilitätsallianz Ostschweiz will Pendler:innen zum Umstieg vom Auto auf Bus, Bahn und Velo bewegen. Bei den zehn beteiligten Grossunternehmen lässt bereits jede fünfte Person das Auto am Morgen stehen. Nun sollen 500 weitere Firmen folgen.
Augustin Rebetez macht keine halben Sachen. Seine Kunst ist ausufernd und dicht zugleich. Er entwickelt anspielungsreiche Bildwelten – aktuell in der Kunsthalle Arbon.
Der Kanton Appenzell Innerrhoden plante am Landsgemeindeplatz in Appenzell ein neues Gebäude für die Gerichte, die Bibliothek und die kantonale Verwaltung. Die eidgenössischen Kommissionen für Natur- und Heimatschutz und jene für Denkmalpflege brachten das Projekt jedoch zu Fall.
Offener Brief an die Bundespolitik
Das Figurentheater St.Gallen wird 70. Was sich verändert hat, warum Puppen Kinder wie Erwachsene faszinieren und wie man auch Jugendliche erreichen kann: ein Gespräch zum Jubiläum.
Die zweite Ausgabe des audiovisuellen Festivals Susurrus in der Mülenenschlucht widmet sich der «mehr-als-menschlichen» Mitwelt. Mit akustischen und performativen Interventionen erkundet das Festival neue Formen der Beziehung zwischen Mensch und Natur.
In der Ausstellung «Die leisen Unterschiede» im Haus zur Glocke in Steckborn befassen sich fünf Künstler:innen mit der Wahrnehmung von Unterschieden.
Kolumne: Heppelers Bestiarium
Mit dem Ensemble TAK aus New York gastierte am Dienstag ein Neue-Musik-Quintett von Weltrang im St.Galler Kultbau. Organisiert vom Zyklus Contrapunkt, hätte der Abend mehr Publikum verdient. Ein Bubble-Problem?
Das St.Galler Kulturmuseum öffnet in der neuen Ausstellung «Stereotypes: Neanderthalerin» den Blick auf diese Steinzeitmenschen. Die Schau mit viel Pink verknüpft geschickt Spiel mit Wissenschaft und Vergangenheit mit Gegenwart.
Das Theater an der Grenze in Kreuzlingen startet heute in die neue Spielzeit. Kürzlich verstarb die prägende Co-Präsidentin Anna Rink. Ausserdem fällt der bisherige Spielort im Kulturzentrum Kult-X bis Ende 2027 weg. Wie der Verein diese Hürden meistert, erzählen Präsidentin Vroni Ellenbroek und Klaus Okrafka aus der Programmleitung im Interview.
St. Gallen startete gut in die Partie, agierte aber oftmals zu umständlich gegen tief verteidigende Sittener und blieb letztlich glücklos.
Auf seinem neuen Soloalbum thematisiert Manuel Stahlberger die Überhitzung. Die klimatische, die gesellschaftliche, die politische. Gemeinsam mit Bit-Tuner hat der St.Galler Musiker dafür einen düsteren, elektronischen Sound gefunden.
An Kleinbauten gehen wir oft achtlos vorbei: Buswartehäuschen, öffentliche WCs, nicht mehr gebrauchte Telefonkabinen oder Feuerwehr- und Strassenwärtermagazine. Aktuell gibt es dazu eine Ausstellung im 1. Stock des Rathauses St.Gallen.
Bis 2050 will die Stadt St.Gallen klimaneutral sein. Karin Hungerbühler und Tobias Fischer-Künzler von der Dienststelle Umwelt und Energie beantworten Fragen zur bevorstehenden Klimawoche und zum Klimaschutz in der Stadt.
Anita Zimmermann alias Leila Bock prägt die St.Galler Kulturszene seit Jahrzehnten – als Künstlerin, als Vermittlerin, als Ermöglicherin. Sie hat Widerstände überwunden und andere Künstler:innen immer wieder herausgefordert. Eine Würdigung
Die St.Galler Museumsnacht findet in diesem Jahr zum 20. Mal statt. Zum Jubiläum blickt Vereinspräsidentin Barbara Affolter zurück und nach vorne. Sie sagt, was die Museumsnacht bis heute ausmacht und wohin sie sich entwickeln soll.
Die Ausstellung «Voller Leben» des Vereins IG Halle Rapperswil wirft Schlaglichter auf künstlerische Schaffensprozesse und ihre Verbindungen zur Natur.
Kolumne: Stimmrecht