Das heisst, vor den Eingangsbereich wird ein Vorbau gebaut, damit die vordersten fünfzig Leute in der Reihe praktisch schon drin stehen. Zudem wird in den Sommermonaten der Betrieb noch eine (Samstag-)Nacht unbefristet offen haben dürfen, im WInter zwei. Bis anhin waren es drei. Der Geschäftsführer Dani Weder seufzt am Telefon erfreut. Er wusste noch nichts von den erufreulichen Neuigkeiten für den Club, als die MItteilung bereits draussen war. Dieser Entscheid sei gut, gut für die Nachbarn und dementsprechend auch gut fürs Kugl. Mit diesem Entscheid wäre es möglich, den Club weiterzuführen. Zudem können ja nach wie vor ergänzende Gesuche für Verlängerungen (bis 3 Uhr) gestellt werden. Bleibt also nur zu hoffen, dass das ganze juristische Rösslispiel vorbei ist und der berühmte Nachbar sich zufrieden gibt und nicht nochmals rekuriert. – Denn auch hier scheint nicht alles rund gelaufen zu sein, wenn man in der Medienmitteilung ein bisschen zwischen den Zeilen liest: «Im Rahmen dieses Baubewilligungsverfahrens wurde durch den gleichen Nachbar wieder eine Einsprache gegen das Baugesuch erhoben. In der Folge führte das Amt für Baubewilligungen Einspracheverhandlungen durch. Der Versuch, auf der Basis des eingereichten Baugesuches eine Einigung mit dem Einsprecher zu erzielen, blieb jedoch ohne Erfolg.»
+++ ab morgen +++ grosses Fest vor und im Kugl +++ bis Samstag +++ respektive Sonntagmorgen +++ die genauen Infos hier +++
Das Kunsthaus Bregenz zeigt in der neuen Ausstellung Arbeiten der US-amerikanischen Künstlerin Torkwase Dyson. Ausgangspunkt ihrer grossformatigen geometrischen Skulpturen und poetischen Malereien bildet das Leben und die Befreiung Schwarzer Menschen.
Wie stehts heute um die Gleichstellung? Und wie war das früher? Die Pop-up-Ausstellung «Frauenspuren im Hallenbad» in Gossau arbeitet ein Stück Gesellschaftsgeschichte auf. Zeigt, wo es heute noch hakt, und dass es nicht bleiben muss, wie es ist.
Kolumne: 24/7 Traumacore
Theater
Johanna und Szilamer arbeiten seit vier Jahren als Erntehelfer:innen in Fruthwilen. In ihrer Heimat Rumänien ist die wirtschaftliche Lage angespannt und die körperliche Arbeit auf dem Feld sind sie gewohnt.
Am 29. Oktober entscheidet die SP der Stadt St.Gallen, wen sie in die Ersatzwahl um den Stadtratssitz von Peter Jans schickt. Was ursprünglich wie eine Formalität aussah, hat sich zu einem spannenden Rennen entwickelt. Mit offenem Ausgang.
Jock Kobels zweiter Fall
Musik
Heppelers Bestiarium
Nach einer ganz passablen ersten Halbzeit der Espen sowie Führung durch einen Elfmeter von Görtler vor der Pause, spielen die St. Galler dieses Resultat anschliessend herunter und holen sich die 3 Punkte.
Mehr als viereinhalb Stunden dauerte Der Prozess Pelicot im Theater St.Gallen. Milo Rau und Servane Dècle inszenierten einen Abend über sexualisierte Gewalt und chemische Unterwerfung – und über eine Gesellschaft, die von Männern mehr Verantwortung verlangt.
Die Menschenrechte stehen weltweit unter Druck. Doch wie konsequent setzt sich die Schweiz für sie ein? Ein neues Buch nimmt die Schweizer Menschenrechtspolitik kritisch unter die Lupe. An der Buchvorstellung im Square wurde über Widersprüche, Versäumnisse und mögliche Lösungen diskutiert.
In einer Tennishalle im toggenburgischen Unterwasser trafen sich vor zehn Jahren 5000 Neonazis zum grössten Rechtsrock-Konzert, das je im deutschsprachigen Raum stattgefunden hat. Linke Politiker:innen reagierten schnell, doch das Ergebnis ist ernüchternd.
Leopoldstadt am Vorarlberger Landestheater
Stimmrecht
Erntehelfer:innen sind in der Schweiz schlecht geschützt. Ihre Arbeitsbedingungen liegen oft in Graubereichen, Kontrollen sind schwierig. Eine Veränderung würde jedoch bedeuten, ein ganzes System auf den Kopf zu stellen.
Bücherherbst: Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst von Gion Mathias Cavelty
Die St.Galler Restaurants Toscana und The Pinch machten vergangene Woche über Nacht dicht. 15 Personen standen unvorbereitet auf der Strasse. Das verantwortliche Investoren-Duo schliesst nicht zum ersten Mal ein Restaurant in der Stadt. Das abrupte Ende wirft Fragen auf.
Die Stadt St.Gallen muss sparen und will das historische Volksbad nach der Wiedereröffnung des Hallenbads Blumenwies schliessen. Dabei verspricht die Stadt seit über 40 Jahren die Sanierung.
Die St.Galler Regierung spart gegen ihren Willen weitere 60 Millionen Franken ein und rechnet für 2027 mit einem Plus von 55 Millionen Franken. Kulturelle Arbeit wird dabei weiter prekarisiert – mit einer grossen Ausnahme.