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Marktplatz: Die wahre Kampagne

Unermüdlich und unverdrossen auch angesichts der jüngsten Plakatflut im FDP-gelb macht das Komitee für einen vernünftigen Markplatz weiter in seinem Widerstand gegen das Parkgaragen-Projekt. Sehr schön auch das Bild mit der Einfahrt in die leere Tiefgarage… Hier die Medienmitteilung der heutigen Pressekonferenz: Das unabhängige «Komitee vernünftiger Marktplatz St. Gallen» verteilt eigene Abstimmungsbroschüre in alle St. […]
Von  Andreas Kneubühler , 

Unermüdlich und unverdrossen auch angesichts der jüngsten Plakatflut im FDP-gelb macht das Komitee für einen vernünftigen Markplatz weiter in seinem Widerstand gegen das Parkgaragen-Projekt. Sehr schön auch das Bild mit der Einfahrt in die leere Tiefgarage…

Hier die Medienmitteilung der heutigen Pressekonferenz:

Das unabhängige «Komitee vernünftiger Marktplatz St. Gallen» verteilt eigene Abstimmungsbroschüre in alle St. Galler Haushalte

Das «Komitee vernünftiger Marktplatz St. Gallen» mit seinen inzwischen mehr als 650 Mitgliedern verteilt per Post in den nächsten Tagen seine Abstimmungsbroschüre in alle St. Galler Haushalte, in der Stimmberechtigte zu einem Nein zur Marktplatzvorlage aufgerufen werden. Die Broschüre wurde durch zahlreiche private Spenden und mit Unterstützung des NVS SG ermöglicht.

Das Komitee kritisiert das Projekt mit mehreren Argumenten:

– Bei der Neugestaltung des Marktplatzes geht es zuerst um den, mehrere Jahre lang dauernden, Bau der unterirdischen Parkgarage. Da jetzt schon genug Parkplätze in Parkgaragen im Zentrum vorhanden sind, braucht es im Stadtzentrum keine weitere Tiefgarage. Zudem blockiert der Bau der Parkgarage für mehrere Jahre Fussgänger und ÖV. Der Marktplatz kann auch ohne diese 30-Millionen-Parkgarage autofrei gemacht werden.

– Für diese Garage müssen die prächtigen Platanen auf dem Platz gefällt werden und der Baumbestand im Mittelstreifen des Oberen Graben vor dem Seeger und der Migros Union wird ebenfalls abgeholzt. Bis die neu gepflanzten Bäume wieder gross sind, wird es Jahre dauern.

– Die Wartehalle von Santiago Calatrava ist zu einem Wahrzeichen geworden. Sie soll auf dem Bohl stehen bleiben. Die Haltestellen vom Bohl auf den Marktplatz zu verlegen, bringt den Passagieren keinen konkreten Nutzen. Im Gegenteil, die Haltestellen Schibenertor in Ost-West-Richtung werden aufgehoben. Ausserdem wird aus dem leergeräumten Bohl im St. Galler Klima nie eine italienische Piazza.

– Ein verbesserter Busfahrplan lässt sich auch ohne Umbau von Bahnhof- und Marktplatz erreichen. Eine gestaffelte Abfahrt am Bahnhof bringt eine kostenlose Verkehrsoptimierung für die ganze Stadt.

– Die Rondelle auf dem Marktplatz ist ein schützenswerter Bau aus den 1950er-Jahren. Sie soll – zusammen mit neuen Markständen – auf dem Platz stehen bleiben. Die geplante Markthalle wird so gross, dass der Marktplatz fast völlig verbaut sein wird. Ausserdem bleibt unsicher, ob darin die Händler in Zukunft einen Stand rentabel betreiben können. Heute stehen viele Markthäuschen leer.

– Das Gesamtprojekt kostet die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler 40 Millionen Franken – zu viel für den Deckel einer Parkagarage.

Komitee vernünftiger Marktplatz St. Gallen

Marcus D. Waltenberg, Hansueli Stettler, Tek Berhe, Elsbeth Fischer, Alfons Weisser, Simone Hefti, Gabi Cavegn.

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Senf

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Von Karsten Redmann,
Alles in allem taschenbuch julia trachsel

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House of change larisa baumann 1

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Ei­gent­lich woll­te Zsuz­san­na Gah­se kei­ne Bü­cher mehr schrei­ben. Nun hat sie mit An­ge­rich­tet ihr Werk doch noch ein­mal er­wei­tert. Ih­re Spra­che dar­in bleibt neu­gie­rig, hu­mor­voll und spie­le­risch. Und wirkt fast wie ein Kom­men­tar zum ei­ge­nen li­te­ra­ri­schen Schaf­fen.

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01 Jakob Stutz 11 cut

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Auf sei­nem neu­en Al­bum Th­ree Chords and a Shaking Hand be­singt der Rhein­ta­ler Sin­ger-Song­wri­ter Mo Klé die ge­gen­wär­ti­ge De­bat­ten­kul­tur, Re­gen­stür­me und Selbst­ak­zep­tanz. Die Al­bum­tau­fe fin­det am 7. No­vem­ber im st.gal­li­schen Bahn­hof Brug­gen statt.

Von Vera Zatti,
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FC St.Gal­len vs. Ser­vet­te 2:1 - Nicht bril­liert, aber ge­won­nen

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VELJANOV 2018 03

Zumthor plant in Wildhaus

Noch mehr Spit­zen­ar­chi­tek­tur fürs Tog­gen­burg

Von René Hornung,
Steinmodell 2

Die SP setzt auf Pe­ter Oli­bet

Ein Wahl­gang ge­nüg­te: Die SP der Stadt St.Gal­len schickt Pe­ter Oli­bet ins Ren­nen um die Nach­fol­ge von Stadt­rat Pe­ter Jans. Er er­hielt 109 von 182 Stim­men. In der Fra­ge­run­de ging es um Spar­po­li­tik, be­zahl­ba­re Woh­nun­gen und die Fra­ge, wie viel Op­po­si­ti­on ein künf­ti­ges Re­gie­rungs­mit­glied noch ma­chen kann.

Von Philipp Bürkler,
Nomination Peter Olibet 10
Heftvorschau 11/26
Postkolonial, Kulturgelder, Universum

Wäh­rend Zü­rich und Genf ge­raub­te Ben­in-Bron­zen zu­rück­ge­ben, la­viert das Kul­tur­mu­se­um St.Gal­len. Der­weil un­ter­sucht der Thur­gau sei­ne eth­no­gra­fi­sche Samm­lung und schliess Re­sti­tu­tio­nen nicht aus. Aus­ser­dem im No­vem­ber­heft: Der so­li­da­ri­sche Pro­test der St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne ge­gen die Spar­plä­ne des Kan­tons, die neue Aus­stel­lung zum Zehn­jäh­ri­gen im Na­tur­mu­se­um St.Gal­len, das ers­te elek­tro­ni­sche So­lo­al­bum von Ka­fi-D und vie­les mehr.

Saiten 2611 01 Cover

Zü­rich und Genf ma­chen vor­wärts, St.Gal­len bremst

Seit ei­ni­gen Jah­ren sind Ben­in-Bron­zen in Schwei­zer Mu­se­en ein heis­ses Ei­sen. Im St.Gal­ler Kul­tur­mu­se­um la­viert man bei der Fra­ge ei­ner mög­li­chen Rück­ga­be zwi­schen Dia­log­be­reit­schaft und Ver­wei­ge­rungs­hal­tung.

Von Richard Butz und Hans Fässler,
Benin bronze kulturmuseum 2026

Bücherherbst: Nie ist alles gut von Raffael Rihs

Mo­ment­auf­nah­men

Von Veronika Fischer,

Ma­gen­brot bis zu­letzt

Ein Fes­ti­val über den Tod – darf das auch lus­tig sein? «Last Call» lädt am 31. Ok­to­ber in St.Gal­len da­zu ein, über das Ster­ben zu spre­chen. In­ter­view mit Mi­chel­le Mauch­le von der Ge­schäfts­stel­le Pal­lia­ti­ve Ca­re Stadt St.Gal­len.

Von Philipp Bürkler,
Festival zum tod michelle mauchle