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Die Meisterin der Beiläufigkeit

Die Autorin Zsuzsanna Gahse (Bild: pd/ÖGfL)

Die Autorin Zsuzsanna Gahse (Bild: pd/ÖGfL)

Eigentlich wollte Zsuzsanna Gahse keine Bücher mehr schreiben. Nun hat sie mit Angerichtet ihr Werk doch noch einmal erweitert. Ihre Sprache darin bleibt neugierig, humorvoll und spielerisch. Und wirkt fast wie ein Kommentar zum eigenen literarischen Schaffen.

Es gibt Sät­ze, die kann in die­ser Wei­se fast nur Zsuz­san­na Gah­se an­ein­an­der­rei­hen. Sie hat das in ih­rer lan­gen schrift­stel­le­ri­schen Tä­tig­keit mehr­fach be­wie­sen, sie führt es auch jetzt in ih­rem neu­en Buch An­ge­rich­tet vor. Di­rekt im ers­ten Text (Die Post) schreibt sie: «Den tür­ki­schen La­den gibt es nicht mehr/kei­ne Ge­mü­se­aus­la­ge vor dem Ge­schäft/der Be­sit­zer hat sich das Le­ben ge­nom­men». Ba­na­les und Exis­ten­zi­el­les so zu kom­bi­nie­ren, das ist ei­ne der vie­len Fä­hig­kei­ten, die die in Müll­heim le­ben­de Au­torin in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten zur gros­sen Meis­ter­schaft ge­trie­ben hat. 

Es ist noch gar nicht so lan­ge her, da hat­te Zsuz­san­na Gah­se, die 1946 in Bu­da­pest ge­bo­re­ne, seit Jahr­zehn­ten im Thur­gau le­ben­de Schrift­stel­le­rin und Über­set­ze­rin, öf­fent­lich ge­ha­dert mit dem Schrei­ben und vor al­lem mit dem Wei­ter­schrei­ben. «Viel­leicht ist das jetzt mein letz­tes Buch», hat­te sie im ver­gan­ge­nen No­vem­ber kurz vor ih­rem 80. Ge­burts­tag ge­sagt. Da­mals war Spiel­be­ginn er­schie­nen und sie dach­te dar­über nach kür­zer zu tre­ten. Nicht mal ein Jahr spä­ter liegt nun ein neu­er Band aus ih­rer Fe­der vor. Er trägt den Ti­tel An­ge­rich­tet und zeigt ein­mal mehr Gah­ses Lust an der Aus­ein­an­der­set­zung mit Spra­che. 

Die Dop­pel­bö­dig­keit der Spra­che

Al­lein der Ti­tel An­ge­rich­tet spielt of­fen­sicht­lich mit der Koch-Me­ta­pher – die Re­zept Nr. 1–11-Ge­dich­te ma­chen das ex­pli­zit, mit dem schö­nen Fund «ku­chig ist das Wort, das ich seit ei­ner Wei­le ge­sucht ha­be». Aber An­ge­rich­tet heisst um­gangs­sprach­lich eben auch «rui­niert», «er­le­digt» – und ge­nau die­se Span­nung zwi­schen Ge­nuss an der Spra­che und dem, wo­von die Spra­che han­delt (Ver­lust, Al­ter, ge­sell­schaft­li­cher Um­bruch), trägt das gan­ze Buch. 

Dar­in fin­den sich ver­schie­de­ne For­men: Ge­dich­te, Er­zäh­lun­gen, Dra­men, Es­say­is­ti­sches. Die kür­ze­ren Tex­te funk­tio­nie­ren al­le nach ei­nem ähn­li­chen Prin­zip: kur­ze, be­ti­tel­te Ein­hei­ten, die sich aus Be­ob­ach­tung, Auf­zäh­lung und ei­ner apho­ris­ti­schen Zu­spit­zung am En­de zu­sam­men­set­zen. Au­gen en­det mit «ich bin mei­ne Au­gen», Ton­spur mit dem Bild, das die Mu­sik aus den Spra­chen her­aus­fil­tern und wie­der zu­rück­fül­len will. Die­se Vol­te am Schluss – oft ein ein­zi­ger, fast schon sen­tenz­haf­ter Satz – ist ei­nes ih­rer zen­tra­len struk­tu­rel­len Mit­tel.

Mu­sik, Po­li­tik und Spra­che

Die­ses Mit­tel legt auch et­was an­de­res of­fen: Gah­ses Fai­ble für Rhyth­mus und Mu­sik. Die Aus­ein­an­der­set­zung mit Pau­sen, Syn­ko­pen und In­ne­hal­ten ist nicht nur the­ma­tisch, son­dern struk­tu­rell – sie spie­gelt, wie die Tex­te selbst funk­tio­nie­ren: Be­ob­ach­tung, In­ne­hal­ten, dann die knap­pe Zu­spit­zung. 

Noch im No­vem­ber hat­te sich die Schrift­stel­le­rin auch et­was ent­täuscht dar­über ge­zeigt, dass sie so sel­ten als po­li­ti­sche Au­torin wahr­ge­nom­men wer­de. Tat­säch­lich kann man nun in ein­zel­nen Tex­ten des neu­en Bu­ches er­ken­nen, dass sie sehr wohl po­li­tisch ist. Dies äus­sert sich bei Gah­se al­ler­dings sehr oft in ei­ner Sprach­kri­tik. 

Meh­re­re Stel­len in An­ge­rich­tet zei­gen ihr Kern­the­ma: das Miss­trau­en ge­gen­über vor­ge­fer­tig­ten Wör­tern, be­son­ders po­li­ti­schen. Die Auf­zäh­lung «De­mons­tran­ten, Re­bel­len, Se­pa­ra­tis­ten, Ab­trün­ni­ge, Meu­te­rer, Pro­tes­tie­ren­de» und die Un­si­cher­heit, «bei wel­chem Land und in wel­chem Fall» wel­ches Wort zu­läs­sig ist, ist ty­pisch für sie – Spra­che wird nie neu­tral ge­nom­men, son­dern als et­was, das von Macht und Per­spek­ti­ve ein­ge­färbt ist.

Wie sich die Au­torin selbst zi­tiert

Al­ler­dings: Die lan­ge Auf­zäh­lung von Ver­lust-Wör­tern («ver­lie­ren, ein­büs­sen, ver­schlam­pen, flö­ten­ge­hen» bis «ver­rot­ten, ein­ros­ten, her­un­ter­kom­men») aus Oh, Ro­man funk­tio­niert ex­akt wie die De­mons­tran­ten-Lis­te aus Im Boot – nur ist das The­ma hier nicht Po­li­tik, son­dern Tod/Zer­fall/Ver­lust im All­ge­mei­nen. Das legt na­he: Gah­se geht es nicht nur um Sprach­skep­sis ge­gen­über po­li­ti­schen Ka­te­go­rien, son­dern grund­sätz­li­cher um die Fra­ge, wie vie­le bei­na­he iden­ti­sche Wör­ter nö­tig sind, um sich ei­ner schwer aus­sprech­ba­ren Sa­che an­zu­nä­hern – als ob ein ein­zel­nes Wort nie aus­reicht.

Das an­de­re, über­ra­schen­de­re The­ma ist in­sti­tu­tio­nel­le Kon­trol­le und ih­re Kehr­sei­te, der Ver­lust von Pri­vat­heit. In Ver­renkt zählt die Er­zäh­le­rin sämt­li­che Wohn­sit­ze auf, die im Lau­fe ih­res Le­bens aus­ge­raubt, auf­ge­bro­chen oder ab­ge­brannt sind – vom Bo­den­see bis Thai­land –, und fin­det da­für das Kunst­wort «de­pri­va­ti­siert». In Gren­zen wer­den Zöll­ner zu «wan­dern­den Grenz­pflö­cken», die die Lan­des­gren­ze wie ei­ne Amö­be ver­for­men. Die­se Tex­te han­deln von ei­nem Le­ben, das im­mer wie­der von aus­sen durch­sucht, kon­trol­liert, be­stoh­len wird – bio­gra­fisch na­he­lie­gend bei ei­ner Au­torin, die 1956 als Kind aus Un­garn flie­hen muss­te.

Ein Buch als Kom­men­tar zum ei­ge­nen Werk

Und schliess­lich: die Fra­ge nach dem ei­ge­nen Ich. Im be­reits er­wähn­ten Text Au­gen heisst es la­ko­nisch «ich bin mei­ne Au­gen»; in Ich spricht die Er­zäh­le­rin ihr ei­ge­nes Selbst als ei­ne Per­son an, die ihr da­von­ge­lau­fen ist und sich ver­steckt – ei­ne Art Ver­miss­ten­an­zei­ge an sich selbst, die trotz ko­mi­scher An­klän­ge (Schmin­ken und Haa­re­fär­ben als «Ab­len­kungs­ver­su­che») un­heim­lich en­det.

Be­mer­kens­wert in dem Buch ist, dass die Au­torin Ein­bli­cke in ihr Schaf­fen und ih­re Ar­beits­wei­se ge­währt. In Rot­haar­mann schreibt Gah­se of­fen dar­über, dass sie ei­ne Fi­gur aus Oh Ro­man un­ge­plant in meh­re­ren Bü­chern wie­der­ver­wen­det hat, und ver­gleicht das mit Hitch­cocks Kurz­auf­trit­ten in sei­nen ei­ge­nen Fil­men. Gah­se macht die Selbst­zi­ta­ti­on zum ex­pli­zi­ten The­ma ih­rer Poe­tik.

An­ge­rich­tet wird so auch zu ei­nem Werk, das sein ei­ge­nes Ver­fah­ren of­fen­legt und die ei­ge­ne Poin­ten-Äs­the­tik zum ei­gen­stän­di­gen Ma­te­ri­al er­hebt. Das Buch ist da­mit auch ein Kom­men­tar zum ei­ge­nen, jahr­zehn­te­lan­gen Œu­vre – ei­ne Art poe­to­lo­gi­sche Selbst­aus­kunft im Spät­werk.

Was An­ge­rich­tet zu­sam­men­hält, ist al­so we­ni­ger ein The­ma als ei­ne Hal­tung: ei­ne be­stän­di­ge Wei­ge­rung, sich mit dem ers­ten, na­he­lie­gen­den Wort oder Bild zu­frie­den­zu­ge­ben. Wer schnel­le Lek­tü­re sucht, wird an man­cher Stel­le ir­ri­tiert sein – die knap­pen Tex­te ver­lan­gen ge­nau­es Le­sen. Wer sich dar­auf ein­lässt, fin­det ein Al­ters­werk, das leicht­füs­sig bleibt, oh­ne harm­los zu sein. 

An­ge­rich­tet ist klein­tei­lig, as­so­zia­tiv, zwi­schen An­ek­do­te, Sprach­re­fle­xi­on und plötz­li­chem Ernst wech­selnd das ge­ra­de in sei­ner schein­ba­ren Bei­läu­fig­keit oft am stärks­ten ist.

(Die­ser Text er­schien am 22. Sep­tem­ber bei Thur­gau Kul­tur.)

Zsuz­san­na Gah­se: An­ge­rich­tet. Edi­ti­on Kor­re­spon­den­zen, Wien 2026.
Le­sung mit Au­torin: Don­ners­tag, 12. No­vem­ber, 19.30 Uhr, Li­te­ra­tur­haus Thur­gau, Gott­lie­ben.

Die Meis­te­rin der Bei­läu­fig­keit

Ei­gent­lich woll­te Zsuz­san­na Gah­se kei­ne Bü­cher mehr schrei­ben. Nun hat sie mit An­ge­rich­tet ihr Werk doch noch ein­mal er­wei­tert. Ih­re Spra­che dar­in bleibt neu­gie­rig, hu­mor­voll und spie­le­risch. Und wirkt fast wie ein Kom­men­tar zum ei­ge­nen li­te­ra­ri­schen Schaf­fen.

Von Michael Lünstroth,
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Bücherherbst: Ausser mir von Micha Friemel

Ana­ly­se des müt­ter­li­chen Wahn­sinns

Von Veronika Fischer,

Zwi­schen Ruhm und Knast

Ja­kob Stutz, Volks­schrift­stel­ler und Re­form­päd­ago­ge mit «zwie­späl­ti­gem» Cha­rak­ter: Ihn lässt Ex-Kel­ler­büh­nen­lei­ter Mat­thi­as Pe­ter 150 Jah­re nach sei­nem Tod noch ein­mal auf­le­ben – un­ter an­de­rem in Tro­gen, wo Stutz im Ge­fäng­nis sass.

Von Peter Surber,
01 Jakob Stutz 11 cut

Das Mit­tel­mass fei­ern

Auf sei­nem neu­en Al­bum Th­ree Chords and a Shaking Hand be­singt der Rhein­ta­ler Sin­ger-Song­wri­ter Mo Klé die ge­gen­wär­ti­ge De­bat­ten­kul­tur, Re­gen­stür­me und Selbst­ak­zep­tanz. Die Al­bum­tau­fe fin­det am 7. No­vem­ber im st.gal­li­schen Bahn­hof Brug­gen statt.

Von Vera Zatti,
Artist Picture Mo Kle 2 Credits Johannes Gruber

FC St.Gal­len vs. Ser­vet­te 2:1 - Nicht bril­liert, aber ge­won­nen

Bouk­hal­fa und Gört­ler brin­gen die Es­pen in Füh­rung, wel­che das Team dann über die Zeit bringt.

Von SENF Kollektiv,
Senf

«Wir le­ben in ei­ner ver­blö­de­ten Mei­nungs­welt!»

Alex­an­der Vel­ja­nov ist die un­ver­wech­sel­ba­re Stim­me der Dark-Wa­ve-Band Dei­ne La­kai­en. Mit sei­nem neu­en So­lo­al­bum gas­tiert er am 9. No­vem­ber in Frau­en­feld. Ein Ge­spräch über Schub­la­den, Lü­ge, Wahr­heit und die Fra­ge, was Mu­sik mit un­se­rem Mensch­sein zu tun hat. 

Von Michael Lünstroth,
VELJANOV 2018 03

Zumthor plant in Wildhaus

Noch mehr Spit­zen­ar­chi­tek­tur fürs Tog­gen­burg

Von René Hornung,
Steinmodell 2

Die SP setzt auf Pe­ter Oli­bet

Ein Wahl­gang ge­nüg­te: Die SP der Stadt St.Gal­len schickt Pe­ter Oli­bet ins Ren­nen um die Nach­fol­ge von Stadt­rat Pe­ter Jans. Er er­hielt 109 von 182 Stim­men. In der Fra­ge­run­de ging es um Spar­po­li­tik, be­zahl­ba­re Woh­nun­gen und die Fra­ge, wie viel Op­po­si­ti­on ein künf­ti­ges Re­gie­rungs­mit­glied noch ma­chen kann.

Von Philipp Bürkler,
Nomination Peter Olibet 10
Heftvorschau 11/26
Postkolonial, Kulturgelder, Universum

Wäh­rend Zü­rich und Genf ge­raub­te Ben­in-Bron­zen zu­rück­ge­ben, la­viert das Kul­tur­mu­se­um St.Gal­len. Der­weil un­ter­sucht der Thur­gau sei­ne eth­no­gra­fi­sche Samm­lung und schliess Re­sti­tu­tio­nen nicht aus. Aus­ser­dem im No­vem­ber­heft: Der so­li­da­ri­sche Pro­test der St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne ge­gen die Spar­plä­ne des Kan­tons, die neue Aus­stel­lung zum Zehn­jäh­ri­gen im Na­tur­mu­se­um St.Gal­len, das ers­te elek­tro­ni­sche So­lo­al­bum von Ka­fi-D und vie­les mehr.

Saiten 2611 01 Cover

Zü­rich und Genf ma­chen vor­wärts, St.Gal­len bremst

Seit ei­ni­gen Jah­ren sind Ben­in-Bron­zen in Schwei­zer Mu­se­en ein heis­ses Ei­sen. Im St.Gal­ler Kul­tur­mu­se­um la­viert man bei der Fra­ge ei­ner mög­li­chen Rück­ga­be zwi­schen Dia­log­be­reit­schaft und Ver­wei­ge­rungs­hal­tung.

Von Richard Butz und Hans Fässler,
Benin bronze kulturmuseum 2026

Bücherherbst: Nie ist alles gut von Raffael Rihs

Mo­ment­auf­nah­men

Von Veronika Fischer,

Ma­gen­brot bis zu­letzt

Ein Fes­ti­val über den Tod – darf das auch lus­tig sein? «Last Call» lädt am 31. Ok­to­ber in St.Gal­len da­zu ein, über das Ster­ben zu spre­chen. In­ter­view mit Mi­chel­le Mauch­le von der Ge­schäfts­stel­le Pal­lia­ti­ve Ca­re Stadt St.Gal­len.

Von Philipp Bürkler,
Festival zum tod michelle mauchle

Kampf­sport als Safe Space

In St.Gal­len hat am Sams­tag zum ers­ten Mal ein eman­zi­pa­to­risch-an­ti­fa­schis­tisch-que­er­fe­mi­nis­ti­sches Kampf­sport­tur­nier statt­ge­fun­den. Wie das aus­sieht? Schon ziem­lich bru­tal, aber dann auch wie­der herz­lich.

Von Malena Widmer,
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Bücherherbst: Unwucht von Sarah Elena Müller

Zwi­schen Lie­be und Lei­den

Von David Gadze,

Be­stän­dig­keit, die ero­diert 

Seit 35 Jah­ren un­ter­sucht Pa­trick Roh­ner Na­tur­pro­zes­se, ins­be­son­de­re im Zu­sam­men­hang mit Geo­lo­gie, zeich­ne­risch, ma­le­risch und bild­haue­risch. Die Aus­stel­lung «Fal­tun­gen» im Mu­se­um Bickel zeigt noch bis zum 22. No­vem­ber ei­nen Quer­schnitt die­ser kon­ti­nu­ier­li­chen Be­schäf­ti­gung. 

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Gu Kas Pa Ro 26 385960 Email Orginal 2

Klimaseniorinnen besuchen Bern

Hit­ze und Dür­re im Bun­des­haus

Von Beatrice Häfliger,
Gruppenfoto

Chil­len am Steinach­strand

Vor dem Karls­tor ein Pick­nick un­ter Bäu­men am Ufer, die Mit­tags­pau­se mit den Füs­sen im Was­ser vor der Kan­tons­schul-Bi­blio­thek oder ein Bier am Bäch­lein zwi­schen der Bar La Bue­na On­da und dem «Bier­hof» – das al­les soll ge­mäss der Mach­bar­keits­stu­die «Al­te Stein­ach» mög­lich wer­den. Am Mon­tag ha­ben sie die Ver­ant­wort­li­chen vor­ge­stellt. 

Von René Hornung,
Alte Steinach Karlstor Zukunft

Hu­mor und Hal­tung

Del­fi­ne, Her­zen und Flag­gen. Die «Il­lo Kon­stanz Vol. 5» zeigt über 60 Ar­bei­ten von in­ter­na­tio­na­len Il­lus­tra­to­ren. Die Schau lässt viel Raum für ei­ge­ne Zu­gän­ge, übt aber auch Kri­tik und zeigt Hal­tung.

Von Vera Zatti,
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«Die­ser Ort braucht ei­ne Per­spek­ti­ve»

Der Ver­ein Lat­tich im Gü­ter­bahn­hof­are­al St.Gal­len fei­ert das 10-Jahr-Ju­bi­lä­um. Noch im­mer kämpft er mit Ein­spra­chen. Der Vor­stand der Grün­dungs­pha­se hat auf­ge­ge­ben. Seit gut ei­nem Jahr bil­den Adel­heid Kar­li und Flo­rim Ša­ba­ni das Co-Prä­si­di­um.

Von Andi Giger, Bilder: Nayla Baumgartner,
2610 Redeplatz

Nachruf auf Urs Ullmann

«Wir nann­ten ihn ‹Sun­ny› we­gen sei­nes auf­ge­stell­ten Ge­müts»

Von Urs Oskar Keller,
Urs Ullmann Maerz 2023 Altnau Urs Oskar Keller