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Noch mehr Spitzenarchitektur fürs Toggenburg

Steinmodell 2

Herzog & de Meuron, Marcel Meili, Astrid Staufer und Graber Pulver sind alles klingende Namen von Architekt:innen und Architekturbüros, die in den letzten Jahren zeitgenössische Bauten im Obertoggenburg realisiert haben. Im Zug der «Vision Zwingli» planen jetzt Peter Zumthor und Allen + Crippa weitere Neubauten in Wildhaus.

Die «Vi­si­on Zwing­li» wur­de 2019 lan­ciert, als 500 Jah­re Re­for­ma­ti­on in der Schweiz ge­fei­ert wur­den. In­zwi­schen hat das Pro­jekt er­staun­li­che Di­men­sio­nen an­ge­nom­men. Das Ge­samt­pro­jekt wird 70 Mil­lio­nen Fran­ken oder mehr kos­ten und soll oh­ne Mit­fi­nan­zie­rung der öf­fent­li­chen Hand bis An­fang der 2030er-Jah­re rea­li­siert wer­den.

Die «Vi­si­on Zwing­li» sieht vor, das aus dem 15. Jahr­hun­dert stam­men­de Ge­burts­haus von Zwing­li im Orts­teil Li­sig­haus von Wild­haus um rund 50 Me­ter zu ver­schie­ben. Da­ne­ben sol­len die aus dem Rhein­tal stam­men­den Ar­chi­tek­ten To­mo­thy Al­len und Ro­nan Crip­pa ein vier­tei­li­ges Er­leb­nis­haus bau­en und Star­ar­chi­tekt Pe­ter Zum­thor ar­bei­tet an den Plä­nen für ein Be­geg­nungs­zen­trum mit 300 Plät­zen mit­ten im Zen­trum von Wild­haus. 

So wer­de ein Kul­tur-, Bil­dungs- und Be­geg­nungs­ort von na­tio­na­ler und in­ter­na­tio­na­ler Aus­strah­lung ent­ste­hen, «der Men­schen da­zu ein­lädt, sich mit den Grund­la­gen und Her­aus­for­de­run­gen ei­ner le­ben­di­gen de­mo­kra­ti­schen Kul­tur aus­ein­an­der­zu­set­zen», sag­te Mar­tin Schmidt, Prä­si­dent der Stif­tung «Vi­si­on Zwing­li» und Prä­si­dent des evan­ge­lisch-re­for­mier­ten Kir­chen­ra­tes des Kan­tons St.Gal­len an der Me­di­en­prä­sen­ta­ti­on. 

Zum­thor Pro­jekt noch nicht öf­fent­lich

Um das Pro­jekt von Pe­ter Zum­thor wird noch ein Ge­heim­nis ge­macht. Zum­thor war an der Prä­sen­ta­ti­on auch nicht an­we­send. Er stel­le sei­ne Pro­jek­te je­weils erst vor, wenn sie da­für reif sei­en, hiess es auf ent­spre­chen­de Fra­gen. Klar ist vor­erst nur, dass im Orts­zen­trum von Wild­haus an Stel­le des heu­te leer­ste­hen­den Ho­tels Bel­le­vue ein fla­cher, in die Land­schaft ein­ge­bet­te­ter Holz­bau mit gross­zü­gi­gen Aus­sen­räu­men und mul­ti­funk­tio­na­len Räu­men für rund 300 Per­so­nen ent­ste­hen soll. Ge­plant sei auch der Ein­bau ei­ner Or­gel, die der St. Gal­ler Mu­si­ker Rue­di Lutz ent­wi­ckelt. Sie soll die von Zwing­li aus den Kir­chen ver­bann­te Mu­sik zu­rück­brin­gen. 

Ne­ben dem Zwing­li­haus mit sei­nem neu­en Stand­ort pla­nen die Ar­chi­tek­ten Al­len + Crip­pa vier an­ein­an­der­ge­reih­te klei­ne­re Bau­ten. Dar­in sol­len die The­men Gleich­heit, Wis­sen, Frei­heit und Lie­be in ei­nem Par­cours er­lebt wer­den kön­nen. Die zwei­ge­schos­si­gen Ge­bäu­de sol­len ent­we­der aus Ror­scha­cher Sand­stein oder aus lo­ka­lem Tuff­stein ge­baut wer­den. Ver­bun­den wer­den sie durch trans­pa­ren­te Zwi­schen­ge­bäu­de. Das Kon­zept wird zu­sam­men mit der Krea­tiv­agen­tur Aro­ma er­ar­bei­tet. An­ge­dacht ist ei­ne «zu­sam­men­hän­gen­de Be­suchs­er­fah­rung, die Ge­schich­te, Ar­chi­tek­tur, Land­schaft, Bil­dung und Be­geg­nung mit­ein­an­der ver­bin­den will», wie es in den Un­ter­la­gen heisst.

Noch meh­re­re of­fe­ne Fra­gen 

Ob die­se vier neu­en Bau­kör­per mit dem zu ver­schie­ben­den Zwing­li­haus un­ter­ir­disch ver­bun­den wer­den, ist noch of­fen. Das Zwing­li­haus selbst steht nicht mehr auf sei­nem ori­gi­na­len Fun­da­ment, des­halb gab die Denk­mal­pfle­ge die Zu­stim­mung, das Haus zu ver­set­zen. Al­len + Crip­pa wür­den hier nicht zum ers­ten Mal ein Haus zü­geln. Sie ha­ben schon in Grabs den Ab­bruch und Wie­der­auf­bau des Gäss­li­hau­ses rea­li­siert. 

Die bei­den je ei­gen­stän­di­gen Bau­pro­jek­te von Zum­thor und Al­len + Crip­pa sol­len mit ei­nem elip­ti­schen Weg rund um Wild­haus ver­bun­den wer­den. Für die Fi­nan­zie­rung set­zen die In­iti­ant:in­nen auf Pri­va­te und auf Stif­tun­gen. 70 Mil­lio­nen Fran­ken sol­len so zu­sam­men­kom­men. Bis­her sei man mit dem Pro­jekt auf gros­se Sym­pa­thie bei po­ten­zi­el­len Spen­dern ge­stos­sen, hiess es an der Me­di­en­in­for­ma­ti­on. Ge­mein­de und Kan­ton wür­den an die­sem kirch­li­chen Pro­jekt nicht be­tei­ligt. Man wer­de aber erst star­ten, wenn das Geld zu­sam­men sei. Das könn­te im bes­ten Fall 2028 der Fall sein.

De­mo­kra­tie le­ben

Trä­ger der «Vi­si­on Zwing­li» und Stif­ter sind die evan­ge­lisch-re­for­mier­te Kir­che des Kan­tons St.Gal­len, die Ge­mein­de Wild­haus-Alt St.Jo­hann und Tog­gen­burg Tou­ris­mus. Zu­sam­men wol­len sie kul­tu­rel­le, spi­ri­tu­el­le, tou­ris­ti­sche und ge­sell­schaft­li­che Im­pul­se aus­lö­sen. Die Idee fusst auf Zwing­lis Aus­spruch «Tut um Got­tes Wil­len et­was Tap­fe­res! Lebt De­mo­kra­tie.» De­mo­kra­tie le­be nicht al­lein von In­sti­tu­tio­nen, Wah­len und Ab­stim­mun­gen, son­dern von Men­schen, die sich ei­ne ei­ge­ne Mei­nung bil­den, un­ter­schied­li­che Stim­men hö­ren, Wi­der­spruch aus­hal­ten und Ver­ant­wor­tung für das Ge­mein­sa­me über­neh­men. An­ge­sichts der ge­sell­schaft­li­chen Po­la­ri­sie­run­gen mit zu­neh­mend un­ver­söhn­li­chen De­bat­ten sei ein sol­cher Aus­tausch um­so wich­ti­ger, so Chris­toph Sig­rist, ehe­ma­li­ger Pfar­rer im tog­gen­bur­gi­schen Stein und am Zür­cher Gross­müns­ter.

Es ge­he nicht um par­tei­po­li­ti­sche Dis­kus­sio­nen, son­dern dar­um Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, die ei­ge­ne Stim­me ein­zu­brin­gen, an­de­ren zu­zu­hö­ren und ge­mein­sam nach trag­fä­hi­gen Lö­sun­gen zu su­chen. «Vi­si­on Zwing­li» will ei­nen Ort schaf­fen, der Men­schen ver­bin­det – un­ab­hän­gig von Al­ter, Her­kunft, Welt­an­schau­ung oder Re­li­gi­on. Oder kurz: «Wir schaf­fen Räu­me. Denn De­mo­kra­tie braucht Raum.»

Pe­ter Roth als Ver­mitt­ler

Das ak­tu­el­le Pro­jekt wur­de mass­geb­lich vom Kom­po­nis­ten und Klang­for­scher Pe­ter Roth mit­in­iti­iert. Roth wohnt seit 60 Jah­ren in Wild­haus und war auch der ur­sprüng­li­che In­iti­ant des Klang­hau­ses. Er hat­te schon da­mals Ar­chi­tekt Pe­ter Zum­thor an­ge­fragt. Als spä­ter klar wur­de, dass der Kan­ton St.Gal­len das Klang­haus bau­en wird und des­halb ein Ar­chi­tek­tur­wett­be­werb vor­ge­schrie­ben und kein Di­rekt­auf­trag mög­lich war, zog sich Zum­thor zu­rück. Den Zu­schlag er­hielt der in­zwi­schen ver­stor­be­ne Zür­cher Ar­chi­tekt Mar­cel Mei­li. Auf des­sen Plä­nen stütz­te sich As­trid Stau­fer von Stau­fer Has­ler Ar­chi­tek­ten, Frau­en­feld, beim Bau.

Pe­ter Roth wies an der Prä­sen­ta­ti­on der «Vi­si­on Zwing­li» dar­auf hin, dass der Tou­ris­mus im Tog­gen­burg ei­nen Er­satz für den im­mer sel­te­ner wer­den­den Schnee braucht. Auch der Prä­si­dent von Tog­gen­burg Tou­ris­mus und Stif­tungs­rat der «Vi­si­on Zwing­li», Bru­no Fläck­lin, so­wie der Wild­hau­ser Ge­mein­de­prä­si­dent Tho­mas Die­zig be­ton­ten die Be­deu­tung des Pro­jekts für den nach­hal­ti­gen Tou­ris­mus im Tal.

Viel zeit­ge­nös­si­sche Ar­chi­tek­tur ist schon ge­baut

Wenn die «Vi­si­on Zwing­li» rea­li­sier­bar ist, be­kommt das Obe­re Tog­gen­burg zwei wei­te­re Ar­chi­tek­tu­riko­nen. Der ers­te spek­ta­ku­lä­re Bau die­ser neu­en Ent­wick­lung war die Berg­sta­ti­on der Ch­ä­ser­rugg-Bahn, die das Bas­ler Ar­chi­tek­tur­bü­ro Her­zog & de Meu­ron plan­te. Aus dem glei­chen Bü­ro stammt die 2025 ein­ge­weih­te neue Tal­sta­ti­on der Il­tios­bahn mit ih­rem spek­ta­ku­lä­ren Dach.

Im Früh­ling 2025 wur­de das eben­so Auf­se­hen er­re­gen­de Klang­haus ein­ge­weiht, gleich­zei­tig mit dem er­wei­ter­ten Jen­ny­haus ober­halb des Klang­hau­ses. Das Jen­ny­haus ge­hört der Orts­bür­ger­ge­mein­de St.Gal­len und bie­tet als mo­der­ne Grup­pen­un­ter­kunft den Chö­ren und Mu­si­ker:in­nen des Klang­hau­ses, aber auch an­de­ren Grup­pen, Un­ter­kunft. Die Ar­chi­tek­tur stammt auch hier von As­trid Stau­fer. 

In un­mit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft des Klang­hau­ses steht das Re­so­nanz­zen­trum Pe­ter Roth, ge­plant vom Zür­cher Ar­chi­tek­tur­bü­ro Gra­ber Pul­ver. Des­sen Herz­stück ist der «Klang­dom», in dem in­ten­si­ve Klang- und Hör­erfah­run­gen ver­mit­telt wer­den. Ei­ne in­ter­ak­ti­ve Aus­stel­lung er­gänzt das Er­leb­nis und wür­digt das En­ga­ge­ment von Pe­ter Roth. 

Zeit­ge­nös­si­sche Ar­chi­tek­tur gibt es auch et­was wei­ter un­ten im Tal, in Neu St.Jo­hann. Im Herbst 2025 weih­te das Heil­päd­ago­gi­sche Zen­trum Jo­han­ne­um sei­nen Neu­bau des St.Gal­ler Ar­chi­tek­ten An­dy Senn ein. Das Jo­han­ne­um för­dert Men­schen mit ei­ner geis­ti­gen Be­hin­de­rung oder ei­ner Lern­be­hin­de­rung.

«Wir le­ben in ei­ner ver­blö­de­ten Mei­nungs­welt!»

Alex­an­der Vel­ja­nov ist die un­ver­wech­sel­ba­re Stim­me der Dark-Wa­ve-Band Dei­ne La­kai­en. Mit sei­nem neu­en So­lo­al­bum gas­tiert er am 9. No­vem­ber in Frau­en­feld. Ein Ge­spräch über Schub­la­den, Lü­ge, Wahr­heit und die Fra­ge, was Mu­sik mit un­se­rem Mensch­sein zu tun hat. 

Von Michael Lünstroth,
VELJANOV 2018 03

Zumthor plant in Wildhaus

Noch mehr Spit­zen­ar­chi­tek­tur fürs Tog­gen­burg

Von René Hornung,
Steinmodell 2

Die SP setzt auf Pe­ter Oli­bet

Ein Wahl­gang ge­nüg­te: Die SP der Stadt St.Gal­len schickt Pe­ter Oli­bet ins Ren­nen um die Nach­fol­ge von Stadt­rat Pe­ter Jans. Er er­hielt 109 von 182 Stim­men. In der Fra­ge­run­de ging es um Spar­po­li­tik, be­zahl­ba­re Woh­nun­gen und die Fra­ge, wie viel Op­po­si­ti­on ein künf­ti­ges Re­gie­rungs­mit­glied noch ma­chen kann.

Von Philipp Bürkler,
Nomination Peter Olibet 10
Heftvorschau 11/26
Postkolonial, Kulturgelder, Universum

Wäh­rend Zü­rich und Genf ge­raub­te Ben­in-Bron­zen zu­rück­ge­ben, la­viert das Kul­tur­mu­se­um St.Gal­len. Der­weil un­ter­sucht der Thur­gau sei­ne eth­no­gra­fi­sche Samm­lung und schliess Re­sti­tu­tio­nen nicht aus. Aus­ser­dem im No­vem­ber­heft: Der so­li­da­ri­sche Pro­test der St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne ge­gen die Spar­plä­ne des Kan­tons, die neue Aus­stel­lung zum Zehn­jäh­ri­gen im Na­tur­mu­se­um St.Gal­len, das ers­te elek­tro­ni­sche So­lo­al­bum von Ka­fi-D und vie­les mehr.

Saiten 2611 01 Cover

Zü­rich und Genf ma­chen vor­wärts, St.Gal­len bremst

Seit ei­ni­gen Jah­ren sind Ben­in-Bron­zen in Schwei­zer Mu­se­en ein heis­ses Ei­sen. Im St.Gal­ler Kul­tur­mu­se­um la­viert man bei der Fra­ge ei­ner mög­li­chen Rück­ga­be zwi­schen Dia­log­be­reit­schaft und Ver­wei­ge­rungs­hal­tung.

Von Richard Butz und Hans Fässler,
Benin bronze kulturmuseum 2026

Bücherherbst: Nie ist alles gut von Raffael Rihs

Mo­ment­auf­nah­men

Von Veronika Fischer,

Ma­gen­brot bis zu­letzt

Ein Fes­ti­val über den Tod – darf das auch lus­tig sein? «Last Call» lädt am 31. Ok­to­ber in St.Gal­len da­zu ein, über das Ster­ben zu spre­chen. In­ter­view mit Mi­chel­le Mauch­le von der Ge­schäfts­stel­le Pal­lia­ti­ve Ca­re Stadt St.Gal­len.

Von Philipp Bürkler,
Festival zum tod michelle mauchle

Kampf­sport als Safe Space

In St.Gal­len hat am Sams­tag zum ers­ten Mal ein eman­zi­pa­to­risch-an­ti­fa­schis­tisch-que­er­fe­mi­nis­ti­sches Kampf­sport­tur­nier statt­ge­fun­den. Wie das aus­sieht? Schon ziem­lich bru­tal, aber dann auch wie­der herz­lich.

Von Malena Widmer,
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Bücherherbst: Unwucht von Sarah Elena Müller

Zwi­schen Lie­be und Lei­den

Von David Gadze,

Be­stän­dig­keit, die ero­diert 

Seit 35 Jah­ren un­ter­sucht Pa­trick Roh­ner Na­tur­pro­zes­se, ins­be­son­de­re im Zu­sam­men­hang mit Geo­lo­gie, zeich­ne­risch, ma­le­risch und bild­haue­risch. Die Aus­stel­lung «Fal­tun­gen» im Mu­se­um Bickel zeigt noch bis zum 22. No­vem­ber ei­nen Quer­schnitt die­ser kon­ti­nu­ier­li­chen Be­schäf­ti­gung. 

Von Angela Kuratli,
Gu Kas Pa Ro 26 385960 Email Orginal 2

Klimaseniorinnen besuchen Bern

Hit­ze und Dür­re im Bun­des­haus

Von Beatrice Häfliger,
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Chil­len am Steinach­strand

Vor dem Karls­tor ein Pick­nick un­ter Bäu­men am Ufer, die Mit­tags­pau­se mit den Füs­sen im Was­ser vor der Kan­tons­schul-Bi­blio­thek oder ein Bier am Bäch­lein zwi­schen der Bar La Bue­na On­da und dem «Bier­hof» – das al­les soll ge­mäss der Mach­bar­keits­stu­die «Al­te Stein­ach» mög­lich wer­den. Am Mon­tag ha­ben sie die Ver­ant­wort­li­chen vor­ge­stellt. 

Von René Hornung,
Alte Steinach Karlstor Zukunft

Hu­mor und Hal­tung

Del­fi­ne, Her­zen und Flag­gen. Die «Il­lo Kon­stanz Vol. 5» zeigt über 60 Ar­bei­ten von in­ter­na­tio­na­len Il­lus­tra­to­ren. Die Schau lässt viel Raum für ei­ge­ne Zu­gän­ge, übt aber auch Kri­tik und zeigt Hal­tung.

Von Vera Zatti,
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«Die­ser Ort braucht ei­ne Per­spek­ti­ve»

Der Ver­ein Lat­tich im Gü­ter­bahn­hof­are­al St.Gal­len fei­ert das 10-Jahr-Ju­bi­lä­um. Noch im­mer kämpft er mit Ein­spra­chen. Der Vor­stand der Grün­dungs­pha­se hat auf­ge­ge­ben. Seit gut ei­nem Jahr bil­den Adel­heid Kar­li und Flo­rim Ša­ba­ni das Co-Prä­si­di­um.

Von Andi Giger, Bilder: Nayla Baumgartner,
2610 Redeplatz

Nachruf auf Urs Ullmann

«Wir nann­ten ihn ‹Sun­ny› we­gen sei­nes auf­ge­stell­ten Ge­müts»

Von Urs Oskar Keller,
Urs Ullmann Maerz 2023 Altnau Urs Oskar Keller

Bücherherbst: Mondläufer von Daniel Badraun

Vom Le­ben und Schrei­ben

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Bildschirmfoto 2026 10 19 um 15 34 04

Wenn Mu­se­ums­ob­jek­te ei­nen neu­en Sinn be­kom­men

Ei­ne ben­zin­be­trie­be­ne Glüh­bir­ne? Ein ro­bus­tes Schnaps­glas? Oder ein Kat­zen­hals­band, das die Raub­tie­re vom Vö­gel­fan­gen ab­hal­ten soll? Im His­to­ri­schen Mu­se­um Thur­gau schlum­mern ei­ni­ge Ge­gen­stän­de, de­ren Funk­ti­on auf den ers­ten Blick nicht ganz klar ist. Tho­mas Götz, Mar­ti­na Hü­gi und Ste­fan Kel­ler muss­ten die­se am Icon Po­et her­aus­fin­den.

Von Judith Schuck,
Icon Poet Judith Schuck

Lang­sam­keit als Mo­tor

Die St.Gal­ler Rock­band The Black Salt ver­öf­fent­licht ihr zwei­tes Al­bum. Und ver­ab­schie­det sich ein Stück­weit von ih­ren An­fän­gen.

Von David Gadze,
Theblacksalt1

Fah­nen der Ver­gäng­lich­keit

Die Welt ist in ste­tem Wan­del. Und man­che Ver­än­de­run­gen sind ir­rever­si­bel – Glet­scher schmel­zen, Tier- und Pflan­zen­ar­ten ster­ben aus. Die Aus­stel­lung «Flim­mern» wid­met sich der Be­wusst­wer­dung die­ses Wan­dels – und dem Schmerz, den er aus­löst.

Von Judith Schuck,
Flimmern Blossom 0 2 von Hoa Luo Patrik Muchenberger

Du­bio­se Zah­len zum Au­to­bahn­aus­bau

Die Grund­la­gen, mit de­nen die Be­für­wor­ter:in­nen die drit­te Au­to­b­anhröh­re durch den Ro­sen­berg in St.Gal­len und die Teil­span­ge mit dem An­schluss im Gü­ter­bahn­hof­are­al for­dern, ba­sie­ren auf frag­wür­di­gen Zah­len. Zu die­sem Schluss kommt der Raum- und Ver­kehrs­pla­ner Tho­mas Hug-Di Le­na.

Von René Hornung,
Anschluss gueterbahnhof