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Vereinigte Kulturszene protestiert gegen den Sparhammer

Die erneuten Sparvorschläge der St.Galler Regierung stossen auf breite Ablehnung. Die Kulturszene solidarisiert sich gegen die Abbaupläne. Die Kulturlobby hat sich in Stellung gebracht. Obs hilft?

(Bilder: Gaffa)

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Mit­te Ok­to­ber tat die St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne ih­ren Un­mut über die ge­plan­ten Kür­zun­gen der Kan­tons­gel­der kund. In ei­ner Pe­ti­ti­on – lan­ciert von der Kunst­hal­le St.Gal­len und un­ter­zeich­net von rund 70 von 80 vom Kan­ton mit Jah­res­bei­trä­gen un­ter­stütz­ten Or­ga­ni­sa­tio­nen – wird die Kul­tur als «un­ver­zicht­ba­re In­fra­struk­tur des Kan­tons» be­zeich­net. Die ver­ei­nig­te Kul­tur­sze­ne for­dert vom Kan­tons­par­la­ment, auf die von der Re­gie­rung vor­ge­schla­ge­ne pau­scha­le Kür­zung der Jah­res­bei­trä­ge um 14,5 Pro­zent ab 2028 zu ver­zich­ten.

Die kul­tu­rel­le In­fra­struk­tur be­stehe nicht nur aus Räu­men und Ver­an­stal­tungs­or­ten, heisst es in der Pe­ti­ti­on wei­ter. «Sie um­fasst Fach­wis­sen, Samm­lun­gen, ge­wach­se­ne Part­ner­schaf­ten und ein über Jah­re auf­ge­bau­tes Pu­bli­kum. Wer­den sol­che Struk­tu­ren ab­ge­baut, las­sen sie sich nicht kurz­fris­tig wie­der­her­stel­len», so die War­nung an die Po­li­tik.

Un­nö­tig und ein­schnei­dend 

Die Re­gie­rung hat den Spar­auf­trag des Kan­tons­rats ih­rer­seits nur wi­der­wil­lig ent­ge­gen­ge­nom­men. Be­reits mit dem Ent­las­tungs­pa­ket 2026 hat sie 180 Mil­lio­nen Fran­ken ein­ge­spart. Doch das Par­la­ment woll­te die Aus­ga­ben wei­ter sen­ken: Ei­ne Mehr­heit von SVP, FDP und ei­ni­gen Ver­tre­ter:in­nen der Mit­te for­der­ten wei­te­re Ein­spa­run­gen von 60 Mil­lio­nen Fran­ken. Man über­schies­se das Ziel, zu­sätz­li­che Spar­mass­nah­men sei­en für ge­sun­de Kan­tons­fi­nan­zen un­nö­tig, sag­te Fi­nanz­di­rek­tor Marc Mäch­ler vor ei­nem Jahr im Rats­saal. We­nig über­ra­schend bud­ge­tiert die Re­gie­rung jetzt für 2027 ein ab­sur­des Plus von 55 Mil­lio­nen Fran­ken. Zum Preis teils ver­hee­ren­der Aus­wir­kun­gen in den Be­rei­chen Ge­sund­heit, öV und Kul­tur. 

«Der zu­sätz­li­che Spar­auf­trag des Kan­tons­rats kann nur mit ei­nem Leis­tungs­ab­bau er­füllt wer­den.»

Laura Bucher, St.Galler Regierungsrätin

«Der zu­sätz­li­che Spar­auf­trag des Kan­tons­rats kann nur mit ei­nem Leis­tungs­ab­bau er­füllt wer­den», schreibt Re­gie­rungs­rä­tin und St.Gal­ler «Kul­tur­mi­nis­te­rin» Lau­ra Bucher auf An­fra­ge. «Wenn der Kan­tons­rat im De­zem­ber die Um­set­zung be­schliesst, wür­den die Ent­las­tungs­mass­nah­men den Kul­tur­be­reich ein­schnei­dend und nach­hal­tig tref­fen.» Wes­halb hat man dann al­le vom Kan­ton un­ter­stütz­ten In­sti­tu­tio­nen ins Vi­sier und nicht ei­ne längst über­fäl­li­ge, ge­ziel­te­re För­der­po­li­tik an die Hand ge­nom­men? Bucher: «Wir hat­ten für die Er­ar­bei­tung der zu­sätz­li­chen Spar­mass­nah­men (‹EP 2026 plus›) nur sehr we­nig Zeit, des­halb ha­ben wir uns für ei­ne Ver­tei­lung des ein­zu­spa­ren­den Vo­lu­mens auf al­le In­sti­tu­tio­nen ent­schie­den.»

Auch ak­tu­ell Nicht­be­trof­fe­ne so­li­da­ri­sie­ren sich 

Aus­ge­nom­men vom «EP 2026 plus» ist Kon­zert und Thea­ter St.Gal­len (KTSG), das mit rund 21 Mil­lio­nen aus dem staat­li­chen Haus­halt und dem Lot­te­rie­fonds den Lö­wen­an­teil der St.Gal­ler Kul­tur­för­de­rung er­hält. Die Re­gie­rung be­grün­det die Aus­nah­me da­mit,

dass KTSG be­reits mit dem «EP 2026» Ein­spa­run­gen hin­neh­men muss­te. Um­so stär­ker ist das Si­gnal zu deu­ten, dass KTSG die Pe­ti­ti­on der be­trof­fe­nen Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen so­li­da­risch mit­un­ter­zeich­net hat. «Ich bin ge­gen Kul­tur­kür­zun­gen in jeg­li­cher Form», sagt In­ten­dant Jan Hen­ric Bo­gen ge­gen­über Sai­ten. «In all den ver­schie­de­nen Spar­ten wird wich­ti­ge Ba­sis­ar­beit für den ge­sell­schaft­li­chen Zu­sam­men­halt ge­leis­tet.» Bo­gen ar­gu­men­tiert auf die Stadt be­zo­gen auch öko­no­misch. St.Gal­len sei kein In­dus­trie­stand­ort, man le­be vom Dienst­leis­tungs­be­reich und vom Tou­ris­mus. In­so­fern müss­te die Stadt at­trak­ti­ver wer­den. Bei der Kul­tur zu spa­ren, be­wir­ke aber das Ge­gen­teil. 

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Das öko­no­mi­sche Ar­gu­ment greift auch die IG Kul­tur Ost, die kul­tur­po­li­ti­sche Lob­by der Ost­schweiz, auf. «Die Ein­spa­run­gen ver­schär­fen die pre­kä­re Ein­kom­mens­si­tua­ti­on der Kul­tur­schaf­fen­den bei Ho­no­ra­ren und Ga­gen», schreibt die IG in ih­rer Stel­lung­nah­me. Und das in ei­nem Be­reich, wo es seit Jah­ren kei­ne Ver­bes­se­run­gen gab. 

Die Kul­tur sei zu­dem, so die IG wei­ter, nicht als rei­ner Kos­ten­fak­tor zu ver­ste­hen, son­dern ein ernst­zu­neh­men­der Wirt­schafts- und Stand­ort­fak­tor in der Re­gi­on. «Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen- und Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen zie­hen Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher an und schaf­fen da­mit Wert­schöp­fung, von der ins­be­son­de­re Gas­tro­no­mie, Tou­ris­mus und das lo­ka­le Ge­wer­be di­rekt pro­fi­tie­ren.» Auf An­fra­ge heisst es bei der IG, sie wür­de es be­grüs­sen, wenn die wirt­schaft­li­che Be­deu­tung der Kul­tur ein­mal in Zah­len fass­bar wür­de – ana­log zur Wert­schöp­fungs­stu­die, die die Kul­tur­lob­by Win­ter­thur die­sen Früh­ling prä­sen­tiert hat. Die­se hat er­ge­ben, dass je­der städ­ti­sche Kul­tur­sub­ven­ti­ons­fran­ken über die Re­gi­on hin­aus ei­ne Wert­schöp­fung von sechs Fran­ken ge­ne­rie­re. In St.Gal­len wä­re mit der HSG und der Fach­hoch­schu­le mehr als ge­nug Know­how für ei­ne St.Gal­ler Stu­die vor­han­den.

Schäd­li­che Um­la­ge­rung in den Lot­te­rie­fonds 

Ei­ne wei­te­re Kri­tik, die in der De­bat­te um die kan­to­na­len Kul­tur­gel­der im­mer wie­der auf­kommt, ist die ste­ti­ge Zu­satz­be­las­tung des Lot­te­rie­fonds. Weil die Swiss­los-Mil­lio­nen an die Kan­to­ne in den ver­gan­ge­nen Jah­ren nur so spru­del­ten, hat wie in vie­len Kan­to­nen auch in St.Gal­len ei­ne Um­ver­tei­lungs­men­ta­li­tät ein­ge­setzt. So ver­la­gert der Kan­ton seit Jah­ren im­mer grös­se­re An­tei­le sei­ner kul­tur­po­li­ti­schen Staats­auf­ga­ben in ei­nen Fonds, der der­zeit zwar gut aus­ge­stat­tet ist, aber auf län­ge­re Frist ei­ne un­si­che­re Fi­nan­zie­rungs­quel­le bleibt. (Sai­ten hat im Ja­nu­ar- und im April­heft aus­führ­lich zum The­ma be­rich­tet.) Auch die kul­tur­po­li­ti­schen Ab­bau­mass­nah­men im «EP 2026 plus» sol­len mit ei­ner Mehr­be­las­tung des Lot­te­rie­fonds ab­ge­fe­dert wer­den, an­sons­ten müss­ten die In­sti­tu­tio­nen ab 2028 so­gar auf 29 statt 14,5 Pro­zent der kan­to­na­len Mit­tel ver­zich­ten.

Die Re­gie­rung be­rei­tet der­zeit die Aus­ar­bei­tung des neu­en Lot­te­rie­fonds­ge­set­zes vor. Da­bei sol­len dem Sport künf­tig mehr, der Kul­tur we­ni­ger Mit­tel zu­flies­sen. Al­ler­dings, so das Ver­spre­chen der FDP, sol­len die Kul­tur­gel­der aus dem Lot­te­rie­fonds min­des­tens auf dem ak­tu­el­len Ni­veau bei­be­hal­ten wer­den. Was die­ses Ver­spre­chen wert ist, muss sich noch wei­sen. Klar ist: Wer­den wei­ter­hin Staats­auf­ga­ben gross­zü­gig an den Lot­te­rie­fonds aus­ge­la­gert, läuft das fak­tisch auf ei­ne Kür­zung der Mit­tel für die Pro­jekt­för­de­rung hin­aus. Die Kul­tur ver­liert in je­dem Fall. 

Bleibt die Fra­ge, ob sol­che Ar­gu­men­te im Kan­tons­rat ver­fan­gen. Hin­ter den Ku­lis­sen ru­mort es. Of­fen­bar sind so­gar vie­le bür­ger­li­che Par­la­men­ta­ri­er:in­nen, die vor ei­nem Jahr noch für ein zu­sätz­li­ches Spar­pa­ket ge­stimmt ha­ben, un­zu­frie­den mit den von der Re­gie­rung vor­ge­schla­ge­nen Ab­bau­mass­nah­men. Es be­steht Hoff­nung, dass das ver­stärk­te kul­tur­po­li­ti­sche Lob­by­ing der letz­ten Mo­na­te und Jah­re sich end­lich aus­zahlt. Seis fürs Ers­te auch nur, um ei­nen wei­te­ren Kul­tur­ab­bau im Kan­ton zu ver­hin­dern.

Ver­ei­nig­te Kul­tur­sze­ne pro­tes­tiert ge­gen den Spar­ham­mer

Die er­neu­ten Spar­vor­schlä­ge der St.Gal­ler Re­gie­rung stos­sen auf brei­te Ab­leh­nung. Die Kul­tur­sze­ne so­li­da­ri­siert sich ge­gen die Ab­bau­plä­ne. Die Kul­tur­lob­by hat sich in Stel­lung ge­bracht. Obs hilft?

Von Roman Hertler,
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Kunstausstellung

Mut­ter­schaft in Öl ge­fasst

Von Vera Zatti,
Cecileund Pina300dpi

Die Meis­te­rin der Bei­läu­fig­keit

Ei­gent­lich woll­te Zsuz­san­na Gah­se kei­ne Bü­cher mehr schrei­ben. Nun hat sie mit An­ge­rich­tet ihr Werk doch noch ein­mal er­wei­tert. Ih­re Spra­che dar­in bleibt neu­gie­rig, hu­mor­voll und spie­le­risch. Und wirkt fast wie ein Kom­men­tar zum ei­ge­nen li­te­ra­ri­schen Schaf­fen.

Von Michael Lünstroth,
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Bücherherbst: Ausser mir von Micha Friemel

Ana­ly­se des müt­ter­li­chen Wahn­sinns

Von Veronika Fischer,

Zwi­schen Ruhm und Knast

Ja­kob Stutz, Volks­schrift­stel­ler und Re­form­päd­ago­ge mit «zwie­späl­ti­gem» Cha­rak­ter: Ihn lässt Ex-Kel­ler­büh­nen­lei­ter Mat­thi­as Pe­ter 150 Jah­re nach sei­nem Tod noch ein­mal auf­le­ben – un­ter an­de­rem in Tro­gen, wo Stutz im Ge­fäng­nis sass.

Von Peter Surber,
01 Jakob Stutz 11 cut

Das Mit­tel­mass fei­ern

Auf sei­nem neu­en Al­bum Th­ree Chords and a Shaking Hand be­singt der Rhein­ta­ler Sin­ger-Song­wri­ter Mo Klé die ge­gen­wär­ti­ge De­bat­ten­kul­tur, Re­gen­stür­me und Selbst­ak­zep­tanz. Die Al­bum­tau­fe fin­det am 7. No­vem­ber im st.gal­li­schen Bahn­hof Brug­gen statt.

Von Vera Zatti,
Artist Picture Mo Kle 2 Credits Johannes Gruber

FC St.Gal­len vs. Ser­vet­te 2:1 - Nicht bril­liert, aber ge­won­nen

Bouk­hal­fa und Gört­ler brin­gen die Es­pen in Füh­rung, wel­che das Team dann über die Zeit bringt.

Von SENF Kollektiv,
Senf

«Wir le­ben in ei­ner ver­blö­de­ten Mei­nungs­welt!»

Alex­an­der Vel­ja­nov ist die un­ver­wech­sel­ba­re Stim­me der Dark-Wa­ve-Band Dei­ne La­kai­en. Mit sei­nem neu­en So­lo­al­bum gas­tiert er am 9. No­vem­ber in Frau­en­feld. Ein Ge­spräch über Schub­la­den, Lü­ge, Wahr­heit und die Fra­ge, was Mu­sik mit un­se­rem Mensch­sein zu tun hat. 

Von Michael Lünstroth,
VELJANOV 2018 03

Zumthor plant in Wildhaus

Noch mehr Spit­zen­ar­chi­tek­tur fürs Tog­gen­burg

Von René Hornung,
Steinmodell 2

Die SP setzt auf Pe­ter Oli­bet

Ein Wahl­gang ge­nüg­te: Die SP der Stadt St.Gal­len schickt Pe­ter Oli­bet ins Ren­nen um die Nach­fol­ge von Stadt­rat Pe­ter Jans. Er er­hielt 109 von 182 Stim­men. In der Fra­ge­run­de ging es um Spar­po­li­tik, be­zahl­ba­re Woh­nun­gen und die Fra­ge, wie viel Op­po­si­ti­on ein künf­ti­ges Re­gie­rungs­mit­glied noch ma­chen kann.

Von Philipp Bürkler,
Nomination Peter Olibet 10
Heftvorschau 11/26
Postkolonial, Kulturgelder, Universum

Wäh­rend Zü­rich und Genf ge­raub­te Ben­in-Bron­zen zu­rück­ge­ben, la­viert das Kul­tur­mu­se­um St.Gal­len. Der­weil un­ter­sucht der Thur­gau sei­ne eth­no­gra­fi­sche Samm­lung und schliess Re­sti­tu­tio­nen nicht aus. Aus­ser­dem im No­vem­ber­heft: Der so­li­da­ri­sche Pro­test der St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne ge­gen die Spar­plä­ne des Kan­tons, die neue Aus­stel­lung zum Zehn­jäh­ri­gen im Na­tur­mu­se­um St.Gal­len, das ers­te elek­tro­ni­sche So­lo­al­bum von Ka­fi-D und vie­les mehr.

Saiten 2611 01 Cover

Zü­rich und Genf ma­chen vor­wärts, St.Gal­len bremst

Seit ei­ni­gen Jah­ren sind Ben­in-Bron­zen in Schwei­zer Mu­se­en ein heis­ses Ei­sen. Im St.Gal­ler Kul­tur­mu­se­um la­viert man bei der Fra­ge ei­ner mög­li­chen Rück­ga­be zwi­schen Dia­log­be­reit­schaft und Ver­wei­ge­rungs­hal­tung.

Von Richard Butz und Hans Fässler,
Benin bronze kulturmuseum 2026

Bücherherbst: Nie ist alles gut von Raffael Rihs

Mo­ment­auf­nah­men

Von Veronika Fischer,

Ma­gen­brot bis zu­letzt

Ein Fes­ti­val über den Tod – darf das auch lus­tig sein? «Last Call» lädt am 31. Ok­to­ber in St.Gal­len da­zu ein, über das Ster­ben zu spre­chen. In­ter­view mit Mi­chel­le Mauch­le von der Ge­schäfts­stel­le Pal­lia­ti­ve Ca­re Stadt St.Gal­len.

Von Philipp Bürkler,
Festival zum tod michelle mauchle

Kampf­sport als Safe Space

In St.Gal­len hat am Sams­tag zum ers­ten Mal ein eman­zi­pa­to­risch-an­ti­fa­schis­tisch-que­er­fe­mi­nis­ti­sches Kampf­sport­tur­nier statt­ge­fun­den. Wie das aus­sieht? Schon ziem­lich bru­tal, aber dann auch wie­der herz­lich.

Von Malena Widmer,
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Bücherherbst: Unwucht von Sarah Elena Müller

Zwi­schen Lie­be und Lei­den

Von David Gadze,

Be­stän­dig­keit, die ero­diert 

Seit 35 Jah­ren un­ter­sucht Pa­trick Roh­ner Na­tur­pro­zes­se, ins­be­son­de­re im Zu­sam­men­hang mit Geo­lo­gie, zeich­ne­risch, ma­le­risch und bild­haue­risch. Die Aus­stel­lung «Fal­tun­gen» im Mu­se­um Bickel zeigt noch bis zum 22. No­vem­ber ei­nen Quer­schnitt die­ser kon­ti­nu­ier­li­chen Be­schäf­ti­gung. 

Von Angela Kuratli,
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Klimaseniorinnen besuchen Bern

Hit­ze und Dür­re im Bun­des­haus

Von Beatrice Häfliger,
Gruppenfoto

Chil­len am Steinach­strand

Vor dem Karls­tor ein Pick­nick un­ter Bäu­men am Ufer, die Mit­tags­pau­se mit den Füs­sen im Was­ser vor der Kan­tons­schul-Bi­blio­thek oder ein Bier am Bäch­lein zwi­schen der Bar La Bue­na On­da und dem «Bier­hof» – das al­les soll ge­mäss der Mach­bar­keits­stu­die «Al­te Stein­ach» mög­lich wer­den. Am Mon­tag ha­ben sie die Ver­ant­wort­li­chen vor­ge­stellt. 

Von René Hornung,
Alte Steinach Karlstor Zukunft

Hu­mor und Hal­tung

Del­fi­ne, Her­zen und Flag­gen. Die «Il­lo Kon­stanz Vol. 5» zeigt über 60 Ar­bei­ten von in­ter­na­tio­na­len Il­lus­tra­to­ren. Die Schau lässt viel Raum für ei­ge­ne Zu­gän­ge, übt aber auch Kri­tik und zeigt Hal­tung.

Von Vera Zatti,
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