Kategorie
Autor:innen
Jahr

Zeiten überbrücken

241007 GBO2411 0286 web

185 Jahre Brückenbaukunst repräsentiert die dreiteilige Thurbrücke in Eschikofen. Es ist das älteste Brückenbauwerk im Thurgauer Kantonsstrassennetz und war für knapp 100 Jahre die wichtigste Verkehrsverbindung im Kanton. Kürzlich wurde die Brücke saniert.

Die Stre­cke von Frau­en­feld über Wein­fel­den bis zum obe­ren Bo­den­see stellt seit je­her ei­ne über­re­gio­nal be­deu­ten­de West-Ost-Ver­bin­dung dar. Mit der in den 1837 er­rich­te­ten Holz­brü­cke in Eschi­kofen ent­stand die kür­zes­te Tran­sit­rou­te. Auf­grund meh­re­rer Hoch­was­ser so­wie der Kor­rek­tur des Thur­ver­laufs wur­de der höl­zer­ne Über­gang En­de des 19. Jahr­hun­derts nörd­lich durch ei­ne so­ge­nann­te Vor­land­brü­cke aus Stahl er­wei­tert. So nennt man den Teil, der noch über Land ver­läuftJe­doch zer­stör­te nur we­ni­ge Jah­re spä­ter ein ver­hee­ren­des Hoch­was­ser die Stahl­kon­struk­ti­on so­wie den zu­ge­hö­ri­gen Zu­fahrts­damm, wes­halb die bis­he­ri­ge Vor­land­brü­cke ver­län­gert wer­den muss­te. Die his­to­ri­sche Holz­brü­cke hin­ge­gen über­stand die­se Na­tur­ka­ta­stro­phe ei­ni­ger­mas­sen un­be­scha­det. 

Mit­te des 20. Jahr­hun­derts wur­de dann 250 Me­ter wei­ter fluss­ab­wärts die ers­te gros­se Spann­be­ton­brü­cke der Schweiz von In­ge­nieur Emil Schubi­ger er­rich­tet. Fort­an war die Eschi­ko­fer Brü­cke für Fuss­gän­ger:in­nen und Rad­fah­rer:in­nen ge­öff­net. Trotz die­ser Um­nut­zung ist der drei­tei­li­ge Bau als ei­ne der we­ni­gen im In­ven­tar der his­to­ri­schen Ver­kehrs­we­ge der Schweiz (IVS) ver­zeich­ne­ten Thur­gaui­schen Kunst­bau­ten er­hal­ten ge­blie­ben. Die Kom­bi­na­ti­on ver­schie­de­ner Kon­struk­tio­nen und Ma­te­ria­li­en macht bei die­ser Brü­cke die Ent­wick­lung des In­ge­nieur­baus und die Brü­cken­bau­kul­tur an­schau­lich. Mit fi­nan­zi­el­ler Un­ter­stüt­zung durch das Bun­des­amt für Stras­sen AS­TRA wur­de der In­ge­nieurs­bau im letz­ten Jahr wie­der in­stand­ge­setzt.

Spu­ren der Zeit

Brü­cken ver­bin­den, was Was­ser trennt – gleich­zei­tig stel­len das Was­ser und die üb­ri­gen Na­tur­ge­wal­ten ei­ne gros­se Be­dro­hung für sol­che In­ge­nieurs­bau­ten dar. Das zeig­te sich auch an den stäh­ler­nen, je 110 Me­ter lan­gen Vor­land­brü­cken in Eschi­kofen: Wäh­rend sich der his­to­ri­sche, über­dach­te Holz­teil noch im­mer in gu­tem Zu­stand be­fin­det, wa­ren die jün­ge­ren Er­wei­te­run­gen aus Stahl von Wind und Wet­ter schwer ge­zeich­net. Al­te­rungs­pro­zes­se hat­ten den Ober­flä­chen zu­ge­setzt. Die durch Ver­wit­te­rung und Kor­ro­si­on ent­stan­de­nen Schä­den muss­ten be­ho­ben wer­den. 

241007 GBO2411 0255 web
241007 GBO2411 0320 web

Be­son­de­re Auf­merk­sam­keit er­hielt bei der Re­stau­ra­ti­on die ers­te Vor­land­brü­cke von 1885, de­ren ori­gi­na­le Ei­sen­pro­fi­le der Fahr­bahn, so­ge­nann­te Zo­res-Ei­sen, von ei­nem ganz be­son­de­ren bau­kul­tu­rel­len Wert sind. Er­sicht­lich wer­den die­se nur bei der Sei­ten­an­sicht des Fahr­bahn­auf­baus – ein un­ge­wöhn­li­cher Blick­win­kel, der dank des Brü­cken­ver­laufs über Land mög­lich ist. So be­mer­kens­wert der Auf­bau auch ist, er bil­det zu­gleich die Schwach­stel­le der Kon­struk­ti­on: Durch die Ris­se der Fahr­bahn­plat­te ist über die Jah­re hin­weg chlo­rid­hal­ti­ges Was­ser ein­ge­drun­gen und hat die dar­un­ter­lie­gen­den Quer- und Längs­trä­ger der Ei­sen­kon­struk­ti­on an­grif­fen. Auch die Holz­pfäh­le sind ge­fault, wo­durch die Tie­fen­fun­da­ti­on der Pfei­ler und der Wi­der­la­ger nicht mehr in­takt wa­ren. Aus­ser­dem wa­ren die Brü­cken fast acht Zen­ti­me­ter ver­scho­ben, weil das Wi­der­la­ger ver­kippt ist.

Alt trifft neu

Der Kor­ro­si­ons­schutz muss­te er­neu­ert wer­den. Ein End­querträ­ger und fünf klei­ne­re Kon­sol­trä­ger so­wie die ge­sam­te Fahr­bahn wur­den aus­ge­tauscht, auch meh­re­re Be­ton­ele­men­te und sämt­li­che La­ger wur­den in­stand­ge­setzt. Auch die Ver­schie­bung des Brü­cken­ober­baus von zwei­ein­halb bzw. acht Zen­ti­me­tern wur­de kor­ri­giert. Jetzt fol­gen die Brü­cken wie­der dem ei­gent­li­chen Ver­lauf.

241007 GBO2411 0337 web

Ih­re ur­sprüng­li­che Er­schei­nung blieb er­hal­ten, doch es wur­den ak­tu­el­le Ma­te­ri­al­stan­dards be­rück­sich­tigt, um das Bau­werk für die Zu­kunft fit zu ma­chen. Das Chu­rer In­ge­nieur­bü­ro Con­zett Bron­zi­ni Part­ner hat im Rah­men der In­stand­set­zung die un­dich­ten Fahr­bahn­plat­ten ge­gen ei­ne neue, dün­ne­re Va­ri­an­te aus­ge­tauscht und die­se mit ei­nem ze­ment­ge­bun­de­nen Ul­tra-Hoch­leis­tungs-Fa­ser­ver­bund-Bau­stoff (UHFB) über­gos­sen. Die­se Aus­füh­rung schützt die Stahl­kon­struk­ti­on vor ein­drin­gen­dem Was­ser, lässt vor­han­de­nes Was­ser kon­trol­liert ab­flies­sen und spart erst noch Ge­wicht: Die Dau­er­las­ten an der Ober­kan­te der Pfei­ler so­wie der Wi­der­la­ger konn­ten um 35 Pro­zent re­du­ziert wer­den. Die­se Ge­wichts­re­duk­ti­on er­mög­lich­te es, die Längs­trä­ger wei­ter­zu­ver­wen­den, trotz ih­rer, der Al­te­rung ge­schul­de­ten ver­min­der­ten Trag­fä­hig­keit. Auch das Tie­fen­fun­da­ment muss­te so nicht er­neu­ert wer­den. Aus­ge­tauscht wur­den hin­ge­gen Pfei­ler und Wi­der­la­ger.

Dank der um­fang­rei­chen Sa­nie­rungs­ar­bei­ten bleibt das his­to­ri­sche Brü­cken­en­sem­ble als prä­gnan­te Land­mar­ke in­mit­ten der grü­nen Land­wirt­schafts­zo­ne ent­lang des Thu­ru­fers er­hal­ten. Und es zieht mit neu­er Far­be die Bli­cke auf sich: Mit ei­ner auf­fal­lend ro­ten La­ckie­rung wur­de dem En­sem­ble ein un­ver­kenn­ba­rer Cha­rak­ter ver­lie­hen. Das hebt die Äs­the­tik der Kon­struk­ti­on noch­mals her­vor. Und es un­ter­streicht die bau­kul­tu­rel­le Be­son­der­heit der Brü­cken­tri­lo­gie so­wie die ge­schicht­li­che Be­deu­tung der Fluss­que­run­gen in der Th­ur­land­schaft. 

Gutes Bauen Ostschweiz

Die Ar­ti­kel­se­rie «Gu­tes Bau­en Ost­schweiz» möch­te die Dis­kus­si­on um ei­ne re­gio­na­le Bau­kul­tur an­re­gen. Sie be­han­delt über­grei­fen­de The­men aus den Be­rei­chen Raum­pla­nung, Städ­te­bau, Ar­chi­tek­tur und Land­schafts­ar­chi­tek­tur. Fra­gen zum Zu­stand un­se­rer Bau­kul­tur und der Zu­kunft der Pla­nung wer­den eben­so be­spro­chen wie an­de­re, et­wa wie die Kli­ma­kri­se zu be­wäl­ti­gen ist und wel­chen Bei­trag das Bau­en da­zu leis­ten kann, oder wie die Ver­dich­tung his­to­risch wert­vol­ler Dör­fer und Stadt­tei­le ge­lin­gen kann.

Die Se­rie wur­de lan­ciert und wird be­treut durch das Ar­chi­tek­tur Fo­rum Ost­schweiz (AFO). Das AFO ver­steht al­le For­men an­ge­wand­ter Ge­stal­tung un­se­rer Um­welt als wich­ti­ge Be­stand­tei­le un­se­rer Kul­tur und möch­te die­se ei­ner brei­ten Öf­fent­lich­keit nä­her­brin­gen.

a-f-o.ch/gu­tes-bau­en-ost­schweiz

Jetzt mitreden:
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.

Ein aus­ser­ge­wöhn­li­ches Ge­spür für künst­le­ri­sche Qua­li­tät

Be­reits 1971 er­öff­ne­te Ur­su­la Krin­zin­ger ih­re ers­te Ga­le­rie in Bre­genz. Bis heu­te prägt sie die Kunst­sze­ne weit über die Bo­den­see­re­gi­on hin­aus. Nun be­fasst sich die Bre­gen­zer Som­mer­aus­stel­lung im Pa­lais Thurn und Ta­xis mit der Ga­le­ris­tin.

Von  Sieglinde Wöhrer
Ursula K dez2018 27 A9595

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 5

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 5: Emil Brun­ner – «Berg Kind Welt», Ra­pid Open­air und Kul­tur­ufer. 

Von  Redaktion Saiten
DSC05051 Kopie copy

FC St.Gal­len vs. FC Zü­rich 2:1 – Ers­te drei Punk­te im Tro­cke­nen

Der Spa­gat zwi­schen eu­ro­päi­schen Näch­ten und bie­de­rem Su­per­league All­tag ist oft schwer. So auch heu­te. Ei­ne Leis­tungs­stei­ge­rung und die rich­ti­gen Wech­sel in der zwei­ten Halb­zeit rei­chen aber für die ers­ten drei Punk­te der Sai­son. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Bren­nen­de Wa­den und leuch­ten­de Kat­zen

In leich­ten Pas­tell­tö­nen und dunk­len Öl­far­ben setzt sich der deut­sche Künst­ler Mar­cel Hüpp­auff mit dem Pro­fi­rad­sport aus­ein­an­der. Da­bei tre­ten in sei­ner Schau im Chambre Di­rec­te-Schubi­ger in St.Gal­len nicht nur Men­schen, son­dern auch Kat­zen in die Pe­da­le.

Von  Vera Zatti
IMG 0330

Ein Wer­den­ber­ger Po­lit­star – lau­fend, stri­ckend, stets ge­er­det

Mit Hil­de­gard Fäss­ler (1951–2026) ver­starb kurz vor ih­rem 75. Ge­burts­tag ei­ne der pro­fi­lier­tes­ten Ost­schwei­zer Po­li­ti­ke­rin­nen an den Fol­gen ei­ner schwe­ren Er­kran­kung. Nach­ruf ei­ner lang­jäh­ri­gen Weg­ge­fähr­tin.

Von  Käthi Gut
P8262285

Wo Kunst ent­steht

Ver­steckt im Sit­ter­tal pro­du­ziert die Kunst­gies­se­rei Wer­ke re­nom­mier­ter Künst­ler:in­nen. Da­bei gilt es oft, Neu­es aus­zu­pro­bie­ren und Lö­sun­gen zu fin­den – mit Zu­cker, Wachs und na­tür­lich Me­tall. Sai­ten er­hält ei­nen Ein­blick in das ver­rück­te Schaf­fen am Ran­de St.Gal­lens.

Von  Daria Frick , Bilder:  Andri Vöhringer
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 11

FC St.Gal­len vs. Ben­fi­ca 2:1 – St.Gal­len schafft die Sen­sa­ti­on!

Der FC St.Gal­len ge­winnt ge­gen den haus­ho­hen Fa­vo­ri­ten aus Lis­sa­bon mit 2:1. Die gröss­te Sen­sa­ti­on, die die­ses Sta­di­on je ge­se­hen hat. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 4

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 4: Cy­prien Gail­lard – «When you ex­pect flu­tes, it whist­les», «Komm Glüückck» und Je­re­my Reeds Buch Du stirbst nur zwei­mal – Ein Syl­via Plath-/Vic­to­ria Lu­cas-Ro­man.

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Emma Kunzs grotte copy

Kolumne: Heppelers Bestiarium

Flip­per im Mi­li­tär­dienst

Von  Jeremias Heppeler

Bad­hüt­te Ror­schach: Re­kon­struk­ti­on bis zum Tür­schar­nier

Die Bau­plä­ne sind ge­zeich­net, das Bau­ge­such liegt zur Vor­prü­fung bei der Stadt – doch noch ist ei­ni­ges rund um den Wie­der­auf­bau der Ror­scha­cher Bad­hüt­te zu klä­ren. Was pas­siert zum Bei­spiel mit all den an­ge­ros­te­ten und teils ver­bo­ge­nen Schar­nie­ren, Schlös­sern und an­de­ren Ei­sen­tei­len, die die Tau­cher aus dem See her­auf­ge­bracht ha­ben?

Von  René Hornung
Badhuette rorschach

«Sie wis­sen, dass ih­nen Ge­fäng­nis oder der Tod droht, wenn sie an Pro­tes­ten teil­neh­men. Und sie tun es trotz­dem.»

Moh­sen Ma­sou­di ist 2022 aus dem Iran in die Schweiz ge­flo­hen. Heu­te lebt er in Stein AR und ist Teil der Exil-Op­po­si­ti­on. Er er­zählt, war­um es die Schlies­sung der ira­ni­schen Bot­schaft braucht und was sich mit den Pro­tes­ten An­fang Jahr ver­än­dert hat.

Von  Matthias Fässler , Bilder:  Sara Spirig
260708 Redeplatz Mohsen Masoudi

Ein Pi­ra­ten­schiff am Bo­den­see­ufer

Das See-Burg­thea­ter macht aus sei­ner Pi­ra­tin­nen­ge­schich­te Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny ein akro­ba­ti­sches Spek­ta­kel vom Feins­ten. Bei al­ler Som­mer­thea­ter-Leich­tig­keit hät­te man aber doch ein biss­chen mehr Eman­zi­pa­ti­ons­ge­schich­te er­war­tet.  

Von  Maria Schorpp
Piratencrew Bildnachweis Ilja Mess

Ei­ne ein­ma­li­ge Ge­burts­tags­par­ty

Zu sei­nem 20. Ge­burts­tag hat das Kul­tur­fes­ti­val am Wo­chen­en­de Bands aus St.Gal­len und der Re­gi­on zu ei­nem zwei­tä­gi­gen Kon­zert­fest ein­ge­la­den. Die­ses war so viel­fäl­tig wie ge­lun­gen – auch we­gen der Idee, Co­vers aus der Grün­dungs­zeit des Fes­ti­vals in die Sets ein­zu­bau­en. 

Von  David Gadze
Kulturfestival 20 Jahre Jubilaeum 2026 Kasimir Hoehener

Bregenzer Festspiele

Mehr als die See­büh­ne: Ent­de­ckun­gen an den Bre­gen­zer Fest­spie­len

Von  Nathalie Grand
Pressetag broucek anjakoehler 260236

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 3

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 3: «Was der Kai­ser noch sah», Olaf Breu­ning – «Hu­mans» und Oria­na Bruseghi­ni  – Das ver­las­se­ne Ret­tungs­boot. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Colazione Sull Erba Pfister Noemi copy

Von Mo­de und Kör­pern

Wie setzt Fo­to­gra­fie Mo­de in Sze­ne? Und wer fo­to­gra­fiert da­bei ei­gent­lich wen? Das Tex­til­mu­se­um St.Gal­len gibt mit «Mi­se en Scè­ne» Ein­bli­cke in 120 Jah­re Mo­de­ge­schich­te. Es ist die letz­te Schau vor dem Mu­se­umsum­bau. 

Von  Vera Zatti
TMF 22 4 1 V

«Ich ma­che das für al­le, die auf ei­nen Ent­scheid war­ten.»

Seit elf Ta­gen be­fin­det sich Ve­lat Ay­din vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in St.Gal­len im Hun­ger­streik. Im Ge­spräch mit Sai­ten er­zählt der Kur­de, wo­her er kommt und wes­halb po­li­ti­scher Ak­ti­vis­mus so wich­tig ist.

Von  Daria Frick
DSC 6579

Lus­ti­ges Mas­sen­ar­ten­ster­ben

Die St.Gal­ler Fest­spie­le sind vor­bei. Oper war in­door, draus­sen im Stadt­park spiel­te die End­zeit­ko­mö­die Pla­net B. Näh­me man die Bot­schaft des Stücks ernst, müss­te die Fest­spiel-Oper auch künf­tig res­sour­cen­scho­nend drin­nen blei­ben.

Von  Peter Surber
Festspiele planet b tanja dorendorf 1095

Zwi­schen Pon­gal und Turn­ver­ein

Sin­du­jan* lebt schon sein gan­zes Le­ben in der Schweiz. Die Ein­bür­ge­rung ist fast ab­ge­schlos­sen, war aber mit ho­hen Kos­ten und ei­nem un­an­ge­neh­men Ge­spräch ver­bun­den.

Von  Andi Giger
260707 Saiten 0807 08

Ei­ne kur­ze In­dus­trie­ge­schichg­te des Sit­ter­tals

Be­vor die Kunst Ein­zug hielt, war das Sit­ter­tal in­dus­tria­li­siert. Hier wur­de ge­stickt, ge­wirkt, ge­färbt, mer­ceri­siert – aber auch ge­streikt und ge­liebt.

Von  István Scheibler
260708 Sitterwerk Industriegeschichte Das Sittertal zu Zeiten der Motorenstickerei Rittmeyer Staatsarchiv W 054 51 D 8