Dani Weder, Geschäftsführer des Kugls, sass den ganzen Tag an der Buchhaltung und wollte zu den vollendeten Tatsachen und der Enttäuschung noch nichts sagen. Die BertreiberInnen werden sich aber zu gegebenem Zeitpunkt und der Lektüre des zwanzigseitigen Berichts ebenfalls mit einer Medienmitteilung melden.
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Umsetzung Urteil KuGl wird konkret
Ende Juni 2011 entfällt generelle Aufhebung der Schliessungszeiten von Donnerstag bis Samstag
Während den vergangenen Monaten wurde sorgfältig geprüft, wie das Verwaltungsgerichtsurteil vom 18. März 2010 im Einzelnen umgesetzt werden soll. Das Gericht hat die bisherige Nutzung als nicht zonenkonform qualifiziert, die entsprechende baurechtliche Bewilligung aufgehoben und entschieden, dass der Widerruf der gastwirtschaftlichen Bewilligung zu prüfen sei. Der Widerruf der gastwirtschaftlichen Bewilligung führt dazu, dass die bislang geltende vollständige Aufhebung der Schliessungszeiten am Donnerstag, Freitag und Samstag nicht mehr zulässig ist. Ohne entsprechende Baubewilligung gilt damit grundsätzlich nur noch die gesetzlich geregelte Schliessungszeit um Mitternacht bzw. am Freitag und Samstag um 01.00 Uhr.
Bei der Festlegung, auf welchen Zeitpunkt die zulässigen Betriebszeiten des KuGl geändert werden müssen, sind sowohl den Interessen der Nachbarn an einer zonenkonformen Nutzung des Areals und jenen der Betreiberin, die vertragliche Verpflichtungen gutgläubig aufgrund einer vermeintlich rechtskräftigen Bewilligung eingegangen ist, Rechnung zu tragen.Die Stadtpolizei hat nach sorgfältiger Prüfung der verschiedenen Interessen und unter Beachtung des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes entschieden, die gastwirtschaftliche Bewilligung mit den gegenüber der gesetzlichen Regelung aufgehobenen Schliessungszeiten per 30.06.2011 zu widerrufen.Zwischen den Betreibern des „Kugl“ und den zuständigen Stellen der Stadt haben bereits auch Gespräche im Hinblick auf eine neue Regelung für die Weiterführung des Betriebes nach dem Juni 2011 stattgefunden.
Im Rahmen eines Baugesuchsverfahrens wird zu prüfen sein, inwieweit künftig die Schliessungszeiten in Beachtung des Urteils des Verwaltungsgerichtes verkürzt werden können bzw. welches Mass an ständigen Abweichungen gegenüber der gesetzlichen Regelung möglich sein wird. Geprüft werden sodann zusätzliche Lärmschutzmassnahmen gegenüber dem umliegenden Quartier.
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Auf seinem neuen Soloalbum thematisiert Manuel Stahlberger die Überhitzung. Die klimatische, die gesellschaftliche, die politische. Gemeinsam mit Bit-Tuner hat der St.Galler Musiker dafür einen düsteren, elektronischen Sound gefunden.
An Kleinbauten gehen wir oft achtlos vorbei: Buswartehäuschen, öffentliche WCs, nicht mehr gebrauchte Telefonkabinen oder Feuerwehr- und Strassenwärtermagazine. Aktuell gibt es dazu eine Ausstellung im 1. Stock des Rathauses St.Gallen.
Bis 2050 will die Stadt St.Gallen klimaneutral sein. Karin Hungerbühler und Tobias Fischer-Künzler von der Dienststelle Umwelt und Energie beantworten Fragen zur bevorstehenden Klimawoche und zum Klimaschutz in der Stadt.
Anita Zimmermann alias Leila Bock prägt die St.Galler Kulturszene seit Jahrzehnten – als Künstlerin, als Vermittlerin, als Ermöglicherin. Sie hat Widerstände überwunden und andere Künstler:innen immer wieder herausgefordert. Eine Würdigung
Die St.Galler Museumsnacht findet in diesem Jahr zum 20. Mal statt. Zum Jubiläum blickt Vereinspräsidentin Barbara Affolter zurück und nach vorne. Sie sagt, was die Museumsnacht bis heute ausmacht und wohin sie sich entwickeln soll.
Die Ausstellung «Voller Leben» des Vereins IG Halle Rapperswil wirft Schlaglichter auf künstlerische Schaffensprozesse und ihre Verbindungen zur Natur.
Kolumne: Stimmrecht
Der St.Galler Kunstkiosk wird fünfzehn Jahre alt. Gefeiert wird das mit einer Jubiläumsausstellung im ehemaligen Tiffany Night Club. Die Vernissage ist am 12. September. Saiten hat schon vor der Eröffnung vorbeigeschaut.
Musiktheater
Zum 36-jährigen Bestehen seiner Galerie Macelleria d'arte transformiert Francesco Bonanno ein leerstehendes Gebäude am Roten Platz in St.Gallen in ein buntes Haus voller Kunst. Was als kleines Projekt begann, wuchs zu einem Gemeinschaftswerk von fast 100 Kunstschaffenden.
St.Gallen und Luzern haben mehr gemeinsam, als man zunächst denkt – oder doch nicht? «Null41» war mit der Saiten-Redaktion in St.Gallen unterwegs.
Von St.Gallen bis nach Südafrika. Ein Ostschweizer Ehepaar reist im Landrover Defender um die Welt. Ihre Erlebnisse halten die Baumelers mit einer Kamera fest. Nun erscheint ihr Film Immer weiter in Ostschweizer Kinos – eine ehrliche Dokumentation, der eine Einordnung gut getan hätte.
«Open House St.Gallen»
Museum Herisau
Das Küefer-Martis-Huus in Ruggell widmet sich in einer Retrospektive der Wiederentdeckung einer völlig übersehenen Künstlerin: Maggy Mauritz war eine Pionierin der Graffitikunst und des Lettrismus.
Jakob Lütschg kehrte nie nach Balgach zurück. 82 Jahre nach seinem Tod im Konzentrationslager Buchenwald kehrt wenigstens sein Name heim. Der erste Stolperstein im St. Galler Rheintal erinnert an ein Leben, das beinahe vergessen ging.
Musik am See
Torreich, spannend und doch enttäuschend - nur eine Viertelstunde guter Fussball reicht halt nicht zum Punkt gegen Thun.
Nach Jahrzehnten treffen sich Eva und Franz wieder. Beide im fortgeschrittenen Alter. Viel ist passiert und doch ist da noch Zuneigung. Schwindlig heisst der neue Roman der Ostschweizer Autorin Christine Fischer, in dem vielschichtige Charaktere auf feines Sprachgefühl treffen.
Dieses Wochenende eröffnet die offene Werkstatt Meter den neuen Standort an der Burgstrasse. Und im November zügelt Offcut nach St.Fiden. Das ist der Anfang vom Ende der Gemeinschaft «Ulmen5» – zumindest in ihrer bisherigen Form. Denn 2027 könnte es zur teilweisen Wiedervereinigung kommen.