Kategorie
Autor:innen
Jahr

100 Jahre Palace: Versinken im Sessel

Zum runden Hausgeburtstag laufen im Palace endlich wieder einmal ein paar Filme, acht um genau zu sein. Vom Weltklassiker bis zum Kleinstadtknüller ist alles dabei, samt Wiener Soirée.
Von  Corinne Riedener
Sara Spirig, 1996, ist Fotografin aus St. Gallen. Für den Palace-Schwerpunkt im Märzheft hat sie das Haus bei Tag und Nacht erkundet und Momentaufnahmen gemacht. Die übrigen Bilder sind aus dem Palace-Fundus, dem Staatsarchiv, dem Sadtarchiv und von der Baudokumentation Stadt St. Gallen.

Im alten Palace-Orchestergraben findet man kleine Bleistiftzeichnungen auf der Betonwand: eine mächtige Brücke zwischen zwei Bergen über einem Flusslauf, eine Freiluftbühne samt Band und Dirigent, ein Mann mit Hut, übergrosser Fliege und Jazz Drum. Sie wurden von den Musiker:innen während ihrer Pausen gezeichnet, denn als das Palace 1924 eröffnet wurde, war noch Stummfilmzeit und die Musik wurde live beigesteuert. Doch bereits wenige Jahre später, 1930, zeigte der Filmpalast am Blumenbergplatz seinen ersten Tonfilm.

Heute sind im Palace nur noch zu besonderen Gelegenheiten Filme zu sehen, was aber mehr mit der Ausrichtung des Kulturlokals und weniger mit dem ominösen Filmvorführverbot zu tun hat (mehr dazu auf Seite 24). Eine solche besondere Gelegenheit ist natürlich das 100-Jahr-Jubiläum im März. Im Rahmen dieses mehrtägigen Fests zeigt das Palace acht Filme aus verschiedenen Epochen – vom Weltklassiker bis zum Kleinstadtknüller, darunter auch Werke von Ostschweizer Filmschaffenden.

Das Cinema Palace am Blumenbergplatz wurde am 25. März 1924 feierlich eröffnet. Zum 100-Jahr-Jubiläum des ehemaligen Filmpalasts findet vom 20. bis 24. März das «100vor100»-Festival statt. Es dauert 100 Stunden und hält viele musikalische und cineastische, aber auch allerhand andere Überraschungen parat. Auch für die Nachtstunden.

Das komplette Programm mit allen Veranstaltungen (Konzerte, Filme, Soundwalks, Führungen, Lesungen, Erfreuliche Universität, Figurentheater, Kinderdisco etc.) samt Uhrzeiten findet sich auf palace.sg.

Rummelplatz des Lebens

Zu den Highlights gehört Das Karussell im Prater (Englisch: Merry-Go-Round). Mit diesem Stummfilm aus dem Jahr 1923 wurde das Cinema Palace einst feierlich eröffnet. Er war äusserst erfolgreich, obwohl die Produktion mit einigem Gezänk einherging: Die Chefs der Universal-Filmstudios gewährten dem Regisseur und Drehbuchautor Erich von Stroheim nicht die gewünschten finanziellen und personellen Freiheiten, schliesslich wurde ihm der Film sogar entzogen und von Regisseur Rupert Julian fertiggestellt – mit diversen Änderungen im Drehbuch.

Die Geschichte beginnt vor dem Ersten Weltkrieg und handelt von der Drehorgelspielerin Agnes Urban, ihrem Vater Sylvester, deren gemeinsamem Chef, dem Schausteller Huber, und dem Grafen Franz Maximilian von Hohenegg. Letzterer ist ein notorischer Schürzenjäger, aber eigentlich der Gräfin Gisela von Steinbruck versprochen. Als er eines Tages im Prater der schönen Agnes begegnet, die ihrerseits unter dem sadistischen Huber leidet, gibt er sich im Flirt als normalbürgerlicher Geschäftsmann aus und das Drama nimmt seinen Lauf…

Dieser turbulente Stummfilm am letzten Abend eröffnet die mittlerweile dritte «Wiener Soirée» im Palace und wird ebenfalls live vertont. Die erste fand vor 100 Jahren im Rahmen der Eröffnung des Cinema Palace statt, wo auch die Solotänzerin Hedy Pfundmayr von der Wiener Staatsoper aufgetreten ist. Das zweite Mal zur «Wiener Soirée» lud das Palace 2006 anlässlich der Wiedereröffnung als Konzertlokal, auch damals waren Musiker:innen und Freund:innen aus Wien zu Gast.

Laufen statt rauchen

Schmäh hat aber auch die Ostschweiz zu bieten. Diesbezüglich zu empfehlen ist das Fussgänger-Roadmovie Hans im Glück (2003) des 2014 verstorbenen Filmemachers Peter Liechti, das damals im Palace Premiere feiern durfte: eine charmante Abrechnung mit der Heimat, eine launige Unter- und Heimsuchung.

Liechti macht sich auf, um Nichtraucher zu werden. Zu Fuss von seinem Wohnort Zürich zurück in seinen Geburtsort St.Gallen, wo er einst angefangen hat mit dem Rauchen. Er will die Strecke so lange abschreiten, bis er nicht mehr süchtig ist – und gabelt auf seinem Weg so manche Erkenntnisse, Bilder und Erinnerungen auf. Mit dem Rauchen will er etwas Vertrautes aufgeben, das ihm Sicherheit und Identität gibt. Doch er kann einfach nicht loslassen. Und unterscheidet sich damit gar nicht so sehr von seinen vergangenheitsverliebten Landsleuten, die «längst wissen, dass es keinen Osterhasen gibt, aber immer noch nach Eiern suchen wollen und deshalb so tun, als hätte der Hase sie versteckt».

Das Filmprogramm:

21: März: The Last Picture Show, 9:30 Uhr; Auf- und Abbruch in St.Güllen, 16:30 Uhr.

22. März: Mulholland Drive, 3:15 Uhr; Other Music Documentary, 6 Uhr; Auch Ein Esel trägt schwer, 9 Uhr.

24: März: Hans im Glück, 9 Uhr; Vienna Calling, 14:30 Uhr; Das Karussell im Prater, 18:15 Uhr.

Blockbusterisierung der Innenstadt

Apropos Vergangenheit: Das Palace-Gebäude ist auch ein Zeitzeuge urbaner und kultureller Umwälzungen, von der Pionier- und Blütezeit der Lichtspielhäuser über den Verkehrsausbau bis hin zur Blockbusterisierung der Innenstädte, deren farbige Flecken längst Stadtlounges, Geschäftshäusern und Modeketten Platz machen mussten. Gegen diesen «City-Druck» allerorts und die damit einhergehende Verdrängung von günstigem Wohnraum und subkulturellen Nischen wurde über die Jahrzehnte immer wieder protestiert, auch in St.Gallen.

Das Palace als heutiges Konzertlokal ist ein Kind dieser (kultur-)politischen Regungen. Jan Buchholz und Thomas Koller arbeiten das in ihrem Film Auf- und Abbruch in St.Güllen sehenswert auf. Mit ihrem kultigen Streifen setzten sie 2007 legendären St.Galler Hütten und Orten wie dem Rümpeltum, der Nelkenstrasse oder der Frohegg und anderen wusligen Liegenschaften rund ums Bleicheli ein Denkmal. Und den Leuten, die sich für diese Häuser und Freiräume eingesetzt haben. Öffentlich gezeigt wurde er zuletzt am Parkplatzfest 2017 – höchste Zeit also.

Als Les Reines Prochaines zum zweiten Mal an der Wassergasse spielten, damals, als Pipilotti Rist noch Teil der aufmüpfigen Band war, sind unglaubliche 300 Leute gekommen, erzählt Chrigel Schläpfer im Film. Rist wusste, dass das Haus eingangs zum Bleicheli-Quartier dem Abbruch geweiht war und rief ins Publikum: Seid ihr alle auch da, wenn dann die Bagger kommen? Einige Jahre später legte sie der Raiffeisenbank den Roten Teppich aus und begrub damit das ehemalige Handwerksquartier endgültig. Tja, Aufwertung für sie, Verdrängung für die anderen.

Doch zurück in die plüschigen Palace-Sessel. Nebst den genannten gibt es noch weitere feine Filme, etwa den Dokfilm Auch ein Esel trägt schwer über den Künstler Hans Krüsi von Andreas Baumberger oder Other Music Documentary, in dem einige Bands vorkommen, die schon live im Palace zu Gast waren. Ideal ausgesucht ist auch der Zeitpunkt für Mulholland Drive nachts um 3:15 Uhr. Weil es die Atmosphäre fast schon verlangt, aber auch, weil dann für einmal eine warme Stube nachts noch geöffnet ist in einer Stadt, die den öffentlichen Raum fast bis in jede Ecke gesäubert hat.

Jetzt mitreden:
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.

Ein Wer­den­ber­ger Po­lit­star – lau­fend, stri­ckend, stets ge­er­det

Mit Hil­de­gard Fäss­ler (1951–2026) ver­starb kurz vor ih­rem 75. Ge­burts­tag ei­ne der pro­fi­lier­tes­ten Ost­schwei­zer Po­li­ti­ke­rin­nen an den Fol­gen ei­ner schwe­ren Er­kran­kung. Nach­ruf ei­ner lang­jäh­ri­gen Weg­ge­fähr­tin.

Von  Käthi Gut
P8262285

Wo Kunst ent­steht

Ver­steckt im Sit­ter­tal pro­du­ziert die Kunst­gies­se­rei Wer­ke re­nom­mier­ter Künst­ler:in­nen. Da­bei gilt es oft, Neu­es aus­zu­pro­bie­ren und Lö­sun­gen zu fin­den – mit Zu­cker, Wachs und na­tür­lich Me­tall. Sai­ten er­hält ei­nen Ein­blick in das ver­rück­te Schaf­fen am Ran­de St.Gal­lens.

Von  Daria Frick , Bilder:  Andri Vöhringer
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 11

FC St.Gal­len vs. Ben­fi­ca 2:1 – St.Gal­len schafft die Sen­sa­ti­on!

Der FC St.Gal­len ge­winnt ge­gen den haus­ho­hen Fa­vo­ri­ten aus Lis­sa­bon mit 2:1. Die gröss­te Sen­sa­ti­on, die die­ses Sta­di­on je ge­se­hen hat. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 4

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 4: Cy­prien Gail­lard – «When you ex­pect flu­tes, it whist­les», «Komm Glüückck» und Je­re­my Reeds Buch Du stirbst nur zwei­mal – Ein Syl­via Plath-/Vic­to­ria Lu­cas-Ro­man.

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Emma Kunzs grotte copy

Kolumne: Heppelers Bestiarium

Flip­per im Mi­li­tär­dienst

Von  Jeremias Heppeler

Bad­hüt­te Ror­schach: Re­kon­struk­ti­on bis zum Tür­schar­nier

Die Bau­plä­ne sind ge­zeich­net, das Bau­ge­such liegt zur Vor­prü­fung bei der Stadt – doch noch ist ei­ni­ges rund um den Wie­der­auf­bau der Ror­scha­cher Bad­hüt­te zu klä­ren. Was pas­siert zum Bei­spiel mit all den an­ge­ros­te­ten und teils ver­bo­ge­nen Schar­nie­ren, Schlös­sern und an­de­ren Ei­sen­tei­len, die die Tau­cher aus dem See her­auf­ge­bracht ha­ben?

Von  René Hornung
Badhuette rorschach

«Sie wis­sen, dass ih­nen Ge­fäng­nis oder der Tod droht, wenn sie an Pro­tes­ten teil­neh­men. Und sie tun es trotz­dem.»

Moh­sen Ma­sou­di ist 2022 aus dem Iran in die Schweiz ge­flo­hen. Heu­te lebt er in Stein AR und ist Teil der Exil-Op­po­si­ti­on. Er er­zählt, war­um es die Schlies­sung der ira­ni­schen Bot­schaft braucht und was sich mit den Pro­tes­ten An­fang Jahr ver­än­dert hat.

Von  Matthias Fässler , Bilder:  Sara Spirig
260708 Redeplatz Mohsen Masoudi

Ein Pi­ra­ten­schiff am Bo­den­see­ufer

Das See-Burg­thea­ter macht aus sei­ner Pi­ra­tin­nen­ge­schich­te Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny ein akro­ba­ti­sches Spek­ta­kel vom Feins­ten. Bei al­ler Som­mer­thea­ter-Leich­tig­keit hät­te man aber doch ein biss­chen mehr Eman­zi­pa­ti­ons­ge­schich­te er­war­tet.  

Von  Maria Schorpp
Piratencrew Bildnachweis Ilja Mess

Ei­ne ein­ma­li­ge Ge­burts­tags­par­ty

Zu sei­nem 20. Ge­burts­tag hat das Kul­tur­fes­ti­val am Wo­chen­en­de Bands aus St.Gal­len und der Re­gi­on zu ei­nem zwei­tä­gi­gen Kon­zert­fest ein­ge­la­den. Die­ses war so viel­fäl­tig wie ge­lun­gen – auch we­gen der Idee, Co­vers aus der Grün­dungs­zeit des Fes­ti­vals in die Sets ein­zu­bau­en. 

Von  David Gadze
Kulturfestival 20 Jahre Jubilaeum 2026 Kasimir Hoehener

Bregenzer Festspiele

Mehr als die See­büh­ne: Ent­de­ckun­gen an den Bre­gen­zer Fest­spie­len

Von  Nathalie Grand
Pressetag broucek anjakoehler 260236

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 3

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 3: «Was der Kai­ser noch sah», Olaf Breu­ning – «Hu­mans» und Oria­na Bruseghi­ni  – Das ver­las­se­ne Ret­tungs­boot. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Colazione Sull Erba Pfister Noemi copy

Von Mo­de und Kör­pern

Wie setzt Fo­to­gra­fie Mo­de in Sze­ne? Und wer fo­to­gra­fiert da­bei ei­gent­lich wen? Das Tex­til­mu­se­um St.Gal­len gibt mit «Mi­se en Scè­ne» Ein­bli­cke in 120 Jah­re Mo­de­ge­schich­te. Es ist die letz­te Schau vor dem Mu­se­umsum­bau. 

Von  Vera Zatti
TMF 22 4 1 V

«Ich ma­che das für al­le, die auf ei­nen Ent­scheid war­ten.»

Seit elf Ta­gen be­fin­det sich Ve­lat Ay­din vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in St.Gal­len im Hun­ger­streik. Im Ge­spräch mit Sai­ten er­zählt der Kur­de, wo­her er kommt und wes­halb po­li­ti­scher Ak­ti­vis­mus so wich­tig ist.

Von  Daria Frick
DSC 6579

Lus­ti­ges Mas­sen­ar­ten­ster­ben

Die St.Gal­ler Fest­spie­le sind vor­bei. Oper war in­door, draus­sen im Stadt­park spiel­te die End­zeit­ko­mö­die Pla­net B. Näh­me man die Bot­schaft des Stücks ernst, müss­te die Fest­spiel-Oper auch künf­tig res­sour­cen­scho­nend drin­nen blei­ben.

Von  Peter Surber
Festspiele planet b tanja dorendorf 1095

Zwi­schen Pon­gal und Turn­ver­ein

Sin­du­jan* lebt schon sein gan­zes Le­ben in der Schweiz. Die Ein­bür­ge­rung ist fast ab­ge­schlos­sen, war aber mit ho­hen Kos­ten und ei­nem un­an­ge­neh­men Ge­spräch ver­bun­den.

Von  Andi Giger
260707 Saiten 0807 08

Ei­ne kur­ze In­dus­trie­ge­schichg­te des Sit­ter­tals

Be­vor die Kunst Ein­zug hielt, war das Sit­ter­tal in­dus­tria­li­siert. Hier wur­de ge­stickt, ge­wirkt, ge­färbt, mer­ceri­siert – aber auch ge­streikt und ge­liebt.

Von  István Scheibler
260708 Sitterwerk Industriegeschichte Das Sittertal zu Zeiten der Motorenstickerei Rittmeyer Staatsarchiv W 054 51 D 8

Kolumne: Stimmrecht

Wer ist die ukrai­ni­sche Dia­spo­ra?

Von  Liliia Matviiv

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 2

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 2: Ki­nok-Open-Air, So­lar­ki­no, Chris­ta Nä­her – «Ex­cess», Li­ving Mu­se­um, Pool­bar Fes­ti­val, Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny und SP-Spa­zier­gän­ge. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps 7 The Long Seat

Wie ein Fisch im Was­ser

In der Kunst­ka­bi­ne bei der St.Le­on­hard-Brü­cke in St.Gal­len stel­len bis Sep­tem­ber vier Per­so­nen mit Be­ein­träch­ti­gung ih­re Kunst aus. Den An­fang macht Son­ja Lip­pu­ner mit ih­rer «Roll­stuhl­kunst».

Von  Roman Hertler
Whats App Image 2026 07 01 at 22 09 10

«Kul­tur ist nicht de­mo­kra­tisch, aber zen­tra­le Grund­la­ge der De­mo­kra­tie»

Die Kunst­gies­se­rei St.Gal­len und die Stif­tung Sit­ter­werk strah­len weit über die Re­gi­on hin­aus. Fe­lix Leh­ner, Grün­der und Lei­ter der Kunst­gies­se­rei, Ge­schäfts­lei­tungs­mit­glied Till Jäck­li so­wie Pa­tri­cia Hart­mann, Co-Lei­te­rin der Stif­tung Sit­ter­werk, spre­chen im In­ter­view über die letz­ten 40 Jah­re, ak­tu­el­le Her­aus­for­de­run­gen und Zu­kunfts­plä­ne.

Von  Daria Frick  und  David Gadze
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 01