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FCSG vs. Servette 0:1 – Einfach zu wenig

Der FC St.Gallen verliert gegen Servette, weil er offensiv ganz einfach zu wenig Durchschlagskraft hat. Chancen gibt es nur wenige und diese werden zu einfach verschenkt. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
Von  SENF Kollektiv , 
Bild: SENF

FCSG – Servette 0:1

20.10 Uhr – St.Gallen verliert hier gegen Servette mit 0:1, irgendwie drei unnötig verschenkte Punkte. Offensiv nicht gefährlich, defensiv einmal nicht auf der Höhe. Dieses eine Mal reicht den Gästen um hier zu gewinnen. Schade, mit einem Sieg hätte man sich auf Platz zwei schiessen können, so bleibt man im Mittelfeld und Servette kann aufschliessen. Gegen Luzern am Wochenende muss dann aber wieder ein Dreier her. Wir werden wieder live dabei sein. Bis bald.

20.10 Uhr – SCHLUSSPFIFF

Minute 90+ – Cabral könnte schiessen, entscheidet sich aber für den Rückpass zum gegnerischen Torwart. So wird das nichts.

Minute 90+ – St.Gallen rennt nach vorne, spielt den Fehlpass, Servette drescht den Ball weg, St.Gallen rennt nach vorne, spielt den Fehlpass, Servette drescht den Ball weg, Betim haut den Genfer um.

Minute 90+ – Die Nachspielzeit läuft, 5 Minuten müssen wir noch durchhalten können wir noch hoffen.

Minute 89 – Nicht nur Tee im Tee wär jetzt auch für uns was schönes.

Minute 88 – Der letzte Pass der St.Galler landet jeweils im Nirgendwo oder beim Gegner. Liegts am Können, an der Konzentration oder war da nicht nur Tee im Tee?

Minute 87 – Und noch eine Minute…

Minute 86 – Eine weitere Minute ist verstrichen, erneut nicht gefährlich geworden. Ob das noch was wird?

Minute 85 – Ob das noch was wird?

Minute 83 – Kräuchi rettet in Extremis – und hat sich dabei wohl ernsthaft verletzt. Er schreit vor Schmerzen und muss mit der Bahre abtransportiert werden. Hoffen wir auf nichts ernstes. Dass er der Ursprung der Aktion war, mit einem blöden Ballverlust, macht das Ganze doppelt bitter.

Minute 82 – VAR-Entscheid, lärmige Genfer hinter mir, Fehlpässe und Abseitspositionen in der St.Galler Offensive. Es ist ein Elend.

Minute 80 – Wir würden was schreiben, gäbe es denn was zu berichten. Wirklich.

Minute 77 – Servettes Ondoua sitzt mit Shirt und kurzen Hosen auf der Ersatzbank, während wir langsam an der Tastatur anfrieren. Über eine Erkältung morgen darf er sich wohl nicht beschweren.

Minute 75 – Muheim hat Feierabend, für ihn kommt Cabral. Wir lassen uns überraschen.

Minute 73 – Der VAR ist heute somit keine Hilfe. Hat einer die Nummer vom Fussballgott?

Minute 69 – Wir haben im aktuellen Schiri Bieri erklären lassen, wann der VAR eingreift und wann nicht. Aber wir haben nun trotzdem keine Ahnung, warum der Entscheid grade ein klarer Fehlentscheid gewesen sein soll. Wenn man von rot auf gelb zurückgeht, wars ja offensichtlich kein klarer Fehlentscheid.

Minute 66 – „Rot! Rot! Rot!“ fordern die Toxic Jungs, nachdem Gimmöno von hinten umgehauen wird. Der Schiri erhört die Jungs, ist sich dann aber nicht mehr so sicher und lässt sich das ganze vom TV nochmals vorspielen. Nur noch Gelb, entscheidet er. Görtlers Zwischenruf „kein klarer Fehlentscheid!“ ignoriert er gekonnt.

Minute 65 – R.S. lässt sich zu einem „schö gspielt!“ hinreissen. Gewohnt cool und ausgewogen. Nicht so wie der Genfer Kollege, sein „putain“ an die Adresse Gimmönos ist im leeren Stadion nicht zu überhören.

Minute 63 – „Flach spiele, höch gwünne“ – das Rezept wäre so einfach. Seite 1 im Fussball-Tiptopf.

Minute 59 – Die Temperaturen nähern sich unterdessen dem absoluten Nullpunkt. 0 Grad Kelvin, sogar die Spieler bewegen sich nicht mehr so schnell. Bald bleibt alles stehen.

Minute 58 – Jedes Mal, wenn Servette im Angriff den Ball verliert, schreit ein Genfer Betreuer hinter uns „Resteeeeee“. Finden wir ja etwas frech, seine eigenen Spieler als Reste zu bezeichnen.

Minute 57 – St.Gallen kommt zu einer Chance, der Ball geht aber am Tor vorbei. Derweil kommt R.S. zurück und findet, dass bei ersten Glücksbisi Servette ein Tor geschossen habe, jetzt niemand, also sei folgerichtig beim nächsten Mal St.Gallen dran. Gut hatte er vor dem Spiel Bier.

Minute 54 – R.S. versuchts nochmal mit einem Glücksbisi. Hoffentlich endets nicht wie letztes Mal.

Minute 53 – Während St.Gallen den nächsten Eckball unverwertet lässt, kichere ich weiter vor mich hin, dass ich Stillharts Auswechslung mit „Jez isch nüm Stillhart, ez isch chill hard“ kommentiert habe. Die Resonanz von R.S. blieb gering. :'(

Minute 52 – Wenn Servette das in der Offensive ein bisschen genauer spielen würde, hätte Alain Geiger bedeutend weniger Probleme da an der Seitenlinie. Aber uns stört das nicht, wir mögen die Probleme der Gästetrainer.

Minute 48 – Nun gehts Schlag auf Schlag. Der eingewechselte Red Bull-Junior macht mächtig Dampf und dribbelt die Genfer schwindlig, im Gegenzug muss Zigi in Not das 0:2 verhindern.

Minute 47 – Nun hätte Servette ein Tor machen müssen, Stergiou kann noch retten, was die Servette-Offiziellen, die oberhalb von uns auf der Tribüne sitzen, zu einem lauten „fuck!“ verleiten lässt. Schön, wenn man sich so mit seinem Arbeitgeber identifizieren kann.

Minute 46 – Die St.Galler legen los wie die Feuerwehr, Kräuchis Schuss wird zu fast Vorlage. Alle verpassen.

Minute 46 – Weiter geht’s

19.17 Uhr – Weils noch immer keine Kiss Cam gibt, vertreiben wir uns auf Twitter die Zeit. Und sind dabei darauf gestossen. Warum der gute Herr ein FCSG-Trikot anhat? Deshalb: „Any kit with a brewery sponsor is a plus“ Joah, können wir jetzt auch nichts dagegen sagen.

19.13 Uhr – Ein Dank geht an R.S. für den Kaffee, den er soeben brachte. (Ohne sich zu verirren, A.B. schaffte das gegen den FCB ja nicht ganz.)

19.10 Uhr – Sie sind der Meinung, die interessanten Gespräche während der Pause finden in der Kabine statt? Korrigieren Sie ihre Meinung bitte umgehend. Die wirklich wichtigen Themen werden auf der Medientribüne behandelt. Allenfalls haben wir ja im Rahmen eines anderen Spiels mal erwähnt, dass im Medienraum jeweils Sandwiches aufliegen? Die Auswahl scheint heute beschränkt zu sein – „Wär frisst scho Frischkäsbrötli?“ – eine gute Frage.

19.07 Uhr – Zu Ehern unserer Spanierfraktion läuft nun ein Remix eines Álvaro Soler Hits. Was wenn nicht das, motiviert Quintillà und Co. bis in die Zehenspitzen für Halbzeit zwei? Señor Soler scheint auch nicht auf der Dopingliste gelistet zu sein, einem spanischen Hattrick steht nichts im Weg.

19.04 Uhr – PAUSE

Minute 45+ – 3 Minuten Nachspielzeit, nachdem der Schiri 5 Minuten neu verkabelt werden musste = 2 Minuten weniger in der Kälte. Passt.

Minute 45 – Ein Servettien kommt nach einem Eckball zum Kopfball. Kopfball nach Eckball sagt Ihnen nichts? Uns auch nicht, wir mussten auch Google konsultieren. Scheint in einigen Ligen dieser Welt tatsächlich ein verbreitetes Vorgehen zu sein. Eine Umfrage bei den Trainer der Super League ergab, dass das auch bei den anderen Teams durchaus eine Option sein kann. Einzig Peter Zeidler schaute uns verdutzt an, als wir ihn auf diese Möglichkeit im Regelwerk angesprochen haben.

Minute 43 – Görtler liest mit und zieht auch ohne Aufforderung ab. Vorausgegangen war eine Fehlpassorgie, an der sich beide Teams beteiligt hatten. Görtlers Schuss war deshalb eher auch ein ausgedrücktes „Läck mer doch am Arsch, wenn keine vo eu cha passe, haui halt mol druf.“

Minute 42 – Der gleiche Gimmöno nun mit dem Versuch des letzen Passes. Selbst Labradorwelpen sind gefährlicher. Sie wissen schon, die süssen, tapsigen Fellknäuel mit den treuen Augen.

Minute 38 – Gimmöno ist der einzige, der auch ohne „Schüüsss!“ Aufforderungen ab und zu mal einen Schuss auspackt. Bis jetzt ungefähr so gefährlich wie eine Runde auf dem Kinderkarussell an der OLMA. Nur schon beim Zusehen wird einem schlecht.

Minute 38 – Immerhin auch kein Gegentor.

Minute 37 – Sie ahnen es: R.S. ist zurück, P.Z. noch immer angespannt.

Minute 35 – Nun versucht R.S. das Spiel mit seinem Gang zur Toilette zu beeinflussen. Ich befürchte, das bringt zwar ihm Erleichterung, nicht aber Peter Zeidler, der an der Seitenlinie sehr angespannt wirkt.

Minute 34 – Schiri ist heute übrigens Lukas Fähndrich. Ältere Leser*innen erinnern sich, dass ich mich schon länger frage, warum der nicht mit der Fahne an der Seitenlinie steht. Bisher konnte niemand Auskunft geben. Heute? #followerpower

Minute 32 – Irgend ein Telefon klingelt hier, ohne dass jemand ran geht. R.S. scheint das zu nerven, lauthals fragt er in die Runde, ob nicht jemand rangehen will.

Minute 30 – Ich bin wieder zurück und habe das 0:1 verpasst, jänu. Also nicht jänu wegen des Gegentors, jänu wegen des Verpassens.

Minute 29 – Der Glücksbisi ging hinten raus. Also metaphorisch. Hoffentlich nur metaphorisch. Item, Servette führt 1:0.

Minute 28 – R.S. macht sich auf zum Glücksbisi. Obs hilft?

Minute 28 – Eigentlich eine gute Chance für St.Gallen. Doch Duah (glaubs) vergibt. Und Abseits wars auch. Also eigentlich keine gute Chance für St.Gallen.

Minute 27 – Auf der Bande ums Feld wird heute offenherzig für Drogen geworben. Oder haben wir Methabau falsch verstanden?

Minute 25 – Basil Stillhart mit dem Fehlpass. Wir tragen es mit Fassung. Das ist halt das Los eines FCSG, ein Brasil Stillhart als 10er liegt finanziell halt einfach nicht drin.

Minute 24 – „Nöd gad e Spektakel“ stellt R.S. fest. Er vergisst halt, woher wir kommen.

Minute 21 – „Spil use!“, fordert R.S., der St.Galler spielt auf die Seite. „S’ander use!“, fordert R.S.

Minute 19 – Kräuchi tanzt gleich mehrere Spieler aus, scheitert dann zwar an einem Genfer, dieser verliert den Ball aber gleich wieder an Kräuchi. Dem SOG von Kräuchi kann sich halt niemand entziehen.

Minute 17 – Das Neuverkabeln des Schiris zieht sich hin. Bis da einer mit der Kabelrolle bis nach Volketswil gelatscht ist, kann das halt dauern.

Minute 15 – Nun ist der Schiri an der Reihe mit technischen Schwierigkeiten. Er kriegt ein neues Headset. Neu wird via Zoom statt Skype Business kommuniziert – der Account der SFL ist wohl abgelaufen. Man müsste halt halt nicht nur die Testversion bestellen.

Minute 11 – Der 4. Offizielle hat Probleme mit seinem Headset. Ein Techniker eilt herbei, zupft und zieht an ein paar Kabeln, und verschwindet wieder. Der 4. Offizielle hantiert weiter an dem Ding in seinem Ohr rum. Vermutlich sagt er grade Sachen wie: „Ghöret ihr mi?“ „I ghör eu, ghöret ihr mi au?“ Ein Jahr Pandemie und nichts gelernt.

Minute 10 – Miro Muheim ist wieder zurück, das beruhigt mich und beunruhigt die Genfer. Der schnelle Genfer Gegenstoss wird dank ihm nicht zu einem Gegentor. Dank seiner Intervention kann der eine nicht selbst schiessen und nur auf den anderen passen, der halt einfach nicht schiessen kann. Der Ball geht deshalb daneben.

Minute 7 – Ich bin nicht aufmerksam, widme mich Social Media (wir sind auch auf Twitter im Fall) und höre nur „Traumpass!!!“ von den Kommentatoren eines Radios. Aufgeschreckt sehe ich gerade noch, wie ein St.Galler kein Tor macht.

Minute 6 – Ein St.Galler fällt im Genfer Strafraum. St.Gallen sieht ein Foul, Genf nicht, Zeidler flucht auf Französisch. Alles wie immer.

Minute 5 – „Dä Muheim hät no d’Hoor wachse loh“, sagt R.S. „Aber une noch frech rasiert.“

Minute 4 – „Hey!“ „Hey!“ „Was isch denn los, hey?“ – Gerne würden wir mal wieder Fans statt Gejammere hören.

Minute 3 –  „Machsch du grad?“, fragt R.S. Auf meinen fragenden Blick sagt er: „Le Freistoss.“ Sie erahnen, wer diesen treten darf.

Minute 2 – Äxgüsi, dass wir hier in Minute 2 schon etwas zur Aufstellung sagen, aber dass Muheim in der Startelf steht, möchten wir Ihnen doch gerne sagen.

Minute 1 – Auf Los gehts los. Los!

18.13 Uhr – Die Teams kommen aufs Feld. Immer noch ein leeres Stadion, immer noch keine Fahnen, Fackeln und Gesänge. Mich beelendet das zusehends mehr…

18.09 Uhr – Ein herzliches Ahoihoi aus dem Stadion der Freunde des gepflegten grün-weissen Ballspiels. Es begrüssen Sie R.S. und sein ebenso kompetenter Kollege R.S.

Ern­ten in der Grau­zo­ne

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Die al­ten Fa­brik­hal­len sind aus Win­ter­thurs Kul­tur­le­ben nicht mehr weg­zu­den­ken. Sie wä­ren aber nichts oh­ne en­ga­gier­te und gut ver­netz­te Men­schen. Sai­ten konn­te auf Ein­la­dung des Kul­tur­ma­ga­zins «Coucou» ei­ni­ge von ih­nen tref­fen. Ein klei­ner Stadt­rund­gang

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Von Lilli Kim Schreiber,
Ausstellungsansicht en Foto Sebasti

Tra­gi­ko­mö­die über das Le­ben

Ein Schre­ber­gar­ten wird im neu­en Ro­man Ver­tei­di­gung ei­nes Gar­tens von Chris­ti­na Wal­ker zum Zu­fluchts­ort. Dar­in lässt die Vor­arl­ber­ger Au­torin viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re eben­so auf­blü­hen wie Ap­fel­baum und Jo­han­nis­strauch. 

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Christina walker foto petra rainer 2026 farbe

Mit­spie­len dür­fen. Aber auch die Spiel­re­geln mit­be­stim­men?

Der Kan­ton St.Gal­len hat Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de zur jähr­li­chen Kul­tur­kon­fe­renz nach Wil ein­ge­la­den. Spie­le­risch wur­de ver­sucht, die Aus­rich­tung der Kul­tur­för­de­rung zu klä­ren und Mög­lich­kei­ten der neu­en Kul­tur­stra­te­gie zu dis­ku­tie­ren. Doch die zen­tra­le Fra­ge blieb of­fen: Wie stark kann die Kul­tur­sze­ne den In­halt der Stra­te­gie tat­säch­lich mit­be­stim­men?

Von Philipp Bürkler,
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Heftvorschau 10/26
Erntehilfe, Unterwasser, Bücherherbst

Wer als Ern­te­hel­fer:in in der Schweiz ar­bei­tet, tut dies in ei­ner recht­li­chen Grau­zo­ne. Das nützt vor al­lem ei­nem Sys­tem, das we­der die Land­wirt:in­nen noch die Kon­su­ment:in­nen im Al­lein­gang än­dern kön­nen. Aus­ser­dem im Ok­to­ber­heft: zehn Jah­re Un­ter­was­ser, ei­ne Fla­schen­post aus Hal­le (Saa­le), Kunst zum The­ma Männ­lich­keit, Mu­sik von The Black Salt und na­tür­lich der Bü­cher­herbst – mit neu­er Li­te­ra­tur von Ost­schwei­zer Au­tor:in­nen.

Saiten 2610 Cover

Sound­track für den Herbst

Hu­man Hu­man spie­len me­lan­cho­li­schen und fra­gi­len In­die-Pop, der trotz­dem warm und licht­durch­flu­tet ist. Das St.Gal­ler Duo hat jetzt sei­ne ers­te EP ver­öf­fent­licht und tritt am Wo­chen­en­de gleich zwei­mal im Bahn­hof Brug­gen auf – erst­mals mit ei­ner Band.

Von David Gadze,
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Kommentar zur Beratung der Inklusionsinitiative im Nationalrat

Men­schen­wür­de, nicht Bud­get­pos­ten

Von Christoph Keller,

Der Neo­na­zipfar­rer

1976 lässt sich Gerd Zi­keli in der evan­ge­li­schen Kirch­ge­mein­de St.Gal­len-Strau­ben­zell zum Pfar­rer wäh­len. Drei Jah­re spä­ter wird er als gut ver­netz­ter Ho­lo­caust-Leug­ner und Vor­stands­mit­glie­der der ers­ten Neo­na­zi­grup­pe der Schweiz ent­tarnt. Heu­te be­ob­ach­tet er Lauf­enten.

Von Roman Hertler,
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Das Glück, bei Pe­ter Kamm Stein zu sein

Bild­hau­er Pe­ter Kamm haut kei­ne Stei­ne mehr im Ate­lier. Trotz­dem ent­ste­hen neue Skulp­tu­ren, die ak­tu­ell in Steck­born zu se­hen sind. Wie geht das?

Von Ursula Badrutt,
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Die Stick­ma­schi­ne steht still

In vie­len Aus­ser­rho­der Dör­fern klap­per­ten frü­her Web­stüh­le und spä­ter Stick­ma­schi­nen. In­zwi­schen sind sie al­le ver­stummt. Der Film Das En­de ei­ner Ära por­trä­tiert die Sti­cker Wal­ter Son­der­eg­ger Se­ni­or und Ju­ni­or aus Re­he­to­bel und setzt der Bran­che ein Denk­mal.

Von René Hornung,
01 1 Stickerei Dok Walters beide an Maschine von hinten Kopie

Nur das Jetzt zählt

Der Schwei­zer Fil­me­ma­cher Kas­par Ka­sics über­lässt in sei­nem neu­en Film Das un­end­li­che Jetzt Men­schen, die mit De­menz le­ben, die Büh­ne. Ein Ex­pe­ri­ment mit ei­nem aus­ser­ge­wöhn­li­chen Sto­rytel­ling, auf das es sich ein­zu­las­sen lohnt.

Von Vera Zatti,
Still das unendliche jetzt christian sonderegger johanna rensing vinca film distant lights