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FCSG vs. Xamax 3:0 – St.Gallen gewinnt und grüsst neu von Platz 4

Trotz Unterzahl gewinnt der FC St.Gallen souverän mit 3:0 gegen Xamax. Weil der FCZ gegen Lugano verliert, steht St.Gallen neu auf Platz 4. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker von R.S. und R.S.
Von  SENF Kollektiv , 

FCSG – Neuchâtel Xamax 3:0

17 Uhr 55 – St.Gallen gewinnt souverän mit 3:0, obwohl er über weite Teile des Spiels nur zu zehnt war. Erfreulich, aber zugegeben half ein desolates Xamax mit. Den Abstieg werden Xamax und GC ziemlich sicher unter sich ausmachen. Und wer hinter Xamax klassiert ist, ist dort mit Sicherheit nicht zu unrecht. Damit verabschieden wir uns. Bis in zwei Wochen.

17 Uhr 51 – Schluss, aus vorbei!!!

Minute 90+ – Für den FCSG stehen mittlerweile übrigens vier eigene Junioren auf dem Feld. Wobei man Barnetta nicht mehr als Junior bezeichnen kann. Also eher vier Spieler aus dem eigenen Nachwuchs + Lopar.

Minute 90+ – St.Gallen spielt das hier erstaunlich souverän runter. Fast so, als wären die Neuenburger zu zehnt.

Minute 89 – Nuzzolo findet hier heute keine Freunde mehr. Zurecht. Schwalben, Reklamieren, gesuchte Provokationen und sich dann als Opfer aufspielen, von A bis Z eine erbärmliche Vorstellung.

Minute 86 – „Das isch üsen FCSG!“ hallt durchs Stadion. Wir präzisieren: „das isch äbä gad nöd üsen FCSG!“. Gefällt aber trotzdem.

Minute 85 – Hefti gleich mit mehreren souveränen Defensivaktionen. Es scheint fast, als könnte er die Neuenburger Offensive alleine bändigen.

Minute 83 – Sind Kambers Haare noch etwas grauer geworden?

Minute 82 – Kutesa darf raus und erhält viel Szenenapplaus. Zurecht. Starker Auftritt von ihm heute. Neu im Spiel: Angelo Campos.

Minute 81 – Der Blick findet in seinem Liveticker, St.Gallen trete hier wie eine Spitzenmannschaft auf. 11’613 Zuschauerinnen und Zuschauer sehen das für einmal ähnlich.

Minute 79 – Der FCZ liegt übrigens zuhause aktuell mit 0:1 gegen Lugano im Rückstand. Bleibt das so, klettert St.Gallen auf Platz 4. Wo liegt nochmal dieses Europa?

Minute 77 – R.S. hat übrigens nach dem 2:0 ein 4:0 vorausgesagt. Er ist für seinen Pessimismus weit herum bekannt.

Minute 76 – Nach der Pflicht folgt die Kür. 3:0 – Sierro versorgt den Ball flach unten links.

Minute 75 – In der Elfmeterstatistik führt St.Gallen mittlerweile 1:0. Kutesa wird gelegt. Ausführung durch Sierro noch pendent.

Minute 74 – Nur noch 6:2… Haha.

Minute 72 – Xamax liegt in der Cornerstatistik mit 6:1 vorne, erfahren wir soeben via Twitter Account des FCSG. Wen interessiert das? Darum lesen Sie bei uns, nicht wahr?

Minute 69 – Fast fällt das 3:0, im Gegenzug kommt aber auch Xamax zu einer grossen Chance. Der Abpraller vom Lattenkreuz wäre eigentlich eine 100%ige Torchance gewesen. Nur nicht für dieses Xamax. Weiterhin 2:0.

Minute 67 – Auf der Medientribüne hat sich das in etwa so angehört, als Ashimeru über links entwischte und sich Barnetta rechts nach vorne schlich: „gib ab! gib ab! gib ab! gib ab!“!

Minute 67 – So einfach. Konter über Ashimeru, Pass zu Barnetta, Tor. 2:0!

Minute 67 – Tickitackern à la St.Gall, oder auch: Bostitchen.

Minute 64 – St.Gallen hat seine Offensivbemühungen weitgehend eingestellt. Schade eigentlich. Dieses Xamax könnte man auch zu zehnt tikitackern.

Minute 62 – „Ou“. Da kullert der Ball plötzlich äusserst knapp am Tor von Lopar vorbei. Angedacht war das aber wohl als Flanke.

Minute 60 – Schiri Schaggotä zeigt Sierro („glaub“) Gelb. R.S. zurückhaltend: „Langsam nervt er.“ Ein älterer Herr auf der Tribüne ist direkter: „Isch das än dumme Seckel, das.“

Minute 59 – Schiri Schaggotä lässt sich von Kambers grauen Haaren auch blenden und pfeift ein Mitleidsfoul. Ein bisschen so, wie wenn ich im Bus einem Senioren den Platz überlasse.

Minute 57 – Stergiou müsste derweil blondes Haar haben. Er ist heute 17 Jahre alt geworden. #dächecktnödjedä

Minute 56 – Kambers graue Haare führen zu Diskussionen zwischen R.S. und R.S., wie alt der wohl sei. Google sagt: 27. „Guet, bi dänä Sorge, wo sich diä mönd dämit umeschloh bi Xamax…“

Minute 55 – Der Xamaxer Ademi fordert, dass Lopar den Freistoss endlich schlägt. Schiri Schaggotä zeigt sich wenig beeindruckt, er hat das Spiel noch nicht frei gegeben.

Minute 54 – R.S. kommt zurück. „Nöd ase viel brocht, hä?“ meint er. Er hat Bier dabei. Er hat sich also doch gelohnt.

Minute 53 – Wie vermutet würde Bakayoko nun hinten rechts spielen. Anzutreffen ist er aber noch immer vorne rechts.

Minute 51 – R.S. versuchts mit der Taktik „Glücksbisi“.

Minute 48 – Lüchinger hat irgendwelche Schmerzen und muss raus. Ersetzt wird er durch Barnetta. Bakayoko muss jetzt wohl nach hinten rutschen. Schade, der hatte uns offensiv eigentlich ganz gut gefallen.

Minute 47 – Eine leichte Brise weht durchs Stadion. Diese erfasst Nuzzolo an der Strafraumgrenze. Das gibt Foul.

Minute 46 – Die Spieler sind wieder auf dem Feld, Xamax wechselt, der Schiri pfeift, St.Gallen verliert das erste Mal den Ball.

16 Uhr 54 – Noch keine Kiss-Cam. Unsere Enttäuschung der vergangenen Heimspiele schlägt in Empörung um.

16 Uhr 49 – Für die Bronzestatue haben wir übrigens den Zuschlag schon erteilt. Zum Zug kommt der Künstler, der schon Cristiano Ronaldo so treffend in Szene gesetzt hat.

16 Uhr 47 – PAUSE

Minute 45+ – Das Spiel ist nun eindeutig gekippt, Xamax dräng auf den Ausgleich. Sollte GC wegen Stojanovics Platzverweis absteigen, werden wir ihm eine Bronzestatue vor unserem Bürogebäude errichten.

Minute 44 – Xamax erhält aus nicht ersichtlichen Gründen einen Freistoss an der Strafraumgrenze zugesprochen.

Minute 43 – Der Weitschussversuch eines St.Gallers geht knapp übers Tor. Welcher Espe geschossen hat wissen wir nicht. Diejenigen, die wir kennen, zielen in der Regel zwei Etagen höher.

Minute 41 – Das könnte sich zu einem hässlichen Fussballspiel entwickeln. Wenn Xamax weiterhin so schlecht ist und St.Gallen wegen der Unterzahl auf Verwalten umstellt, dann drohen uns eher unansehnliche Minuten.

Minute 38 – Xamax kann bisher aus der Überzahl noch kein Kapital schlagen. Sie versuchen es nun mit einer Schwalbe. Erfolglos.

Minute 36 – Stojanovic mit einem unnötigen Ausflug aus seinem Strafraum, haut den Neuenburger um. Rot. Mann könnte ihn durchaus als Depp bezeichnen, ohne gleich bösartig zu sein. Guillemenot muss raus für Lopar.

Minute 34 – Kutesa mit der Nummer 44 fährt ins Abseits. Das gibt Bully bei Goali Walthert.

Minute 33 – Fussballtraditionalist R.S. stellt gerade fest, dass „i üsere Mannschaft händ öppe vier ä normali Nummere“. Normal ist bei ihm alles von 1 bis 11. Sierro mit der 14 geht vermutlich noch so irgendwie durch. Bakayoko mit der 93 müsste gemäss R.S. aber Eishockey spielen.

Minute 30 – Grosschance für Ashimeru. Aus wenigen Metern müsste er den Ball reinschieben, haut ihn aber an die Latte. Irgendwie auch beeindruckend.

Minute 29 – R.S. holt „zur Feier des Tages“ Bier. Nett.

Minute 27 – Stürmerfoul eines Neuenburgers. Nicht nett. R.S. meint dazu „Tubel soein“. Nett.

Minute 25 – Xamax bisher übrigens erschreckend schwach. Das sagt viel über den Zustand der Mannschaft von GC aus.

Minute 23 – So viel zur vermeintlich schlechten Viertelstunde…

Minute 21 – TOR! Guillemenot trifft zum ersten Mal im grün-weissen Dress. Eine schöne Flanke von „huere schö gwartet dä Bakayoko oder dä Ashimeru“ (Zitat R.S.).

Minute 19 – Das Spiel befindet sich gerade in einer potenziell entscheidenden Phase. In den zweiten 15 Minuten kassiert der FC St.Gallen nämlich wahnsinnig gerne Tore und schiesst kaum je welche. Neun erhaltenen Toren stehen nur gerade zwei geschossene gegenüber. Ab Minute 30 wirds dann besser. Mehr dazu hier.

Minute 17 – Peter Zeidler versteht die Welt nicht mehr. Wild gestikulierend, mit den Händen einen Ball formend, fordert er einen Einwurf für sein Team. Alles Fuchteln nützt nichts, es gibt Einwurf für die anderen.

Minute 13 – Und weiter gehts. Ashimeru erkämpft sich mit starkem Vorpressing den Ball, nach einem vermeintlichen Angriffsabbruch kann Quintilla die Offensivaktion neu lancieren, Bakayoko kommt zum Schuss, verzieht aber knapp. St.Gallen spielt äusserst gefällig, Xamax aber auch erschreckend schwach.

Minute 12 – Und gleich wieder wurde Tiki getakt. Wittwer im Zusammenspiel mit Kutesa. Wittwer schiesst um Haaresbreite am Tor vorbei.

Minute 11 – „Da isch nöd mis Team“, schreit R.S. empört. Der Grund dafür: St.Gallen tiki-takate sich durch Xamax Defensive. Die Espen gehen offenbar als Barcelona an die Fasnacht. Äxgüsi, wir lassen die Fasnachts-Analogien jetzt sein. Vielleicht. Töröö, törörörö.

Minute 9 – Nicht schlecht. Schiri „Schaggotä“ erinnert sich tatsächlich an einen wegen Vorteil nicht gepfiffenen Trikotzupfer und gibt nachträglich Gelb an einen Neuenburger.

Minute 7 – Eine Chance für Kutesa. Er nimmt einen Pass eher unsauber an, dadurch springt der Ball aber ideal für einen Volley-Abschluss. Übers Tor.

Minute 6 – Rapp ist immer noch verletzt und hat deshalb Zeit für den Fasnachtsumzug. Er geht als Jefferson.

Minute 5 – St.Gallen versucht hier das Zepter in die Hand zu nehmen. Klappt schon ganz anständig.

Minute 4 – Guillemenot fällt im Strafraum. Und er fällt unnatürlich. Hätte das Penalty geben müssen?

Minute 3 – Eine Kurzumfrage im SENF-Ticker-Team hat ergeben, dass Lüchinger vermutlich als Wikinger an die Fasnacht gehen würde. Mit einem Hammer.

Minute 1 – Und los gehts. In der Live-Tabelle ist Xamax nun bereits zwei Punkte vor GC.

15 Uhr 59 – Die Mannschaften sind bereits auf dem Feld. Die Cheerleaderinnen mühen sich derweil noch mit einer Werbetafel ab.

15 Uhr 53 – Erstes Erfolgserlebnis schon sieben Minuten vor dem Anpfiff. R.S. fragt die Cashless-Aufladerin, ob noch was auf der Karte ist. Normalerweise heisst es da immer etwas in der Art „No, siebä Franke föffzg“. Heute aber: „Zweiäföffzg Franke Föffzg.“ R.S. verdrückt eine Träne.

15 Uhr 50 – Auch R.S. ist schon in seinem Element. Heute ist er für die Erfrischungsgetränke zuständig. Bei dieser Hitze ist viel trinken enorm wichtig, möchte man nicht schon in der Pause dehydriert das Tickern aufgeben müssen.

15 Uhr 48 – Nicht nur wir sind bereits aktiv, auch der Platzwart gibt schon sein bestes. So eine Bewässerungsanlage kann richtig angewendet wirklich Spass machen.

15 Uhr 45 – Hallo und herzlich willkommen zur freudigen Alternative zur Fasnacht – dem SENF-Ticker. Wir haben uns heute trotzdem als seriöses Medium verkleidet und auf unserem Instagram Account (senf.sg) bereits schon die St.Galler Aufstellung veröffentlicht. Gewöhnen Sie sich aber besser nicht daran.

Die Ge­walt hat ei­nen Schlüs­sel

Mehr als vier­ein­halb Stun­den dau­er­te Der Pro­zess Pe­li­cot im Thea­ter St.Gal­len. Mi­lo Rau und Ser­va­ne Dè­cle in­sze­nier­ten ei­nen Abend über se­xua­li­sier­te Ge­walt und che­mi­sche Un­ter­wer­fung – und über ei­ne Ge­sell­schaft, die von Män­nern mehr Ver­ant­wor­tung ver­langt.

Von Philipp Bürkler,
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Men­schen­rech­te sind kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit

Die Men­schen­rech­te ste­hen welt­weit un­ter Druck. Doch wie kon­se­quent setzt sich die Schweiz für sie ein? Ein neu­es Buch nimmt die Schwei­zer Men­schen­rechts­po­li­tik kri­tisch un­ter die Lu­pe. An der Buch­vor­stel­lung im Squa­re wur­de über Wi­der­sprü­che, Ver­säum­nis­se und mög­li­che Lö­sun­gen dis­ku­tiert.

Von Marion Loher,
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Die Po­li­zei woll­te nichts se­hen und nichts hö­ren

In ei­ner Ten­nis­hal­le im tog­gen­bur­gi­schen Un­ter­was­ser tra­fen sich vor zehn Jah­ren 5000 Neo­na­zis zum gröss­ten Rechts­rock-Kon­zert, das je im deutsch­spra­chi­gen Raum statt­ge­fun­den hat. Lin­ke Po­li­ti­ker:in­nen re­agier­ten schnell, doch das Er­geb­nis ist er­nüch­ternd.

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Leopoldstadt am Vorarlberger Landestheater

Ver­schwun­de­ne Na­men im Fa­mi­li­en­stamm­baum

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Stimmrecht

Im Re­gen tan­zen

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Ern­ten in der Grau­zo­ne

Ern­te­hel­fer:in­nen sind in der Schweiz schlecht ge­schützt. Ih­re Ar­beits­be­din­gun­gen lie­gen oft in Grau­be­rei­chen, Kon­trol­len sind schwie­rig. Ei­ne Ver­än­de­rung wür­de je­doch be­deu­ten, ein gan­zes Sys­tem auf den Kopf zu stel­len.

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Bücherherbst: Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst von Gion Mathias Cavelty

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Die St.Gal­ler Re­stau­rants Tos­ca­na und The Pinch mach­ten ver­gan­ge­ne Wo­che über Nacht dicht. 15 Per­so­nen stan­den un­vor­be­rei­tet auf der Stras­se. Das ver­ant­wort­li­che In­ves­to­ren-Duo schliesst nicht zum ers­ten Mal ein Re­stau­rant in der Stadt. Das ab­rup­te En­de wirft Fra­gen auf.

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Die Stadt St.Gal­len muss spa­ren und will das his­to­ri­sche Volks­bad nach der Wie­der­eröff­nung des Hal­len­bads Blu­men­wies schlies­sen. Da­bei ver­spricht die Stadt seit über 40 Jah­ren die Sa­nie­rung.

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Sai­son­start mit pu­rem Wahn­sinn

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Wie kön­nen wir un­se­ren Kon­sum nach­hal­ti­ger ge­stal­ten? In «Next Re­la­ti­ons – Zu­kunft ge­stal­ten» zeigt das Ge­wer­be­mu­se­um Win­ter­thur an­hand von Ar­bei­ten von Stu­die­ren­den mög­li­che An­sät­ze. Ei­ne an­spruchs­vol­le Schau, die Hoff­nung macht.

Von Vera Zatti,
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Mas­ku­li­ni­tät als Spek­trum

Die Aus­stel­lung «Bey­ond the Ma­nos­phe­re. Mas­cu­li­n­i­ties to­day» im Kunst­mu­se­um St.Gal­len un­ter­sucht, wie Männ­lich­keit dar­ge­stellt, ge­prägt und ge­lebt wird. Und zeigt da­bei auch ih­re Wi­der­sprüch­lich­keit.

Von Lilli Kim Schreiber,
Ausstellungsansicht en Foto Sebasti

Tra­gi­ko­mö­die über das Le­ben

Ein Schre­ber­gar­ten wird im neu­en Ro­man Ver­tei­di­gung ei­nes Gar­tens von Chris­ti­na Wal­ker zum Zu­fluchts­ort. Dar­in lässt die Vor­arl­ber­ger Au­torin viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re eben­so auf­blü­hen wie Ap­fel­baum und Jo­han­nis­strauch. 

Von Annette Raschner,
Christina walker foto petra rainer 2026 farbe

Mit­spie­len dür­fen. Aber auch die Spiel­re­geln mit­be­stim­men?

Der Kan­ton St.Gal­len hat Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de zur jähr­li­chen Kul­tur­kon­fe­renz nach Wil ein­ge­la­den. Spie­le­risch wur­de ver­sucht, die Aus­rich­tung der Kul­tur­för­de­rung zu klä­ren und Mög­lich­kei­ten der neu­en Kul­tur­stra­te­gie zu dis­ku­tie­ren. Doch die zen­tra­le Fra­ge blieb of­fen: Wie stark kann die Kul­tur­sze­ne den In­halt der Stra­te­gie tat­säch­lich mit­be­stim­men?

Von Philipp Bürkler,
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Heftvorschau 10/26
Erntehilfe, Unterwasser, Bücherherbst

Wer als Ern­te­hel­fer:in in der Schweiz ar­bei­tet, tut dies in ei­ner recht­li­chen Grau­zo­ne. Das nützt vor al­lem ei­nem Sys­tem, das we­der die Land­wirt:in­nen noch die Kon­su­ment:in­nen im Al­lein­gang än­dern kön­nen. Aus­ser­dem im Ok­to­ber­heft: zehn Jah­re Un­ter­was­ser, ei­ne Fla­schen­post aus Hal­le (Saa­le), Kunst zum The­ma Männ­lich­keit, Mu­sik von The Black Salt und na­tür­lich der Bü­cher­herbst – mit neu­er Li­te­ra­tur von Ost­schwei­zer Au­tor:in­nen.

Saiten 2610 Cover

Sound­track für den Herbst

Hu­man Hu­man spie­len me­lan­cho­li­schen und fra­gi­len In­die-Pop, der trotz­dem warm und licht­durch­flu­tet ist. Das St.Gal­ler Duo hat jetzt sei­ne ers­te EP ver­öf­fent­licht und tritt am Wo­chen­en­de gleich zwei­mal im Bahn­hof Brug­gen auf – erst­mals mit ei­ner Band.

Von David Gadze,
Humanhuman 2026 calexandrakochdevos lowres 2