„Die Stadt St. Gallen hat ein Velo-Problem. Man hat es schon immer vermutet, und jetzt ist es klar.“
So kommentiert Stefan Pfiffner, Leiter der Verkehrsplanung, den erstmals erschienen „Städtevergleich Mobilität“. Darin werden die Kennwerte zum Verkehrsverhalten respektive zu den Auswirkungen von Mobilität in den sechs grössten Deutschschweizer Städten Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Winterthur und Zürich erhoben und miteinander verglichen.
In St. Gallen wird mit aller Deutlichkeit am wenigsten Rad gefahren. Nur 3 Prozent macht der Anteil der Drahtesel im täglichen Strassenverkehr aus. In den anderen Städten liegt der Veloanteil mit 6 bis 16 Prozent um das Doppelte oder Mehrfache höher.
Pfiffner meint, dass die Velofreundlichkeit der Stadt St. Gallen durch die Topografie und das Klima eingeschränkt sei. Trotzdem werde aber das Zweirad von der Verkehrsplanung nach Möglichkeiten gefördert, bezeugt Pfiffner gegenüber Ostblog. Einige der vor Jahren erfassten rund 150 Schwachstellen für den Veloverkehr seien inzwischen saniert. Man habe die Situation zuerst im Osten der Stadt verbessert.
„Im laufenden Jahr nehmen wir uns den Westen vor“, sagt der Leiter der St. Galler Verkehrsplanung. Als bis 2014 befristeter „Velobeauftragter“ macht ein externes Ingenieurbüro Vorschläge für Massnahmen. Dabei werden der Raumbedarf und die Kosten abgeklärt für die Schaffung von Velokompatibilität an heiklen Stellen.
Auch grosse Würfe wie ein Velo-Tunnel bei der Reithalle sind trotz leerer Stadtkasse noch nicht aus Abschied und Traktanden. Massnahmen zur Hebung der Velofreundlichkeit in St. Gallen sollen laut Pfiffner mit der Umsetzung des Richtplans der Stadt und des Agglomerationsprogramms St. Gallen, Arbon, Rorschach an die Hand genommen werden. Für Letzteres sind maximal beim Bund 950 Millionen Franken beantragt worden. Wie viel Geld schliesslich aus dem Infrastrukturfonds kommt, wird Mitte 2014 entschieden. Ab Mitte 2015 werden Leistungsvereinbarungen mit dem Bund abgeschlossen. Ob auch zugunsten der Velofreundlichkeit im St. Galler Strassenverkehr ist noch offen.
St. Gallen werde aus topografischen und klimatischen Gründen wahrscheinlich nie eine Velostadt wie Winterthur, orakelt Pfiffner. – Wer weiss, vielleicht aber doch annähernd, seit des das eBike gibt.
Durch bunte Galaxien bis in ein Meer aus Katzenstreu. Die Ausstellung «Hinter’m Mond» vom Künstler:innenkollektiv U5 und Monika Stalder im Stellwerk in Heerbrugg lädt zu einer intergalaktischen Reise ein.
Die Ostschweizer Band Drill bringt mit Catharsis eine neue EP raus. Die sechs Songs sind ein wilder Ritt auf schweren Gitarrenriffs, bei dem Metalcore auch mal auf Hyperpop trifft.
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Gegen dieses Luzern müsste der FC St.Gallen eigentlich drei Punkte einfahren. Zum Schluss muss er aber froh sein, dass es immerhin einer wird. Der Ausgleich gelingt erst weit in der Nachspielzeit per Penalty. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
Herbert Rauch (1929–2012) war Briefträger und Künstler. In den Schwarz-Weiss-Fotografien des Rankweilers erscheinen Objekte wie Steine und Federn als abstrakte, grafische Gebilde. Nun ist ein Fotoband zu seinem Spätwerk erschienen, und im Schauraum René Dalpra in Altach sind seine Arbeiten ausgestellt.
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Eines der vielen Gebäude des Sitterwerks, die vor genau 100 Jahren erbaute Schwarzfärberei, beherbergt heute die Kunstbibliothek und die Materialmusterschränke. Eine Aufstockung soll künftig mehr Platz schaffen.
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Der FCSG kriegt beim Auswärtsspiel in Lissabon die Grenzen deutlich aufgezeigt. Sie verlieren das Spiel 0:5. Damit geht's für den FCSG jetzt gegen Sheriff Tiraspol in der Conference League weiter. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
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Anja Braun lebte bereits 18 Jahre in der Schweiz, als sie sich gemeinsam mit ihrer Familie entschied, sich einzubürgern. Es war ein logischer Schritt. Das Verfahren war es nicht immer.
Neues Buch
Bereits 1971 eröffnete Ursula Krinzinger ihre erste Galerie in Bregenz. Bis heute prägt sie die Kunstszene weit über die Bodenseeregion hinaus. Nun befasst sich die Bregenzer Sommerausstellung im Palais Thurn und Taxis mit der Galeristin.
Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 5: Emil Brunner – «Berg Kind Welt», Rapid Openair und Kulturufer.
Der Spagat zwischen europäischen Nächten und biederem Superleague Alltag ist oft schwer. So auch heute. Eine Leistungssteigerung und die richtigen Wechsel in der zweiten Halbzeit reichen aber für die ersten drei Punkte der Saison.
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Mit Hildegard Fässler (1951–2026) verstarb kurz vor ihrem 75. Geburtstag eine der profiliertesten Ostschweizer Politikerinnen an den Folgen einer schweren Erkrankung. Nachruf einer langjährigen Weggefährtin.