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St.Galler Förderpreise, Sparversion

Anerkennungspreis für Josef Felix Müller, Förderpreise für Katalin Deér und den Verein Megliodia: Die Stadt verteilt ihre Kulturpreise - 2013 allerdings zwei weniger als bisher. Das ist am falschen Ort gespart.

Von  Peter Surber , 

Grosse Freude für Josef Felix Müller: Der Künstler und Vexer-Verleger erhält den diesjährigen Anerkennungspreis der Stadt St.Gallen im Wert von 20000 Franken. Der Verlag ist seit 1985 mit Kunst und Belletristik, mit CDs, Objekten, Multiples und anderen Editionen präsent, gerade eben erschien Peter Liechtis «Klartext». Die Stadt würdigt dieses Engagement auch grundsätzlich, mit Blick auf die kritische Verlagssituation: «Nach der Auflösung des Sabon-Verlags und des Verlags von Ivo Ledergerber wirkt in der ‚Buchstadt St.Gallen’ seit Jahren kein anderer Verleger mehr. Umso höher ist Josef Felix Müllers Verlegertätigkeit einzuschätzen.»

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Den Anerkennungspreis der Stadt hatte 2012 Jost Hochuli erhalten, zuvor waren es Niklaus Meyer, Ursula Badrutt Schoch, Wilma Lock und, im Jahr 2008, schöne Erinnerung, das Kulturmagazin Saiten.

Ebenfalls bekanntgegeben hat die Stadt ihre Förderpreise 2013. Einer geht an die Künstlerin Katalin Deér – aktuell mit ihrer aufregenden installativen Arbeit in der Lokremise zu sehen: Für die Ausstellung «Nenn mich nicht Stadt!» hat sie Fotos des sich wandelnden oder untergehenden Quartiers rund um die Lokremise in Beton gegossen, ein faszinierendes «Memento» der Stadtentwicklung. Den anderen Förderpreis erhält der Verein Megliodia von Annina Stahlberger und Gerhard Oetiker, der sich mit Kinder- und Jugendkonzerten an ungewöhnlichen Orten einen klingenden Namen gemacht hat – dieses Jahr mit der Konzertserie «Maschinen und Musik» in Druckereien.

Zwei Förderpreise, je 10’000 Franken – schön für die Geförderten, weniger schön für die Übergangenen. Die Vorgeschichte ist hier nachzulesen, im Beitrag vom 30. November letzten Jahres – die Stadt St.Gallen hatte bekannt gegeben, dass sie den Betrag für die Förderpreise halbiert, von 40000 auf 20000 Franken, und Andreas Kneubühler kommentierte bissig:

«20’000 Franken mehr oder weniger, was macht das schon? Man kann die Auswirkungen folgendermassen beschreiben: 2012 erhielten der Künstler Beni Bischof, die Kleine Kunstschule, die Frauenband Velvet Two Stripes und die Verlagsgenossenschaft St. Gallen je 10’000 Franken. Im nächsten Jahr wären nur noch die Verlagsgenossenschaft St.Gallen und Velvet Two Stripes unterstützt worden. Natürlich wüssten weder Beni Bischof noch die Kleine Kunstschule, dass auf ihre Kosten  je 10’000 Franken eingespart wurde.»

Da kann man jetzt also fröhlich assoziieren, wer die Nicht-Berücksichtigten des Jahres 2013 hätten sein können. Fröhlich, unjuriert, subjektiv, unrepräsentativ drauflos assoziiert: Lika Nüssli mit ihrer Drawinghell in der Hauptpost. Richi Küttel, der Slammer und Literaturveranstalter. Oliver Kühn, der Theatermacher. Die Künstlerin Eruk Sonschein. Die Compagnie Buffpapier. Der Dirigent Christian Döhring. Undundund.

Wer auch immer es gewesen wäre – 20’000 Franken weniger: Das macht schon was.

Bücherherbst: Mondläufer von Daniel Badraun

Vom Le­ben und Schrei­ben

Von Sieglinde Wöhrer,
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Wenn Mu­se­ums­ob­jek­te ei­nen neu­en Sinn be­kom­men

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Von Judith Schuck,
Icon Poet Judith Schuck

Lang­sam­keit als Mo­tor

Die St.Gal­ler Rock­band The Black Salt ver­öf­fent­licht ihr zwei­tes Al­bum. Und ver­ab­schie­det sich ein Stück­weit von ih­ren An­fän­gen.

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Fah­nen der Ver­gäng­lich­keit

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Von Judith Schuck,
Flimmern Blossom 0 2 von Hoa Luo Patrik Muchenberger

Du­bio­se Zah­len zum Au­to­bahn­aus­bau

Die Grund­la­gen, mit de­nen die Be­für­wor­ter:in­nen die drit­te Au­to­b­anhröh­re durch den Ro­sen­berg in St.Gal­len und die Teil­span­ge mit dem An­schluss im Gü­ter­bahn­hof­are­al for­dern, ba­sie­ren auf frag­wür­di­gen Zah­len. Zu die­sem Schluss kommt der Raum- und Ver­kehrs­pla­ner Tho­mas Hug-Di Le­na.

Von René Hornung,
Anschluss gueterbahnhof

Grüs­se aus ei­nem kom­pli­zier­ten Land

Die St.Gal­ler Tanz­kom­pa­nie fei­er­te ver­gan­ge­nen Sams­tag mit From Eng­land wi­th Love Pre­mie­re. Das Stück wagt sich aber­mals aus dem Gleich­schritt – mit un­miss­ver­ständ­li­chen Ges­ten.

Von Andi Giger,
From England with Love

Eman­zi­pa­ti­on in geo­me­tri­scher Form

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Von Sieglinde Wöhrer,
Torkwase Dyson EG Y3 A3594 Foto Markus Tretter

Vom Ges­tern in die Zu­kunft tau­chen

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Kolumne: 24/7 Traumacore

Ich bin Bra­ve­he­art (Mel Gib­son ty­pe shit)

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Von Trans­sil­va­ni­en in den Thur­gau

Jo­han­na und Szi­lamer ar­bei­ten seit vier Jah­ren als Ern­te­hel­fer:in­nen in Fru­thwi­len. In ih­rer Hei­mat Ru­mä­ni­en ist die wirt­schaft­li­che La­ge an­ge­spannt und die kör­per­li­che Ar­beit auf dem Feld sind sie ge­wohnt.

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Ver­schwun­de­ne Na­men im Fa­mi­li­en­stamm­baum

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