Kategorie
Autor:innen
Jahr

Bahnhofplatz: Nicht auf Knopfdruck

Für 120 Millionen Franken werten die Stadt St.Gallen und die SBB den Bahnhof und Bahnhofplatz auf. Nach Pfingsten wird mit den Bauarbeiten losgelegt, 2018 dürften sie abgeschlossen sein. Geht die Planerei danach unterirdisch weiter?
Von  Harry Rosenbaum

Der Bahnhofplatz ist die meistfrequentierte Schnittstelle des Stadtlebens. 75000 Menschen sind hier täglich auf Achse, zweieinhalb mal so viele wie jeweils am Open Air St.Gallen. Und nur halb so zahlreich war die Schar der Israeliten, die auf dem biblischen Auszug aus Ägypten das geteilte Schilfmeer durchwanderte.

Viele Umstellungen

Auf dem Bahnhofplatz legen jetzt, ganz irdisch und mehrheitlich oberirdisch, die Bagger los. Stadträtin Patrizia Adam und Markus Geyer, Leiter Projekte SBB Infrastruktur, drückten am Freitag auf dem Bahnhofplatz den Buzzer, den man aus den Samstagabendkisten des Fernsehens kennt. Er zeigte den symbolischen Baustart mit grünem Licht an der eigens aufgestellten Verkehrsampel an.

Ein mit Blumenbouquet und Schleifchen geschmückter Bagger hievte unter dem Applaus rotbehelmter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Tiefbauamtes und der SBB eine schwere Betonplatte in die Höhe, auf der zu lesen war: «Jetzt gehts los!» Bis anhin war nur Leitungsbau auf dem Platz angesagt. Nach Pfingsten startet nun das Modernisierungsprogramm.

Das bringt viele Umstellungen. Unter anderem wird laut Adam die Endstation der Appenzeller Bahn vorübergehend beim Bahnhofpärkli eingerichtet. In einer weiteren Bauphase werden die VBSG-Busse und einige Postautos an der St. Leonhardstrasse anstatt am Bahnhof halten. Die Ost-Unterführung des Bahnhofes bleibt aber noch bis zum vierten Quartal 2016 in Betrieb.

Gläserne Ankunftshalle

Markus Geyer von der SBB liess die geplanten Neuerungen am Bahnhof Revue passieren. Einen architektonisch einmaligen Akzent werde die neue Ankunftshalle setzen: ein gläserner Kubus über dem Hauptzugang zu den Gleisen, als Verbindung von Bahnhofhalle und Bahnhofplatz. «Im Gegensatz zur bestehenden schweren Architektur aus der Gründerzeit erscheint die neue Ankunftshalle leicht und luftig und schafft so einen angenehmen Ort der Ankunft und der Abfahrt», schwärmte Geyer. «Die Halle wird auch in der Nacht ein Highlight sein – im wahrsten Sinne des Wortes – denn dann erscheint sie als hell strahlende Laterne.»

Künftig führen Rolltreppen von der Ankunftshalle in die Rathausunterführung hinunter. Diese wird breiter und heller gestaltet und erhält mehr Zugänge zu den Perrons. Zudem sind elf Ladengeschäfte in der Personenunterführung vorgesehen.

***

Wie stehen die Bauprojekte beim Bahnhof zu anderen geplanten und angedachten städtischen Verkehrsprojekten? Wir haben Stadträtin Patrizia Adam gefragt.

Zankapfel Nummer eins: Die dritte Röhre

Frau Adam, halten Sie die dritte Röhre im Rosenbergtunnel mit Teilspange Güterbahnhof für nötig? Und warum?

Patrizia Adam: Der Stadtrat hat schon verschiedentlich kommuniziert, dass sowohl die dritte Röhre als auch der Anschluss Güterbahnhof mit Teilspange richtig und notwendig sind. Dies entspricht auch meiner Haltung. Trotz aller Massnahmen zur Förderung des öffentlichen Verkehrs und des Langsamverkehrs ist realistischerweise auch künftig mit einer gewissen Zunahme des Individualverkehrs zu rechnen. Ohne die dritte Röhre und ohne Anschluss Güterbahnhof werden die Autobahn und vor allem der Anschluss Kreuzbleiche immer stärker überlastet sein mit der Folge,  dass sich der Verkehr wieder stärker auf das städtische Strassennetz mit all den nachteiligen Folgen für die Bevölkerung verlagert. Das kann gemäss den vorliegenden Studien mit dem neuen Anschluss Güterbahnhof vermieden werden. Darüber hinaus wird die vorgesehene Tunnellösung zur Liebegg grosse Wohnquartiere der Stadt von den Verkehrsimmissionen entlasten.

roehre1

Zum Vergrössern klicken

Dagegen ist eine Initiative eingereicht worden. Wäre bei einer Annahme des Volksbegehrens die erhoffte Entlastung der Autobahn vertan oder gäbe es Alternativen?

Adam: Der Stadtrat wird demnächst seinen Bericht zur Initiative Anschluss Güterbahnhof dem Stadtparlament vorlegen. In diesem Bericht wird die Verkehrssituation einschliesslich der Folgen bei einer Annahme der Initiative im Einzelnen dargelegt werden. Dem kann ich nicht vorgreifen. Es ist aber offensichtlich, dass bei einer Annahme der Initiative die Realisierung des Anschlusses Güterbahnhof gefährdet wäre, also das Projekt, das vor allem im städtischen Interesse liegt. Hingegen dürfte der Bund die dritte Röhre in seinem Interesse trotzdem realisieren. Das wäre für die innerstädtische Verkehrssituation sehr problematisch. Der Anschluss Güterbahnhof mit der Spange zur Liebegg ist die einzige realistische Lösungsmöglichkeit für das bestehende und künftige innerstädtische Verkehrsproblem. Es wurden alle möglichen Alternativen geprüft, keine erwies sich als tauglich.

Mini-U-Bahn eins und zwei

Wegen des Bahnhofplatz-Umbaus verschiebt sich der Bau der Durchmesserlinie der Appenzeller Bahnen um ein Jahr. Hierbei ist das grösste Teilprojekt der 705 Meter lange Ruckhaldentunnel. Was bringt der Tunnel?

Adam: Der Ruckhaldentunnel der AB ist wesentlicher Bestandteil der neuen Durchmesserlinie für diese Bahn. Künftig wird eine direkte Bahnverbindung vom Marktplatz  in Richtung Riethüsli, Teufen und  Appenzell bestehen. Dies ist ein wichtiges zusätzliches Angebot im öffentlichen Verkehr der Region St.Gallen / Appenzell. Es ist zu erwarten, dass damit ein Teil des Individualverkehrs auf dieser Strecke aufgefangen und so die innerstädtische Verkehrssituation entlastet werden kann.

Die Neugestaltung des Marktplatzes ist zweimal an der Urne abgelehnt worden. Bei der Planung des Bahnhofplatzes und der AB-Durchmesserlinie ist auch ein Bahn- oder öV-Tunnel zwischen Gaiserbahnhof und Spisertor geprüft worden. In einem 2007 publizierten Bericht  wird eine solche Lösung als machbar, aber zu kostspielig beurteilt.  Könnte eine Mini-U-Bahn zwischen Gaiserbahnhof und Spisertor einer Neugestaltung des Marktplatzes neuen Auftrieb geben?

Adam: Ein Tunnel für die Appenzeller Bahnen zwischen Bahnhof und Speicherstrasse ist vor einigen Jahren offenbar geprüft, aber als unrealistisch wieder fallen gelassen worden. Die Idee einer Mini-U-Bahn für diese Regionalbahn hält einem Kosten-Nutzen-Vergleich nicht stand, diese Bahn hat bekanntlich bei weitem nicht das Verkehrsaufkommen einer U-Bahn in einer Grosstadt. Im Übrigen sind die beiden Marktplatzprojekte ja nicht wegen Problemen mit der Bahn, sondern aus anderen, verschiedenen Gründen abgelehnt worden.

***

Die ominösen Korridore im Richtplan

So ganz abwegig scheint die U-Bahn-Diskussion allerdings nicht. Im Richtplan der Stadt St.Gallen heisst es zum Thema «Unterirdischer öV-Korridor»: «Der Ausbaubedarf des künftigen öV macht es notwendig, dass für den öffentlichen Verkehr – sowohl für den Bus als auch für den schienengebundenen öV (Durchmesserlinie AB und künftige Stadtbahn) – unterirdische Korridore im Bereich der öV-Hauptkorridore frei gehalten werden. Zudem ist bei Anpassungen oder Veränderungen von bestehenden unterirdischen Bauten (beispielsweise Posttunnel, Unterführung Brühltor) der Platzbedarf für einen unterirdischen öV-Korridor zu beachten. Im Bereich Bahnhofplatz ist zudem ein Korridor für eine allfällige Verlängerung der Fussgängerunterführung Rathaus unter Berücksichtigung einer Tieferlegung der Bus- oder Tramlinien freizuhalten.»

Das St. Galler Tagblatt schrieb im Dezember 2010 zum «Unterirdischen öV-Korridor»: «Was im ersten Moment wie eine Schnapsidee tönt, ist eine ernst zu nehmende Idee. Ihre Machbarkeit wurde von Fachleuten der Stadt und der Appenzeller Bahnen (AB) bereits einmal im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Bahnhofplatzes und der Einführung der AB-Durchmesserlinie von Appenzell nach Trogen grundsätzlich geprüft.»

Luigi R. Rossi, der Präsident der TCS-Sektion St.Gallen-Appenzell I.Rh. hat kürzlich an der Hauptversammlung seiner Organisation die Idee wieder aufs Tapet gebracht, indem er einen Tunnel zwischen der Poststrasse und dem Kantonsschulpark forderte. Auf Anfrage sagte Rossi, es gehe ihm dabei nicht einzig um die Verbannung des öV unter den Boden, sondern um die grundsätzlich Eliminierung des Verkehrsproblems am Marktplatz. Die unterirdische Lösung sei eine Vision, die diskutiert werden müsse.

 

Metz­ger, En­gel, Him­mel und Tan­te Bergs Ro­sen­ge­büsch

Ani­ta Zim­mer­mann ali­as Lei­la Bock prägt die St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne seit Jahr­zehn­ten – als Künst­le­rin, als Ver­mitt­le­rin, als Er­mög­li­che­rin. Sie hat Wi­der­stän­de über­wun­den und an­de­re Künst­ler:in­nen im­mer wie­der her­aus­ge­for­dert. Ei­ne Wür­di­gung

Von  Angela Kuratli , Bilder:  Ladina Bischof
2609 Anita Zimmermann SAI2602 1308 C WEB

«Nicht neu er­fin­den, was funk­tio­niert»

Die St.Gal­ler Mu­se­ums­nacht fin­det in die­sem Jahr zum 20. Mal statt. Zum Ju­bi­lä­um blickt Ver­eins­prä­si­den­tin Bar­ba­ra Af­fol­ter zu­rück und nach vor­ne. Sie sagt, was die Mu­se­ums­nacht bis heu­te aus­macht und wo­hin sie sich ent­wi­ckeln soll.

Von  Marion Loher
Museumsnacht Kunstmuseum pd

Le­bens­be­ja­hen­de Wer­ke im Kunst­zeug­haus

Die Aus­stel­lung «Vol­ler Le­ben» des Ver­eins IG Hal­le Rap­pers­wil wirft Schlag­lich­ter auf künst­le­ri­sche Schaf­fens­pro­zes­se und ih­re Ver­bin­dun­gen zur Na­tur.

Von  Lilli Kim Schreiber
Regula Syz 2

Kolumne: Stimmrecht

St.Gal­len in den Au­gen ei­nes Sol­da­ten

Von  Liliia Matviiv

Kunst­ki­osk trifft Nacht­klub 

Der St.Gal­ler Kunst­ki­osk wird fünf­zehn Jah­re alt. Ge­fei­ert wird das mit ei­ner Ju­bi­lä­ums­aus­stel­lung im ehe­ma­li­gen Tif­fa­ny Night Club. Die Ver­nis­sa­ge ist am 12. Sep­tem­ber. Sai­ten hat schon vor der Er­öff­nung vor­bei­ge­schaut.

Von  Vera Zatti
01 Gruppenfoto Kurationsteam 15 Jahre Kunstkiosk QUERFORMAT

Musiktheater

Auf See im Park­haus

Von  Vera Zatti
Bild 08 07 24 um 07 42

Ein tem­po­rä­res Kunst­haus am Ro­ten Platz

Zum 36-jäh­ri­gen Be­stehen sei­ner Ga­le­rie Macel­le­ria d'ar­te trans­for­miert Fran­ces­co Bo­n­an­no ein leer­ste­hen­des Ge­bäu­de am Ro­ten Platz in St.Gal­len in ein bun­tes Haus vol­ler Kunst. Was als klei­nes Pro­jekt be­gann, wuchs zu ei­nem Ge­mein­schafts­werk von fast 100 Kunst­schaf­fen­den. 

Von  Lilli Kim Schreiber
Kunsthaus am roten platz lilli kim schreiber 1

Das Schö­ne an der Pro­vinz

St.Gal­len und Lu­zern ha­ben mehr ge­mein­sam, als man zu­nächst denkt – oder doch nicht? «Null41» war mit der Sai­ten-Re­dak­ti­on in St.Gal­len un­ter­wegs.

Von  Giulia Bernardi Robyn Muffler  und  Raphael Albisser , Bilder:  Claudia Schildknecht
2609 Staetevergleich 4 D3 A9291

Auf der Su­che nach (Un)Ru­he

Von St.Gal­len bis nach Süd­afri­ka. Ein Ost­schwei­zer Ehe­paar reist im Land­ro­ver De­fen­der um die Welt. Ih­re Er­leb­nis­se hal­ten die Bau­mel­ers mit ei­ner Ka­me­ra fest. Nun er­scheint ihr Film Im­mer wei­ter in Ost­schwei­zer Ki­nos – ei­ne ehr­li­che Do­ku­men­ta­ti­on, der ei­ne Ein­ord­nung gut ge­tan hät­te.

Von  Daria Frick
B 8

«Open House St.Gallen»

Of­fe­ne Tü­ren – tie­fe Ein­bli­cke

Von  Daria Frick
Bildschirmfoto 2026 09 01 um 10 17 40

Museum Herisau

Zeit­rei­se zu den An­fän­gen der Schul­bil­dung

Von  Redaktion Saiten
Bildschirmfoto 2026 09 01 um 10 08 43

Ein Rück­blick auf die ver­ges­se­ne Künst­le­rin Mag­gy Mau­ritz

Das Küefer-Mar­tis-Hu­us in Rug­gell wid­met sich in ei­ner Re­tro­spek­ti­ve der Wie­der­ent­de­ckung ei­ner völ­lig über­se­he­nen Künst­le­rin: Mag­gy Mau­ritz war ei­ne Pio­nie­rin der Graf­fi­ti­kunst und des Lett­ris­mus.

Von  Sieglinde Wöhrer
IMG 5826 Paul Trummer 2

Der lan­ge Weg nach Hau­se – ein Stol­per­stein für Ja­kob Lütschg

Ja­kob Lütschg kehr­te nie nach Bal­gach zu­rück. 82 Jah­re nach sei­nem Tod im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Bu­chen­wald kehrt we­nigs­tens sein Na­me heim. Der ers­te Stol­per­stein im St. Gal­ler Rhein­tal er­in­nert an ein Le­ben, das bei­na­he ver­ges­sen ging.

Von  Shqipton Rexhaj
IMG 1558

Musik am See

Pia­no­klän­ge für al­le

Von  Vera Zatti
IMG 0757 2

FC St.Gal­len vs. FC Thun 3:4 – Es wird heu­te nicht mehr bes­ser

Tor­reich, span­nend und doch ent­täu­schend - nur ei­ne Vier­tel­stun­de gu­ter Fuss­ball reicht halt nicht zum Punkt ge­gen Thun. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Fast ein gan­zes Le­ben spä­ter 

Nach Jahr­zehn­ten tref­fen sich Eva und Franz wie­der. Bei­de im fort­ge­schrit­te­nen Al­ter. Viel ist pas­siert und doch ist da noch Zu­nei­gung. Schwind­lig heisst der neue Ro­man der Ost­schwei­zer Au­torin Chris­ti­ne Fi­scher, in dem viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re auf fei­nes Sprach­ge­fühl tref­fen. 

Von  Vera Zatti
Abutz DSC 9766 Portrait wahl fischer klein cmky

Neu­start für Me­ter und Off­cut

Die­ses Wo­chen­en­de er­öff­net die of­fe­ne Werk­statt Me­ter den neu­en Stand­ort an der Burg­stras­se. Und im No­vem­ber zü­gelt Off­cut nach St.Fi­den. Das ist der An­fang vom En­de der Ge­mein­schaft «Ul­men5» – zu­min­dest in ih­rer bis­he­ri­gen Form. Denn 2027 könn­te es zur teil­wei­sen Wie­der­ver­ei­ni­gung kom­men.

Von  David Gadze
Meter 6 david gadze

WG gaf­fen

Ei­ne neue SRF-Se­rie por­trä­tiert ei­ne elf­köp­fi­ge WG aus St.Gal­len. End­lich wie­der mal ei­ne se­hens­wer­te SRF-Pro­duk­ti­on, fin­det Sai­ten-Au­tor An­di Gi­ger.

Von  Andi Giger
6085807

FC St.Gal­len vs. FC Nordsjæl­land 2:3 – St. Gal­len un­ter­liegt Nordsjæl­land

St. Gal­len schlägt sich am En­de auch selbst und muss den Traum von Eu­ro­pa be­gra­ben. Ent­schei­dend war er Platz­ver­wei­se ge­gen Mihai­lo Steva­no­vic vor der Pau­se.

Von  SENF Kollektiv
Senf
Heftvorschau 09/26
Luzern Winti St.Gallen, Neonazipfarrer, A(nita) bis Z(immermann)

Drei Kul­tur­ma­ga­zi­ne tun sich zu­sam­men, ver­glei­chen ih­re Städ­te und die Her­aus­for­de­run­gen, de­nen die Kul­tur ge­gen­über­steht. Sai­ten hat die Kol­leg:in­nen vom «Coucou» in Win­ter­thur be­sucht und das «Null41» war in St.Gal­len zu Be­such. Aus­ser­dem im Sep­tem­ber­heft: lau­ter Ju­bi­lä­en – von Ani­ta Zim­mer­mann über das Fi­gu­ren­thea­ter bis zur Mu­se­ums­nacht –, ein Pfar­rer auf brau­nen Ab­we­gen, ei­ne Fla­schen­post aus Af­gha­ni­stan und ein In­ter­view zum Hit­ze­som­mer und dem Kli­ma­wan­del.

Saiten 2609 Cover 01