Theaterspielen fordert den Menschen auf allen Ebenen – und fördert seine sozialen, künstlerischen, sprachlichen oder körperlichen Talente und Kompetenzen. Theaterspielen ist drum ein idealer Schul-Stoff. Es muss ja nicht gleich Dürrenmatt oder Shakespeare sein. Bei den Theatertagen soll sogar, im Gegenteil, ein selber entwickeltes Stück entstehen, das dann auf der Bühne präsentiert wird.
Das ist die Idee hinter den ersten Schultheatertagen: Ostschweizer Schulklassen zeigen sich gegenseitig ihre selbst erarbeiteten Theaterszenen. Kristin Ludin ist überzeugt: Das wird eine gute Sache. Die Dozentin an der Pädagogischen Hochschule PHSG hat die Schultheatertage zusammen mit Petra Cambrosio vom Thurgauer Theater Bilitz und Mario Franchi vom Theater St.Gallen ausgeheckt und als vierte im Bund Romy Forlin vom Alten Kino Mels ins Boot geholt.
Damit sind auch schon die Aufführungsorte und die künstlerischen Begleiter genannt. Beteiligen können sich Kinder und Jugendliche von der 2. bis zur 9. Klasse in den Kantonen St.Gallen, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden. Die Kulturämter der drei Kantone sowie Stiftungen und Sponsoren finanzieren das Unternehmen, so dass die professionelle theaterpädagogische Begleitung für die Klassen gratis ist.
Der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt, einzig das Thema steht fest: «Netz». Dabei könnte es zum Beispiel um Strukturen, Netzwerke, Kontakt oder Kommunikation gehen, um Knoten und Gewebe, aber auch ums World Wide Web; es kann vernetzt, verstrickt, gefangen, verbunden zu und her gehen, einsam und gemeinsam…
Der Clou und die Herausforderung heisst «bühnenorientiert». Im März nämlich spielen sich die Schülerinnen und Schüler ihre Stücke gegenseitig vor, auch Theaterprofis sind dann im Publikum dabei und geben Feedback. Die besten Stücke, je eins aus den drei Regionen, kommen im Finale am 27. März auf die Bühne. Vorhang auf und Bühne frei also: Die Anmeldefrist dauert bis 15. September. Ein Workshop für beteiligte Lehrerinnen und Lehrer findet im Oktober statt. Und dann geht die Arbeit los.
Infos und Anmeldung: Schultheatertage Ostschweiz, c/o Theater Bilitz, Weinfelden oder petra@bilitz.ch
Durch bunte Galaxien bis in ein Meer aus Katzenstreu. Die Ausstellung «Hinter’m Mond» vom Künstler:innenkollektiv U5 und Monika Stalder im Stellwerk in Heerbrugg lädt zu einer intergalaktischen Reise ein.
Die Ostschweizer Band Drill bringt mit Catharsis eine neue EP raus. Die sechs Songs sind ein wilder Ritt auf schweren Gitarrenriffs, bei dem Metalcore auch mal auf Hyperpop trifft.
Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 7: Rathausoper Konstanz, Charles Uzors The Great Wall. A Labyrinth, Clanx-Festival und Rundgänge zu Wiboradas Schwestern.
Gegen dieses Luzern müsste der FC St.Gallen eigentlich drei Punkte einfahren. Zum Schluss muss er aber froh sein, dass es immerhin einer wird. Der Ausgleich gelingt erst weit in der Nachspielzeit per Penalty. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
Herbert Rauch (1929–2012) war Briefträger und Künstler. In den Schwarz-Weiss-Fotografien des Rankweilers erscheinen Objekte wie Steine und Federn als abstrakte, grafische Gebilde. Nun ist ein Fotoband zu seinem Spätwerk erschienen, und im Schauraum René Dalpra in Altach sind seine Arbeiten ausgestellt.
Eine Bundesrätin, mehrere Nationalrät:innen und die Politrapper der Stunde: Alle kommen sie aus der Kleinstadt Wil. Eine Erkundung vor den Lokalwahlen.
Eines der vielen Gebäude des Sitterwerks, die vor genau 100 Jahren erbaute Schwarzfärberei, beherbergt heute die Kunstbibliothek und die Materialmusterschränke. Eine Aufstockung soll künftig mehr Platz schaffen.
Noch bis in den Herbst hinein und auch in den zwei folgenden Sommern bleibt die Voliere im Stadtpark eine Buvette. Ab 2029 wird sie zur «Maison des œufs», zum didaktischen Hühnerhof. Die eingereichten Ideen sahen noch ganz andere Nutzungen vor.
Der Streit ums St.Galler Verbot von Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen geht in die nächste Runde: Das Referendumskomitee hat die notwendigen Unterschriften gegen eine Änderung des kantonalen Strassenverkehrsgesetzes eingereicht. Damit wird das Stimmvolk über die Frage entscheiden.
Kolumne: 24/7 Traumacore
Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 6: «Wegwarte 002», Sur le Lac, Winterthurer Musikfestwochen und Schlossfestspiele Werdenberg.
Der FCSG kriegt beim Auswärtsspiel in Lissabon die Grenzen deutlich aufgezeigt. Sie verlieren das Spiel 0:5. Damit geht's für den FCSG jetzt gegen Sheriff Tiraspol in der Conference League weiter. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
Notizen zu Christopher Nolans The Odyssey
Anja Braun lebte bereits 18 Jahre in der Schweiz, als sie sich gemeinsam mit ihrer Familie entschied, sich einzubürgern. Es war ein logischer Schritt. Das Verfahren war es nicht immer.
Neues Buch
Bereits 1971 eröffnete Ursula Krinzinger ihre erste Galerie in Bregenz. Bis heute prägt sie die Kunstszene weit über die Bodenseeregion hinaus. Nun befasst sich die Bregenzer Sommerausstellung im Palais Thurn und Taxis mit der Galeristin.
Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 5: Emil Brunner – «Berg Kind Welt», Rapid Openair und Kulturufer.
Der Spagat zwischen europäischen Nächten und biederem Superleague Alltag ist oft schwer. So auch heute. Eine Leistungssteigerung und die richtigen Wechsel in der zweiten Halbzeit reichen aber für die ersten drei Punkte der Saison.
In leichten Pastelltönen und dunklen Ölfarben setzt sich der deutsche Künstler Marcel Hüppauff mit dem Profiradsport auseinander. Dabei treten in seiner Schau im Chambre Directe-Schubiger in St.Gallen nicht nur Menschen, sondern auch Katzen in die Pedale.
Mit Hildegard Fässler (1951–2026) verstarb kurz vor ihrem 75. Geburtstag eine der profiliertesten Ostschweizer Politikerinnen an den Folgen einer schweren Erkrankung. Nachruf einer langjährigen Weggefährtin.