Herzliche Gratulation an das Palace und alle, die dort arbeiten! Vielen Dank für das tolle Programm und die herzliche Gastfreundschaft. Seit sieben Jahren komme ich inzwischen monatlich, abgesehen von der Sommerpause, zu euch auf Besuch, und es ist jedes Mal wieder eine grosse Freude (Der obligate Besuch in dem netten italienischen Restaurant, ganz in der Nähe, trägt auch seinen Teil dazu bei).
Gastrecht IV: Flaggen zeigen – Die zehn Banner der Erfreulichen Universität: 14. bis 25. Februar, Kunsthalle St.Gallen
Soul Gallen und somit das Palace sind zu einem festen Bestandteils meines Lebens geworden. Und so geht es auch vielen anderen, wenn ich jeweils die bekannten Gesichter auf der Tanzfläche sehe, die immer sehr zeitig erscheinen, so dass zum Erstaunen der Gast-DJs aus dem In- und Ausland die Tanzfläche bereits um Mitternacht voll ist und es dann auch bis zum Schluss bleibt. Dies und die grossartigen Konzerte von Lee Fields & The Expressions oder Ebo Taylor haben zu einem Erfolg geführt, der europaweit seinesgleichen sucht. Dafür und für die Freundschaften, die daraus entstanden sind, bin ich sehr dankbar.
Begleitveranstaltungen mit der Erfreulichen Universität: 14. und 21. Februar, 20:15 Uhr, Kunsthalle St.Gallen
Abschlussparty mit Mister Milano (CH) und Shanon from Africa (CH): 25. Februar, 20 Uhr, Kunsthalle St.Gallen
Auf dass es noch lange heisst: «Get dressed & put on your dancin’ shoes!»
PS: Als ich angefragt wurde, etwas zum Palace zu schreiben, hiess es, ich dürfe auch kritisieren. Also: Die Sommerpause ist schon etwas lange …
Klemens Wempe aka Herr Wempe ist DJ an der monatlichen Party Soul Gallen im Palace und Mitinhaber des Plattenladens OOR Records in Zürich.
Wie stehts heute um die Gleichstellung? Und wie war das früher? Die Pop-up-Ausstellung «Frauenspuren im Hallenbad» in Gossau arbeitet ein Stück Gesellschaftsgeschichte auf. Zeigt, wo es heute noch hakt, und dass es nicht bleiben muss, wie es ist.
Kolumne: 24/7 Traumacore
Theater
Johanna und Szilamer arbeiten seit vier Jahren als Erntehelfer:innen in Fruthwilen. In ihrer Heimat Rumänien ist die wirtschaftliche Lage angespannt und die körperliche Arbeit auf dem Feld sind sie gewohnt.
Am 29. Oktober entscheidet die SP der Stadt St.Gallen, wen sie in die Ersatzwahl um den Stadtratssitz von Peter Jans schickt. Was ursprünglich wie eine Formalität aussah, hat sich zu einem spannenden Rennen entwickelt. Mit offenem Ausgang.
Jock Kobels zweiter Fall
Musik
Heppelers Bestiarium
Nach einer ganz passablen ersten Halbzeit der Espen sowie Führung durch einen Elfmeter von Görtler vor der Pause, spielen die St. Galler dieses Resultat anschliessend herunter und holen sich die 3 Punkte.
Mehr als viereinhalb Stunden dauerte Der Prozess Pelicot im Theater St.Gallen. Milo Rau und Servane Dècle inszenierten einen Abend über sexualisierte Gewalt und chemische Unterwerfung – und über eine Gesellschaft, die von Männern mehr Verantwortung verlangt.
Die Menschenrechte stehen weltweit unter Druck. Doch wie konsequent setzt sich die Schweiz für sie ein? Ein neues Buch nimmt die Schweizer Menschenrechtspolitik kritisch unter die Lupe. An der Buchvorstellung im Square wurde über Widersprüche, Versäumnisse und mögliche Lösungen diskutiert.
In einer Tennishalle im toggenburgischen Unterwasser trafen sich vor zehn Jahren 5000 Neonazis zum grössten Rechtsrock-Konzert, das je im deutschsprachigen Raum stattgefunden hat. Linke Politiker:innen reagierten schnell, doch das Ergebnis ist ernüchternd.
Leopoldstadt am Vorarlberger Landestheater
Stimmrecht
Erntehelfer:innen sind in der Schweiz schlecht geschützt. Ihre Arbeitsbedingungen liegen oft in Graubereichen, Kontrollen sind schwierig. Eine Veränderung würde jedoch bedeuten, ein ganzes System auf den Kopf zu stellen.
Bücherherbst: Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst von Gion Mathias Cavelty
Die St.Galler Restaurants Toscana und The Pinch machten vergangene Woche über Nacht dicht. 15 Personen standen unvorbereitet auf der Strasse. Das verantwortliche Investoren-Duo schliesst nicht zum ersten Mal ein Restaurant in der Stadt. Das abrupte Ende wirft Fragen auf.
Die Stadt St.Gallen muss sparen und will das historische Volksbad nach der Wiedereröffnung des Hallenbads Blumenwies schliessen. Dabei verspricht die Stadt seit über 40 Jahren die Sanierung.
Die St.Galler Regierung spart gegen ihren Willen weitere 60 Millionen Franken ein und rechnet für 2027 mit einem Plus von 55 Millionen Franken. Kulturelle Arbeit wird dabei weiter prekarisiert – mit einer grossen Ausnahme.
Filminstallation über Vergänglichkeit