Remo, 31. Oktober 2013 um 07:11 Uhr Obwohl ich gegen diese Initiative bin, war ich von diesem Artikel beeindruckt. Es kommt selten vor, dass ich einen deutschen Text wegen komplizierter Schreibweise nicht (vollständig) verstehe. Ich kenne die Vorzüge eines fortgeschrittenen Textes, er fasst sich kurz und ist dennoch detailreich. Trotzdem empfand ich diesen Artikel fast schon als unzugänglich, was ich bei politischen Themen immer für ein wichtiges Textmerkmal halte.
Ivan Dal Santo, 30. Oktober 2013 um 21:01 Uhr Ein sehr guter Text, der den zentralen Aspekt dieser Initiative definiert. Meiner Meinung nach ist 1:12 keine Wirtschaftsinitiative, denn nur vordergründig wird die Wirtschaftsfreiheit eingeschränkt. Im Hintergrund wird aber die Bedeutung von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Prinzipien neu verhandelt. Bei einem positiven Wahlausgangs macht die Wählerschaft deutlich, dass nicht alles in der Gesellschaft der wirtschaftlichen Logik gehorchen muss. Es gibt nämlich Dinge, die über der Wirtschaftsordnung stehen sollen. Und selbst in der wirtschaftlichen Logik, für alle, die bis aufs Mark vom Kosten-Nutzen-Denken durchdrungen sind: Ziel einer Regierung = Maximierung des Volkwohls (Wohl jedes einzelnen), 1:12 Initiative = Investition (die Höhe der Investition ist sehr umstritten) in eine gerechtere und dadurch auch glücklichere Gesellschaft. Darum am 24. November: Ja! So oder so.