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Homo collector und seine greifbaren Kosmologien

Gedanken über Sinn und Bedeutung des Sammelns

2503 Sara Spirig Andri Voehringer Sangallensien 036 BW

«Pul­vis et um­bra su­mus», liess uns Ho­raz wis­sen. «Wir sind Staub und Schat­ten» – und das ist ei­ner der Grün­de, war­um wir von Samm­ler­lei­den­schaft ge­trie­ben sind. Nicht nur Jä­ger ist der Mensch, son­dern auch Samm­ler. Sam­meln ist ei­ne an­thro­po­lo­gi­sche Kon­stan­te.

Es fängt schon in der Kind­heit an und zieht sich durch das Er­wach­se­nen­al­ter. Das Zu­sam­men­tra­gen von Din­gen fin­det man in al­len Kul­tu­ren. Von ge­press­ten und ge­trock­ne­ten Blu­men, Stei­nen oder Fe­dern über Tex­ti­li­en, Pup­pen, Mo­dell­ei­sen­bah­nen, Pla­ka­ten, Ter­ri­nen, die Gott­hei­ten be­hau­sen, Sei­fen, grü­ne Bier­do­sen, Plas­tik­tü­ten, Ser­vi­et­ten, Stoff­tie­re, Ob­jek­te, die Erd­bee­ren ab­bil­den, Kunst, Bü­cher bis zu Sand und den be­rühm­ten Brief­mar­ken … Es gibt nichts, was es nicht wert wä­re, ge­sam­melt zu wer­den. Wir be­lä­cheln ei­ne Samm­lung von Bier­un­ter­set­zern und be­stau­nen ei­ne Samm­lung von Old­ti­mern.

Über ei­ne kul­tu­rell le­gi­ti­mier­te Samm­lung gibt es ei­nen Wert­kon­sens. Wir un­ter­schei­den gu­ten von schlech­tem Ge­schmack, Po­pu­lär- von Hoch­kul­tur. Mu­se­en, Bi­blio­the­ken und Sach­kun­di­ge sam­meln auf «ge­ho­be­nem Ni­veau». Sie be­wah­ren kei­ne schnö­den Kon­sum­gü­ter oder an­de­re Ge­gen­stän­de zwei­fel­haf­ten kul­tu­rel­len Werts. Die­se wer­den dem «wil­den Sam­meln» zu­ge­rech­net – nur Kin­der, Ver­rück­te und Kunst­schaf­fen­de ge­hen die­ser Pas­si­on nach. Und wir, die durch in­dus­tri­el­le Mas­sen­pro­duk­ti­on ei­ner My­ria­de von Din­gen, die man er­wer­ben kann, aus­ge­setzt sind.

Wir sam­meln pri­vat und in­sti­tu­tio­nell. Oft fliesst die Pri­vat­samm­lung ins Ar­chiv, die Bi­blio­thek oder das Mu­se­um ein. In sol­chen Fäl­len wer­den Samm­lun­gen kul­tu­rell le­gi­ti­miert und die Sam­meln­den von ma­te­ria­lis­ti­schen oder gar fe­ti­schis­ti­schen At­ti­tü­den frei­ge­spro­chen.
Der Be­griff des Sam­melns um­schreibt ei­nen be­wuss­ten Pro­zess der Aus­wahl von Samm­lungs­ge­gen­stän­den, die sich durch ein spe­zi­fi­sches Cha­rak­te­ris­ti­kum, das der Samm­ler be­stimmt, von an­de­ren Ob­jek­ten un­ter­schei­den. Je­des Samm­lungs­stück hat ei­ne be­son­de­re Be­deu­tung für den Samm­ler, der ei­ne be­son­de­re Ak­ti­vi­tät im Pro­zess des Er­wer­bens der Samm­lungs­ob­jek­te an den Tag legt. Der Kol­lek­tio­neur liebt es, mit sei­nen Ge­gen­stän­den zu han­tie­ren, sie zu prä­sen­tie­ren und sich mit ih­nen zu um­ge­ben. Er schafft sich ei­ne Welt, de­ren Ord­nung er ganz al­lein be­stimmt: greif­ba­re Kos­mo­lo­gien.

Die ver­schie­de­nen Funk­tio­nen von Sam­meln

Das Zu­sam­men­tra­gen von Ob­jek­ten rund um das Selbst und um die ei­ge­ne Grup­pe dient da­zu, die ei­ge­ne Do­mä­ne ab­zu­gren­zen und so­mit vom Be­reich des an­de­ren zu tren­nen. Die fest­ge­leg­ten Samm­lungs­kri­te­ri­en ste­cken Ter­ri­to­ri­en des Selbst ab. Sam­meln ist al­so iden­ti­täts­stif­tend.

Ein spe­zi­fi­sches Wis­sen oder ei­ne Über­zeu­gung um­kreist die Ge­gen­stän­de, die nach ei­nem stren­gen Aus­wahl­ver­fah­ren in ei­ne Samm­lung auf­ge­nom­men wer­den. Sam­meln macht Wis­sen ding­fest – die­ses kann wis­sen­schaft­li­cher oder re­li­giö­ser Na­tur sein. Je­des Ob­jekt ei­ner Samm­lung birgt Er­in­ne­run­gen und ist als äs­the­ti­sches Phä­no­men er­fahr­bar. Sam­meln baut Brü­cken zwi­schen Ver­gan­gen­heit und Ge­gen­wart. Samm­lun­gen sind ver­ge­gen­ständ­lich­te Ge­schich­te, so­wohl in­di­vi­du­ell als auch kol­lek­tiv.

Nicht nur An­häu­fung von Be­sitz

Ob­wohl Sam­mel­lei­den­schaft zu den Ei­gen­schaf­ten des Men­schen ge­hört, ist die Vor­stel­lung vom Sam­meln als An­häu­fung von Ei­gen­tum nicht uni­ver­sell; ge­nau­so we­nig wie die Idee, dass Iden­ti­tät auf ei­nem Reich­tum an Ob­jek­ten, Wis­sen, Er­in­ne­run­gen oder Er­fah­run­gen grün­det.

Die­ser sich auf west­li­che Denk­tra­di­tio­nen be­schrän­ken­de «pos­ses­si­ve In­di­vi­dua­lis­mus» geht auf das 17. Jahr­hun­dert zu­rück, in wel­chem der Be­sit­zer als idea­les Sub­jekt auf­kommt. Die Kunst- und Wun­der­kam­mer, und da­mit der Vor­läu­fer des Mu­se­ums, ist ge­bo­ren. Herr­scher, Fürs­ten und Ge­lehr­te rich­ten sich Samm­lungs­räu­me ein, in de­nen sie «ar­ti­fi­ci­alia» (von Mensch­hand Ge­schaf­fe­nes), «na­tu­ra­lia» (Wer­ke der Na­tur), «sci­en­ti­fi­ca» (wis­sen­schaft­li­che In­stru­men­te), «exo­ti­ca» (Ob­jek­te aus fer­nen Län­dern) und «mi­ra­bi­lia» (wun­der­sa­me Ge­gen­stän­de) an­häu­fen. Sie de­mons­trie­ren Macht und Reich­tum des Be­sit­zers und bil­den ei­ne Welt­an­schau­ung so­wie ei­nen spe­zi­fi­schen Wis­sens­stand ab.

Wenn man da­von aus­geht, dass Sam­meln nicht not­ge­drun­gen mit Ei­gen­tum ver­bun­den und Iden­ti­täts­kon­struk­ti­on auch oh­ne Be­sitz mög­lich ist – wie soll man sich ein sol­ches Sam­meln vor­stel­len?
Un­ter Be­rück­sich­ti­gung selbst­ge­wähl­ter Kri­te­ri­en fil­tert das sam­meln­de Sub­jekt das En­sem­ble von Ge­gen­ständ­li­chem und Un­ge­gen­ständ­li­chem, das für die Ge­sell­schaft ei­nen Ma­kro­kos­mos bil­det, und kon­stru­iert mit den Samm­lungs­ob­jek­ten ei­nen Mi­kro­kos­mos.

In künst­le­ri­schen Pra­xen zei­gen sich vie­le Vor­bil­der: In der Land Art und Na­tur­kunst ar­bei­ten Ri­chard Long und An­dy Golds­wor­t­hy mit ge­sam­mel­ten Stei­nen, Blät­tern und Zwei­gen, die häu­fig als Neu­an­ord­nun­gen in si­tu ver­blei­ben. Paul Thek hat in sei­nen Aus­stel­lun­gen in Mu­se­en zeit­ge­nös­si­scher Kunst in Ams­ter­dam, Stock­holm und Lu­zern mit Ob­jek­ten ge­ar­bei­tet, die er aus Be­stän­den an­de­rer Mu­se­en sam­mel­te. Ganz re­zent zeig­te das Kunst­kol­lek­tiv Ma­dame Eu­ro­pe in St.Gal­len ei­ne Samm­lung von Ge­gen­stän­den, die pri­va­te Leih­ge­ber zur Ver­fü­gung stell­ten. An­ge­rei­chert war die künst­le­ri­sche Po­si­ti­on mit Din­gen aus lo­ka­len Bro­cken­stu­ben, die nach Aus­stel­lungs­ab­bau wie­der an die­se zu­rück­gin­gen.

Kos­mo­lo­gie und Di­gi­ta­li­sie­rung

Die­se Bei­spie­le ver­deut­li­chen, dass nicht Be­sitz die Es­senz des Sam­melns ist, son­dern das Er­schaf­fen ei­ner Kos­mo­lo­gie – ei­ner Welt, die in sich schlüs­sig ist. Da­mit er­schei­nen De­bat­ten über Be­sitz­rech­te auf Samm­lungs­ge­gen­stän­de und gan­ze Samm­lun­gen, die ak­tu­ell in kul­tu­rel­len und wis­sen­schaft­li­chen Ein­rich­tun­gen ge­führt wer­den, in ei­nem an­de­ren Licht. Ob­ses­sio­nen, die sich in der ei­ge­nen kul­tu­rel­len Pra­xis zei­gen, wer­den auf den an­de­ren pro­ji­ziert, so­dass kein Mu­se­um um Pro­ve­ni­enz­for­schung und Re­sti­tu­ti­ons­ver­su­che her­um­kommt.

Ein gros­ser An­teil der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel wird in Di­gi­ta­li­sie­rungs­pro­jek­te in­ves­tiert. Al­le Samm­lun­gen sol­len, wenn mög­lich, in ih­rer Ge­samt­heit on­line al­len Men­schen zu­gäng­lich sein. Aber sind wirk­lich De­pot­be­stän­de zu­gäng­lich oder nur di­gi­ta­le Bil­der der in­ven­ta­ri­sier­ten Ob­jek­te mit mehr oder we­ni­ger um­fas­sen­den In­for­ma­tio­nen? Und auch wenn mit der Stra­te­gie der Di­gi­ta­li­sie­rung de­mo­kra­ti­sche Idea­le ver­folgt wer­den, kann man mit Bits and Bytes greif­ba­re Kos­mo­lo­gien schaf­fen?

ALEXANDRA SCHÜSSLER, 1969, ist Kulturanthropologin und hat in Amsterdam promoviert. Sie kuratiert und gestaltet Ausstellungen und lehrt an Kunsthochschulen im In- und Ausland. 2024 schuf sie im Textilmuseum St.Gallen die Ausstellung «All You CanNOT Eat».
alexandraschuessler.com

Lust und Last des Sammelns – Podiumsdiskussion, moderiet von Alexandra Schüssler: 24. März, 19 Uhr, Raum für Literatur St.Gallen

Schuessler

Musiktheater

Auf See im Park­haus

Von  Vera Zatti
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Ein tem­po­rä­res Kunst­haus am Ro­ten Platz

Zum 36-jäh­ri­gen Be­stehen sei­ner Ga­le­rie Macel­le­ria d'ar­te trans­for­miert Fran­ces­co Bo­n­an­no ein leer­ste­hen­des Ge­bäu­de am Ro­ten Platz in St.Gal­len in ein bun­tes Haus vol­ler Kunst. Was als klei­nes Pro­jekt be­gann, wuchs zu ei­nem Ge­mein­schafts­werk von fast 100 Kunst­schaf­fen­den. 

Von  Lilli Kim Schreiber
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Das Schö­ne an der Pro­vinz

St.Gal­len und Lu­zern ha­ben mehr ge­mein­sam, als man zu­nächst denkt – oder doch nicht? «Null41» war mit der Sai­ten-Re­dak­ti­on in St.Gal­len un­ter­wegs.

Von  Giulia Bernardi Robyn Muffler  und  Raphael Albisser , Bilder:  Claudia Schildknecht
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Auf der Su­che nach (Un)Ru­he

Von St.Gal­len bis nach Süd­afri­ka. Ein Ost­schwei­zer Ehe­paar reist im Land­ro­ver De­fen­der um die Welt. Ih­re Er­leb­nis­se hal­ten die Bau­mel­ers mit ei­ner Ka­me­ra fest. Nun er­scheint ihr Film Im­mer wei­ter in Ost­schwei­zer Ki­nos – ei­ne ehr­li­che Do­ku­men­ta­ti­on, der ei­ne Ein­ord­nung gut ge­tan hät­te.

Von  Daria Frick
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«Open House St.Gallen»

Of­fe­ne Tü­ren – tie­fe Ein­bli­cke

Von  Daria Frick
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Museum Herisau

Zeit­rei­se zu den An­fän­gen der Schul­bil­dung

Von  Redaktion Saiten
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Ein Rück­blick auf die ver­ges­se­ne Künst­le­rin Mag­gy Mau­ritz

Das Küefer-Mar­tis-Hu­us in Rug­gell wid­met sich in ei­ner Re­tro­spek­ti­ve der Wie­der­ent­de­ckung ei­ner völ­lig über­se­he­nen Künst­le­rin: Mag­gy Mau­ritz war ei­ne Pio­nie­rin der Graf­fi­ti­kunst und des Lett­ris­mus.

Von  Sieglinde Wöhrer
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Der lan­ge Weg nach Hau­se – ein Stol­per­stein für Ja­kob Lütschg

Ja­kob Lütschg kehr­te nie nach Bal­gach zu­rück. 82 Jah­re nach sei­nem Tod im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Bu­chen­wald kehrt we­nigs­tens sein Na­me heim. Der ers­te Stol­per­stein im St. Gal­ler Rhein­tal er­in­nert an ein Le­ben, das bei­na­he ver­ges­sen ging.

Von  Shqipton Rexhaj
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Musik am See

Pia­no­klän­ge für al­le

Von  Vera Zatti
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FC St.Gal­len vs. FC Thun 3:4 – Es wird heu­te nicht mehr bes­ser

Tor­reich, span­nend und doch ent­täu­schend - nur ei­ne Vier­tel­stun­de gu­ter Fuss­ball reicht halt nicht zum Punkt ge­gen Thun. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Fast ein gan­zes Le­ben spä­ter 

Nach Jahr­zehn­ten tref­fen sich Eva und Franz wie­der. Bei­de im fort­ge­schrit­te­nen Al­ter. Viel ist pas­siert und doch ist da noch Zu­nei­gung. Schwind­lig heisst der neue Ro­man der Ost­schwei­zer Au­torin Chris­ti­ne Fi­scher, in dem viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re auf fei­nes Sprach­ge­fühl tref­fen. 

Von  Vera Zatti
Abutz DSC 9766 Portrait wahl fischer klein cmky

Neu­start für Me­ter und Off­cut

Die­ses Wo­chen­en­de er­öff­net die of­fe­ne Werk­statt Me­ter den neu­en Stand­ort an der Burg­stras­se. Und im No­vem­ber zü­gelt Off­cut nach St.Fi­den. Das ist der An­fang vom En­de der Ge­mein­schaft «Ul­men5» – zu­min­dest in ih­rer bis­he­ri­gen Form. Denn 2027 könn­te es zur teil­wei­sen Wie­der­ver­ei­ni­gung kom­men.

Von  David Gadze
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WG gaf­fen

Ei­ne neue SRF-Se­rie por­trä­tiert ei­ne elf­köp­fi­ge WG aus St.Gal­len. End­lich wie­der mal ei­ne se­hens­wer­te SRF-Pro­duk­ti­on, fin­det Sai­ten-Au­tor An­di Gi­ger.

Von  Andi Giger
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FC St.Gal­len vs. FC Nordsjæl­land 2:3 – St. Gal­len un­ter­liegt Nordsjæl­land

St. Gal­len schlägt sich am En­de auch selbst und muss den Traum von Eu­ro­pa be­gra­ben. Ent­schei­dend war er Platz­ver­wei­se ge­gen Mihai­lo Steva­no­vic vor der Pau­se.

Von  SENF Kollektiv
Senf
Heftvorschau 09/26
Luzern Winti St.Gallen, Neonazipfarrer, A(nita) bis Z(immermann)

Drei Kul­tur­ma­ga­zi­ne tun sich zu­sam­men, ver­glei­chen ih­re Städ­te und die Her­aus­for­de­run­gen, de­nen die Kul­tur ge­gen­über­steht. Sai­ten hat die Kol­leg:in­nen vom «Coucou» in Win­ter­thur be­sucht und das «Null41» war in St.Gal­len zu Be­such. Aus­ser­dem im Sep­tem­ber­heft: lau­ter Ju­bi­lä­en – von Ani­ta Zim­mer­mann über das Fi­gu­ren­thea­ter bis zur Mu­se­ums­nacht –, ein Pfar­rer auf brau­nen Ab­we­gen, ei­ne Fla­schen­post aus Af­gha­ni­stan und ein In­ter­view zum Hit­ze­som­mer und dem Kli­ma­wan­del.

Saiten 2609 Cover 01

Mehr Di­ver­si­tät, mehr Durch­mi­schung

An sei­ner ers­ten Pres­se­kon­fe­renz als Lei­ter der St.Gal­ler Kel­ler­büh­ne schil­dert Hü­sey­in Cir­pi­ci sei­ne Ein­drü­cke der Stadt und ver­rät, was das Pu­bli­kum un­ter sei­ner Re­gie er­war­tet.

Von  Daria Frick
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Him­mels­stür­mend und oh­ren­be­frei­end

Der St.Gal­ler Kom­po­nist Charles Uz­or hat ei­ne Art po­li­ti­sches Ora­to­ri­um ge­schrie­ben. Am Sonn­tag wur­de es in der Kir­che Tro­gen auf­ge­führt: The Gre­at Wall. A La­by­rinth mit dem gran­dio­sen New Yor­ker Vo­kal­ensem­ble Ek­me­les.

Von  Peter Surber
Charles Uzor photo Michel Canonica

Ma­schi­nen­in­tel­li­genz trifft den Ton, aber nicht die Mu­sik

An den Ap­pen­zel­ler Bach­ta­gen er­klär­te die Me­di­en­wis­sen­schaft­le­rin Mer­ce­des Bunz, wes­halb die künst­li­che In­tel­li­genz krea­tiv sein kann – und war­um sie den­noch grund­le­gend an­ders ar­bei­tet als der Mensch. 

Von  Philipp Bürkler
Bachtage ki und musik 1

Kunstausstellung

Kunst öff­net Tü­ren

Von  Vera Zatti
Arthur Stobete nah

Weis­ses Va­ku­um und ei­ne ro­te Kra­wat­te

Ge­sell­schafts­kri­tik, Wir­bel­säu­len und Ge­len­ke, die kei­ne sind. Im Rah­men ei­ner Zwi­schen­nut­zung zei­gen vier Kunst­schaf­fen­de noch bis zum 29. Au­gust ih­re Ar­bei­ten im Ku­bik-Are­al in St. Gal­len.

Von  Vera Zatti
Transluzent Saiten 5