Claudia, 4. Oktober 2014 um 12:53 Uhr Vielen Dank für diesen Artikel der in meinem Magen einen riesigen Klumpen verursacht - auch ich habe längere Zeit im Asylwesen (Asylheim) gearbeitet und Ausschaffungen gehörten zum Tagesablauf. Ich habe mitbekommen wie gestandene Männer mit erhobenem Kopf abgeführt wurden, doch ihr Angstschweiss verriet was eigentlich in ihnen abging. Hat Jemand von Euch schon mal Angstschweiss gerochen? Solche Gerüche und Bilder begleiteten mich in meiner Arbeit. In diesem Sinne sage ich Danke an alle die sich FÜR Asylsuchende einsetzen und trotz erschwerten Verhältnissen (auch für die Mitarbeiter) in solchen Bereichen arbeiten.
Antonella, 3. Oktober 2014 um 14:13 Uhr Danke für den Artikel. Mir ärgert aber mehr die Tatsache, dass - nach Auskünften einer italienischen Hilfsorganisation - J. bei der ersten Rückschaffung das Recht darauf gehabt hätte, in Programm Europäischer Flüchtlingsfonds teilzunehmen. Nicht beim zweiten Mal, jetzt wird er also auf der Strasse sein. Haben die Schweizer Behörden J. auf die mögliche Hilfe in Italien aufmerksam gemacht? Ich bezweifle es.
Edith Späti, 1. Oktober 2014 um 16:31 Uhr Als ehemalige Leiterin der Rechtsberatungsstelle für Asylsuchende bin ich wahnsinnig froh um diesen Artikel und wünschte mir, es gäbe noch viel mehr dieser Art. Was sich im Asylbereich abspielt, ist schlichtwegs verheerend und kaum jemand schaut hin - oder findet es noch i.O.
Arion, 1. Oktober 2014 um 14:05 Uhr Danke für diesen dringenden Nachtrag. Ist eine verdammte Schweinerei was da abgeht!