Vitamin B12 ist an der Blutbildung, an der Synthese unserer DNA, am Zellteilungsprozess (Wachstum) und am Abbau der Aminosäure Homocystein beteiligt. Aber auch bei der Funktion unserer Nerven und der Herstellung von Serotonin, unserem Wach- und Glückshormon, ist Vitamin B12 mitbeteiligt.
B12, auch als Cobalamin bekannt, ist neben Vitamin D der für uns essentielle Nährstoff, den wir laut aktuellem Kenntnisstand der Forschung nicht ausreichend über eine vegane Ernährung zuführen können. Daher ist bei einer langjährigen veganen Kostform die Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln unerlässlich.
Porridge gibt es in unzähligen Variationen. Es ist ein wunderbares stärkendes Frühstück und gibt dir Kraft für den Tag. Die Zutaten und Früchte kannst du einfach austauschen, sprich auf die saisonalen Köstlichkeiten zurückgreifen.
Mein Rezept für eine Portion Express-Zimt-Porridge:
60 g Haferflocken 150 ml Wasser
1 TL Kokosöl 2 TL Apfeldicksaft/Ahornsiurp ½ TL Ingwer, frisch gerieben 1 TL Zimt 1 EL Mandelmus 100 ml Pflanzenmilch
1 Apfel, geraffelt 1 Orange, geschält, in Schnitzen
Deko: Hanfsamen und Walnüsse, geröstet
Schritt 1: Haferflocken in ein Pfännchen geben und mit 150 ml kochendem Wasser übergiessen. Fünf Minuten ziehen lassen.
Schritt 2: Kokosöl, Apfeldicksaft, Ingwer, Zimt und Mandelmus unterrühren. Pflanzenmilch dazugeben und kurz aufkochen lassen. Drei Minuten leicht köcheln lassen und auf die Seite schieben. Nochmals drei Minuten ziehen lassen.
Schritt 3: Apfel unterrühren und in einem schönen Teller oder Tasse anrichten. Mit saisonalen Früchten garnieren und mit Hanfsamen bestreuen. Walnüsse in einer Bratpfanne ohne Öl anrösten und das Porridge damit dekorieren.
En guete!
Grünkohl bzw. Federkohl hat von August bis März Saison und liegt im Trend. Es gehört zu den gesündesten Gemüsen überhaupt und enthält einen hohen Gehalt an Nährstoffen, Antioxidantien, Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen, Aminosäuren und sekundären Pflanzenstoffen.
Leider ist Federkohl in der Schweiz immer noch relativ unbekannt. Ich koche es gern als Gemüse oder zaubere mir einen feinen Salat damit.
Tipp: Wenn du den Federkohl als Salat benutzt, dann knete ihn leicht mit den Händen und breche seine Struktur. So ist er feiner im Geschmack und in seiner Festigkeit.
Mein Rezept für gesunde, leichte Apèro-Chips aus Federkohl:
300 g Federkohl 1 TL Fleur de Sel ½ TL Paprikapulver 6 EL Olivenöl
Alles bereit für die Chips-Produktion
Schritt 1: Den Federkohl waschen und die Blätter vom groben Stiel entfernen. In mundgerechte Stücke zupfen und trocken tupfen.
Schritt 2: Den Federkohl in eine Schüssel geben und alle Zutaten zufügen. Gut mit den Händen mischen.
Schritt 3: Den Federkohl auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen und schön verteilen.
Schritt 4: Den Federkohl im Backofen bei 140 Grad (Umluft 120 Grad) für etwa 20 Minuten trocknen lassen. Öffne regelmässig die Ofentür, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
Patrick Kessler erhält den Ausserrhoder Kulturpreis 2026. Der Kontrabassist, Klangkünstler und Kurator aus Gais reist mit alten Lautsprechern nach Wien und Hanoi, tritt mit Insekten in einen musikalischen Dialog und findet seine wichtigsten Lektionen nicht unbedingt an Hochschulen.
Die Mobilitätsallianz Ostschweiz will Pendler:innen zum Umstieg vom Auto auf Bus, Bahn und Velo bewegen. Bei den zehn beteiligten Grossunternehmen lässt bereits jede fünfte Person das Auto am Morgen stehen. Nun sollen 500 weitere Firmen folgen.
Augustin Rebetez macht keine halben Sachen. Seine Kunst ist ausufernd und dicht zugleich. Er entwickelt anspielungsreiche Bildwelten – aktuell in der Kunsthalle Arbon.
Der Kanton Appenzell Innerrhoden plante am Landsgemeindeplatz in Appenzell ein neues Gebäude für die Gerichte, die Bibliothek und die kantonale Verwaltung. Die eidgenössischen Kommissionen für Natur- und Heimatschutz und jene für Denkmalpflege brachten das Projekt jedoch zu Fall.
Offener Brief an die Bundespolitik
Das Figurentheater St.Gallen wird 70. Was sich verändert hat, warum Puppen Kinder wie Erwachsene faszinieren und wie man auch Jugendliche erreichen kann: ein Gespräch zum Jubiläum.
Die zweite Ausgabe des audiovisuellen Festivals Susurrus in der Mülenenschlucht widmet sich der «mehr-als-menschlichen» Mitwelt. Mit akustischen und performativen Interventionen erkundet das Festival neue Formen der Beziehung zwischen Mensch und Natur.
In der Ausstellung «Die leisen Unterschiede» im Haus zur Glocke in Steckborn befassen sich fünf Künstler:innen mit der Wahrnehmung von Unterschieden.
Kolumne: Heppelers Bestiarium
Mit dem Ensemble TAK aus New York gastierte am Dienstag ein Neue-Musik-Quintett von Weltrang im St.Galler Kultbau. Organisiert vom Zyklus Contrapunkt, hätte der Abend mehr Publikum verdient. Ein Bubble-Problem?
Das St.Galler Kulturmuseum öffnet in der neuen Ausstellung «Stereotypes: Neanderthalerin» den Blick auf diese Steinzeitmenschen. Die Schau mit viel Pink verknüpft geschickt Spiel mit Wissenschaft und Vergangenheit mit Gegenwart.
Das Theater an der Grenze in Kreuzlingen startet heute in die neue Spielzeit. Kürzlich verstarb die prägende Co-Präsidentin Anna Rink. Ausserdem fällt der bisherige Spielort im Kulturzentrum Kult-X bis Ende 2027 weg. Wie der Verein diese Hürden meistert, erzählen Präsidentin Vroni Ellenbroek und Klaus Okrafka aus der Programmleitung im Interview.
St. Gallen startete gut in die Partie, agierte aber oftmals zu umständlich gegen tief verteidigende Sittener und blieb letztlich glücklos.
Auf seinem neuen Soloalbum thematisiert Manuel Stahlberger die Überhitzung. Die klimatische, die gesellschaftliche, die politische. Gemeinsam mit Bit-Tuner hat der St.Galler Musiker dafür einen düsteren, elektronischen Sound gefunden.
An Kleinbauten gehen wir oft achtlos vorbei: Buswartehäuschen, öffentliche WCs, nicht mehr gebrauchte Telefonkabinen oder Feuerwehr- und Strassenwärtermagazine. Aktuell gibt es dazu eine Ausstellung im 1. Stock des Rathauses St.Gallen.
Bis 2050 will die Stadt St.Gallen klimaneutral sein. Karin Hungerbühler und Tobias Fischer-Künzler von der Dienststelle Umwelt und Energie beantworten Fragen zur bevorstehenden Klimawoche und zum Klimaschutz in der Stadt.
Anita Zimmermann alias Leila Bock prägt die St.Galler Kulturszene seit Jahrzehnten – als Künstlerin, als Vermittlerin, als Ermöglicherin. Sie hat Widerstände überwunden und andere Künstler:innen immer wieder herausgefordert. Eine Würdigung
Die St.Galler Museumsnacht findet in diesem Jahr zum 20. Mal statt. Zum Jubiläum blickt Vereinspräsidentin Barbara Affolter zurück und nach vorne. Sie sagt, was die Museumsnacht bis heute ausmacht und wohin sie sich entwickeln soll.
Die Ausstellung «Voller Leben» des Vereins IG Halle Rapperswil wirft Schlaglichter auf künstlerische Schaffensprozesse und ihre Verbindungen zur Natur.
Kolumne: Stimmrecht