Andrea Graf, 12. August 2017 um 07:04 Uhr - Da wird also unterschieden zwischen wertem + unwerterem Leben, hoppla! Wieso sollte ein Tier weniger Anrecht auf ein anständiges Leben haben als ein Mensch. Wann endlich haben wir diesen Anthropozentrismus überwunden. Wieso Menschenleid gegen Tierleid ausspielen? Seien wir doch froh, wenn Leid überhaupt noch berührt. Und sich Menschen dagegen auflehnen. Ich verabscheue Gewalt, egal ob an Mensch oder Tier/ Natur verübt. - Gegen diese Missstände in im Thurgau, da kann man direkter was tun. Gegenüber Flüchtlingselend ist man leider mehr oder weniger machtlos . Höchstens indirekt kann man ein darauf einwirken (Asylrecht; Waffenexporte; Fairtrade). - Nutztiere sind uns hilflos ausgeliefert. All diese Massenabschlachtungen, die täglich weltweit in den Schlachthäusern geschehen. Grad wir LinksGrünen setzen uns ja für Schwächere, Unterdrückte, Ausgebeutete ein, also setzen wir uns doch auch für die von uns ausgebeuteten, uns meist hilflos ausgelieferten Tiere ein. Unterscheiden wir nicht zwischen Tier- + Menschenleid. - Was jeder tun kann - als persönliches Zeichen gegen Gewalt an Mensch, Tier, Umwelt: ernähren wir uns gewaltärmer = vegetarisch, vegan (mit ÖkoProdukten).
Peter Haldener, 12. August 2017 um 00:14 Uhr Mit Verlaub, aber das ist der bislang schlechteste Artikel, den ich auf Saiten je gesehen habe. Da bekommt Tierschutz, ein lange belächeltes Thema, durch Hefenhofen mal eine nationale Plattform und dann muss man es - wohl au Futterneid - gleich wieder madig machen. Daumen runter.
Adrian Melliger, 10. August 2017 um 15:44 Uhr Wenn ich eine ertrinkende Katze aus der Sihl rette, gerate ich dann auch in den Fokus der Autorin der obigen Textes, weil ich nicht auf Sizilien oder sonst wo am Mittelmeer gestanden habe und dasselbe mit einem ertrinkenden Flüchtling gemacht habe? So stumpfsinnig dieser Vergleich klingt, so stumpfsinnig finde ich die Vergleiche und Abwägungen in Ihrem Kommentar. Der Skandal in Hefenhofen passierte faktisch vor unserer Haustür, und wir hatten somit auch entsprechende Möglichkeiten, dagegen Vorzugehen. Hätte man das aus Solidarität zu den Menschen in Not im Mittelmeer deshalb unterlassen sollen? Und dann gleich mal alle Menschen, die sich für Tiere stark machen, quasi-pauschal in die rechte Ecke zu stellen... also bitte! Leid soll nach allen Möglichkeiten gleichermassen gelindert werden - ob Mensch oder Tier, ganz gemäss meinem Vorkommentator.
Renato Werndli, 10. August 2017 um 08:36 Uhr Wir müssen aufhören, Tier- und Menschenopfer gegeneinander abzuwägen, was schlimmer ist. Echte AntispeziesistInnen setzen sich - wie der Name sagt - für alle leidenden Spezies gleich stark ein!