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Zwischen Stall, Webstuhl und Bibliothek

Jakob Senn (1824–1879) war nicht nur Schriftsteller, sondern zeitweise auch Gastwirt in St.Gallen. Ein bildungshungriger Bauernsohn und Autodidakt, der letztlich gescheitert ist. Sein 200. Geburtstag wird nun multimedial begangen. von Peter Müller
Von  Gastbeitrag , 
Jakob Senn präsentiert sich auf dem einzigen von ihm bekannten Foto stolz als der Schriftsteller, der er geworden ist. (Collagen: DOME)

Bücher lesen, koste es, was es wolle. In unserer multimedialen Welt wirkt das schnell einmal anachronistisch. Die Biografie von Jakob Senn aus Fischenthal ZH führt in eine Zeit, in der das noch ganz anders war. Die Aktivitäten zu seinem 200. Geburtstag eröffnen dazu eine reiche Welt. Es gibt sogar spannende Bezüge zur Stadt St.Gallen. Gefeiert wird mit einer Wanderausstellung, einem Theaterstück, einem Dokumentarfilm und einer eigens kreierten Website – 2024 ist der Zugang zu Jakob Senn (1824–1879) multimedial, wie es sich für unsere Zeit gehört. Und mit einem Buch.

Die Neuauflage von Senns Roman Hans Grünauer, erstmals erschienen 1888, kann da leicht in den Hintergrund geraten, sollte es aber nicht. Mit der Lektüre des Buches taucht man nämlich ganz konkret in die Welt ein, in die es den Bauernsohn aus dem Zürcher Oberland schon in die Kindheit gezogen hat: in die Welt der Bücher. In die Welt der Wörter, Sätze und Kapitel.

Gegen alle Widerstände

Jakob und sein Bruder Heinrich lasen, was ihnen in die Finger kam, fingen bald selber an zu schreiben. Im kleinbäuerlichen Elternhaus stiessen sie damit auf vollkommenes Unverständnis. Nur schon aus finanziellen Überlegungen: Schreibwaren, Tinte, Lampenöl – das alles kostete.

An Schulbildung erhielten die beiden Brüder nicht viel. Und so mussten sie sich alles selber erkämpfen und die Lesestunden dem Arbeitsalltag in Landwirtschaft und Heimweberei abtrotzen. Heinrich Senn notiert am 19. Oktober 1850 in seinem Tagebuch: «Wir schreiben stets in frühen Morgenstunden von 1 bis 5 Uhr, wenn die Leute gewöhnlich noch schlafen.»

Bessern sollten sich die Schulbildung und das Angebot an Büchern und Zeitungen auf dem Land erst ab den 1850er-Jahren. Mit anderen Worten: Die Geschichte der beiden Brüder aus Fischental ZH eröffnet faszinierende Einblicke in die Alphabetisierung und Literarisierung der Schweizer Landbevölkerung im frühen 19. Jahrhundert.

Lesen und schreiben – um jeden Preis

Texte entziffern und verstehen, Bücher lesen, selbst schreiben: Woher dieser Drang, diese Faszination bei den beiden Bauernsöhnen kam, weiss man nicht, sagt Matthias Peter, Senn-Spezialist und hauptberuflich Leiter der Kellerbühne St. Gallen. Sie war einfach da, und beide haben sie gelebt. Jakob, dessen 200. Geburtstag dieses Jahr zu feiern ist, machte es allerdings radikaler, ging aufs Ganze. Er brachte viel zustande, scheiterte zuletzt aber.

Zunächst arbeitete er auf dem väterlichen Hof und als Heimweber. 1856 ging dann ein Traum in Erfüllung: Senn wurde in Zürich Gehilfe eines Buchhändlers. Zwei Jahre später erschien sein erster Gedichtband: Bilder und Asichte vo Züri. Weitere Publikationen folgten. Dann machte er sich selbstständig, arbeitete als Schriftsteller und Verleger. In dieser Zeit entstand auch der erwähnte Roman Hans Grünauer, eine Mischung von Autobiografie und Fiktion, die bis heute fasziniert, zu Senns Lebzeiten aber keinen Verleger finden sollte.

Eine Hommage an Gottfried Keller

Der Titel ist eine Verneigung vor Gottfried Kellers Roman Der Grüne Heinrich, der 1854/55 erschienen war, ebenfalls eine Mischung aus Autobiografie und Fiktion. Der Grüne Heinrich gehört längst zur Schweizer Nationalliteratur, oder soll man sogar sagen zur Schweizer Weltliteratur? Hans Grünauer ist heute ein Klassiker der Schweizer Volksliteratur. Es lohne sich, in beiden Literaturen zu lesen, meint Matthias Peter. Das Bild werde reicher, spannender.

Interessantes Detail am Rande: Das einzige bekannte Foto von Jakob Senn stammt von 1862, aus der Zeit, als er an Hans Grünauer arbeitete. Das dürfte kein Zufall sein, meint Matthias Peter. Jakob Senn präsentiert sich auf dem Foto stolz als der Schriftsteller, der er nun endgültig geworden ist.

St.Gallen, Uruguay und Zürich

Als Jakob Senn finanziell in die Krise geriet, zog er nach St.Gallen. Von 1864 bis 1868 war er hier, zusammen mit seiner Frau, als Wirt tätig, zunächst in der Wirtschaft «Hinter Mauern», dann in der Wirtschaft «Vor Speisertor». Die erstere gibt es heute noch – sie heisst seit 1865 «Zum Zeughaus» –, die zweite wurde Ende der 1970er-Jahre abgebrochen.

Senn war auch in St.Gallen literarisch tätig, veröffentlichte zwei Biografien über Persönlichkeiten der Zürcher Geschichte und eine 600-seitige Sammlung von St.Galler Kriminalgeschichten. Mit Rat und Tat unterstützt wurde er dabei von einem angesehenen St.Galler: Wilhelm von Gonzenbach, Leiter des Stiftsarchivs St.Gallen. Senn arbeitete dort sogar, und vermutlich war Gonzenbach auch der Hauptlieferant für die 41 haarsträubenden Kriminalfälle in der erwähnten Sammlung. Gonzenbach hatte zehn Jahre als Verhörrichter gearbeitet.

Dann geriet Senn auch in St.Gallen ins finanzielle Trudeln. 1868 wanderte er mit seiner Frau nach Uruguay aus. In Montevideo und Umgebung arbeitete er als Buchhalter, Gärtner, Koch, Buchbinder und Maler. 1878 kehrte er in die Schweiz zurück, um im Auftrag der Regierung von Uruguay ein Auswanderungsbüro zu eröffnen – und scheiterte ein weiteres Mal. Das war einmal zu viel: Geistig verwirrt suchte er wenig später den Freitod in der Limmat. Am 5. März 1879 wurde seine Leiche aus dem Fluss gezogen. Seinem Tagebuch hatte er zuvor diese vielsagenden Verse anvertraut: «Innere Zerrissenheit / sondern Friede / machte, ach, mich vor der Zeit / müde, müde.» Er wurde knapp 55 Jahre alt.

Ein Leben wie ein Roman – ohne Happy End

Aus dem Rückblick mutet das Leben von Jakob Senn selber wie ein Roman an. Ein Roman allerdings, dem ein Happy End versagt blieb. Theatermacher Matthias Peter spricht von Tragik und meint damit insbesondere einen Punkt: Senn habe grossartige Texte geschrieben. Als Autodidakt habe ihm aber die Bildung gefehlt, um in der literarischen Welt wirklich anzukommen, akzeptiert zu werden und voranzukommen.

Mitverantwortlich dafür war offenbar auch der Dorfpfarrer von Fischental, ein Aristokrat aus der Stadt Zürich, der seine Vorurteile gegenüber der Landbevölkerung nicht ablegen konnte. Der junge Jakob Senn durfte seinetwegen nicht in die Sekundarschule. Solche Steine werden Jugendlichen übrigens bis heute in den Weg gelegt. Bildungsfeindliche Eltern oder Milieus gibt es nach wie vor. Davon ist immer wieder zu lesen und zu hören. Noch gravierender ist aber ein ganz anderer Punkt, sagt Matthias Peter: Die Leseschwäche unter den Jugendlichen in der Schweiz nehme weiter zu. 2023 zeigte die neueste Pisa-Studie, dass jeder vierte Schweizer Jugendliche ausgesprochen schlecht lesen kann und Texte nicht richtig versteht.

Jakob Senn geht auf Tournee

Wie wurde Matthias Peter zum Senn-Spezialisten? Er hat familiäre Wurzeln in Fischenthal, ist mit der Familie Senn über ein paar Ecken verwandt. Bekannt war ihm das schon lange. Erst in den späten 1990er-Jahren stiess er allerdings konkret darauf, über die Tagebücher von Heinrich Senn. Seither haben ihn die Senns nicht mehr losgelassen: als Journalist, Publizist, Historiker und Theatermann. Das Programm zum 200. Geburtstag von Jakob Senn bezeugt das eindrücklich.

Die Veranstaltungen in St.Gallen:

Ausstellung: 14. Februar bis 9. März, Bibliothek Hauptpost St.Gallen

Theateraufführungen in der Kellerbühne:
Jakob Senn – Der «Grüne Heinrich» von Fischenthal: 14. und 16. Februar, 20 Uhr;
25. Februar, 11 Uhr; 3. März, 17 Uhr

Website des Gesamtprogramms:
jakob-senn-200.ch

Neuausgabe des Romans:
Jakob Senn: Hans Grünauer, Limmat Verlag, Zürich 2024. Mit einem Nachwort von Matthias Peter.

Beim Realisieren der Jubiläumsprojekte halfen auch glückliche Zufälle mit, zum Beispiel beim viertägigen Dreh des Dokumentarfilms, den er zusammen mit dem St. Galler Videoproduzenten Werner Tobler realisierte: Als sie in Zürich das Haus suchten, wo Senn als Antiquariatsgehilfe gearbeitete hatte, entdeckten sie in der unmittelbaren Nachbarschaft ein heutiges Antiquariat. Kurz entschlossen betraten sie das Geschäft: «Grüezi, dürften wir bei Ihnen ein paar Filmszenen drehen?» – «Aber klar», so die Antwort. Und den Ort für die Schlussszene an der Limmat entdeckte Matthias Peter beim Spazieren. Dass er im einstündigen Film die Rolle von Jakob Senn spielt, versteht sich von selber – er macht das nicht zum ersten Mal, und jetzt auch in der kleinen, aber feinen Theaterproduktion zum 200. Geburtstag von Jakob Senn. Aufgeführt wird sie an den sechs Gastorten der Wanderausstellung und in ausgewählten Kleintheatern.

Wer sich noch ausführlicher mit der Welt von Jakob und Heinrich Senn beschäftigen will: 2004 veröffentlichte Matthias Peter das dickleibige Buch Jakob und Heinrich Senn – Zeitbilder der Schweiz aus dem 19. Jahrhundert. Dort zeichnet er Jakob Senns reale Biografie anhand der Tagebuch-Aufzeichnungen von Heinrich Senn nach, und stellt den Roman Hans Grünauer an ihre Seite.

Heftvorschau 11/26
Postkolonial, Kulturgelder, Universum

Wäh­rend Zü­rich und Genf ge­raub­te Ben­in-Bron­zen zu­rück­ge­ben, la­viert das Kul­tur­mu­se­um St.Gal­len. Der­weil un­ter­sucht der Thur­gau sei­ne eth­no­gra­fi­sche Samm­lung und schliess Re­sti­tu­tio­nen nicht aus. Aus­ser­dem im No­vem­ber­heft: Der so­li­da­ri­sche Pro­test der St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne ge­gen die Spar­plä­ne des Kan­tons, die neue Aus­stel­lung zum Zehn­jäh­ri­gen im Na­tur­mu­se­um St.Gal­len, das ers­te elek­tro­ni­sche So­lo­al­bum von Ka­fi-D und vie­les mehr.

Saiten 2611 01 Cover

Zü­rich und Genf ma­chen vor­wärts, St.Gal­len bremst

Seit ei­ni­gen Jah­ren sind Ben­in-Bron­zen in Schwei­zer Mu­se­en ein heis­ses Ei­sen. Im St.Gal­ler Kul­tur­mu­se­um la­viert man bei der Fra­ge ei­ner mög­li­chen Rück­ga­be zwi­schen Dia­log­be­reit­schaft und Ver­wei­ge­rungs­hal­tung.

Von Richard Butz und Hans Fässler,
Benin bronze kulturmuseum 2026

Bücherherbst: Nie ist alles gut von Raffael Rihs

Mo­ment­auf­nah­men

Von Veronika Fischer,

Ma­gen­brot bis zu­letzt

Ein Fes­ti­val über den Tod – darf das auch lus­tig sein? «Last Call» lädt am 31. Ok­to­ber in St.Gal­len da­zu ein, über das Ster­ben zu spre­chen. In­ter­view mit Mi­chel­le Mauch­le von der Ge­schäfts­stel­le Pal­lia­ti­ve Ca­re Stadt St.Gal­len.

Von Philipp Bürkler,
Festival zum tod michelle mauchle

Kampf­sport als Safe Space

In St.Gal­len hat am Sams­tag zum ers­ten Mal ein eman­zi­pa­to­risch-an­ti­fa­schis­tisch-que­er­fe­mi­nis­ti­sches Kampf­sport­tur­nier statt­ge­fun­den. Wie das aus­sieht? Schon ziem­lich bru­tal, aber dann auch wie­der herz­lich.

Von Malena Widmer,
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Bücherherbst: Unwucht von Sarah Elena Müller

Zwi­schen Lie­be und Lei­den

Von David Gadze,

Be­stän­dig­keit, die ero­diert 

Seit 35 Jah­ren un­ter­sucht Pa­trick Roh­ner Na­tur­pro­zes­se, ins­be­son­de­re im Zu­sam­men­hang mit Geo­lo­gie, zeich­ne­risch, ma­le­risch und bild­haue­risch. Die Aus­stel­lung «Fal­tun­gen» im Mu­se­um Bickel zeigt noch bis zum 22. No­vem­ber ei­nen Quer­schnitt die­ser kon­ti­nu­ier­li­chen Be­schäf­ti­gung. 

Von Angela Kuratli,
Gu Kas Pa Ro 26 385960 Email Orginal 2

Klimaseniorinnen besuchen Bern

Hit­ze und Dür­re im Bun­des­haus

Von Beatrice Häfliger,
Gruppenfoto

Chil­len am Steinach­strand

Vor dem Karls­tor ein Pick­nick un­ter Bäu­men am Ufer, die Mit­tags­pau­se mit den Füs­sen im Was­ser vor der Kan­tons­schul-Bi­blio­thek oder ein Bier am Bäch­lein zwi­schen der Bar La Bue­na On­da und dem «Bier­hof» – das al­les soll ge­mäss der Mach­bar­keits­stu­die «Al­te Stein­ach» mög­lich wer­den. Am Mon­tag ha­ben sie die Ver­ant­wort­li­chen vor­ge­stellt. 

Von René Hornung,
Alte Steinach Karlstor Zukunft

Hu­mor und Hal­tung

Del­fi­ne, Her­zen und Flag­gen. Die «Il­lo Kon­stanz Vol. 5» zeigt über 60 Ar­bei­ten von in­ter­na­tio­na­len Il­lus­tra­to­ren. Die Schau lässt viel Raum für ei­ge­ne Zu­gän­ge, übt aber auch Kri­tik und zeigt Hal­tung.

Von Vera Zatti,
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«Die­ser Ort braucht ei­ne Per­spek­ti­ve»

Der Ver­ein Lat­tich im Gü­ter­bahn­hof­are­al St.Gal­len fei­ert das 10-Jahr-Ju­bi­lä­um. Noch im­mer kämpft er mit Ein­spra­chen. Der Vor­stand der Grün­dungs­pha­se hat auf­ge­ge­ben. Seit gut ei­nem Jahr bil­den Adel­heid Kar­li und Flo­rim Ša­ba­ni das Co-Prä­si­di­um.

Von Andi Giger, Bilder: Nayla Baumgartner,
2610 Redeplatz

Nachruf auf Urs Ullmann

«Wir nann­ten ihn ‹Sun­ny› we­gen sei­nes auf­ge­stell­ten Ge­müts»

Von Urs Oskar Keller,
Urs Ullmann Maerz 2023 Altnau Urs Oskar Keller

Bücherherbst: Mondläufer von Daniel Badraun

Vom Le­ben und Schrei­ben

Von Sieglinde Wöhrer,
Bildschirmfoto 2026 10 19 um 15 34 04

Wenn Mu­se­ums­ob­jek­te ei­nen neu­en Sinn be­kom­men

Ei­ne ben­zin­be­trie­be­ne Glüh­bir­ne? Ein ro­bus­tes Schnaps­glas? Oder ein Kat­zen­hals­band, das die Raub­tie­re vom Vö­gel­fan­gen ab­hal­ten soll? Im His­to­ri­schen Mu­se­um Thur­gau schlum­mern ei­ni­ge Ge­gen­stän­de, de­ren Funk­ti­on auf den ers­ten Blick nicht ganz klar ist. Tho­mas Götz, Mar­ti­na Hü­gi und Ste­fan Kel­ler muss­ten die­se am Icon Po­et her­aus­fin­den.

Von Judith Schuck,
Icon Poet Judith Schuck

Lang­sam­keit als Mo­tor

Die St.Gal­ler Rock­band The Black Salt ver­öf­fent­licht ihr zwei­tes Al­bum. Und ver­ab­schie­det sich ein Stück­weit von ih­ren An­fän­gen.

Von David Gadze,
Theblacksalt1

Fah­nen der Ver­gäng­lich­keit

Die Welt ist in ste­tem Wan­del. Und man­che Ver­än­de­run­gen sind ir­rever­si­bel – Glet­scher schmel­zen, Tier- und Pflan­zen­ar­ten ster­ben aus. Die Aus­stel­lung «Flim­mern» wid­met sich der Be­wusst­wer­dung die­ses Wan­dels – und dem Schmerz, den er aus­löst.

Von Judith Schuck,
Flimmern Blossom 0 2 von Hoa Luo Patrik Muchenberger

Du­bio­se Zah­len zum Au­to­bahn­aus­bau

Die Grund­la­gen, mit de­nen die Be­für­wor­ter:in­nen die drit­te Au­to­b­anhröh­re durch den Ro­sen­berg in St.Gal­len und die Teil­span­ge mit dem An­schluss im Gü­ter­bahn­hof­are­al for­dern, ba­sie­ren auf frag­wür­di­gen Zah­len. Zu die­sem Schluss kommt der Raum- und Ver­kehrs­pla­ner Tho­mas Hug-Di Le­na.

Von René Hornung,
Anschluss gueterbahnhof

Bücherherbst: Réduit von Alexander Raschle

Hoff­nung in ei­ner ver­stei­ner­ten Welt

Von Richard Butz,
Bildschirmfoto 2026 10 28 um 16 11 18

Grüs­se aus ei­nem kom­pli­zier­ten Land

Die St.Gal­ler Tanz­kom­pa­nie fei­er­te ver­gan­ge­nen Sams­tag mit From Eng­land wi­th Love Pre­mie­re. Das Stück wagt sich aber­mals aus dem Gleich­schritt – mit un­miss­ver­ständ­li­chen Ges­ten.

Von Andi Giger,
From England with Love

Eman­zi­pa­ti­on in geo­me­tri­scher Form

Das Kunst­haus Bre­genz zeigt in der neu­en Aus­stel­lung Ar­bei­ten der US-ame­ri­ka­ni­schen Künst­le­rin Tork­wa­se Dys­on. Aus­gangs­punkt ih­rer gross­for­ma­ti­gen geo­me­tri­schen Skulp­tu­ren und poe­ti­schen Ma­le­rei­en bil­det das Le­ben und die Be­frei­ung Schwar­zer Men­schen.

Von Sieglinde Wöhrer,
Torkwase Dyson EG Y3 A3594 Foto Markus Tretter