Ein Plastiksack, in dem sich ausschliesslich Luft befindet, wird derzeit für 13’500 Euro bei Ebay angeboten. Der Wahnsinnspreis hat einen Hintergrund: Die Luft soll vom letzten Spiel stammen, das der Basketball-Profi Kobe Bryant am 13. April 2016 bestritten hat.
Was hat dieser Mann mit dem Spitznamen Black Mamba für eine Karriere hinter sich, dass Leute für einen Plastiksack voller Luft so viel bezahlen wollen?
Kobe Bryant spielte 20 Jahre lang in der NBA, der National Basketball Association. Immer bei den Los Angeles Lakers. Seit 1998 wurde er ununterbrochen in die Auswahl der besten NBA-Spieler der Saison gewählt und gewann 2008 die Auszeichnung als «wertvollster NBA-Spieler der regulären Saison». Insgesamt gewann er mit den Lakers fünf Meisterschaften.
Letzten Monat beendete Bryant seine Karriere mit einer eindrucksvollen Gala. Der 37-Jährige gewann mit den Lakers 101:96 gegen Utah Jazz. Dabei erzielte Bryant allein 60 Punkte und stellte somit den NBA-Punkterekord der laufenden Saison auf. Sein Rekord ist bei 81 Punkten, erzielt gegen Toronto in der Saison 2005/2006.
Im Ranking der besten Werfer der NBA-Geschichte rangiert Bryant mit 33’643 Punkten auf dem dritten Platz hinter Kareem Abdul-Jabbar und Karl Malone. Das sind mehr Punkte als Basketball-Legende Michael Jordan zu seiner Zeit erreicht hat.
Wer beim letzten Spiel von Bryant im Staples Center in L.A. mit von der Partie sein wollte, musste tief in die Tasche greifen: Die Tickets kosteten bis zu 26’500 US-Dollar. Ich habe es am Fernseher mitverfolgt.
Da ich in meiner Freizeit selber auch Basketball spiele, war Bryant für mich schon immer ein Idol. Sein Spiel faszinierte mich sehr.
Was das alles mit Eritrea zu tun hat? Nicht viel, ausser dass die Spiele auch dorthin übertragen werden. Man darf ja auch mal über Gemeinsamkeiten reden.
Yonas Gebrehiwet, 1996, ist vor fünf Jahren aus Eritrea in die Schweiz gekommen. Er wohnt in Rorschach und beendet im Sommer seine Ausbildung zum Textiltechnologen.
Die St.Galler Tanzkompanie feierte vergangenen Samstag mit From England with Love Premiere. Das Stück wagt sich abermals aus dem Gleichschritt – mit unmissverständlichen Gesten.
Das Kunsthaus Bregenz zeigt in der neuen Ausstellung Arbeiten der US-amerikanischen Künstlerin Torkwase Dyson. Ausgangspunkt ihrer grossformatigen geometrischen Skulpturen und poetischen Malereien bildet das Leben und die Befreiung Schwarzer Menschen.
Wie stehts heute um die Gleichstellung? Und wie war das früher? Die Pop-up-Ausstellung «Frauenspuren im Hallenbad» in Gossau arbeitet ein Stück Gesellschaftsgeschichte auf. Zeigt, wo es heute noch hakt, und dass es nicht bleiben muss, wie es ist.
Kolumne: 24/7 Traumacore
Theater
Johanna und Szilamer arbeiten seit vier Jahren als Erntehelfer:innen in Fruthwilen. In ihrer Heimat Rumänien ist die wirtschaftliche Lage angespannt und die körperliche Arbeit auf dem Feld sind sie gewohnt.
Am 29. Oktober entscheidet die SP der Stadt St.Gallen, wen sie in die Ersatzwahl um den Stadtratssitz von Peter Jans schickt. Was ursprünglich wie eine Formalität aussah, hat sich zu einem spannenden Rennen entwickelt. Mit offenem Ausgang.
Jock Kobels zweiter Fall
Musik
Heppelers Bestiarium
Nach einer ganz passablen ersten Halbzeit der Espen sowie Führung durch einen Elfmeter von Görtler vor der Pause, spielen die St. Galler dieses Resultat anschliessend herunter und holen sich die 3 Punkte.
Mehr als viereinhalb Stunden dauerte Der Prozess Pelicot im Theater St.Gallen. Milo Rau und Servane Dècle inszenierten einen Abend über sexualisierte Gewalt und chemische Unterwerfung – und über eine Gesellschaft, die von Männern mehr Verantwortung verlangt.
Die Menschenrechte stehen weltweit unter Druck. Doch wie konsequent setzt sich die Schweiz für sie ein? Ein neues Buch nimmt die Schweizer Menschenrechtspolitik kritisch unter die Lupe. An der Buchvorstellung im Square wurde über Widersprüche, Versäumnisse und mögliche Lösungen diskutiert.
In einer Tennishalle im toggenburgischen Unterwasser trafen sich vor zehn Jahren 5000 Neonazis zum grössten Rechtsrock-Konzert, das je im deutschsprachigen Raum stattgefunden hat. Linke Politiker:innen reagierten schnell, doch das Ergebnis ist ernüchternd.
Leopoldstadt am Vorarlberger Landestheater
Stimmrecht
Erntehelfer:innen sind in der Schweiz schlecht geschützt. Ihre Arbeitsbedingungen liegen oft in Graubereichen, Kontrollen sind schwierig. Eine Veränderung würde jedoch bedeuten, ein ganzes System auf den Kopf zu stellen.
Bücherherbst: Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst von Gion Mathias Cavelty
Die St.Galler Restaurants Toscana und The Pinch machten vergangene Woche über Nacht dicht. 15 Personen standen unvorbereitet auf der Strasse. Das verantwortliche Investoren-Duo schliesst nicht zum ersten Mal ein Restaurant in der Stadt. Das abrupte Ende wirft Fragen auf.
Die Stadt St.Gallen muss sparen und will das historische Volksbad nach der Wiedereröffnung des Hallenbads Blumenwies schliessen. Dabei verspricht die Stadt seit über 40 Jahren die Sanierung.