Stefan Millius, 19. Mai 2016 um 12:24 Uhr Jösses, das lustige Textlein sehe ich erst jetzt, nachdem ich mich selbst in anderem Zusammenhang dringend googeln musste. Also, erstens: Meine Auskünfte an "Saiten" (die in einem Privat-Chat erfolgten und nicht zur Publikation bestimmt waren) waren absolut korrekt und ehrlich: Ich war nicht der Ghostwriter von Barbara Frei. Um die Richtigkeit dieser Aussage zu beurteilen, müsste Frau Riedener aber erst die Bedeutung des Worts "Ghostwriter" kennen. Und zweitens: Ein so schlechter PR-Berater kann ich eigentlich nicht sein. Immerhin habe ich als Wahlberater von Markus Buschor 2012 die SP aus dem St.Galler Stadtrat hinausgekegelt. Die verdutzt-bestürzten Gesichter der SP-Stadtpartei im Waaghaus in jenem Herbst sind mir Trost auch in dieser schweren Zeit, in der mir die Saiten-Redaktion völlig überraschend nicht die Stange hält.
Thomas, 9. Dezember 2014 um 10:34 Uhr Ha, ha, jetzt wird mir klar, warum Herr Miilius im neuen "Leader" - meiner Lieblings-Postille - dermassen auf "Saiten" eindrischt, "als Hintergrundzeitschrift getarntes Klassenkampfblatt". Kommunistenfressernostalgie vom Feinsten!! Immerhin behauptet sich Saiten seit Jahren erfolgreich im "freien Markt"... Na ja, derartige Details brauchen jemanden mit der rechten, pardon, richtigen Ideologie nicht zu stören...
Chr. Mijnssen, 7. Dezember 2014 um 02:26 Uhr Nach dem Lesen von dort als Kommentar gepostet: Sehr geehrter Herr Millius: Habe ich Ihren Beitrag richtig verstanden, wenn ich ihn so zusammenfasse, dass Inhalte gleichzusetzen sind mit plakativen Slogans, und zu einer vergangenen politischen Epoche gehören? Und dass die Wähler_innen heute mehr an "Authentizität" als an Inhalten interessiert sind. Dies ist eine interessante Auffassung des Begriffs Authentizität und seines möglichen Gegenpols. Gewiss eine bemerkenswerte Analyse des politischen Zeitgeistes! mit freundlichen Grüssen C. Mijnssen