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FC St.Gallen vs. Servette 2:4 - Die vielleicht unnötigste Niederlage seit es Niederlagen gibt

Senf

Eine völlig ungefährdete Pausenführung endet in einer völligen unnötigen Niederlage. Ein gebrauchter Abend auf allen Ebenen.

FC St.Gallen
2 : 4
Servette FC

Spielende – Frustrierend, extrem frustrierend, wie dieses Spiel verlaufen ist. Eine gute Startphase reicht halt nicht, um ein Spiel zu gewinnen. Viel mehr kann dazu gerade nicht gesagt werden, zu tief sitzt der Frust. Macht's gut und auf Wiederlesen im Cupspiel gegen Basel. In der Hoffnung, dass St.Gallen dann zwei Halbzeiten lang Fussball spielt.

96

Vor dem Spiel sagte jemand, es sei gut, dass das Spiel in Winterthur ausgefallen sei: "Wenigstens starten wir so nicht mit einer Niederlage in die Rückrunde." Tja, leider falsch gedacht, es ist so nicht weniger bitter. Und obwohl der VAR eine gewisse Rolle gespielt hat, ist es nicht verboten, sich auch aktiv an der zweiten Halbzeit zu beteiligen. Und ich schrieb noch, ich wüsste nicht, wie Servette ein Tor schiessen kann und YB spiele ohne Abwehr… hab ich gut gemacht. Nicht.

95

Kann man unnötiger verlieren? In Halbzeit Eins hätte man locker 3:0, wenn nicht 4:0 führen können. Und in Halbzeit Zwei kommt man dann gefühlt gar nie auf den Platz. Bedenklich in vielerlei Hinsicht, was hier heute geschehen ist.

92

Viertes Tor für Servette, das Spiel ist verloren und auf drei von vier Tribünen lichten sich die Ränge. Was soll das? Seid ihr nur Fans, wenn es gut läuft? Geht nach Hause, euch vermisst niemand!

91

Es gibt sieben Minuten Nachspielzeit, in denen St.Gallen sich vielleicht auch bemühen sollte, ein Tor zu erzielen. Dass Servette jetzt auf Zeit spielt, ist klar – aber das Nicht-Anlaufen des schon verwarnten geg………… ach, ich wollte was schreiben, da treffen die Genfer zum 4:2.

90

Dass man bei einem 2:3-Rückstand den gegnerischen Goalie nicht anläuft, kann man halt auch niemandem erklären.

88

Vogts Chance war wohl die beste St.Galler Möglichkeit in der zweiten Halbzeit. Spricht halt auch Bände.

86

Bei allem Ärger über den VAR darf auch wirklich nicht vergessen werden, dass St.Gallen nach wie vor nicht an der zweiten Hälfte teilnimmt. Das ist einfach zu schwach, auch wenn Vogt gerade eine gute Chance auf das 3:3 hatte.

83

Servette führt 3:2, wir sind vollkommen bedient.

82

Dann setzt sich der Schiedsrichter, der gern Collina wäre, auch noch mit einer gelben Karte gegen jemanden auf der St.Galler Bank in Szene.

80

Es geht mir ganz explizit nicht darum, dass St.Gallen in dieser Szene benachteiligt wurde, wirklich nicht, mein Rant gegen den VAR begann ja schon zuvor. Aber das ist doch einfach nur noch lächerlich und führt dazu, dass man den Fussball nicht mehr ernst nehmen kann.

80

Und dann steht es 2:2 und kein Mensch weiss warum.

79

Das ist genau der Punkt. Niemand reklamiert, aber irgendein Clown in einem VAR-Keller findet einen Grashalm, der vorschriftswidrig gekitzelt hat. Lächerlich.

77

Und jetzt kommt irgendeine Penalty Review, während alle Spieler auf dem Platz gar nichts davon wissen und auch niemand reklamiert hat.

76

Schlimm ist ja auch, dass jetzt ganze Generationen damit aufwachsen, dass das Spiel nicht wie ein Fussballspiel verläuft, wie man das kennt, sondern dass immer eine Unterbrechung folgen kann. Ob zurecht oder nicht, spielt gar keine Rolle – es nimmt die Emotionen aus diesem Spiel.

75

15'290 Zuschauer:innen frieren heute mit.

73

Ich nutze dieses Gefäss jetzt einfach mal, um meine Meinung kundzutun: Schafft den VAR endlich wieder ab! Es ist nur noch nervtötend, wie heute ein Fussballspiel läuft. Torjubel? Vergiss es, der Orgasmus-Moment geht komplett verloren, weil man immer im Hinterkopf hat, dass noch etwas ändern könnte. Freude über einen Penalty? Nein, niemals. Ärger über ein Gegentor? Nein, nicht mal mehr das ist einem vergönnt. Schafft den VAR ab!

70

Offenbar hat er doch mit dem VAR telefoniert. Die Verbindung muss aber schlecht gewesen sein. Als er das Spiel schon wieder freigegeben hatte, zog er diesen Entscheid gleich nochmal zurück. Am Ende wars aber wirklich nichts.

70

Der Schiri greift sich ans Ohr. Wir hoffen, er hat einfach eine MIttelohrentzündung oder so.

67

Beim FC St.Gallen häufen sich die Fehlpässe, und es sind solche, die das gern dazu gewählte Prädikat "haarsträubend" verdienen. Es ist kein Zuckerschlecken, die Genfer spielen langsam um die letzte Chance auf die Finalrunde, und das ist spürbar. Derweil kommen Vogt und Stevanovic, mal schauen, was dieser Move bringt.

64

Was jetzt erst so richtig auffällt: Lawrence Ati Zigi setzt heute auf visuelle Bekämpfung des Gegners. Shirt, Hosen und Stulpen sind in neongelb gehalten, Hand- und Fusschuhe in fluoreszierenden Rottönen. Ob er sich um ein Sponsoring von Stabilo bemüht?

61

Die Frische wird nun zwangsweise eingewechselt. Stanic muss angeschlagen raus.

59

Wobei Baldé danach immerhin für etwas Betrieb und Geschwindigkeit sorgt.

58

Zuerst landet eine Offensivaktion mit einem Pass auf Zigi, dann schliesst Baldé so unnötig wie ungefährlich ab: Man wird den Eindruck nicht los, dass dem FCSG jetzt eingewechselte Frische gut tun würde. Sonst entgleitet ihm dieses Spiel noch.

57

An der Seitenlinie leint der Servette Assistenztrainer (?) derweil seine Auswechselspieler an. Rennen die sonst weg?

57

"Git denn da ez ä Goal?" - "Wohrschinli nöd." Nennt mich Prophet.

52

Dieses Spiel entwickelt sich nicht in die Richtung, die wir mögen. Es gibt wieder eine Ecke für Servette, St.Gallen nimmt bisher nicht an der zweiten Hälfte teil. Und zur Pause hat auch Spielerberater Michele Cedrola gewarnt: "Ja, wenn man jetzt das 3:0 macht, ist alles gut, aber wehe man kassiert das 2:1…" 

51

Schon wieder eine Chance für die Genfer. St.Gallen ist noch überhaupt nicht in der zweiten Halbzeit angekommen.

50

Dieses Tor war jetzt die Definition des Wortes "unnötig". Aber wir wisses ja, sorry C.W., 2:0 ist der gefährlichste Vorsprung.

47

Getroffen hat übrigens ein gewisser Gimöno.

46

In Halbzeit Zwei startet Servette wie St.Gallen in Halbzeit Eins: Sie schiessen gleich ein Tor.

46

Die Mannschaften sind zurück. R.Z. noch nicht.

Pause – Der FC St.Gallen führt 2:0 und hat das einem hervorragenden Start in die Partie zu verdanken. Seither plätschert das Spiel ein wenig vor sich hin, aber ich kann sehr gut mit einem ausgeglichenen Spiel leben, wenn man 2:0 führt. Die Genfer kamen dem Tor hin und wieder aber doch nahe und es ist klar: Nachlassen darf der FCSG nicht. Sonst klingelt es. Servette ist nicht so harmlos wie es der Spielstand vermuten lässt. Dennoch ist die Führung verdient.

44

Ich hab ja immer Robin Sherbatsky im Ohr, wenn der erwähnte Torhüter spielt. Aber den Witz haben wir schon zu oft gemacht, um ihn zu wiederholen.

43

Kurz zuvor hatte der Schiedsrichter einen Collina-Anfall und schubste den Genfer Übeltäter dreimal weg. Und nun hat Baldé das 3:0 auf dem Fuss, scheitert aber am Einkaufszentrum im Genfer Tor.

42

Görtler treibt hier die Seinen an, als wäre man 0:2 hinten und nicht 2:0 vorne.

41

Einige wissens eventuell schon heute später am Tag nicht mehr.

40

War das nun ein schlechter Ball von Kleine-Bekel oder kam Okoroji dem Ball einfach nicht entgegen? Die Meinungen teilen sich, das Resultat ist aber eindeutig: St.Gallen hat den Ball verloren. Was aber ohne Konsequenz bleibt. Und schon morgen wissen wir alle nicht mehr, dass es diese Szene gegeben hat.

37

Ich finds ja okay, wenn SENF eine aktivere Rolle einnimmt. Aber für den Gegner?

35

Ich muss zugeben: Ja, so könnte Senf ein Tor erzielen. Und St.Gallen verhält sich im Moment etwas gar passiv. Wir hoffen darauf, dass dies sich nicht rächt, denn das Spiel hat gemessen an den Anteilen ein wenig gekippt. Abgesehen davon gibt es nicht allzu viel zu berichten, ausser dass dieser Genfer Freistoss im Out landet.

32

Und jetzt noch etwas näher. Zigi muss nicht nur eingreifen, er muss glänzen.

30

Jetzt waren sie immerhin schon mal etwas näher dran. Zigi muss eingreifen.

28

Es passiert irgendwie gerade nicht so viel. Ob mein Chef M.O. mit dem Tipp 3:1 recht behalten soll? Wir warten ab, können uns aber auch nicht so richtig vorstellen, wie die senfgelben Genfer ein Tor erzielen sollten. Zumal St.Gallen im Gegensatz zu YB in dieser Saison durchaus mit einer Abwehr spielt.

25

Nicht, dass man uns vorwirft, es nicht gesagt zu haben: 2:0 ist ja cheibe gefährlich.

24

Eine einstudierte Freistossvariante scheitert, aber fast wäre Witzig noch an den Ball gekommen, so schlecht war das gar nicht.

19

Wird das beim zweiten Tor goldig?

18

Mein Freund und ex-Bierbrauer C.F. sitzt mit seinen Freunden vom SC Hota SG hinter dem Tor, in dem es schon zweimal geklingelt hat, und ist ganz entzückt. "Silberfüsschen" schreibt er zu Jozo Stanic – auch C.F. hat nicht gewusst, dass der sonst beinharte Innenverteidiger so was kann. Ob er es nun gewollt hat oder nicht.

15

Das war nicht nur ansatzlos, das war in seiner Entstehung auch sicher nicht so gedacht. Görtlers Pass zu Stanic war wohl eher ein misslungener Pass zu einem anderen Spieler. Aber was solls, nehmen wir!

15

Stanic! Mit links! Per Schlenzer! Was ist denn hier los? St.Gallen führt 2:0, das Tor kam völlig ansatzlos. Und wir lieben es. Sehr.

14

"Aber scho Gääl", sagt R.S., der Schiedsrichter gibt ihm recht und verwarnt die Nummer 39, die keinen Namen auf dem Trikot hat.

12

Servette in der Abwehr erfreulich desolat. Eben bot sich Witzig eine Chance, weil ein Genfer einen Rückspass zum Goalie etwa fünf Meter zu weit links und zwei Meter zu hoch gespielt hat.

12

R.S. trinkt heute nicht. Dabei hat er sicher auch schon auf seinen einjährigen Sohn aufgepasst, nachdem er ein bisschen genossen hat. "Aber weisch, wa isch s'Problem? Denn hocksch mit em uf d Couch und muesch sicher go seiche, bevor er igschlofe isch."

10

Die Meinungen dazu haben sich auch nicht geändert, wir sind ja (zumindest in dieser Hinsicht) nicht labil. Derweil kommt Daschners Freistoss nicht am gedachten Ziel an.

8

R.Z. und ich diskutieren gerade darüber, wie gut oder nicht gut wir ein Lied finden. Um dann zu merken, dass wir die Diskussion vor dem Jahreswechsel schon mal geführt haben. Nun denn, jetzt sind wir sicher.

5

Es hat übrigens schon noch öppen einen Genfer im Stadion, aber die Splittergruppe (es kam ja im Herbst in Genf zu üblen Szenen) hat sich noch nicht bemerkbar gemacht.

4

Einmal nüchtern, schon bringe ich hier unnützes Statistikwissen zum Gegner. Schlimm.

3

So gut der Start für St.Gallen, so schlecht natürlich für die Genfer. Die bringen irgendwie seit Ende Oktober kein Bein mehr vors andere. Seither haben sie gerade mal gegen GC noch gewonnen.

2

Der FCSG führt! "I weiss zwor nöd mol, wer s Goal gmacht het", sage ich zu R.S., er antwortet mit "I au nöd." Das Tickerjahr beginnt schon mal vielversprechend. Ah ja, Görtler wars. 

2

Dann läuft es also, das Spiel. Der hörnlende N.K. neben uns fordert schon mal lautstark einen "Eckball, Eckball!" und macht das, was R.S. mal im Rahmen eines Testspiels zwischen dem FC Wattwil-Bunt und dem FC Au-Berneck 05 diagnostiziert hat: "Im Fussball wird immer alles zweimal gesagt.

1

Genf spielt in Gelb wie Senf.

16.27 – R.Z. nennt es Fehler. Ich nenne es Stil. Kennt er halt nicht.

16.24 Uhr – R.S. macht hier Fehler um Fehler und sagt nur, das sei ihm egal. "Und das nüchtern!", fügt er über sich selbst erstaunt an. Das kann ja heiter werden heute.

16.15 Uhr – R.Z. ist gerade los, um Bier zu holen. These: Er holt zwei, ist dann ganz erstaunt, dass ich keins trinke und "beschwert" sich, dass er jetzt zwei trinken muss.

16.13 Uhr – Koffein, die Droge des trockenen Januars.

15.55 Uhr – Sind wir gespannt auf den Rückrundenstart? Ja, natürlich. Gewinnt St.Gallen heute? Ja, natürlich, vor allem mit dieser Aufstellung. Ist R.S. heute motiviert? Ja, halbwegs zumindest, er käfelet.

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