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Ganze Verlagsgründung

  Gestern Abend mit dem Zügli wieder mal Richtung Süden gefahren, in Speicher raus und über Bendlehn und durch ein kleines Tobel nach Trogen spaziert. – Hauptsächlich der Strasse entlang, leider, aber auch interessant, was da für hässliche Häuser hingebaut werden, aber auch was für alte grosse Kästen da stehen. Trogen, berühmt für seine Paläste, […]
Von  Johannes Stieger
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Norbert Näf

 

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kurze und sympathische Rede

450_26032010085453_06450_26032010085453_03450_26032010085453_04Gestern Abend mit dem Zügli wieder mal Richtung Süden gefahren, in Speicher raus und über Bendlehn und durch ein kleines Tobel nach Trogen spaziert. – Hauptsächlich der Strasse entlang, leider, aber auch interessant, was da für hässliche Häuser hingebaut werden, aber auch was für alte grosse Kästen da stehen. Trogen, berühmt für seine Paläste, gebaut mit Geld aus dem Handel mit Kolonialwaren, Textilien und Sklaven, aber auch berühmt für sein Pestalozzidorf und Konrad Hummlers  Aufführung der Bachkantaten. In Trogen steht dann vor der evangelischen Kirche tatsächlich ein Anhänger mit dem Logo der Bachstiftung, ein Thema in der kommenden Ausgabe von«Saiten» im Bericht über Hummlers Hofstaat, aber nichthier. Jedenfalls liefen wir an der Kirche vorbei, gleich dahinter liegt das «Viertel». Die von der IG Lauter betriebene winzige Bar in einem Schlachthaus. Dort wurde die neue Ausgabe des Viertel-Hefts getauft und nebenbei noch schnell der Viertel-Verlag gegründet. Erwartet wurden von den Verlagsgründern Valentin Surber und Fabian Harb vermutlich weniger Leute, als dann gekommen sind, ganz sechs Stühle standen im oberen Stock des Hexenhäuschen, vorne ein abgeschabtes Pültchen, die beiden Verleger und Autoren dahinter hielten eine schampar kurze und sympathische Rede (erstes Bild). Rechts daneben auf einer Beige alter Matratzen und bunten Kissen sass der Gemeindepräsident von Heiden, Norbert Näf (zweites Bild). Der las im Rahmen der Verlagsgründung aus der Gemeindeverordnung vor, einer von ihm für diesen Abend aufgemotzten Version. Und dann drehten sie das Pültchen um, damit das Publikum reden kann, klappten, als niemand etwas sagte, den Deckel hoch, darunter das neue Heft: eine schön unprätentiös gestaltete Untersuchung Appenzellischer Gemeinden mit Porträts von Gemeindeangestellten, Grafiken und Umfragen, zum Beispiel nach den Hobbys von Beamten: Fussball (4x), Mountainbiklen (1x), Guggenmusik (1x), Familie (3x) etc., zuviel sei nicht verraten; das Heft kann hier bestellt werden: Klick.

PS: Esstipp: der garnierte Wurst-Käse-Salat im Hirschen gleich neben dem Viertel oder auch der Hirschensalat!

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Zwi­schen Pon­gal und Turn­ver­ein

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Ei­ne kur­ze In­dus­trie­ge­schichg­te des Sit­ter­tals

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Ernst S. und die Sit­ter

Von  Roman Hertler
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Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 1: Open­air-Ki­nos, Bla­bla­bor – «Gue­ril­la Ra­dio», Mi­chail Pir­ge­lis – «HYLE», «Hei­mat­flim­mern», Kul­tur­fes­ti­val St.Gal­len, Le­on­ce und Le­na, Kunst­spa­zier­gän­ge und Mu­sik im «Flööz­li» so­wie Rund­gän­ge zum Blu­men­wies und zur Schwamm­stadt. 

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Der Wi­der­stand der Ama­zo­nas­frau­en

In Kon­stanz gas­tiert der­zeit die Grup­pe As Ka­ru­a­na – ein po­li­ti­scher Frau­en­chor aus dem Ama­zo­nas. Sie zeigt mit ih­rer Mu­sik, ih­rem Tanz, ih­rer Kunst und ih­rem Wis­sen po­li­ti­sche Ré­sis­tance und kämpft für die Rück­erobe­rung ih­rer in­di­ge­nen Kul­tur.

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