Die unverzichtbaren Sommertipps – Teil 1
Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 1: Openair-Kinos, Blablabor – «Guerilla Radio», Michail Pirgelis – «HYLE», «Heimatflimmern», Kulturfestival St.Gallen, Leonce und Lena, Kunstspaziergänge und Musik im «Flöözli» sowie Rundgänge zum Blumenwies und zur Schwammstadt.
Happily Aging & Dying, 2022. Öl auf Leinwand, 210 × 310 cm.
Noemi Pfister, 1991, aus Locarno, lebt und arbeitet in Basel. Sie hat Fine Arts in Basel und Genf studiert. In ihrer Malerei verbindet Pfister kunsthistorische Motive mit Popkultur und dem kollektiven Bildgedächtnis. Traumartige Landschaften werden von rätselhaften Figuren bevölkert, deren Körper zwischen Spiel, Erschöpfung und Kontemplation oszillieren. Durch die Verbindung des Vertrauten mit dem Unheimlichen erkundet ihre Arbeit mögliche Formen von Gemeinschaft und Koexistenz.
Filmkunst, Kommerz und eine grosse Auswahl
Totgesagte leben wirklich länger. Das gilt gerade fürs Sommerkino unter dem Sternenhimmel. Obwohl das Phänomen immer wieder totgesagt wird, darf man feststellen: Die Ostschweizer Openair-Kino-Szene lebt, und sie ist in diesem Sommer so vielfältig wie nie zuvor. Grösster Veranstalter bleibt das Coop Open Air Cinema, das Kreuzlingen als Standort auf diesen Sommer hin zwar aufgegeben hat, aber weiterhin in Arbon Filme zeigt. Auf der Quaianlage am Bodensee ist der auch bei den meisten anderen Veranstaltern gängige Mix aus kommerziellen und Arthouse-Filmen zu sehen. Darunter sind diesen Sommer – auch andernorts – erfreulich viele Schweizer Produktionen, von Friedas Fall und Bon Schuur Ticino über Hallo Betty und Emil – No einisch! bis hin zu Melodie, Mein Freund Barry oder Ewigi Liebi. Ein ähnlich umfangreiches Programm wie Arbon bietet das Openair-Kino Uzwil mit über drei Dutzend Streifen, während in Abtwil das Hotel Säntispark zusammen mit dem Cinedome eine Mischung aus Fussball-WM und kommerziellen Blockbustern auf die Leinwand bringt. Wer es kleiner und intimer mag, kommt etwa im Badi-Kino Heiden, in Steckborn, Rapperswil-Jona oder Frauenfeld auf seine Rechnung. Die Appenzeller Filmnächte fallen etwas aus dem Rahmen: Sie finden in der Kunsthalle Appenzell statt, dafür steht die Festbeiz unter freiem Himmel. (Reto Voneschen)
Coop Open Air Cinema Arbon: Freitag, 3. Juli, bis Samstag, 15. August, Quaianlage. coopopenaircinema.ch/home/arbon
Badi-Kino Heiden: immer freitags, 3. Juli bis 7. August (Reservetermin: Samstag, 8. August), Schwimmbad.badi-heiden.ch/badikino2026
Openair-Kino Uzwil: Mittwoch, 8. Juli, bis Samstag, 15. August, Fussballplatz Schii. openair-uzwil.ch
Openair-Kino Steckborn: Freitag, 10. Juli, und Samstag, 11. Juli, Turmhof. turmhof.ch/kultur
Kino im Beet Rapperswil-Jona: Donnerstag, 23. Juli, bis Sonntag, 2. August, Zeughausareal.zeughausgarten.ch/kino
Openair-Kino Frauenfeld: Freitag, 31. Juli, bis Freitag, 7. August, Hof Staatsarchiv. oakff.ch
Appenzeller Filmnächte: Donnerstag, 13. August, bis Samstag, 15. August, Kunsthalle Appenzell. kultur-appenzell.ch/programm
Openair-Kino St.Gallen (Filme und Public Viewing Fussball-WM): bis Samstag, 29. August, Park des Hotels Säntispark. saentispark.revierhotels.com
Die Welt des Radios
Längst hat das Video den Radiostar gekillt. Längst haben Radiowecker ausgedient. Podcasts verdrängen das lineare Radio. Programmdramaturgien weichen der Individualisierung. Und dann auch noch UKW: Die Abschaltung war längst beschlossen, SRF hat sie vollzogen und trotzdem hält sich die Ultrakurzwelle – auch dank eines Nationalratsenscheides. Das Kollektiv Blablabor liefert dazu den passenden künstlerischen Kommentar in der Kunsthalle Arbon und verbindet 150 Radiogeräte, zwei UKW-Sender und Richtstrahlantennen zu einer eindrucksvollen, sehens- und hörenswerten Installation. Allein die alten Transistorradios mit ihren sorgfältig gestalteten Senderskalen, den durchdacht angeordneten Bedienelementen, den schönen Oberflächen werden manchen einen nostalgischen Seufzer entlocken. Allerdings werden solche Laute untergehen im pulsierenden Rauschen und Knistern der Installation «Guerilla Radio». Blablabor liefert damit ein atmosphärisches Plädoyer für mediale Vielfalt und Unabhängigkeit. (Kristin Schmidt)
Blablabor – «Guerilla Radio»: bis Sonntag, 12. Juli, Kunsthalle Arbon. kunsthallearbon.ch
Abheben im Kunstraum
Die Schweiz fliegt. Immer mehr nach Nah und Fern, als gäbe es keine Gletscherschmelze in den Alpen, keine Tropennächte im Mittelland und keinen Pollenflug im Februar. Umdenken beim Reiseverhalten ist unbequem. Wer es dennoch schafft, aufs Fliegen zu verzichten, sich aber die Faszination für die Luftfahrt erhalten hat, kann sie im Kunstraum Dornbirn auskosten. Hier zeigt Michail Pirgelis mit «HYLE» seine erste institutionelle Einzelausstellung in Österreich. Seit über zwei Jahrzehnten arbeitet der Künstler mit ausrangierten Passagierflugzeugen. Dabei ist die Technik allerdings weniger ein Thema als die Kunst. Pirgelis löst Wandsegmente oder Böden von ihrer ursprünglichen Funktion. Er bearbeitet sie und transformiert sie in abstrakte Plastiken im kunsthistorischen Sinne der Readymades. Lackierungen und Witterungsspuren sind selbstverständlicher Teil dieser Objekte. So transportieren sie zwar keine Fluggäste mehr, aber nach wie vor die Aura des Reisens in Wolken und Weite. (Kristin Schmidt)
Michail Pirgelis – «HYLE»: Freitag, 3. Juli, bis Sonntag, 8. November, Kunstraum Dornbirn.kunstraumdornbirn.at
Was ist Heimat?
Heimat ist ein Begriff, der auf vielfältige Weise verhandelt werden kann und der unter der Gegenüberstellung von Globalisierung und abgrenzendem Rechtsruck aktuell neuen Anlass zum Nachdenken gibt. Mit «Heimatflimmern» nimmt das Kunstmuseum St.Gallen das Thema auf und lässt seine Sammlung in einen Dialog mit der Kunstsammlung der Schweizerischen Post treten. Diese sammelt seit 1924 zeitgenössische Kunstwerke, die sich mit den Anliegen der Schweizer Gesellschaft beschäftigen. Die gezeigten Arbeiten lösen sich von traditionellen Vorstellungen. Sie wollen den Blick öffnen für eine Welt im Wandel, ob unter dem Aspekt von Migration, Veränderungen durch Erderwärmung oder technologischen Entwicklungen. Das Duo Monica Studer/Christoph van den Berg beispielsweise gehört zu den Pionieren der Internet-Kunst. Von ihnen ist ein mithilfe von KI geschaffenes Bergrestaurant ausgestellt, das diesen Kontrast als Verhandlungsbasis für die Pole Vertrautes und Aufbruch nimmt. (Judith Schuck)
«Heimatflimmern»: Samstag, 27. Juni, bis Sonntag, 18. Oktober, Kunstmuseum St.Gallen. kunstmuseumsg.ch
Kulturfestival zum Zwanzigsten
Bereits zum 20. Mal verwandelt das Kulturfestival St.Gallen mit seinem spannenden Genremix den Innenhof des Kulturmuseums in die Kulisse für besondere Livemusikmomente. Eröffnet wird das diesjährige Kulturfestival am 30. Juni von der Luzerner Kammerpop-Musikerin To Athena. Eine Rückkehr feiern Lunik am 2. Juli: Die Berner Pop-Band hat über zehn Jahre nach der Auflösung wieder zusammengefunden und veröffentlicht im Herbst ein neues Album. Wie gewohnt finden sich im Programm viele bekannte und unbekannte Perlen, etwa die deutschen Hip-Hop-Grössen Afrob und Ferris MC (3. Juli), der französische Electronica-Musiker Thylacine (8. Juli), das kolumbianische Psychedelic-Funk-Trio Balthvs (10. Juli) oder die kanadische Soul-Jazz-Musikerin Dominique Fils-Aimé.
Die grosse Geburtstagsparty steigt dann am 11. Und 12. Juli: Am Jubiläumsweekend treten diverse St.Galler Musiker:innen und Bands auf. Dabei sind Stahlberger, Tüchel, Riana, Yes I’m Very Tired Now, Dachs, Owen Kane und Pa-Tee (nur Sonntag) sowie Ikan Hyu, das kompromisslose Zürcher Duo mit der Mörschwilerin Hannah Bissegger. Die meisten Konzerte dauern 30 Minuten, die Acts spielen fast nahtlos nacheinander. (David Gadze)
Kulturfestival: Dienstag, 30. Juni, bis Samstag, 18. Juli, Innenhof des Kulturmuseums, St.Gallen. kulturfestival.ch
Hier geht es zum grossen Saiten-Artikel über 20 Jahre Kulturfestival.
Sternenhimmel auf dem Münsterplatz
Theater unter freiem Himmel hat ja immer seinen ganz besonderen Charme. Laue Sommernächte, der Blick auf den Regenradar und die spektakuläre Kulisse hinter dem Konstanzer Münster machen diesen Theaterabend zu einem besonderen Vergnügen. In diesem Sommer ist der Sternenhimmel nicht nur über dem Theaterraum, sondern auch auf der Bühne: Büchners Lustspiel Leonce und Lena wird hier bis Ende Juli als spacige Opera inszeniert, denn Regisseur Ekat Cordes verwandelt die historische Satire von 1836 in ein galaktisches Musiktheater-Spektakel. Aus den Fürstentümern Popo und Pipi werden rivalisierende Technologiekonzerne, aus Leonce und Lena menschenähnliche Androiden, die sich ihrem vorbestimmten Schicksal entziehen und etwas entdecken, das in ihrer perfekt durchorganisierten Welt nicht vorgesehen ist: die Liebe! Mit musikalischen und ausstattungstechnischen Anspielungen auf Star Trek und Barbarella verbindet die Inszenierung Büchners Sprachwitz mit zeitgenössischen Fragen nach^Freiheit, Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Erwartungen – das alles freischwebend im All. (Veronika Fischer)
Leonce und Lena: bis Samstag, 25. Juli, jeweils 19 Uhr, Münsterplatz, Konstanz.theaterkonstanz.de
Kunstspaziergänge und Mucke im «Flöözli»
Die Dogo Kunstresidenz bietet auch dieses Jahr wieder in Kooperation mit dem Lichtensteiger Rathaus für Kultur und Toggenburg Tourismus Kunstspaziergänge durch die Region an. Am 3. Juli gibt es einen Rundgang durch das historische Städtchen Lichtensteig, auf dem neue, dauerhaft öffentlich zugängliche Arbeiten von Jonathan De Maeyer, Mirjam Gallo und Yvonne Lanz zum Thema «beständiger Wald» zu sehen sind. Am 4. Juli gibt es vormittags einen Workshop mit Studio Erba, der einen Einblick in seine künstlerische Praxis bietet. Am Nachmittag führt eine Bus-Rundreise zu verschiedenen Plätzen an Thur und Necker, wo neue Werke – eine Serie poetisch-performativer Bronzetafeln von Marce Norbert Hörler und eine Licht- und Skulpturinstallation von Mirre Yayla Séur – gezeigt werden. Am «Kultur verussen» auf der gemütlichen Flöözli-Wiese in Lichtensteig klingen die beiden Spaziergänge jeweils bei Musik, Speis und Trank aus. (Roman Hertler)
Kunstrundgang in Lichtensteig: Freitag, 3. Juli, 19 Uhr, Treffpunkt Rathaus für Kultur, Lichtensteig.Workshop mit Studio Erba: Samstag, 4. Juli, 9:30 Uhr, Bahnhof Bütschwil.Bus-Rundreisli: Samstag, 4. Juli, 13:30 Uhr, ab Bahnhof Lichtensteig.dogoresidenz.ch
Blumenwies und Schwammstadt
Die FDP der Stadt St.Gallen führt diesen Sommer zwei Anlässe «für Daheimgebliebene» durch. Am 4. Juli findet eine Baustellenbesichtigung des Hallenbads Blumenwies statt, das derzeit saniert und erweitert wird und Ende 2027 wiedereröffnet werden soll. Beim Rundgang mit Stadtrat Mathias Gabathuler und Projektleiterin Helena Fehr erfahren die Teilnehmer:innen mehr über die Vision, die Bedeutung für die Stadt sowie den aktuellen Stand der Bauarbeiten. Da die Teilnehmer:innenzahl auf 25 Personen begrenzt ist, ist eine Anmeldung bis am 1. Juli nötig. Am 11. Juli organisieren die Umweltfreisinnigen einen Rundgang zum Thema «Der Weg zur Schwammstadt». Auf diesem befindet sich die Stadt St.Gallen seit einigen Jahren. Auf dem Rundgang vom Hauptbahnhof zum Kantipark, wo kürzlich ein altes Pumpwerk zu einer Retentions- und Speicheranlage für Regenwasser umgebaut wurde, erläutert Roland Lüthy, Co-Leiter Stadtentwässerung, was genau eine Schwammstadt ist und wie eine Stadt zu einer solchen wird. (David Gadze)
Baustellenbesichtigung Blumenwies: Samstag, 4. Juli, 10 Uhr, Treffpunkt: Naturmuseum, St.Gallen.Stadtrundgang zum Thema Schwammstadt: Samstag, 11. Juli, 9:30 Uhr, Treffpunkt: Hauptbahnhof St.Gallen. beide Anlässe nur mit Anmeldungstadt.fdp.sg
Die Baupläne sind gezeichnet, das Baugesuch liegt zur Vorprüfung bei der Stadt – doch noch ist einiges rund um den Wiederaufbau der Rorschacher Badhütte zu klären. Was passiert zum Beispiel mit all den angerosteten und teils verbogenen Scharnieren, Schlössern und anderen Eisenteilen, die die Taucher aus dem See heraufgebracht haben?
Mohsen Masoudi ist 2022 aus dem Iran in die Schweiz geflohen. Heute lebt er in Stein AR und ist Teil der Exil-Opposition. Er erzählt, warum es die Schliessung der iranischen Botschaft braucht und was sich mit den Protesten Anfang Jahr verändert hat.
Das See-Burgtheater macht aus seiner Piratinnengeschichte Die Legende von Anne Bonny ein akrobatisches Spektakel vom Feinsten. Bei aller Sommertheater-Leichtigkeit hätte man aber doch ein bisschen mehr Emanzipationsgeschichte erwartet.
Zu seinem 20. Geburtstag hat das Kulturfestival am Wochenende Bands aus St.Gallen und der Region zu einem zweitägigen Konzertfest eingeladen. Dieses war so vielfältig wie gelungen – auch wegen der Idee, Covers aus der Gründungszeit des Festivals in die Sets einzubauen.
Bregenzer Festspiele
Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 3: «Was der Kaiser noch sah», Olaf Breuning – «Humans» und Oriana Bruseghini – Das verlassene Rettungsboot.
Wie setzt Fotografie Mode in Szene? Und wer fotografiert dabei eigentlich wen? Das Textilmuseum St.Gallen gibt mit «Mise en Scène» Einblicke in 120 Jahre Modegeschichte. Es ist die letzte Schau vor dem Museumsumbau.
Seit elf Tagen befindet sich Velat Aydin vor dem Bundesverwaltungsgericht in St.Gallen im Hungerstreik. Im Gespräch mit Saiten erzählt der Kurde, woher er kommt und weshalb politischer Aktivismus so wichtig ist.
Die St.Galler Festspiele sind vorbei. Oper war indoor, draussen im Stadtpark spielte die Endzeitkomödie Planet B. Nähme man die Botschaft des Stücks ernst, müsste die Festspiel-Oper auch künftig ressourcenschonend drinnen bleiben.
Sindujan* lebt schon sein ganzes Leben in der Schweiz. Die Einbürgerung ist fast abgeschlossen, war aber mit hohen Kosten und einem unangenehmen Gespräch verbunden.
Bevor die Kunst Einzug hielt, war das Sittertal industrialisiert. Hier wurde gestickt, gewirkt, gefärbt, mercerisiert – aber auch gestreikt und geliebt.
Kolumne: Stimmrecht
Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 2: Kinok-Open-Air, Solarkino, Christa Näher – «Excess», Living Museum, Poolbar Festival, Die Legende von Anne Bonny und SP-Spaziergänge.
In der Kunstkabine bei der St.Leonhard-Brücke in St.Gallen stellen bis September vier Personen mit Beeinträchtigung ihre Kunst aus. Den Anfang macht Sonja Lippuner mit ihrer «Rollstuhlkunst».
Die Kunstgiesserei St.Gallen und die Stiftung Sitterwerk strahlen weit über die Region hinaus. Felix Lehner, Gründer und Leiter der Kunstgiesserei, Geschäftsleitungsmitglied Till Jäckli sowie Patricia Hartmann, Co-Leiterin der Stiftung Sitterwerk, sprechen im Interview über die letzten 40 Jahre, aktuelle Herausforderungen und Zukunftspläne.
Geschlechterspezifische Gewalt ist auch in Appenzell Realität, und doch wird zu wenig darüber geredet. Mit der Diskussionsveranstaltung «werom – schwätze statt schwiige» luden drei junge Appenzellerinnen zum offenen Austausch über Gewalt, Prävention und Zivilcourage.
Heimat – ein vielschichtiger Begriff. Das Kunstmuseum St.Gallen spürt ihm gemeinsam mit der Werksammlung der Schweizerischen Post nach. Zu sehen ist die entstandene Schau «Heimatflimmern» bis Ende Oktober in St.Gallen.
Die St.Galler Festspiele laden, nach der letztjährigen Pause, wieder zum Tanz in die Kathedrale. Choreograf Antonio Ruz und die Tanzkompanie nehmen den Raum mit Respekt in Beschlag – samt dem Klosterplatz.
Der «Landesverräter» war gern am Fluss
Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 1: Openair-Kinos, Blablabor – «Guerilla Radio», Michail Pirgelis – «HYLE», «Heimatflimmern», Kulturfestival St.Gallen, Leonce und Lena, Kunstspaziergänge und Musik im «Flöözli» sowie Rundgänge zum Blumenwies und zur Schwammstadt.