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Schlossmusik von Big Band bis Indie

Die Sommerbühne bei Nacht (Bild: pd/Kulturverein Schloss Wartegg)

Die Sommerbühne bei Nacht (Bild: pd/Kulturverein Schloss Wartegg)

New Wave, Pop, Jazz oder Folk. Das Schloss Wartegg holt auch im Juli ein vielfältiges Musikprogramm auf seine Sommerbühne. Nebst kleineren Acts gibts auch überregionale Grössen wie die Rorschacher Band Panda Lux.

Vor ma­le­ri­scher Ku­lis­se fin­det die­ses Jahr zum sechs­ten Mal die Som­mer­büh­ne im Schloss War­t­egg im Ror­scha­cher­berg statt. Be­gon­nen hat die vom schloss­ei­ge­nen Kul­tur­ver­ein or­ga­ni­sier­te Rei­he be­reits im Mai, und auch im Ju­li lie­fert sie mu­si­ka­li­sche Bi­jous di­rekt in den Schloss­gar­ten.

Big-Band-Fans kön­nen sich auf das Kon­zert der Co­ba­na Big Band am 3. Ju­li freu­en. Be­reits seit 1988 tourt die Grup­pe, die der­zeit aus sie­ben Horn­blä­ser.in­nen, ei­nem Rhyth­mus­quar­tett und drei Sän­ger.in­nen be­steht. «Un­ser Ziel ist es, das Pu­bli­kum mit kraft­vol­len Me­lo­dien, ein­gän­gi­gen Rhyth­men und mit­reis­sen­den Tex­ten zu be­geis­tern», schreibt die Grup­pe auf ih­rer Web­site. «Es fägt», re­sü­miert man beim Schloss War­t­egg.

Wer es fol­kig-ro­man­tisch mag: Am 5. Ju­li tritt die Mu­si­ke­rin Ka­rin Streu­le aus dem Ap­pen­zell mit ih­rer vier­köp­fi­gen Band auf. Mit zu­cker­süss-ro­man­ti­scher Stim­me be­singt Streu­le im Dia­lekt den schnö­den All­tag eben­so wie die Na­tur und Hei­mat. Be­glei­tet wird sie von Gei­ge, Bass­kla­ri­net­te, Kon­tra­bass, Schlag­zeug und Per­kus­si­on. Mu­si­ka­lisch ver­mengt die Grup­pe Folk mit Jazz, mä­an­dert hin zur Volks­mu­sik, stel­len­wei­se flies­sen Jo­del­ele­men­te ein.

In der zwei­ten Ju­li­wo­che geht es mit der 2006 ge­grün­de­ten Band Baba Ro­ga wei­ter. Den Lead in der Band hat der Ak­kor­deo­nist Fa­ruk Mus­li­je­vic, den Ge­sang über­nimmt Ana Jur­ce­vic-Fi­scher. «Bal­kan-Mu­sik» sei es, er­klärt das Schloss, und ver­spricht tanz­ba­re Mu­sik, «die das Herz er­wärmt und die Bei­ne ins Hüp­fen bringt». Tat­säch­lich scheint die Band von en­er­gie­ge­la­de­nen und wuch­ti­gen Co­ver­ver­si­on hin zu me­lan­cho­lisch zie­hen­den Ei­gen­kom­po­si­tio­nen das gan­ze Emo­ti­ons­spek­trum ab­zu­de­cken.  

Mit der Ror­scha­cher In­die-Pop-Band Pan­da Lux spielt am 18. Ju­li dann wohl der be­kann­tes­te Act des Ju­li­pro­gramms im Schloss­gar­ten. Die vier­köp­fi­ge Band um Front­mann Sil­van Kuntz hat kürz­lich ihr vier­tes Stu­dio­al­bum Herz her­aus­ge­bracht. «Die zwölf Songs han­deln von Lie­be, Tren­nung, das Sich-lö­sen-wol­len-aber-nicht-kön­nen, Herz­schmerz, Ver­söh­nung. Es geht aber auch um Selbst­ak­zep­tanz, Selbst­sor­ge oder Selbst­fin­dung», schreibt Da­vid Gad­ze in sei­ner Al­bum­be­spre­chung auf Sai­ten.

Ei­ne Wo­che spä­ter, am 25. Ju­li, steht das Sa­lo­me Mo­a­na Trio auf der Büh­ne. Das Schloss be­schreibt die Sän­ge­rin der Jazz­band als «span­nen­de Stim­me der jun­gen Schwei­zer Jazz­sze­ne». Be­glei­tet wird die So­lo­thur­ne­rin von Ber­na­dette So­der am Kla­vier und Bi­du Rüeg­seg­ger am Bass. Den fi­na­len Ab­schluss der dies­jäh­ri­gen Som­mer­büh­ne über­nimmt die fünf­köp­fi­ge Band The Ro­man Games um Pe­ter Nie­der­mai­er. Ge­grün­det hat sich die Band 1992 in Ror­schach. Mu­si­ka­lisch lie­fert sie ei­nen Sound von New Wa­ve bis Pop mit In­die-Touch. Zu er­war­ten sind so­wohl ei­ge­ne Mu­sik­stü­cke als auch Co­ver­ver­sio­nen von Künst­le­ri:in­nen wie The Cu­re oder Da­vid Bo­wie.

Som­mer­büh­ne Schloss War­t­egg, Ror­scha­cher­berg:
Co­ba­na Big Band: Frei­tag, 3. Ju­li, 20 Uhr.
Ka­rin Streu­le und Band: Sonn­tag, 5. Ju­li, 20 Uhr.
Baba Ro­ga: Sams­tag, 11. Ju­li, 20 Uhr. 
Pan­da Lux: Sams­tag, 18. Ju­li, 20 Uhr.
Sa­lo­me Mo­a­na: Sams­tag, 25. Ju­li, 20 Uhr.
Ro­man Games: Sonn­tag, 26. Ju­li, 20 Uhr.

Du­bio­se Zah­len zum Au­to­bahn­aus­bau

Die Grund­la­gen, mit de­nen die Be­für­wor­ter:in­nen die drit­te Au­to­b­anhröh­re durch den Ro­sen­berg in St.Gal­len und die Teil­span­ge mit dem An­schluss im Gü­ter­bahn­hof­are­al for­dern, ba­sie­ren auf frag­wür­di­gen Zah­len. Zu die­sem Schluss kommt der Raum- und Ver­kehrs­pla­ner Tho­mas Hug-Di Le­na.

Von René Hornung,
Anschluss gueterbahnhof

Grüs­se aus ei­nem kom­pli­zier­ten Land

Die St.Gal­ler Tanz­kom­pa­nie fei­er­te ver­gan­ge­nen Sams­tag mit From Eng­land wi­th Love Pre­mie­re. Das Stück wagt sich aber­mals aus dem Gleich­schritt – mit un­miss­ver­ständ­li­chen Ges­ten.

Von Andi Giger,
From England with Love

Eman­zi­pa­ti­on in geo­me­tri­scher Form

Das Kunst­haus Bre­genz zeigt in der neu­en Aus­stel­lung Ar­bei­ten der US-ame­ri­ka­ni­schen Künst­le­rin Tork­wa­se Dys­on. Aus­gangs­punkt ih­rer gross­for­ma­ti­gen geo­me­tri­schen Skulp­tu­ren und poe­ti­schen Ma­le­rei­en bil­det das Le­ben und die Be­frei­ung Schwar­zer Men­schen.

Von Sieglinde Wöhrer,
Torkwase Dyson EG Y3 A3594 Foto Markus Tretter

Vom Ges­tern in die Zu­kunft tau­chen

Wie stehts heu­te um die Gleich­stel­lung? Und wie war das frü­her? Die Pop-up-Aus­stel­lung «Frau­en­spu­ren im Hal­len­bad» in Gos­sau ar­bei­tet ein Stück Ge­sell­schafts­ge­schich­te auf. Zeigt, wo es heu­te noch hakt, und dass es nicht blei­ben muss, wie es ist.

Von Vera Zatti,
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Kolumne: 24/7 Traumacore

Ich bin Bra­ve­he­art (Mel Gib­son ty­pe shit)

Von Mia Nägeli,

Theater

Kein Kom­pli­ment

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Unreif Presse 05

Von Trans­sil­va­ni­en in den Thur­gau

Jo­han­na und Szi­lamer ar­bei­ten seit vier Jah­ren als Ern­te­hel­fer:in­nen in Fru­thwi­len. In ih­rer Hei­mat Ru­mä­ni­en ist die wirt­schaft­li­che La­ge an­ge­spannt und die kör­per­li­che Ar­beit auf dem Feld sind sie ge­wohnt.

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Am 29. Ok­to­ber ent­schei­det die SP der Stadt St.Gal­len, wen sie in die Er­satz­wahl um den Stadt­rats­sitz von Pe­ter Jans schickt. Was ur­sprüng­lich wie ei­ne For­ma­li­tät aus­sah, hat sich zu ei­nem span­nen­den Ren­nen ent­wi­ckelt. Mit of­fe­nem Aus­gang.

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