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Die unverzichtbaren Sommertipps – Teil 2

The Long Sit, 2025. Öl auf Leinwand, 190 × 300 cm.  Noemi Pfister, 1991, aus Locarno, lebt und arbeitet in Basel. Sie hat Fine Arts in Basel und Genf studiert. In ihrer Malerei verbindet Pfister kunsthistorische Motive mit Popkultur und dem kollektiven Bildgedächtnis. Traumartige Landschaften werden von rätselhaften Figuren bevölkert, deren Körper zwischen Spiel, Erschöpfung und Kontemplation oszillieren. Durch die Verbindung des Vertrauten mit dem Unheimlichen erkundet ihre Arbeit mögliche Formen von Gemeinschaft und Koexistenz.

The Long Sit, 2025. Öl auf Leinwand, 190 × 300 cm. 

 

Noemi Pfister, 1991, aus Locarno, lebt und arbeitet in Basel. Sie hat Fine Arts in Basel und Genf studiert. In ihrer Malerei verbindet Pfister kunsthistorische Motive mit Popkultur und dem kollektiven Bildgedächtnis. Traumartige Landschaften werden von rätselhaften Figuren bevölkert, deren Körper zwischen Spiel, Erschöpfung und Kontemplation oszillieren. Durch die Verbindung des Vertrauten mit dem Unheimlichen erkundet ihre Arbeit mögliche Formen von Gemeinschaft und Koexistenz.

Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 2: Kinok-Open-Air, Solarkino, Christa Näher – «Excess», Living Museum, Poolbar Festival, Die Legende von Anne Bonny und SP-Spaziergänge. 

Ki­no

Mit der Kraft der Son­ne un­ter­wegs

Zum 15. Mal geht die­sen Som­mer das So­lar­ki­no auf Tour­nee. Einst als Wer­be­ve­hi­kel für So­lar­ener­gie ge­grün­det, ist es in­zwi­schen fes­ter und be­lieb­ter Be­stand­teil der som­mer­li­chen Open­air-Ki­no­sze­ne in der Ost­schweiz. Auf­takt ist vom 8. bis 11. Ju­li im Strand­bad Brug­ger­horn in St.Mar­grethen, das Fi­na­le im Sep­tem­ber in Tro­gen und am Stadtwei­er Wil. Da­zwi­schen macht es Halt in Ror­schach, in He­ris­au, in Stein AR, auf der Schwäg­alp, in Schwell­brunn, in Die­pold­sau und in Fla­wil. Vom 29. Ju­li bis 8. Au­gust gas­tiert das mit Son­nen­en­er­gie be­trie­be­ne Frei­luft­ki­no zu­dem auf dem Gal­lus­platz in St.Gal­len.

Ge­star­tet wird hier mit Trop chaud: Kli­ma-Se­nio­rin­nen vs. Switz­er­land. Da­ne­ben ist auch Hel­din, zu se­hen, der ein­drucks­vol­le Schwei­zer Spiel­film über den Pfle­ge­all­tag. Se­hens­wert ist si­cher auch der Kurz­film­abend am 30. Ju­li mit Strei­fen aus fünf ver­schie­de­nen Län­dern, die ei­nen Blick auf Mo­men­te wer­fen, in de­nen Men­schen, Or­te und Er­in­ne­run­gen auf­ein­an­der­tref­fen. Das Pro­gramm des So­lar­ki­nos fällt auch in die­sem Som­mer ins­ge­samt bunt und viel­fäl­tig aus. Zwei Strei­fen ste­chen als per­sön­li­che Fa­vo­ri­ten trotz­dem her­aus: Der Pin­gu­in mei­nes Le­bens (16. Ju­li in Ror­schach) und die lie­be­voll in­sze­nier­te Lie­bes­ge­schich­te Il Pos­ti­no (13. Au­gust im Au­en­land in Stein AR). Aber eben: Al­le wer­den si­cher ih­re ei­ge­nen Fa­vo­ri­ten un­ter den gut zwei Dut­zend Som­mer­fil­men des So­lar­ki­nos fin­den … (Re­to Vo­n­e­schen)

So­lar­ki­no: Mitt­woch, 8. Ju­li. bis Sams­tag, 12. Sep­tem­ber, di­ver­se Or­te. 
so­lar­ki­no-sg.ch

 

Das klei­ne Glück im In­nen­hof der Lok­re­mi­se

Die Welt scheint der­zeit ziem­lich aus den Fu­gen zu sein. Um­so will­kom­me­ner dürf­te sein, dass das Ki­nok die­sen Som­mer ei­nen Kon­tra­punkt setzt und sei­ne Frei­luft­rei­he dem Wohl­fühl­ki­no ver­schrie­ben hat. Das Ki­nok-Open-Air im In­nen­hof der Lok­re­mi­se beim St.Gal­ler Haupt­bahn­hof zeigt vom 9. Ju­li bis zum 8. Au­gust un­ter dem Ober­ti­tel «Vom klei­nen Glück» ins­ge­samt 15 Fil­me. Dar­un­ter sind Klas­si­ker wie Jour de fête (1949) von Jac­ques Ta­ti, Nuo­vo ci­ne­ma pa­radi­so (1988) von Giu­sep­pe Tor­na­to­re oder Le fa­bu­leux de­stin d’Amé­lie Pou­lain (2001) mit Au­drey Tau­tou. Se­hens­wert sind sie aber al­le, die klei­nen Dra­men und Glücks­mo­men­te aus al­len mög­li­chen Welt­ge­gen­den im Ki­nok-Som­mer­pro­gramm. Da geht es un­ter an­de­rem um das tur­bu­len­te Lie­bes­le­ben zwei­er deut­scher Freun­din­nen (Som­mer vorm Bal­kon am 11. Ju­li), um die Sprü­che in US-Glücks­kek­sen (Fre­mont am 16. Ju­li), um ei­ne Knei­pe kurz vor dem Aus (Soul Kit­chen am 23. Ju­li), um das Glück drei­er ja­pa­ni­scher Schwes­tern (Our Litt­le Sis­ter am 31. Ju­li) oder um den wohl­ge­ord­ne­ten All­tag ei­nes Toi­let­ten­rei­ni­gers in To­kio, der durch des­sen Nich­te durch­ein­an­der­ge­wir­belt wird (Per­fect Days von Wim Wen­ders am 7. Au­gust). (Re­to Vo­n­e­schen)

Ki­nok-Open-Air: Don­ners­tag, 9. Ju­li, bis Sams­tag, 8. Au­gust, In­nen­hof der Lok­re­mi­se, St.Gal­len. 
ki­nok.ch

 

Kunst

Ga­le­rie Kirch­gas­se zeigt Chris­ta Nä­her

Chris­ta Nä­her ist bei­nah in Ver­ges­sen­heit ge­ra­ten. Sie ist ei­ne von hier, von der Bo­den­see­re­gi­on. Ihr Wer­de­gang ist be­acht­lich, das Schaf­fen von gros­ser Re­le­vanz, ei­gen­sin­nig und fa­cet­ten­reich. Die Am­bi­va­lenz des Le­ben­di­gen, die Po­la­ri­tät von Licht und Dun­kel­heit bil­den Kon­stan­ten. Rät­sel­haf­te Bild­wel­ten, die Ver­letz­lich­keit des Da­seins, my­tho­lo­gi­sche Ge­stal­ten und schmerz­haf­te Er­fah­run­gen um­krei­sen die Über­zeu­gung, dass die Na­tur dem Men­schen über­le­gen ist. Als ers­te Frau hat­te sie von 1987 bis 2014 ei­ne Pro­fes­sur für Ma­le­rei an der Stä­del­schu­le Frank­furt in­ne. Da­vor stu­dier­te sie an der Hoch­schu­le der Küns­te in Ber­lin. 1992 nahm sie an der Do­cu­men­ta IX in Kas­sel teil. Jetzt sind zahl­rei­che Wer­ke der 1947 in Lin­dau ge­bo­re­nen Künst­le­rin in Steck­born in der Ga­le­rie Kirch­gas­se zu ent­de­cken, nicht all­zu weit ent­fernt von ih­rem Wohn- und Ar­beits­ort in Wol­fegg bei Ra­vens­burg. Für den Be­such der Aus­stel­lung «Ex­cess» braucht es ei­ne Ter­min­ver­ein­ba­rung. Ma­chen wir! Die Neu­gier­de und die Vor­freu­de sind zu gross. (Ur­su­la Bad­rutt)

Chris­ta Nä­her – «Ex­cess»: bis Frei­tag, 28. Au­gust, Ga­le­rie Kirch­gas­se, Steck­born. 
kirch­gas­se.com

 

Krea­tiv wer­den im Li­ving Mu­se­um

Mit­ten in Kreuz­lin­gen, an der Mül­lerstras­se 2a, be­fin­det sich das Li­ving Mu­se­um der Stif­tung Man­sio. Be­tritt man die hel­len gros­sen Räum­lich­kei­ten, ist man so­fort um­ge­ben von Farb­tie­geln, Pin­seln, Ton und Staf­fe­lei­en. Für ei­nen Bei­trag kann man sich hier für ei­nen Tag ei­nen Ate­lier­platz si­chern und die Ma­te­ria­li­en nut­zen, um ei­ge­ne Kunst­wer­ke her­zu­stel­len. Aus­ser­dem bie­tet sich die Ge­le­gen­heit, mit an­de­ren Kunst­schaf­fen­den ins Ge­spräch zu kom­men und ei­nen Ein­blick in de­ren Ar­beits­wei­se zu er­hal­ten. Re­gel­mäs­sig fin­den hier Work­shops statt und der schö­ne Gar­ten lädt zum ge­mein­sa­men Ko­chen, Er­zäh­len und Ver­wei­len ein. Für IV-Emp­fän­ger:in­nen ist die Teil­nah­me kos­ten­los, So­zi­al­hil­fe­be­zü­ger:in­nen kön­nen ei­ne Kos­ten­über­nah­me be­an­tra­gen. Ei­ne Ter­min­ab­spra­che ist nicht not­wen­dig, man kann ein­fach vor­bei­schau­en und los­le­gen. Das Kon­zept vom Li­ving Mu­se­um stammt aus New York und fin­det sich auch in Wil, Lich­ten­steig im Tog­gen­burg, Rap­pers­wil, Win­ter­thur, Schaff­hau­sen und Zü­rich. (Ve­ro­ni­ka Fi­scher)

Li­ving Mu­se­um, Kreuz­lin­gen. 
man­sio.ch

 

Mu­sik

Ab an die Pool­bar!

Wer ei­nen Grund braucht, um nicht in die Som­mer­fe­ri­en ver­rei­sen zu müs­sen: Das Pool­bar-Fes­ti­val ist ei­ner. Es hat sich seit der Grün­dung 1994 als ei­nes der pro­fi­lier­tes­ten Kul­tur­fes­ti­vals im Bo­den­see­raum eta­bliert. Das hat auch da­mit zu tun, dass die Ma­cher:in­nen im ehe­ma­li­gen Hal­len­bad in Feld­kirch je­des Jahr ein brei­tes kul­tu­rel­les An­ge­bot auf die Bei­ne stel­len mit Pool­quiz, Open­air-Ki­no-Vor­füh­run­gen, ver­schie­de­nen DJs und in die­sem Jahr der Über­tra­gung der Fuss­ball-WM. Aus­ser­dem ent­wi­ckeln jun­ge Ge­stal­ter:in­nen jähr­lich im Rah­men des so­ge­nann­ten «Pool­bar Ge­ne­ra­tor» neue Kon­zep­te für das Fes­ti­val­ge­län­de, wo­durch das Fes­ti­val selbst zu ei­nem Ex­pe­ri­men­tier­feld für krea­ti­ve Pra­xis wird. Und auch die­ses Jahr fin­den sich – ne­ben vie­len kos­ten­lo­sen Ver­an­stal­tun­gen – Kon­zer­te im Pro­gramm, für die sich auch die An­rei­se von et­was wei­ter her lohnt: Jo­sé Gon­zá­lez (11. Ju­li), Ke­vin Mor­by (16. Ju­li), Ca­ri Ca­ri (24. Ju­li), Do­no­ts (7. Au­gust) oder die Ba­bysham­bles von Pe­ter Doh­erty (14. Au­gust), um nur ei­ni­ge zu nen­nen. (Da­vid Gad­ze)

Pool­bar Fes­ti­val: Mitt­woch, 8. Ju­li, bis Sonn­tag, 16. Au­gust, ehe­ma­li­ges Hal­len­bad, Feld­kirch. 
pool­bar.at

 

Büh­ne

Der Bo­den­see als At­lan­tik

Pi­ra­ten­kö­ni­gin, Mör­de­rin, Frei­heits­kämp­fe­rin, Pio­nie­rin der Eman­zi­pa­ti­on? An­ne Bon­ny ist ei­ne fas­zi­nie­ren­de his­to­ri­sche Fi­gur. Ge­mein­sam mit Ma­ry Read se­gel­te sie im 18. Jahr­hun­dert ka­pernd und plün­dernd durch die Ka­ri­bik. Wa­ren die zwei Frau­en ein Lie­bes­paar? Vie­les bleibt im Un­ge­wis­sen, bie­tet aber um­so mehr Stoff für ei­nen schwung­vol­len Thea­ter­abend. Das See-Burg­thea­ter in Kreuz­lin­gen in­sze­niert mit Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny das rich­ti­ge Stück am rich­ti­gen Ort. Das En­sem­ble er­zählt den Weg der Irin von ei­ner folg­sa­men Ehe­frau zur Re­bel­lin. Es ver­bin­det Live-Mu­sik, Schau­spiel, Kampf­ge­tüm­mel und Akro­ba­tik zu ei­nem ac­tion­ge­la­de­nen, hu­mor­vol­len Abend. Da­mit wird der Bo­den­see zum At­lan­tik und die Büh­ne zum Schiffs­wrack mit ei­nem zehn Me­ter ho­hen Mast mit Aus­guck und Ta­ke­la­ge. So­gar ein Af­fe spielt mit und wird das ra­san­te Trei­ben kom­men­tie­ren. Und falls das Wet­ter nicht ganz so süd­see­mäs­sig aus­fällt: Die Pu­bli­kums­tri­bü­ne ist über­dacht. Ahoi! (Kris­tin Schmidt)

Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny: Don­ners­tag, 9. Ju­li, bis Diens­tag, 4. Au­gust, je­weils 20:30 Uhr, See­burg­park, Kreuz­lin­gen. 
see-burg­thea­ter.ch

 

Rund­gän­ge

Viel­falt, Zu­sam­men­le­ben und Teil­ha­be

Die SP der Stadt St.Gal­len führt auch die­ses Jahr wie­der meh­re­re Som­mer­spa­zier­gän­ge durch. Das The­ma lau­tet dies­mal «Viel­falt, Zu­sam­men­le­ben und Teil­ha­be». Ge­gen­über Men­schen mit Mi­gra­ti­ons­er­fah­run­gen wür­den nach wie vor vie­le Vor­ur­tei­le be­stehen, heisst es in der An­kün­di­gung. Dem stel­le die SP an­de­re Per­spek­ti­ven ent­ge­gen: Per­spek­ti­ven, die zei­gen, wie viel­fäl­tig St.Gal­len ist und wie Men­schen mit un­ter­schied­li­chen Ge­schich­ten und Er­fah­run­gen die Stadt ge­mein­sam prä­gen und ge­stal­ten. Die ins­ge­samt sie­ben Spa­zier­gän­ge be­inhal­ten We­ge durch das Asyl­ver­fah­ren (8. Ju­li), Mi­gra­ti­on und frü­he För­de­rung (4. Au­gust), die Be­sich­ti­gung der Mo­schee in Win­keln (10. Au­gust), ei­nen Rund­gang durchs Lin­se­bühl (17. Au­gust), das Ent­de­cken so­li­da­ri­scher Räu­me in St.Gal­len (21. Au­gust), die in­ter­na­tio­na­lis­ti­schen Per­spek­ti­ven auf St.Gal­lens Wi­der­stand (24. Au­gust) und Chan­cen und Viel­falt in Tal­schul­häu­ser (1. Sep­tem­ber). An al­len Som­mer­spa­zier­gän­gen kann man oh­ne An­mel­dung teil­neh­men. (Da­vid Gad­ze)

SP-Som­mer­spa­zier­gän­ge: Mitt­woch, 8. Ju­li, bis Diens­tag, 1. Sep­tem­ber, di­ver­se Or­te in St.Gal­len. 
stadt.sp-sg.ch 

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Bad­hüt­te Ror­schach: Re­kon­struk­ti­on bis zum Tür­schar­nier

Die Bau­plä­ne sind ge­zeich­net, das Bau­ge­such liegt zur Vor­prü­fung bei der Stadt – doch noch ist ei­ni­ges rund um den Wie­der­auf­bau der Ror­scha­cher Bad­hüt­te zu klä­ren. Was pas­siert zum Bei­spiel mit all den an­ge­ros­te­ten und teils ver­bo­ge­nen Schar­nie­ren, Schlös­sern und an­de­ren Ei­sen­tei­len, die die Tau­cher aus dem See her­auf­ge­bracht ha­ben?

Von  René Hornung
Badhuette rorschach

«Sie wis­sen, dass ih­nen Ge­fäng­nis oder der Tod droht, wenn sie an Pro­tes­ten teil­neh­men. Und sie tun es trotz­dem.»

Moh­sen Ma­sou­di ist 2022 aus dem Iran in die Schweiz ge­flo­hen. Heu­te lebt er in Stein AR und ist Teil der Exil-Op­po­si­ti­on. Er er­zählt, war­um es die Schlies­sung der ira­ni­schen Bot­schaft braucht und was sich mit den Pro­tes­ten An­fang Jahr ver­än­dert hat.

Von  Matthias Fässler , Bilder:  Sara Spirig
260708 Redeplatz Mohsen Masoudi

Ein Pi­ra­ten­schiff am Bo­den­see­ufer

Das See-Burg­thea­ter macht aus sei­ner Pi­ra­tin­nen­ge­schich­te Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny ein akro­ba­ti­sches Spek­ta­kel vom Feins­ten. Bei al­ler Som­mer­thea­ter-Leich­tig­keit hät­te man aber doch ein biss­chen mehr Eman­zi­pa­ti­ons­ge­schich­te er­war­tet.  

Von  Maria Schorpp
Piratencrew Bildnachweis Ilja Mess

Ei­ne ein­ma­li­ge Ge­burts­tags­par­ty

Zu sei­nem 20. Ge­burts­tag hat das Kul­tur­fes­ti­val am Wo­chen­en­de Bands aus St.Gal­len und der Re­gi­on zu ei­nem zwei­tä­gi­gen Kon­zert­fest ein­ge­la­den. Die­ses war so viel­fäl­tig wie ge­lun­gen – auch we­gen der Idee, Co­vers aus der Grün­dungs­zeit des Fes­ti­vals in die Sets ein­zu­bau­en. 

Von  David Gadze
Kulturfestival 20 Jahre Jubilaeum 2026 Kasimir Hoehener

Bregenzer Festspiele

Mehr als die See­büh­ne: Ent­de­ckun­gen an den Bre­gen­zer Fest­spie­len

Von  Nathalie Grand
Pressetag broucek anjakoehler 260236

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 3

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 3: «Was der Kai­ser noch sah», Olaf Breu­ning – «Hu­mans» und Oria­na Bruseghi­ni  – Das ver­las­se­ne Ret­tungs­boot. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Colazione Sull Erba Pfister Noemi copy

Von Mo­de und Kör­pern

Wie setzt Fo­to­gra­fie Mo­de in Sze­ne? Und wer fo­to­gra­fiert da­bei ei­gent­lich wen? Das Tex­til­mu­se­um St.Gal­len gibt mit «Mi­se en Scè­ne» Ein­bli­cke in 120 Jah­re Mo­de­ge­schich­te. Es ist die letz­te Schau vor dem Mu­se­umsum­bau. 

Von  Vera Zatti
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«Ich ma­che das für al­le, die auf ei­nen Ent­scheid war­ten.»

Seit elf Ta­gen be­fin­det sich Ve­lat Ay­din vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in St.Gal­len im Hun­ger­streik. Im Ge­spräch mit Sai­ten er­zählt der Kur­de, wo­her er kommt und wes­halb po­li­ti­scher Ak­ti­vis­mus so wich­tig ist.

Von  Daria Frick
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Lus­ti­ges Mas­sen­ar­ten­ster­ben

Die St.Gal­ler Fest­spie­le sind vor­bei. Oper war in­door, draus­sen im Stadt­park spiel­te die End­zeit­ko­mö­die Pla­net B. Näh­me man die Bot­schaft des Stücks ernst, müss­te die Fest­spiel-Oper auch künf­tig res­sour­cen­scho­nend drin­nen blei­ben.

Von  Peter Surber
Festspiele planet b tanja dorendorf 1095

Zwi­schen Pon­gal und Turn­ver­ein

Sin­du­jan* lebt schon sein gan­zes Le­ben in der Schweiz. Die Ein­bür­ge­rung ist fast ab­ge­schlos­sen, war aber mit ho­hen Kos­ten und ei­nem un­an­ge­neh­men Ge­spräch ver­bun­den.

Von  Andi Giger
260707 Saiten 0807 08

Ei­ne kur­ze In­dus­trie­ge­schichg­te des Sit­ter­tals

Be­vor die Kunst Ein­zug hielt, war das Sit­ter­tal in­dus­tria­li­siert. Hier wur­de ge­stickt, ge­wirkt, ge­färbt, mer­ceri­siert – aber auch ge­streikt und ge­liebt.

Von  István Scheibler
260708 Sitterwerk Industriegeschichte Das Sittertal zu Zeiten der Motorenstickerei Rittmeyer Staatsarchiv W 054 51 D 8

Kolumne: Stimmrecht

Wer ist die ukrai­ni­sche Dia­spo­ra?

Von  Liliia Matviiv

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 2

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 2: Ki­nok-Open-Air, So­lar­ki­no, Chris­ta Nä­her – «Ex­cess», Li­ving Mu­se­um, Pool­bar Fes­ti­val, Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny und SP-Spa­zier­gän­ge. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps 7 The Long Seat

Wie ein Fisch im Was­ser

In der Kunst­ka­bi­ne bei der St.Le­on­hard-Brü­cke in St.Gal­len stel­len bis Sep­tem­ber vier Per­so­nen mit Be­ein­träch­ti­gung ih­re Kunst aus. Den An­fang macht Son­ja Lip­pu­ner mit ih­rer «Roll­stuhl­kunst».

Von  Roman Hertler
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«Kul­tur ist nicht de­mo­kra­tisch, aber zen­tra­le Grund­la­ge der De­mo­kra­tie»

Die Kunst­gies­se­rei St.Gal­len und die Stif­tung Sit­ter­werk strah­len weit über die Re­gi­on hin­aus. Fe­lix Leh­ner, Grün­der und Lei­ter der Kunst­gies­se­rei, Ge­schäfts­lei­tungs­mit­glied Till Jäck­li so­wie Pa­tri­cia Hart­mann, Co-Lei­te­rin der Stif­tung Sit­ter­werk, spre­chen im In­ter­view über die letz­ten 40 Jah­re, ak­tu­el­le Her­aus­for­de­run­gen und Zu­kunfts­plä­ne.

Von  Daria Frick  und  David Gadze
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«Schwei­gen gibt der Ge­walt Raum»

Ge­schlech­ter­spe­zi­fi­sche Ge­walt ist auch in Ap­pen­zell Rea­li­tät, und doch wird zu we­nig dar­über ge­re­det. Mit der Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung «we­r­om – schwät­ze statt schwi­ige» lu­den drei jun­ge Ap­pen­zel­le­rin­nen zum of­fe­nen Aus­tausch über Ge­walt, Prä­ven­ti­on und Zi­vil­cou­ra­ge.

Von  Marion Loher
Werom 4

Wenn Hei­mat flim­mert

Hei­mat – ein viel­schich­ti­ger Be­griff. Das Kunst­mu­se­um St.Gal­len spürt ihm ge­mein­sam mit der Werk­samm­lung der Schwei­ze­ri­schen Post nach. Zu se­hen ist die ent­stan­de­ne Schau «Hei­mat­flim­mern» bis En­de Ok­to­ber in St.Gal­len.

Von  Lisa Steurer
Ausstellungsansicht stian Stadler 1

Jung­brun­nen für den Dom

Die St.Gal­ler Fest­spie­le la­den, nach der letzt­jäh­ri­gen Pau­se, wie­der zum Tanz in die Ka­the­dra­le. Cho­reo­graf An­to­nio Ruz und die Tanz­kom­pa­nie neh­men den Raum mit Re­spekt in Be­schlag – samt dem Klos­ter­platz.

Von  Peter Surber
Bildschirmfoto 2026 06 29 um 11 44 42

Der «Landesverräter» war gern am Fluss

Ernst S. und die Sit­ter

Von  Roman Hertler
2502 Max Butz 05

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 1

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 1: Open­air-Ki­nos, Bla­bla­bor – «Gue­ril­la Ra­dio», Mi­chail Pir­ge­lis – «HYLE», «Hei­mat­flim­mern», Kul­tur­fes­ti­val St.Gal­len, Le­on­ce und Le­na, Kunst­spa­zier­gän­ge und Mu­sik im «Flööz­li» so­wie Rund­gän­ge zum Blu­men­wies und zur Schwamm­stadt. 

Von  Redaktion Saiten
Noemi Pfister Happily Aging Dying