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Wie ein Fisch im Wasser

In der Kunstkabine bei der St.Leonhard-Brücke in St.Gallen stellen bis September vier Personen mit Beeinträchtigung ihre Kunst aus. Den Anfang macht Sonja Lippuner mit ihrer «Rollstuhlkunst».

Künstlerin Sonja Lippuner mit Hündin Kira und Rebecca C. Schnyder vom Verein Kultur für alle: Da das Bild auf Plexiglas gemalt ist, lässt es sich kaum ohne Reflexionen fotografieren. Wer es in voller Pracht anschauen möchte, muss hin. (Bilder: pd)

Künstlerin Sonja Lippuner mit Hündin Kira und Rebecca C. Schnyder vom Verein Kultur für alle: Da das Bild auf Plexiglas gemalt ist, lässt es sich kaum ohne Reflexionen fotografieren. Wer es in voller Pracht anschauen möchte, muss hin. (Bilder: pd)

Für ein­mal fun­giert die Te­le­fon­ka­bi­ne bei der St.Le­on­hard-Brü­cke als Aqua­ri­um. Al­ler­dings oh­ne ech­te Fi­sche in ech­tem Was­ser – ein Kunst­a­qua­ri­um. Seit Mitt­woch zeigt die St.Gal­ler Künst­le­rin Son­ja Lip­pu­ner hier ein Werk: ele­gant ge­schwun­ge­ne Schlen­zer in Rot- und Blau­tö­nen auf Ple­xi­glas, da­zu in Weiss die Wor­te «ich will ein Fisch im Was­ser sein».

Der Fisch als wie­der­keh­ren­des Ele­ment in Lip­pu­ners Werk kommt nicht von un­ge­fähr und auch nicht nur, weil sie im Zei­chen der Fi­sche ge­bo­ren wur­de. 1982, kurz nach ih­rem Lehr­ab­schluss zur De­ko­ra­ti­ons­ge­stal­te­rin, hat­te sie ei­nen Ski­un­fall und ist seit­her quer­schnitts­ge­lähmt. Da­von liess sie sich al­ler­dings nicht un­ter­krie­gen, blieb in vie­ler­lei Hin­sicht ak­tiv, be­such­te et­wa auch im­mer mal wie­der Kon­zer­te in der Gra­ben­hal­le, auch wenn sie dort häu­fig «nur Är­sche» zu Ge­sicht be­kommt.

Ab­tau­chen und Ru­he fin­den

«Im Was­ser füh­le ich mich frei und glück­lich», sagt die 66-Jäh­ri­ge. 1994 mach­te sie, als Aus­gleich zu ih­rem Voll­zeit­job als Mut­ter von drei Kin­dern, das Tauch­bre­vet. Dem­nächst fliegt sie wie­der mit ih­rem Sohn nach Da­hab ans Ro­te Meer. Spä­ter im Som­mer fährt sie zum Y-40, dem tiefs­ten Ther­mal­was­ser-Tauch­pool der Welt in der Nä­he von Pa­dua.

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Aber auch in hei­mi­schen Ge­wäs­sern fühlt sich Lip­pu­ner wohl, et­wa in der Ba­di Ler­chen­feld, wo es seit ei­ni­ger Zeit ei­nen Roll­stuhl­lift gibt. Oder neu­er­dings auch im HT­CV Han­di­cap­tauch­club Vor­arl­berg, mit dem sie in der Re­gi­on Die­pold­sau und Al­ter Rhein taucht und kürz­lich ei­nen rie­si­gen Hecht ge­se­hen hat. Der letz­te Tauch­gang wä­re ei­gent­lich für Diens­tag vor­ge­se­hen ge­we­sen, aber er fiel buch­stäb­lich ins Was­ser. Ge­wit­ter zo­gen über die Re­gi­on und über dem See hat sich so­gar ein Tor­na­do ge­bil­det.

Auch die Ver­nis­sa­ge bei der Le­on­hard-Brü­cke wä­re fast dem Wet­ter zum Op­fer ge­fal­len. Aber der Nach­mit­tags­re­gen hat sich recht­zei­tig ver­zo­gen und Or­ga­ni­sa­to­rin Re­bec­ca C. Schny­der vom Ver­ein Kul­tur für al­le konn­te den Pa­vil­lon zu­hau­se las­sen. Die Idee zur Kunst­ka­bi­ne, in der vier Men­schen mit Be­ein­träch­ti­gung bis Sep­tem­ber für je­weils für drei Wo­chen aus­stel­len, geht auf Vor­stands­mit­glied Clau­dia Küh­ne zu­rück. So hat sich der Ver­ein, der sonst vor al­lem im Hin­ter­grund bei Be­ra­tun­gen und Work­shops wirkt, mit dem Pro­jekt «Ka­bi­nen­wech­sel», das die aus­ge­dien­te Te­le­fon­zel­le seit 2018 be­treut, zu­sam­men­ge­tan.

Kunst für alle

Der Ver­ein Kunst für al­le wur­de 2022 ge­grün­det und för­dert den hin­der­nis­frei­en Zu­gang zu Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen wie auch Per­so­nen mit Be­hin­de­rung in ih­rem kul­tu­rel­len Schaf­fen. «Ein Gross­teil un­se­rer Ar­beit fin­det hin­ter den Ku­lis­sen statt. Meist be­ra­ten wir In­sti­tu­tio­nen oder ver­an­stal­ten Work­shops», sagt Vor­stands­mit­glied Re­bec­ca C. Schny­der. Aber ein­mal im Jahr tritt der Ver­ein auch an die Öf­fent­lich­keit, um die Sen­si­bi­li­sie­rungs­ar­beit auch an die Öf­fent­lich­keit zu tra­gen. In die­sem Jahr ist dies – in Ko­ope­ra­ti­on mit Pro­jekt Ka­bi­nen­wech­sel – die Kunst­ka­bi­ne an der St.Le­on­hard-Brü­cke in St.Gal­len.

Den An­fang macht Son­ja Lip­pu­ner, 1960, mit ich will ein Fisch im Was­ser sein. Als nächs­tes zeigt Bryce Cur­tis, 2004, au­tis­tisch und non-bi­när, sei­ne Strick- und Hä­kel­kunst. Bru­no Knecht­le, 1983, aus Ap­pen­zell hat das Down­syn­drom malt und zeich­net schon sein gan­zes Le­ben, hat schon öf­ter aus­ge­stellt und war 2011 Trä­ger des Tro­gner Kunst­prei­ses. Den Ab­schluss macht Es­ther Wettach, 1956, die in De­gers­heim lebt. Seit Jah­ren schreibt sie Rät­sel­hef­te mit Buch­sta­ben voll, ob­wohl sie nicht le­sen kann. 2017 er­hielt sie für ih­re Stick­ar­bei­ten den Tro­gner Kunst­preis.

Den Auf­takt macht Son­ja Lip­pu­ner mit ih­rer «Roll­stuhl­kunst»: Die Tech­nik, die hier zum Zu­ge kam, ent­wi­ckel­te sie, als sie nach ei­ni­gen klei­ne­ren Aus­stel­lun­gen noch ei­ne HF-Aus­bil­dung in Bil­den­der Kunst ab­sol­vier­te. Spu­ren heis­sen die­se Bil­der im Über­ti­tel. Die Far­be trägt sie auf ih­re Roll­stuhl­rä­der auf und kurvt da­mit über ei­ne Ple­xi­glas­schei­be. «Ich hin­ter­las­se kei­ne Fuss­ab­drü­cke. Mei­ne Spu­ren se­hen et­was an­ders aus als an­de­re», so Lip­pu­ner.

Das Werk, das jetzt in der Kunst­ka­bi­ne hängt, war in der Stadt schon ein­mal als Pla­kat zu se­hen. Da­mals im Rah­men der Aus­ru­fe­zei­chen-Ak­ti­on, bei der Men­schen mit Be­ein­träch­ti­gung un­ter Mit­wir­kung di­ver­ser Or­ga­ni­sa­tio­nen Ge­hör ver­schaf­fen und auf ih­re Be­dürf­nis­se auf­merk­sam ma­chen woll­ten. Auf ei­nem Pla­kat war der Fisch­spruch er­setzt mit der Auf­for­de­rung «ich möch­te ge­fragt wer­den». Ge­fragt wer­den, be­vor man be­rührt oder so­gar ir­gend­wo­hin ge­scho­ben wird.

Kunst ist für al­le da

«Es kommt im­mer noch oft vor, dass Leu­ten im Roll­stuhl un­ge­fragt ‹ge­hol­fen› wird», be­rich­tet Lip­pu­ner. Be­son­ders schwie­rig wer­de es, wenn wild­frem­de Leu­te sich in be­stimm­ten Si­tua­ti­on stell­ver­tre­tend für sie ener­vie­ren und teils auch ag­gres­siv wer­den. «Das mag ja nett ge­meint sein, wenn sich je­mand für ein:e Roll­stuhl­fah­rer:in ein­setzt, aber ich will nicht so ex­po­niert wer­den.» Oft geht es aber auch um die klei­nen Din­ge des All­tags, et­wa wenn die Spie­gel in roll­stuhl­gän­gi­gen Toi­let­ten auf Au­gen­hö­he ste­hen­der Er­wach­se­ner an­ge­bracht sind. «Klar, kom­me ich auch oh­ne Spie­gel auf der Toi­let­te klar, aber all­zu oft ge­hen die Be­dürf­nis­se be­ein­träch­tig­ter Men­schen ver­ges­sen, wer­den Din­ge ge­baut oder an­ge­passt, oh­ne dass die Sa­che fer­tig­ge­dacht ist.»

In die­sem Sin­ne sol­len auch die ak­tu­el­len Aus­stel­lun­gen in der Kunst­ka­bi­ne die Öf­fent­lich­keit sen­si­bi­li­sie­ren. Es geht hier um Kunst, und es soll auch wie bei je­der Aus­stel­lung sonst ei­ne or­dent­li­che Ver­nis­sa­ge mit Apé­ro ge­ben. Dar­über hin­aus geht es aber auch um Sicht­bar­keit. Kunst von Men­schen mit Be­ein­träch­ti­gung ge­hört eben­so an die Öf­fent­lich­keit wie je­de an­de­re Kunst. Denn Kunst und Kul­tur ist für al­le da.

«Kunst­ka­bi­ne für al­le»: Wech­sel­aus­stel­lung mit Son­ja Lip­pu­ner (bis 11. Ju­li), Bryce Cur­tis (12. Ju­li bis 2. Au­gust), Bru­no Knecht­le (5. bis 26. Au­gust) und Es­ther Wettach (29. Au­gust bis 19. Sep­tem­ber), Kunst­ka­bi­ne, St.Le­on­hard-Brü­cke St.Gal­len

kul­tur­fuer­al­le.ch

So entsteht Sonja Lippuners Kunst.

Weis­ses Va­ku­um und ei­ne ro­te Kra­wat­te

Ge­sell­schafts­kri­tik, Wir­bel­säu­len und Ge­len­ke, die kei­ne sind. Im Rah­men ei­ner Zwi­schen­nut­zung zei­gen vier Kunst­schaf­fen­de noch bis zum 29. Au­gust ih­re Ar­bei­ten im Ku­bik-Are­al in St. Gal­len.

Von  Vera Zatti
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Das Kreuz mit den Ga­gen

Die Kul­tur hat kei­ne Lob­by? Am Stadt­kul­tur­ge­spräch vom Don­ners­tag­abend im Tal­hof war sie da: Ver­tre­ter:in­nen von acht Be­rufs­ver­bän­den stell­ten sich vor. Bren­nends­tes The­ma wa­ren ein­mal mehr die Ho­no­ra­re.

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Ei­ne Por­ti­on Kunst

Im Kunst Kon­tor Ror­schach lud der Künst­ler Fe­lix Stöck­le zu ei­nem Din­ner, ei­ner Aus­stel­lung, ei­nem Hap­pe­ning – zwi­schen Fi­ne Di­ning, Ke­ra­mik, pop­kul­tu­rel­len Re­fe­ren­zen und der al­ten Idee ei­nes ge­teil­ten Ti­sches.

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Hür­de um Hür­de

Nach zehn Jah­ren in der Schweiz woll­te sich Sa­mi­ra Ra­him mit ih­rer Fa­mi­lie ein­bür­gern las­sen. Die zahl­rei­chen bü­ro­kra­ti­schen Hin­der­nis­se und die ho­hen Kos­ten brach­ten die Fa­mi­lie zeit­wei­se fast da­zu, auf­zu­ge­ben.

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Raum­pla­nung als He­bel ge­gen die Woh­nungs­kri­se

Ber­lin­gen hat ei­ne neue Me­tho­de der In­ter­es­sen­ab­wä­gung ent­wi­ckelt: ei­ne Ana­ly­se des Orts­bilds als Grund­la­ge, um die wert­vol­le Bau­kul­tur zu er­hal­ten und gleich­zei­tig die In­nen­ent­wick­lung vor­an­zu­brin­gen. Nun steht die Ver­an­ke­rung in der Orts­pla­nung an.

Von  Rahel Lämmler
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Nach dem Rück­tritt von Pe­ter Jans: Das Ren­nen um den va­kan­ten Stadt­rats­sitz ist er­öff­net

SP-Mann Pe­ter Jans tritt En­de Ju­ni 2027 aus der St.Gal­ler Stadt­re­gie­rung zu­rück. In sei­ner Par­tei star­tet die Su­che nach ei­ner Nach­fol­ge mit ei­nem kla­ren Fa­vo­ri­ten. Bei den Bür­ger­li­chen sind Schmie­de für ei­ne gros­se Al­li­anz ge­fragt.

Von  Reto Voneschen
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Ein Tau­mel von Grün

Im Bo­ta­ni­schen Gar­ten St.Gal­len geht es ab nächs­ten Sams­tag wun­der­sam zu und her: Künst­ler:in­nen aus ver­schie­de­nen Spar­ten la­den zum sze­ni­schen Rund­gang un­ter dem Ti­tel In der Däm­me­rung wächst ein Flüs­tern. Ein Pro­ben­be­such.

Von  Peter Surber
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In den Wald hin­ein

Der Dra­ma­ti­ker An­dre­as Sau­ter liest am 27. Au­gust im Li­te­ra­tur­haus Thur­gau aus sei­nem un­fer­ti­gen Ma­nu­skript Ein­bruch der Wild­nis. Im Zen­trum des Werks steht die Fra­ge, was es für ei­nen ge­sell­schaft­li­chen Wan­del braucht.

Von  Vera Zatti
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«Ich bin mir voll­kom­men fremd, wenn ich nicht schrei­be»

Die deut­sche Fil­me­ma­che­rin Re­gi­na Schil­ling bringt zum 100. Ge­burts­tag von In­ge­borg Bach­mann Je­mand, der ein­mal ich war ins Ki­no. Der Do­ku­men­tar­film ver­knüpft gross­ar­ti­ge Ar­chiv­auf­nah­men mit fik­tio­na­len Sze­nen aus dem letz­ten Le­bens­jahr der Dich­te­rin zu ei­nem zu­gäng­li­chen Plot.

Von  Eva Bachmann
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Zu Be­such in der El-Hi­da­je-Mo­schee 

Die SVP macht seit Wo­chen Stim­mung ge­gen die ge­plan­te neue Mo­schee der al­ba­nisch-is­la­mi­schen Ge­mein­schaft El-Hi­da­je in St.Gal­len. An­läss­lich ei­nes öf­fent­li­chen Rund­gangs der SP stell­ten die Ver­ant­wort­li­chen das Pro­jekt vor – und räum­ten mit vie­len Vor­ur­tei­len auf.

Von  David Gadze
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Ein le­ben für die Kunst

Jim Di­ne ge­hört zu den be­deu­tends­ten zeit­ge­nös­si­schen Künst­ler:in­nen. Seit ein paar Jah­ren er­schafft er sei­ne Skulp­tu­ren vor­nehm­lich im Sit­ter­tal. In die Kunst­gies­se­rei ver­lieb­te sich der Pop-Art-Pio­nier bei sei­nem ers­ten Be­such vor fast 20 Jah­ren.

Von  David Gadze
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Noch mehr Spit­zen­ar­chi­tek­tur für die HSG

Al­les deu­tet drauf hin, dass die Uni St.Gal­len dem­nächst in den bis­he­ri­gen Haupt­sitz der Hel­ve­tia-Ver­si­che­rung, ge­plant vom Bas­ler Ar­chi­tek­tur­bü­ro Her­zog und de Meu­ron, als zwei­ten gros­sen Stand­ort auf dem Ro­sen­berg ein­zie­hen kann. Zu­sätz­lich ist ein Holz­bau mit Se­mi­nar­räu­men in Pla­nung.

Von  René Hornung
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FCSG vs. She­riff Ti­ras­pol 5:1 – St.Gal­len nach Schüt­zen­fest ei­ne Run­de wei­ter

Der FC St.Gal­len zeigt sich ge­gen She­riff Ti­ras­pol von sei­ner bes­ten Sei­te und ge­winnt das Spiel nicht nur sou­ve­rän, son­dern auch hoch mit 5:1. Wei­ter geh­t's im Play­off ge­gen den FC Nordsjæl­land aus Dæ­ne­mark.

Von  SENF Kollektiv
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Jubiläum

«Je­de Ge­ne­ra­ti­on muss­te die Fir­ma neu er­fin­den»

Von  Roman Hertler
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Hin­term Bahn­gleis be­ginnt das Uni­ver­sum 

Durch bun­te Ga­la­xien bis in ein Meer aus Kat­zen­streu. Die Aus­stel­lung «Hin­ter’m Mond» vom Künst­ler:in­nen­kol­lek­tiv U5 und Mo­ni­ka Stal­der im Stell­werk in Heer­brugg lädt zu ei­ner in­ter­ga­lak­ti­schen Rei­se ein. 

Von  Vera Zatti
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Ex­ci­ting, un­hin­ged und häs­sig

Die Ost­schwei­zer Band Drill bringt mit Ca­thar­sis ei­ne neue EP raus. Die sechs Songs sind ein wil­der Ritt auf schwe­ren Gi­tar­ren­riffs, bei dem Me­tal­co­re auch mal auf Hy­per­pop trifft.

Von  Jeremias Heppeler
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Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 7

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 7: Rat­haus­oper Kon­stanz, Charles Uz­ors The Gre­at Wall. A La­by­rinth, Clanx-Fes­ti­val und Rund­gän­ge zu Wi­bora­das Schwes­tern. 

Von  Redaktion Saiten
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FC St.Gal­len vs. FC Lu­zern 2:2 – Im­mer­hin ein Punkt

Ge­gen die­ses Lu­zern müss­te der FC St.Gal­len ei­gent­lich drei Punk­te ein­fah­ren. Zum Schluss muss er aber froh sein, dass es im­mer­hin ei­ner wird. Der Aus­gleich ge­lingt erst weit in der Nach­spiel­zeit per Pe­nal­ty. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Ein er­staun­li­ches Werk

Her­bert Rauch (1929–2012) war Brief­trä­ger und Künst­ler. In den Schwarz-Weiss-Fo­to­gra­fien des Rank­wei­lers er­schei­nen Ob­jek­te wie Stei­ne und Fe­dern als abs­trak­te, gra­fi­sche Ge­bil­de. Nun ist ein Fo­to­band zu sei­nem Spät­werk er­schie­nen, und im Schau­raum Re­né Dal­pra in Alt­ach sind sei­ne Ar­bei­ten aus­ge­stellt.

Von  Ariane Grabher
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Stadt der Un­der­dogs

Ei­ne Bun­des­rä­tin, meh­re­re Na­tio­nal­rät:in­nen und die Po­li­trap­per der Stun­de: Al­le kom­men sie aus der Klein­stadt Wil. Ei­ne Er­kun­dung vor den Lo­kal­wah­len.

Von  Kaspar Surber
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