Klein Michel, 2. Oktober 2019 um 12:48 Uhr "Man werde regelmässig prüfen, wo die Videoüberwachung optimiert werden könne, sehe aber zurzeit keinen Bedarf, diese auf weitere Gebiete auszuweiten." Mit "optimiert" ist natürlich gemeint "intensiviert". Ist es nicht seltsam dass die scheinbare Notwendigkeit der Videoüberwachung nicht dazu führt, dass man sich über das Modell unserer Entwicklung Fragen stellt? Das Motto bei der Raumplanung heisst "Verdichtung". In klar heisst es noch mehr Menschen im gleichen Raum zusammen zu drucken. Sind wir blind? Wir Menschen brauchen wieder mehr Geborgenheit! Videoüberwachung ist nur da um Symptome versuchen zu bekämpfen. Wir brauchen ein anderes Entwicklungsmodell! Die Wirtschaft sollte das Gemeinwohl in erste Linie dienen, das heisst, sie sollten grundlegend neu ausgelegt werden. Gier und kurzfristige Profite kommen als Bumerang gegen uns selbst unteranderem mit Videoüberwachung. Wir brauchen neue Regel¨! Wir brauchen eine neue Ethik. Nicht alles was erlaubt ist, ist Fairplay für die grosse Familie der Menschen. Und nicht alles das was Fairplay wär ist gesetzkonform. Es ist nicht weil ich Geld habe und weil das gesetzkonform ist, dass ich meine Arbeit, meine Ferien und meine Hobbys, den Inhalt meiner Garderobe, oder meiner Kühlschrank gestalten kann WIE ICH WILL. Es braucht mehr WIR-Gefühl. Es braucht wieder mehr Verbindung mit unserer Mitwelt (Tiere, Pflanzen). Nur so werden wir wieder mehr Geborgenheit erfahren und Videoüberwachung nutzlos machen.
Medienspiegel: 27. Januar 2017 | antira.org, 28. Januar 2017 um 10:34 Uhr … Zweck zu erfüllen. Nur, beweisen kann man das nicht so recht. http://www.saiten.ch/nur-ein-mosaikstein/ -> …
Marcel Baur, 27. Januar 2017 um 21:39 Uhr Das die Aussagen zur Wirkung von Videokameras im öffentlichen Raum so vage daher kommen dürfte einen Grund haben. Einerseits möchte man nicht auf die Kameras verzichten, andererseits muss man eingestehen, dass die Wirkung nicht den Erfolg hatte, den man sich vermutlich erhofft hatte. Dass der Evaluationsbericht keine "Erfolgsrechnung" sondern ein Wirrwarr von Zahlen zu Anzeigen, Recherchefällen und registrierten Vorfälle beinhaltet passt irgendwie zur Vernebelung. Da hilft auch der Bericht der FHS nicht weiter. Aus meiner Sicht ist dieser Evaluationsbericht unbrauchbar. Er ist so schwammig verfasst, das sowohl Gegner und Befürworter von Überwachung im öffentlichen Raum halbwegs zufrieden sein können. Aus meiner Sicht müsste er zurückgewiesen werden. Wenn die Wirksamkeit der Videoüberwachung nicht belegt werden kann, darf man zu Recht fragen, ob der Eingriff in die Privatsphäre gerechtfertigt ist.