Wer ist hier nutzlos und ekelhaft?! - ruben.sg, 28. April 2017 um 13:12 Uhr … Text ist am 15. Juli 2014 auf dem Blog des Ostschweizer Kulturmagazins Saiten …
Stilexperte vs. Fussballfan – … kurz verbloggt, 21. Januar 2016 um 21:05 Uhr … Die Antwort von Ruben Schönenberger - Wer ist hier nutzlos und ekelhaft?! …
Lukas Bossart, 21. Juli 2014 um 21:07 Uhr Ja, die liebe Ironie. Zwischen Wien und St. Gallen liegt halt schon eine grosse Distanz, dass da die Ironiewellen synchron verlaufen kann man wirklich nicht erwarten, aber versuchen sollte man es doch... Im diesen Sinne: Wir werden kalt und immer kälter...
Lukas Bossart, 21. Juli 2014 um 11:02 Uhr Ich sehe wir verstehen uns...Muss wohl unbedingt mal Ihre Bücher lesen... Diese Jugend die Ihren Müll liegen lässt ist sehr gut gebildet in Sachen Liberalismus. Im Sinne von: Ich mache mit meinem Zelt was ich möchte und wenn ich es kaputtmachen möchte dann mach ich es auch kaputt, schliesslich hab ich dafür bezahlt. Irgendwo haben Sie das wohl gelernt. Und ja, wenn der Putztrupp aus Pfadfindern besteht, die damit Ihre Vereinskasse sanieren hab ich ehrlich gesagt kein Problem wenn Sie überbezahlt sind. Hab mit Leuten ein Problem die unter Umweltschutz die Erweiterung der Grünzone um Ihr Einfamilienhaus verstehen. Umweltprobleme sollte man doch überall anpacken, aber vorallem dort wo sie am gravierensten sind.
Andreas Niedermann, 20. Juli 2014 um 09:55 Uhr Ja, das seh ich genauso: Wenn Italien mit seinem Müll nicht klar kommt, dann brauch ich mich um meinen auch nicht zu kümmern, wenn es irgendwo Müllinseln gibt, dann kann ich meinen getrost irgendeinem Putztrupp (der vermutlich auch noch überbezahlt ist) überlassen, und wenn es mich ankommt jemandem die Fresse zu polieren, dann mach ich das frohen Herzens, denn in der Ukraine werden Passagierflugzeuge mit Raketen abgeschossen. Geile Einstellung. Hat mich schon immer beeindruckt …
Lukas Bossart, 18. Juli 2014 um 13:28 Uhr Warum regen Sie sich über das hinterlassen von Abfall auf, in einem Land wo es ein geschlossenes Abfallkreislaufsystem gibt. Dass Sie es sind, der sich so sehr darüber aufregt nervt mich hingegen gewaltig, denn Ihren Kampf für einen besseren Umweltschutz sollten Sie wohl vor Ihrer Haustüre führen. Da Sie in Wirtschaftsthemen hoffentlich bewandet sind wissen Sie ja sicher auch in welchen Gebieten die grossen Schweizer Konzerne zu Hause sind. Meines Wissens gehört das Verpacken und Verarbeiten von Lebensmittel in grossen Mengen, damit man sie von A nach B transportieren kann dazu. Wenn nicht mal ein Land wie Italien, dass zu den G7 Ländern gehört die Abfallbewirtschaftung im Griff hat, wäre es nicht besser man würde aus umwelttechnischen Überlegungen nur noch in die Länder exportieren, die die Abfallbewirtschaftung seriös betreiben? Auf den Malediven soll es eine Insel geben, die zur Mülllagerung dient. Von der Müllinsel auf dem Meer ganz zu schweigen. Dass es auch Zeitungen gibt, die immer mal wieder zum Kauf von Gold raten (Quecksilber in den Flüssen?) ist wohl auch Tatsache. Wie wäre es, wenn Sie sich nützlich machen und sich über diese Themen empören? Das hintelassen von Dreck nach einem Open Air in einem doch eher isolierten natürlichen Lebensraum scheint mir da ein doch eher kleines Problem zu sein.
Jeroen van Rooijen, 18. Juli 2014 um 10:43 Uhr So klingt das dann heute nach, nach fünfmal schlafen. Danke für die Schelte, Ruben S. – man lernt nie aus. Aber ich bleibe bei meiner Erkenntnis: Die Hinterlassenschaften dieses Publikums sind widerlich und beschämend. http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/muell-als-ausdruck-des-jugendlichen-protestes-1.18345776
Lukas Bossart, 17. Juli 2014 um 02:57 Uhr Kann sein, dass der Autor "dunkle Zeiten" nicht kennt. Aber er kennt wohl die Zeit wo Produktionssteigerung und Konsum über allem steht und man so tut als ob mit Abfallverbrennung nachhaltig Energie gewonnen werden kann. Wir Normalbürger haben keinen Job bei der NZZ aber müde sind wir am Abend auch, nur leider haben wir dann keine Lust mehr um unser Zelt zu putzen. Aktion Reaktion kommt mir da in den Sinn. Wirre Gedanken in der Nacht, Sorry!
Urs Müller, 16. Juli 2014 um 20:30 Uhr Das Problem ist, dass der Autor wohl "dunkle Zeiten" nicht wirklich kennt. Für ihn bestehen sie wohl darin, dass die Alten gesagt haben, was sich gehört. Und jeder, der etwas vernünftig denkt, weiss, dass sich die Sauerei auf der Fraruenfelder Allmend nicht gehört. Egal von welchem Publikum sie hinterlasen wurde.
Stilexperte vs. Fussballfan | Marcel Baur, 16. Juli 2014 um 09:54 Uhr … Die Antwort von Ruben Schönenberger - Wer ist hier nutzlos und ekelhaft?! …
Ruben Schönenberger, 16. Juli 2014 um 08:36 Uhr Merci fürs Feedback. Ich kenne den Begriff Normcore und natürlich kann der auch einfach beschreibend gemeint sein. Bei van Rooijens Text habe ich aber Schwierigkeiten, das zu glauben. Und der Schluss meiner Replik scheint zu polarisieren. Ich kann die Kritik im Grundsatz verstehen, weshalb ich auch nur selten zu solchen "Vergleichen" greife (und natürlich auch niemanden als Person auf diese Stufe stelle!). Aber insbesondere bei "nutzlos" wirds mir schlecht und die Tonalität erinnert mich halt an dunkle Zeiten.
Sascha Erni, 16. Juli 2014 um 07:13 Uhr Gute Replik, van Roijens Rumdumschlag war unnötig und zu polemisch. Aber drei Punkte: 1) Dass sich ein Stilberater und Kolumnist (auch) über »Style« aufregt dürfte nicht wirklich überraschen. ;) 2) »Normcore« ist ein Fachbegriff aus der Mode- und Stilbranche, und ist nicht wertend gemeint. Normcore ist eine Kleidungs-Bewegung, die vorwiegend als Reaktion auf die (Neo-)Hipster entstanden ist. Van Roijen hat hier recht; es fanden sich zumindest im Umfeld des Openairs sehr viel mehr gummistiefeltragende Normcore-Menschen als Hipster, Punks, »klassische« Hiphopper etc. Siehe auch http://en.wikipedia.org/wiki/Normcore Die Leute, die im Tele-Top-Videoclip die Zelte kurz und klein schlagen tragen z.B. Standard-Normcore-Kleidung. 3) Der Godwin am Schluss wäre nicht nötig gewesen. Ansonsten, wie gesagt: Gute Replik. Nicht seinen Frust abladen zu wollen, dann aber genau das zu tun, kann in einer beißenden Glosse ein Mittel zum Zweck sein. Aber eigentlich ist’s unsinnig. Van Roijen hätte besser noch eine Nacht darüber geschlafen, statt sich zu seinem Blogbeitrag hinreißen zu lassen.
Linus, 15. Juli 2014 um 19:14 Uhr Am Ende gegen die Alten noch die Nazi-Keule zu schwingen ist zwar sehr verführerisch, aber reichlich plump. Schade, dafür.
Inge Lütt, 15. Juli 2014 um 19:11 Uhr Spätestens, wenn der Herr Stilexperte seine Rente beziehen will, ist die Generation Zero ganz bestimmt nicht mehr nutzlos in seinen Augen, vermute ich mal.