In Frauenfeld gibt es seit 2009 das «Out in the Green Garden»-Festival. Klein, fein, im Botanischen Garten. Das Line-Up ist ein sympathischer Mix von lokalen Acts bis zu internationalen Grössen. Eine entspannte Alternative zu sonstigen Monster-Openairs. Und am Sonntag ist Familientag.
Der Name des Festivals verspricht nicht zu viel: Die Bands treten im lauschigen Grün des Botanischen Gartens auf, dem ehemaligen Lehrgarten der Kanti, mitten in der Stadt. Und ist ausserdem ein ironisches Zitat: Bis 2007 hiess nämlich das heute voll auf Hip Hop fokussierte Openair Frauenfeld Out in the Green und war ein musikalischer Gemischtwarenladen mit zigtausend Besuchern.
Alternatives Kontrastprogramm ist das «Out in the Green Garden» mit seinen jeweils etwas über 1000 Besuchenden, das sich von solchen Grossveranstaltungen «durch ein vielfältiges, liebevolles und kostengünstiges Kulturangebot unterscheidet», sagt OK-Mitglied Johannes Eiholzer. Der Student wirtet sonst in der Beiz des lokalen Kulturvereins KAFF, der das Openair auch veranstaltet.
Sieht etwa so aus:
Traditionell kostet der Eintritt nichts, weil das Festival möglichst vielen Personen zugänglich sein soll. Erwartet wird aber eine Spende im Richtwert von zehn Franken. «Die Erfahrung zeigt, dass die Besucher derart begeistert sind, dass sie das gerne freiwillig bezahlen», sagt Eiholzer. Letztes Jahr habe man sogar noch etwas Geld zur Seite legen können – ein Erfolg des unkonventionellen Konzepts.
«Out in the Green Garden» 2015: 31. Juli bis 2. August, Botanischer Garten Frauenfeld outinthegreengarden.ch
Dieses Jahr findet das Festival vom 31. Juli bis zum 2. August statt. Am Freitag spielen die Lokalbands Franky Four Fingers, Addicthead und die Friedheimer Spatzen, abends die Schweizer Brass-Band Pullup Orchestra sowie die schwedischen Psychedelic-Rocker Siena Root. Begleitet wird das Programm von Singer-Songwritern, zum Ausklang gibts eine Kopfhörerparty mit DJs.
Am Nationalfeiertag steht die Kollaboration Brain Damage meets Vibronics auf der Bühne. Die beiden international bekannten Dub-Truppen aus Frankreich und England touren gemeinsam. Ausserdem am Samstag: die Berliner Gipsy- Punk-Band Diving for Sunken Treasure, das New Yorker Ein-Frau-Electropop-Ensemble Heidemann und der chilenische Rapper Chiliscote.
Am Sonntag wird ein kleines Familienprogramm zum Ausklingen des Festivals einladen. Das formidable Line-Up des von der Stadt Frauenfeld unterstützten Festivals mit einem Budget von 70’000 Franken ist möglich durch den ehrenamtlichen Einsatz von 40 Helferinnen und Helfern.
Weil aus dem Geheimtipp längst ein etablierter Kulturanlass geworden ist, ist die sechste Auflage zudem die letzte im Botanischen Garten. Ab 2016 spielt die Musik im neu angelegten Murg-Auen-Park.
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Das Theater an der Grenze in Kreuzlingen startet heute in die neue Spielzeit. Kürzlich verstarb die prägende Co-Präsidentin Anna Rink. Ausserdem fällt der bisherige Spielort im Kulturzentrum Kult-X bis Ende 2027 weg. Wie der Verein diese Hürden meistert, erzählen Präsidentin Vroni Ellenbroek und Klaus Okrafka aus der Programmleitung im Interview.
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Anita Zimmermann alias Leila Bock prägt die St.Galler Kulturszene seit Jahrzehnten – als Künstlerin, als Vermittlerin, als Ermöglicherin. Sie hat Widerstände überwunden und andere Künstler:innen immer wieder herausgefordert. Eine Würdigung
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Der St.Galler Kunstkiosk wird fünfzehn Jahre alt. Gefeiert wird das mit einer Jubiläumsausstellung im ehemaligen Tiffany Night Club. Die Vernissage ist am 12. September. Saiten hat schon vor der Eröffnung vorbeigeschaut.
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