Marcel Baur via Facebook, 20. Januar 2014 um 14:11 Uhr Es zeigt eigentlich genau das, was wir Piraten schon immer angeprangert haben. Mag ja sein, dass es noch immer Leute gibt, die meinen wir wollen die Kultur verschenken resp. unter fragwürdigen Umständen auf den heimischen Rechner laden. Nein, wir wir wollen sie befreien und zwar genau aus den Fängen dieser Gesellschaften und Vermarkter. Denn was nützt es den Kulturschaffenden, wenn ein Grossteil ihrer erarbeiteten Löhne für Gehälter draufgehen. Dabei schreibt doch die SUISA selber in ihren Statuten "Die SUISA dient den Urhebern und Urheberinnen sowie Verlegern und Verlegerinnen aller Länder." Dabei gibt es durchaus auch Alternativen, wie zum Beispiel die C3S https://www.c3s.cc/ die es sich zum Ziel gesetzt den Urhebern werksbasierte Anmeldungen zu ermöglichen und sie bis zu einem gewissen Schwellwert in vollem Umfang zu entschädigen. Das ist nichts Neues, das habe ich bereits letzten Frühling hier bei Seiten in meinem Interview gefordert http://www.saiten.ch/frei-und-fair/ Zeit zu handeln oder wie es Berthold Seliger sagt "«Es ist alles wie immer, nur schlimmer. Das Geschäft mit der Musik ist ein dickes. Aber eben nicht für diejenigen, die für die Inhalte sorgen sondern für die internationalen Konzerne und ihre CEOs, die diese Musik vermarkten. Ob als Tonträger, Download, Stream, Werbedeal oder Konzertticket ist dabei nicht mal die grosse Frage."