Kategorie
Autor:innen
Jahr

Am Tiefpunkt

Wie weit kann man in der Stadt eigentlich hinabsteigen? Eine kleine Recherche zeigt: Am tiefsten versenken die St.Galler:innen nicht Atommüll oder sonstige Altlasten, sondern ihre Autos. Überlegungen zur Tiefgarage und zur komplizierten Juristik des Untergrunds, inklusive Ranking der tiefsten begehbaren Orte unter St.Gallens Oberfläche.
Von  Roman Hertler

Die Suche nach dem «tiefsten Keller» der Stadt verlief anfangs harzig. Weder auf Anhieb noch mit Gewissheit konnte irgendeine städtische Behörde sagen, wo es in St.Gallen am tiefsten in den Boden geht. Natürlich, da wäre das 4,5 Kilometer tiefe Geothermieloch namens «St.Gallen GT-1». Allerdings ist es nicht begehbar – also auch kein Keller im weiteren Sinne – und darum auch wenig tauglich für gallige Untergrundbetrachtungen.

Wie weiter mit dem Loch?

Meist ist es einfach bloss da: Das Bohrloch GT-1 im Sittertobel. Das Geothermieprojekt wurde nach einem Erdbeben 2013 eingestellt. Bei den Bohrungen wurde ein Erdgasvorkommen entdeckt, dessen Erschliessung für die Stadt aber zu wenig wirtschaftlich war. Dann wurde es still um GT-1. Letztmals liessen britische Forscher:innen im Sommer 2019 ihre Messgeräte hinunter. Weitere internationale Forschungsprojekte bleiben möglich. Für die Stadt könnte sich das finanziell lohnen, falls sich jemand findet, der sich für das Loch interessiert. Das Stadtparlament wollte vergangenen Herbst wissen, wie es mit GT-1 weitergeht. Der Stadtrat dürfte bald einmal auf das Postulat antworten. Komplett verschlossen und versiegelt werden muss das Bohrloch vorerst nicht: Der Kanton hat die ge­wässerschutzrechtliche Bewilligung bis Ende 2029 verlängert.

Weitere behördliche Hinweise zum «Tiefpunkt» der Stadt fielen erwartbar aus. Parkhäuser und Banken, vielleicht auch das Kantonsspital. Dort müsse man nachfragen. Gesagt, getan. Ein kleines, sicherlich unvollständiges Ranking der tiefsten begehbaren Orte im St.Galler Untergrund findet sich am Schluss dieses Beitrags. Wie erwartet ragen die Tiefgaragen am tiefsten in den hiesigen Sumpfgrund, gefolgt von den Banken und dem Kantonsspital, von dem ab 2023 ebenfalls die Tiefgarage den tiefsten begehbaren Punkt darstellt.

Natürlich, denkt man erst einmal: St.Gallen, die Autostadt, Stadt der knapp verhinderten Südumfahrung, Stadt mit Stadtautobahn mitten durchs St.Fiden-Quartier. «Freie Fahrt für freie Bürger» und dazugehöriges Parkplatzangebot, war lange das Credo. Nach dieser Massgabe tickten die Mehrheiten der Entscheidungsträger:innen aus Politik, Wirtschaft und Quartiervereinen.

Es überrascht also wenig, handelt es sich beim «tiefsten Keller der Stadt» um eine Parkgarage. Die sechs unterirdischen Etagen der UG25 reichen im Westen bei der Müller-Friedberg-Strasse gemessen knapp 30 Meter in den Boden. Das Gebäude befindet sich noch im Bau und soll Ende 2023 eröffnet werden.

Die UG25 gehört der Pensionskasse der Stadt St.Gallen. Den Zuschlag für den Betrieb hat – etwas überraschend – nicht der ansässige Platzhirsch, die City Parking St.Gallen AG, erhalten, sondern der Schweizer Ableger der grössten internationalen Parkhausgruppe Indigo aus Frankreich. Das St.Galler Autoabstell-Business durchlebt schwere Zeiten. Die fetten Jahre der jährlich steigenden Ertragssteigerungen sind dank Corona und der generell vermehrt zu Hause bleibenden Konsumgesell- und Arbeitnehmer:innenschaft vorbei. Die städtische Verkehrsplanung, die mindestens auf eine Stagnation des motorisierten Individualverkehrs hinzielt, freuts natürlich.

Hässlich bis furchteinflössend

Parkhäuser bilden also St.Gallens Tiefpunkt. Ausbetonierte Löcher für den ruhenden Verkehr, heute in der Regel nicht gerade architektonische Bijous. Zumindest herrscht hier seit langem schlichte Sachlichkeit. Hübsch anzuschauen sind eventuell noch die elegant geschwungenen Auffahrtsrampen. In erster Linie sind Garagen aber funktionale Gebäude, für die es in der Gesellschaft wenig Sympathie gibt. Der Berliner Architekturvermittler und Journalist Frank Thinius beschrieb sie so: «Drückende, niedrige Betondecken. Düstere, enge Treppenhäuser hinter schweren Brandschutztüren. Das durchschnittliche Parkhaus ist eine Reihe beklemmender Räume, die Fluchtinstinkte wecken. Im Stadtgefüge bleibt es meist ein störender Faktor.»

Was, Fahrzeugpark?

Die ersten Parkhäuser nannte man auch Auto­hotels, zugänglich waren die einzelnen Einstellplätze meist über platzsparende Drehplattformen. Die Rampensteigungen der späteren «Selbstparkgaragen» hätten die ersten Automobile überfordert. Das Wort «parkieren» war früher auch in Deutschland gebräuchlich. Seit der Massenmotorisierung ab den 1950er-Jahren sagt man dort aber nur noch «parken» [pa’k’n]. Der Wortstamm geht zurück auf die militärischen Material später auch Fahrzeugabstelldepots – Material- oder Fuhrparks eben. In Lexika steht ausserdem, dass das aus dem keltischen abgeleitete Spätlateinwort «parcus» einen abgesonderten Raum meint, so zum Beispiel die Umhegung für eine nächtigende Schafherde, später ein­gedeutscht zum «Pferch».

Dabei ginge es auch anders: Ein preisgekröntes Beispiel ist die Parkgarage des Leipziger Zoos aus Bambus. Hier geht es allerdings nur um die Hülle des oberirdischen Teils. Das Innenleben der Parkhäuser ist in der Regel aber beinahe so trostlos, wie jenes der in den Untergrund versenkten Tiefgaragen, wo überhaupt kein Tageslicht mehr hingelangt.

Tiefgaragen können Ängste auslösen. Die Betonbäuche schlucken Vertrautes wie menschliche Stimmen und verstärken nebensächliche Geräusche wie das Zuschlagen von Autotüren und das Klacken von Absätzen. Film und Fernsehen von Krimi über Thriller bis Horror haben sicherlich zum schlechten Image beigetragen. Dabei sind Parkgaragen trotz ihrer düsteren Aura statistisch gesehen ungefährliche Orte. Es geschehen dort weit weniger Verbrechen als man annehmen könnte, und schon gar keine blutigen.

Zwei Ausnahmen: 2010 hat ein psychisch vorbelasteter Mann in der Tiefgarage der Shopping Arena in Winkeln mit einem Messer acht Mal auf seine Ex-Freundin eingestochen. Die Frau überlebte den Angriff knapp, der Mann kam hinter Gitter. In Erinnerung bleibt auch der Mord an einer jungen Frau im Zürcher Urania-Parkhaus 1991, ein Fall, der jüngst wieder zu reden gab, weil Zweifel am Geständnis der mutmasslichen Täterin aufgekommen sind. Reporter Carlos Hanimann hat 2019 dazu das Buch Caroline H. Die gefährlichste Frau der Schweiz? herausgebracht.

Untergrundsrecht

Ansonsten grossmehrheitlich safe space. Unklar hingegen ist die allgemeine Rechtslage im Untergrund. Wem gehört eigentlich das Erdreich? Wer kann in der Tiefe überhaupt irgendwelche Ansprüche erheben? Wer kontrolliert, dass geltende Baubestimmungen auch in den unsichtbaren Tiefen eingehalten werden? An der Oberfläche scheint alles klar, das Grundbuch regelt die Besitzverhältnisse. Aber ein Untergrundbuch gibt es nicht.

Im ZGB, Art. 667 Abs. 1, steht: «Das Eigentum an Grund und Boden erstreckt sich nach oben und unten auf den Luftraum und das Erdreich, soweit für die Ausübung des Eigentums ein Interesse besteht.» Der Artikel birgt natürlich einiges Konfliktpotential, man muss im Einzelfall entscheiden. Dass die Interessen Privater, der Landwirtschaft, der Verkehrsbetriebe, der Abbauunternehmen, der Wasser-, Energie- und Internetversorger und des Staats nicht immer im Einklang stehen, liegt auf der Hand.

Alles, was unterhalb des Grundbesitzes liegt, ist nicht durchs Bundeszivilrecht geregelt. Unklar ist zudem oft, wo dieses «Unterhalb» genau beginnt. Wer diesen «öffentlichen Untergrund» – auf Zeit – nutzen darf, regeln die Kantone in eigener Kompetenz. Sobald Grabungen oder Bohrungen etwa das Grundwasser tangieren, spielen auch ökologische und Naturschutzfragen mit. Verschiedene Ämter kommen sich dabei ins Gehege. In diesem Kompetenzgerangel zwischen Wirtschaftsdenken und Naturschutz hat letzterer oft das Nachsehen.

Im Thurgau zum Beispiel sind seit 2015 sogar die umstrittenen Frackingverfahren erlaubt, bei denen zur Gasförderung grosse Mengen an Flüssigkeit in den Untergrund gepumpt werden. Dies allerdings nur, sofern die Umwelt dadurch nicht gefährdet wird. Was das genau heisst, ist unklar. Die Regierung regelt einzig, welche Chemikalien beim Fracking eingesetzt werden dürfen. Die meisten Kantone mit ähnlichen Untergrundnutzungs-Gesetzen verbieten Fracking. Welche Auswirkungen solche Eingriffe ins Erdreich haben können, haben das Erdbeben in St.Gallen 2013 und der Geothermieunfall im Februar 2016 in Diessenhofen gezeigt, bei dem grosse Mengen an öl- und anderweitig belasteten Tiefenwassern ungeklärt in den Rhein gelangten.

In der Stadt St.Gallen werden solche kantonalen Untergrund-Nutzungskonzessionen also bauvolumen-mässig vor allem für Tiefgaragen vergeben. Es macht Sinn, werden die stillstehenden Autos von der Oberfläche verbannt. Das gibt Raum für ein beseelteres Innenstadtleben. So hässlich und furchteinflössend sie sein können, die Tiefgaragen sind fürs Stadtbild letztlich doch ein Segen.

Klick zum Vergrössern

Metz­ger, En­gel, Him­mel und Tan­te Bergs Ro­sen­ge­büsch

Ani­ta Zim­mer­mann ali­as Lei­la Bock prägt die St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne seit Jahr­zehn­ten – als Künst­le­rin, als Ver­mitt­le­rin, als Er­mög­li­che­rin. Sie hat Wi­der­stän­de über­wun­den und an­de­re Künst­ler:in­nen im­mer wie­der her­aus­ge­for­dert. Ei­ne Wür­di­gung

Von  Angela Kuratli , Bilder:  Ladina Bischof
2609 Anita Zimmermann SAI2602 1308 C WEB

«Nicht neu er­fin­den, was funk­tio­niert»

Die St.Gal­ler Mu­se­ums­nacht fin­det in die­sem Jahr zum 20. Mal statt. Zum Ju­bi­lä­um blickt Ver­eins­prä­si­den­tin Bar­ba­ra Af­fol­ter zu­rück und nach vor­ne. Sie sagt, was die Mu­se­ums­nacht bis heu­te aus­macht und wo­hin sie sich ent­wi­ckeln soll.

Von  Marion Loher
Museumsnacht Kunstmuseum pd

Le­bens­be­ja­hen­de Wer­ke im Kunst­zeug­haus

Die Aus­stel­lung «Vol­ler Le­ben» des Ver­eins IG Hal­le Rap­pers­wil wirft Schlag­lich­ter auf künst­le­ri­sche Schaf­fens­pro­zes­se und ih­re Ver­bin­dun­gen zur Na­tur.

Von  Lilli Kim Schreiber
Regula Syz 2

Kolumne: Stimmrecht

St.Gal­len in den Au­gen ei­nes Sol­da­ten

Von  Liliia Matviiv

Kunst­ki­osk trifft Nacht­klub 

Der St.Gal­ler Kunst­ki­osk wird fünf­zehn Jah­re alt. Ge­fei­ert wird das mit ei­ner Ju­bi­lä­ums­aus­stel­lung im ehe­ma­li­gen Tif­fa­ny Night Club. Die Ver­nis­sa­ge ist am 12. Sep­tem­ber. Sai­ten hat schon vor der Er­öff­nung vor­bei­ge­schaut.

Von  Vera Zatti
01 Gruppenfoto Kurationsteam 15 Jahre Kunstkiosk QUERFORMAT

Musiktheater

Auf See im Park­haus

Von  Vera Zatti
Bild 08 07 24 um 07 42

Ein tem­po­rä­res Kunst­haus am Ro­ten Platz

Zum 36-jäh­ri­gen Be­stehen sei­ner Ga­le­rie Macel­le­ria d'ar­te trans­for­miert Fran­ces­co Bo­n­an­no ein leer­ste­hen­des Ge­bäu­de am Ro­ten Platz in St.Gal­len in ein bun­tes Haus vol­ler Kunst. Was als klei­nes Pro­jekt be­gann, wuchs zu ei­nem Ge­mein­schafts­werk von fast 100 Kunst­schaf­fen­den. 

Von  Lilli Kim Schreiber
Kunsthaus am roten platz lilli kim schreiber 1

Das Schö­ne an der Pro­vinz

St.Gal­len und Lu­zern ha­ben mehr ge­mein­sam, als man zu­nächst denkt – oder doch nicht? «Null41» war mit der Sai­ten-Re­dak­ti­on in St.Gal­len un­ter­wegs.

Von  Giulia Bernardi Robyn Muffler  und  Raphael Albisser , Bilder:  Claudia Schildknecht
2609 Staetevergleich 4 D3 A9291

Auf der Su­che nach (Un)Ru­he

Von St.Gal­len bis nach Süd­afri­ka. Ein Ost­schwei­zer Ehe­paar reist im Land­ro­ver De­fen­der um die Welt. Ih­re Er­leb­nis­se hal­ten die Bau­mel­ers mit ei­ner Ka­me­ra fest. Nun er­scheint ihr Film Im­mer wei­ter in Ost­schwei­zer Ki­nos – ei­ne ehr­li­che Do­ku­men­ta­ti­on, der ei­ne Ein­ord­nung gut ge­tan hät­te.

Von  Daria Frick
B 8

«Open House St.Gallen»

Of­fe­ne Tü­ren – tie­fe Ein­bli­cke

Von  Daria Frick
Bildschirmfoto 2026 09 01 um 10 17 40

Museum Herisau

Zeit­rei­se zu den An­fän­gen der Schul­bil­dung

Von  Redaktion Saiten
Bildschirmfoto 2026 09 01 um 10 08 43

Ein Rück­blick auf die ver­ges­se­ne Künst­le­rin Mag­gy Mau­ritz

Das Küefer-Mar­tis-Hu­us in Rug­gell wid­met sich in ei­ner Re­tro­spek­ti­ve der Wie­der­ent­de­ckung ei­ner völ­lig über­se­he­nen Künst­le­rin: Mag­gy Mau­ritz war ei­ne Pio­nie­rin der Graf­fi­ti­kunst und des Lett­ris­mus.

Von  Sieglinde Wöhrer
IMG 5826 Paul Trummer 2

Der lan­ge Weg nach Hau­se – ein Stol­per­stein für Ja­kob Lütschg

Ja­kob Lütschg kehr­te nie nach Bal­gach zu­rück. 82 Jah­re nach sei­nem Tod im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Bu­chen­wald kehrt we­nigs­tens sein Na­me heim. Der ers­te Stol­per­stein im St. Gal­ler Rhein­tal er­in­nert an ein Le­ben, das bei­na­he ver­ges­sen ging.

Von  Shqipton Rexhaj
IMG 1558

Musik am See

Pia­no­klän­ge für al­le

Von  Vera Zatti
IMG 0757 2

FC St.Gal­len vs. FC Thun 3:4 – Es wird heu­te nicht mehr bes­ser

Tor­reich, span­nend und doch ent­täu­schend - nur ei­ne Vier­tel­stun­de gu­ter Fuss­ball reicht halt nicht zum Punkt ge­gen Thun. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Fast ein gan­zes Le­ben spä­ter 

Nach Jahr­zehn­ten tref­fen sich Eva und Franz wie­der. Bei­de im fort­ge­schrit­te­nen Al­ter. Viel ist pas­siert und doch ist da noch Zu­nei­gung. Schwind­lig heisst der neue Ro­man der Ost­schwei­zer Au­torin Chris­ti­ne Fi­scher, in dem viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re auf fei­nes Sprach­ge­fühl tref­fen. 

Von  Vera Zatti
Abutz DSC 9766 Portrait wahl fischer klein cmky

Neu­start für Me­ter und Off­cut

Die­ses Wo­chen­en­de er­öff­net die of­fe­ne Werk­statt Me­ter den neu­en Stand­ort an der Burg­stras­se. Und im No­vem­ber zü­gelt Off­cut nach St.Fi­den. Das ist der An­fang vom En­de der Ge­mein­schaft «Ul­men5» – zu­min­dest in ih­rer bis­he­ri­gen Form. Denn 2027 könn­te es zur teil­wei­sen Wie­der­ver­ei­ni­gung kom­men.

Von  David Gadze
Meter 6 david gadze

WG gaf­fen

Ei­ne neue SRF-Se­rie por­trä­tiert ei­ne elf­köp­fi­ge WG aus St.Gal­len. End­lich wie­der mal ei­ne se­hens­wer­te SRF-Pro­duk­ti­on, fin­det Sai­ten-Au­tor An­di Gi­ger.

Von  Andi Giger
6085807

FC St.Gal­len vs. FC Nordsjæl­land 2:3 – St. Gal­len un­ter­liegt Nordsjæl­land

St. Gal­len schlägt sich am En­de auch selbst und muss den Traum von Eu­ro­pa be­gra­ben. Ent­schei­dend war er Platz­ver­wei­se ge­gen Mihai­lo Steva­no­vic vor der Pau­se.

Von  SENF Kollektiv
Senf
Heftvorschau 09/26
Luzern Winti St.Gallen, Neonazipfarrer, A(nita) bis Z(immermann)

Drei Kul­tur­ma­ga­zi­ne tun sich zu­sam­men, ver­glei­chen ih­re Städ­te und die Her­aus­for­de­run­gen, de­nen die Kul­tur ge­gen­über­steht. Sai­ten hat die Kol­leg:in­nen vom «Coucou» in Win­ter­thur be­sucht und das «Null41» war in St.Gal­len zu Be­such. Aus­ser­dem im Sep­tem­ber­heft: lau­ter Ju­bi­lä­en – von Ani­ta Zim­mer­mann über das Fi­gu­ren­thea­ter bis zur Mu­se­ums­nacht –, ein Pfar­rer auf brau­nen Ab­we­gen, ei­ne Fla­schen­post aus Af­gha­ni­stan und ein In­ter­view zum Hit­ze­som­mer und dem Kli­ma­wan­del.

Saiten 2609 Cover 01