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Das Elend bleibt

Eine Ärztin, ein Freiwilliger und eine Ständerätin sprechen über die Lage in Lesbos, über Flüchtlingspolitik und über positive und negative Folgen der Corona-Pandemie für Menschen auf der Flucht. Ein Gesprächsprotokoll.
Von  Roman Hertler , 
Leben im Elend: Die Camps in der Ägäis sind Gefängnisse mit Wegwerfzeltwänden. (Bild: pd)

Es gibt sie noch, die wirklich existenziellen Probleme dieser Welt abseits helvetischer Lockdown-Krämpfli und Nagelstudio-Hysterie. Und es gibt zum Glück noch ein paar Menschen, die sich mit diesen Problemen befassen.

Das Palace hat am Dienstagabend zur mittlerweile vierten digitalen Erfreulichen Universität geladen und mit Expertinnen über die Situation der Flüchtlinge an den europäischen Aussengrenzen gesprochen. WOZ-Co-Leiter Kaspar Surber sprach mit der Basler Ärztin Daniela Güdel, der grünen Genfer Ständerätin Lisa Mazzone und Jonas Härter, dem St.Galler Flüchtlingshelfer, der seit 2018 auf Lesbos lebt.

Hier hat sich ein eigenes Leben entwickelt, Markt- und Friseurstände. Kinder rennen herum. Härter stellt klar: Im «Empfangs- und Identifikationszentrum» Moria leben nicht nur junge Männer, von Verharmlosern gerne «Wirtschaftsflüchtlinge» genannt. Da leben vor allem Familien: 23 Prozent Frauen, 36 Prozent Männer und 41 Prozent Kinder unter zwölf Jahren. «Man hört überall Kinder spielen und kreischen und ist allgemein ständig von Menschen umgeben», erzählt Härter.

18’000 leben gegenwärtig im Camp – einige in Containern, die meisten aber in Zelten dazwischen und in den umliegenden Olivenhainen. Ausgelegt ist das Lager eigentlich für 3000 Menschen.

Vergleich: Man stelle sich die Einwohnerschaft Gossaus vor, die sich zum Leben die Fläche von 12 Fussballfeldern teilt.

Noch ein Vergleich: Das entspricht ziemlich genau der Menschendichte an einem ausverkauften Openair-Tag im Sittertobel.

Nur, dass sich die Menschen im Flüchtlingscamp nicht freiwillig dort aufhalten und nicht nach vier Tagen oder bei unpässlichem Wetter ihre Zelte einfach wieder abbrechen können. Die Geflüchteten sind de facto Gefangene und bleiben im Schnitt über zwei Jahre im Camp, bis die schleppende Asylbürokratie ihren Fall bearbeitet. Und auch die Infrastruktur an Schweizer Openair-Festivals ist verglichen mit Moria, wo es an fast allem und aktuell sogar an Wasser mangelt, reinster Luxus.

Jonas Härter, der für die St.Galler Hilfsorganisation Aid hoc hergekommen war, kennt die Situation gut. Hauptberuflich arbeitet er mittlerweile als administrativer Geschäftsleiter vor Ort für die Watershed Stiftung, die sich um die Instandhaltung der rund 270 Toiletten und der anderen sanitären Anlagen auf Moria kümmert.

Psychische Leiden – ein marginalisiertes Problem

Nicht nur die hygienischen Zustände sind es, die dazu führen, dass die Menschen in Moria mehr medizinische Versorgung benötigen als andere. Laut einer Studie der Ärzte ohne Grenzen haben die psychischen Erkrankungen in den Migrations-Hotspots in Griechenland in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen. Die Unsicherheit über die eigene unmittelbare Zukunft, Angst und Gewalt verschlimmern die mitgebrachten Kriegstraumata.

«Etwa drei Viertel der Untersuchten weisen psychische Leiden auf», berichtet die Basler Ärztin Daniela Güdel. «Dabei gäbe es Traumatherapien, die speziell für solche Lagersituationen entwickelt worden sind. Aber sie bedingen eine minimale stabile Situation vor Ort. Diese ist im Moment alles andere als gegeben.»

Auch Güdel ist Mitglied bei Aid hoc. Sie kennt Härter aus Studienzeiten, war schon einige Monate vor ihm in Griechenland und reist heute jedes Jahr für ein oder zwei Monate nach Samos. Den Flüchtlingen in Griechenland fehle es auch in medizinischer Hinsicht an vielem, sagt Güdel. Und: «In nassen Zelten heilen auch einfache Grippen weniger schnell als in der warmen Stube.»

Politik versagt auf allen Ebenen

«Es ist sehr wichtig, dass sich die Menschen in der Schweiz die Situation an den europäischen Grenzen immer wieder vergegenwärtigen», sagt Lisa Mazzone. Die Grünenpolitikerin sitzt seit 2019 für den Kanton Genf im Ständerat. Gesprächsmoderator Kaspar Surber nennt sie «eine der hoffnungsvollen jüngeren Stimmen der Schweiz für eine andere Asylpolitik».

Was können wir tun?

Uns informieren, darüber reden, dem Thema Öffentlichkeit verschaffen und – nicht zuletzt – spenden, bspw. hier.

Ständerätin Lisa Mazzone rät ausserdem, den Appell für eine  Evakuierung der Camps in der Ägäis an den Bundesrat zu unterzeichnen und hier und da Leserbriefe zu schreiben.

Und schliesslich rät Daniela Güdel, man solle den persönlichen Austausch zwischen Asylsuchenden und Einheimischen fördern, was hilft, die weitverbreiteten Ängste in der Bevölkerung abzubauen.

Dass sich einiges ändern muss, hat die Neoständerätin nicht erst in Bern bemerkt. Aber wie Deutschweizer über Asylpolitik reden, habe sie schon erstaunt, sagt Mazzone. Die aktuelle Situation in Moria und generell an den europäischen Grenzen sei zwar in der jüngsten Sitzung der Staatspolitischen Kommission in Anwesenheit von Bundesrätin Karin Keller-Sutter schon ein Thema gewesen. Es sei dabei aber vor allem um die Frage gegangen, ob die Schweiz jetzt eine neue Flüchtlingswelle zu befürchten habe und wie man das verhindern könnte, anstatt dass man sagt, man nehme ein paar Leute auf.

Allerdings sei diese Politik nicht nur ein schweizerisches, sondern ein europäisches Problem. Der EU-Deal mit dem türkischen Präsidenten Erdogan hat den Flüchtlingsstrom innerhalb Europas zwar effizient gestoppt. «Die menschlichen Probleme sind damit aber noch lange nicht gelöst», sagt Mazzone.

Auch hier müsse man sich wieder einmal die Zahlen vergegenwärtigen, ergänzt Jonas Härter. Zwar habe die Zahl der Flüchtlinge in Lesbos 2019 wieder stark zugenommen, allein zwischen Juni und Dezember seien 22’000 Menschen angekommen. Dennoch: «Für Europa ist das nichts! In der Türkei leben etwa 3,5 Millionen Flüchtlinge.»

Die Schweiz wäre parat, sagt Lisa Mazzone. Sowohl infrastrukturell als auch finanziell wäre das Land in der Lage, viel mehr Asylsuchende aufzunehmen. Aber das Dublin-Abkommen und der politische Unwillen verhindern das bisher.

Das Virus hat auch sein Gutes

Derweil hat sich die Situation in den grieschischen Camps wegen der Pandemie verschärft. Im Videotalk kamen die direkten Auswirkungen der Infektionskrankheit auf die Camp-Bewohner zwar nicht zur Sprache. Dafür überraschte Jonas Härter mit einer positiven Corona-Folge: Die sozialen Spannungen, die zwischen Geflüchteten und Einwohnern der Ägäisinseln aufgrund des politischen Kollektivversagens in den vergangenen Monaten massiv zugenommen hatten, sind aufgrund des rigorosen Lockdowns in Griechenland praktisch zum Erliegen gekommen.

Und auch die faschistoiden Identitären aus Frankreich und Deutschland, die sich noch Anfang März in der Region gezeigt hatten, haben sich wieder in ihre heimischen Löcher verkrochen. Immerhin eine positive Entwicklung in einer Sache, die doch als eine der grössten Katastrophen der jüngeren Menschheits- und Menschlichkeitsgeschichte bezeichnet werden muss.

Das ganze Gespräch ab Minute 7:30:

Die weiteren Ausgaben der Erfreulichen Universität in Corona-Zeiten gibts hier.

Die Ge­walt hat ei­nen Schlüs­sel

Mehr als vier­ein­halb Stun­den dau­er­te Der Pro­zess Pe­li­cot im Thea­ter St.Gal­len. Mi­lo Rau und Ser­va­ne Dè­cle in­sze­nier­ten ei­nen Abend über se­xua­li­sier­te Ge­walt und che­mi­sche Un­ter­wer­fung – und über ei­ne Ge­sell­schaft, die von Män­nern mehr Ver­ant­wor­tung ver­langt.

Von Philipp Bürkler,
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Men­schen­rech­te sind kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit

Die Men­schen­rech­te ste­hen welt­weit un­ter Druck. Doch wie kon­se­quent setzt sich die Schweiz für sie ein? Ein neu­es Buch nimmt die Schwei­zer Men­schen­rechts­po­li­tik kri­tisch un­ter die Lu­pe. An der Buch­vor­stel­lung im Squa­re wur­de über Wi­der­sprü­che, Ver­säum­nis­se und mög­li­che Lö­sun­gen dis­ku­tiert.

Von Marion Loher,
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Die Po­li­zei woll­te nichts se­hen und nichts hö­ren

In ei­ner Ten­nis­hal­le im tog­gen­bur­gi­schen Un­ter­was­ser tra­fen sich vor zehn Jah­ren 5000 Neo­na­zis zum gröss­ten Rechts­rock-Kon­zert, das je im deutsch­spra­chi­gen Raum statt­ge­fun­den hat. Lin­ke Po­li­ti­ker:in­nen re­agier­ten schnell, doch das Er­geb­nis ist er­nüch­ternd.

Von Hans Stutz,
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Leopoldstadt am Vorarlberger Landestheater

Ver­schwun­de­ne Na­men im Fa­mi­li­en­stamm­baum

Von Sieglinde Wöhrer,
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Stimmrecht

Im Re­gen tan­zen

Von Liliia Matviiv,

Ern­ten in der Grau­zo­ne

Ern­te­hel­fer:in­nen sind in der Schweiz schlecht ge­schützt. Ih­re Ar­beits­be­din­gun­gen lie­gen oft in Grau­be­rei­chen, Kon­trol­len sind schwie­rig. Ei­ne Ver­än­de­rung wür­de je­doch be­deu­ten, ein gan­zes Sys­tem auf den Kopf zu stel­len.

Von Daria Frick, Bilder: Ueli Steingruber,
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Bücherherbst: Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst von Gion Mathias Cavelty

Gran­dio­se Gro­tes­ke

Von Florian Vetsch,

Ein En­de mit Aus­ru­fe­zei­chen

Die St.Gal­ler Re­stau­rants Tos­ca­na und The Pinch mach­ten ver­gan­ge­ne Wo­che über Nacht dicht. 15 Per­so­nen stan­den un­vor­be­rei­tet auf der Stras­se. Das ver­ant­wort­li­che In­ves­to­ren-Duo schliesst nicht zum ers­ten Mal ein Re­stau­rant in der Stadt. Das ab­rup­te En­de wirft Fra­gen auf.

Von Andi Giger,
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Volks­bad­sa­nie­rung: Trau­er­spiel seit über 40 Jah­ren

Die Stadt St.Gal­len muss spa­ren und will das his­to­ri­sche Volks­bad nach der Wie­der­eröff­nung des Hal­len­bads Blu­men­wies schlies­sen. Da­bei ver­spricht die Stadt seit über 40 Jah­ren die Sa­nie­rung.

Von René Hornung,
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Der St.Gal­ler Kul­tur gehts an den Kra­gen

Die St.Gal­ler Re­gie­rung spart ge­gen ih­ren Wil­len wei­te­re 60 Mil­lio­nen Fran­ken ein und rech­net für 2027 mit ei­nem Plus von 55 Mil­lio­nen Fran­ken. Kul­tu­rel­le Ar­beit wird da­bei wei­ter pre­ka­ri­siert – mit ei­ner gros­sen Aus­nah­me.

Von Roman Hertler,
Kanton sparmassnahme

Filminstallation über Vergänglichkeit

Nur Vor­wärts

Von Daria Frick,
Emilija Skarnulyte Time of Arrow 2026 Kunstmuseum St Gallen Lokremise Foto Stefan Altenburger

Win­tis Glücks­fall

Die al­ten Fa­brik­hal­len sind aus Win­ter­thurs Kul­tur­le­ben nicht mehr weg­zu­den­ken. Sie wä­ren aber nichts oh­ne en­ga­gier­te und gut ver­netz­te Men­schen. Sai­ten konn­te auf Ein­la­dung des Kul­tur­ma­ga­zins «Coucou» ei­ni­ge von ih­nen tref­fen. Ein klei­ner Stadt­rund­gang

Von Roman Hertler, Bilder: Daria Frick,
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Sai­son­start mit pu­rem Wahn­sinn

Das Kon­zert und Thea­ter St.Gal­len zeigt ein­dring­lich auf: Fe­mi­zi­de exis­tie­ren in der Schweiz noch im­mer im un­ge­heu­ren Aus­mass. Die In­sze­nie­rung von Co­rin­na von Rad setzt auf das Gro­tes­ke in Ge­org Büch­ners Woy­zeck und fei­er­te am Sams­tag Pre­mie­re im Gros­sen Haus. Ei­ne Pro­duk­ti­on für «je­der-Mann»!

Von Viviane Sonderegger,
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Es kratzt, knallt und schep­pert

Viel En­er­gie und noch viel mehr Punk gibts auf dem neu­en Al­bum Now To Ru­in der Thur­gau­er Band S.G.A.T.V.. Ge­tauft wird am 1. Ok­to­ber im Win­ter­thu­rer Kraft­feld. Sai­ten hat vor­ab rein­ge­hört.

Von Jeremias Heppeler,
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Bak­te­ri­en und ein Fun­ke Hoff­nung 

Wie kön­nen wir un­se­ren Kon­sum nach­hal­ti­ger ge­stal­ten? In «Next Re­la­ti­ons – Zu­kunft ge­stal­ten» zeigt das Ge­wer­be­mu­se­um Win­ter­thur an­hand von Ar­bei­ten von Stu­die­ren­den mög­li­che An­sät­ze. Ei­ne an­spruchs­vol­le Schau, die Hoff­nung macht.

Von Vera Zatti,
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Mas­ku­li­ni­tät als Spek­trum

Die Aus­stel­lung «Bey­ond the Ma­nos­phe­re. Mas­cu­li­n­i­ties to­day» im Kunst­mu­se­um St.Gal­len un­ter­sucht, wie Männ­lich­keit dar­ge­stellt, ge­prägt und ge­lebt wird. Und zeigt da­bei auch ih­re Wi­der­sprüch­lich­keit.

Von Lilli Kim Schreiber,
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Tra­gi­ko­mö­die über das Le­ben

Ein Schre­ber­gar­ten wird im neu­en Ro­man Ver­tei­di­gung ei­nes Gar­tens von Chris­ti­na Wal­ker zum Zu­fluchts­ort. Dar­in lässt die Vor­arl­ber­ger Au­torin viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re eben­so auf­blü­hen wie Ap­fel­baum und Jo­han­nis­strauch. 

Von Annette Raschner,
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Mit­spie­len dür­fen. Aber auch die Spiel­re­geln mit­be­stim­men?

Der Kan­ton St.Gal­len hat Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de zur jähr­li­chen Kul­tur­kon­fe­renz nach Wil ein­ge­la­den. Spie­le­risch wur­de ver­sucht, die Aus­rich­tung der Kul­tur­för­de­rung zu klä­ren und Mög­lich­kei­ten der neu­en Kul­tur­stra­te­gie zu dis­ku­tie­ren. Doch die zen­tra­le Fra­ge blieb of­fen: Wie stark kann die Kul­tur­sze­ne den In­halt der Stra­te­gie tat­säch­lich mit­be­stim­men?

Von Philipp Bürkler,
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Heftvorschau 10/26
Erntehilfe, Unterwasser, Bücherherbst

Wer als Ern­te­hel­fer:in in der Schweiz ar­bei­tet, tut dies in ei­ner recht­li­chen Grau­zo­ne. Das nützt vor al­lem ei­nem Sys­tem, das we­der die Land­wirt:in­nen noch die Kon­su­ment:in­nen im Al­lein­gang än­dern kön­nen. Aus­ser­dem im Ok­to­ber­heft: zehn Jah­re Un­ter­was­ser, ei­ne Fla­schen­post aus Hal­le (Saa­le), Kunst zum The­ma Männ­lich­keit, Mu­sik von The Black Salt und na­tür­lich der Bü­cher­herbst – mit neu­er Li­te­ra­tur von Ost­schwei­zer Au­tor:in­nen.

Saiten 2610 Cover

Sound­track für den Herbst

Hu­man Hu­man spie­len me­lan­cho­li­schen und fra­gi­len In­die-Pop, der trotz­dem warm und licht­durch­flu­tet ist. Das St.Gal­ler Duo hat jetzt sei­ne ers­te EP ver­öf­fent­licht und tritt am Wo­chen­en­de gleich zwei­mal im Bahn­hof Brug­gen auf – erst­mals mit ei­ner Band.

Von David Gadze,
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