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FCSG vs. Servette 1:1 – Am Schluss bleibts beim Unentschieden

Der FC St.Gallen holt gegen Servette einen Punkt. Die letzten Minuten musste er dabei in Unterzahl bestreiten. Ein gewonnener Punkt? Zwei verlorene Punkte? Anhaltspunkte gibt der SENF-Ticker.
Von  SENF Kollektiv
Bild: SENF

FCSG – Servette 1:1

18.27 Uhr – Danke fürs Mitlesen und allen einen schönen Abend.

18.26 Uhr – Nun müssen sich die Verantwortlichen etwas einfallen lassen. Nur eines der letzten vier Ligaspielen gewonnen ist dann doch etwas schmal. Die nächste Gelegenheit gibts gegen den FC Basel am 20. Oktober.

18.25 Uhr – Eigentlich zwei verlorene Punkte. In der ersten Halbzeit hätten die Espen zwei oder drei Tore mehr erzielen können oder gar müssen. Aber wie schon gegen Luzern war leider nach der ersten Halbzeit Schluss, in der zweiten hat nur noch der Gegner gespielt und bereits nach wenigen Sekunden ausgeglichen. Immerhin holten die Hausherren noch einen Punkt, nachdem Vandermersch die gelb-rote Karte abgeholt hat.

SCHLUSSPFIFF

Minute 90+ – Nun stolpert der Protagonist von vorher und legt sich horizontal auf den Rasen, was dem Gegner kurz vor Schluss noch eine Kontermöglichkeit eröffnet. Zum Glück sind die nicht besser wie wir und verpassen das.

Minute 90+ – Milosevic will das spiel schnell machen, obwohl kein Mitspieler in der Nähe ist. Ein Ball für den Gegner.

Minute 90 – Vier Minuten gibt der Schiri oben drauf.

Minute 89 – Nur weil einige „schüüüüüsss!“ rufen, heisst das nicht, dass du auch schiessen musst, wenn du es nicht kannst…

Minute 88 – Fast wäre der Punkt auch weg gewesen. Von Moos verpasst, was R.S. zur Aussage verleitet, er sei immer noch nicht besser als bei uns.

Minute 86 – Habe ich schon erwähnt, dass ich mit einem Punkt heute mittlerweile zufrieden wäre?

Minute 85 – „Chasch, gell“, sagt R.S. Dabei weiss ich doch auch nicht, was ich noch schreiben soll. Servette kriegt einen Corner, der wird zwar nichts, aber einen Gegenangriff gibts halt auch nicht.

Minute 81 – „Ha denkt dä hät scho eini gha“, meint R.S. Er hat natürlich recht, Vandermersch sieht Gelb-Rot. Leider spricht vieles dafür, dass Servette Luzern als Leader der Super League ablöst heute.

Minute 79 – „Mach mit, schrei duruf los, Sangalle schüss es Goal!“ singt der Espenblock. Leider sind die unsrigen eher mit Verteidigen beschäftigt seit der Pause.

Minute 77 – Kutesa kann es nicht fassen, dass es hier Abstoss gibt.

Minute 72 – „Jessesgott“ will man von R.S. nicht hören…

Minute 72 – Nun kommt noch Julian von Moos. Ihn sehe ich in zwei Jahren bei Thun. Aber aufpassen ist dennoch angesagt. Ehemalige St.Galler sind immer gefährlich.

Minute 71 – „So guet gmacht und denn so e Flanke…“

Minute 68 – 18’380 Zuschauer (oder so). Auf jeden Fall ausverkauft, wenn man den Gästesektor ausklammert. Wie Speaker Richi Fischbacher betont. „Wiän ihr selber gsend, ohni Gästesektor.“

Minute 67 – R.S. verabschiedet sich zum Glücksbisi und sagt: „Schribsch du denn über d’Füehrig vo üsne, oder?“

Minute 66 – Dreifachwechsel beim FCSG. Maassen will gewinnen.

Minute 65 – Das Glücksbisi hat sich nun doch noch ausbezahlt. Servette hätte nun doppelt den Führungstreffer erzielen können.

Minute 63 –  Das mit dem Glücksbisi hat auch schon besser funktioniert.

Minute 60 – Vandermersch holt sich eine verdiente Gelbe Karte ab. Zupfen ist für mich zeitlich begrenzt, was er tat war eher eine langfristige Sache.

Minute 58 – Diaby stoppt den Ball und läuft mit grossen Schritten nach vorne, spielt dann aber den Pass, den niemand erreichen kann. Ein Klassiker.

Minute 56 – Da haben auch nur ca. 10 Meter gefehlt bei Mambimbis Schuss über die Latte.

Minute 55 – Da hätte tatsächlich Diaby beinahe per Kopf getroffen nach einem Eckball. Oha.

Minute 55 – Das Wettbüro sieht Servette knapp im Vorteil.

Minute 53 – Das ist mir hier alles zu knapp, ich geh vorsichtshalber zum Glücksbisi.

Minute 51 – Ob Vandermersch „Schüüüüsss!“ versteht? Geschossen hat er zumindest nicht, sondern einen Ball auf Mambimbi gespielt, der einen Schritt zu spät kommt.

Minute 50 – Im B wird auch nicht mehr so euphorisch geklatscht wie auch schon.

Minute 48 – Und mit dem Diaby für Stanic Wechsel sind wir spielerisch doch einiges Unberechenbarer geworden, um es positiv auszudrücken.

Minute 47 – Die fachkundige Medientribüne war sich in der Pause einig, dass Servette anders aus der Pause kommt. So schnell hätte aber niemand die Bestätigung davon gebraucht.

Minute 46 – Ok, SG war noch in der Pause, das war etwas unfair. Dennoch stehts jetzt 1:1.

Minute 46 – „Pfifsch du ah? Denn mach i de Bitrag.“ Mach ich doch. Weiter gehts.

PAUSE

Minute 43 – Nun hätte es 2x 2:0 stehen können müssen.

Minute 42 – Es steht noch 1:0, R.S. ist zurück. Sie wissen, was das heisst.

Minute 41 – R.S. steht unvermittelt auf, sagt etwas von „bevor Pause ist“ und verschwindet. Ich weiss nun nicht, ob er zum Glücksbisi geht oder Bier holt. Wenns gleich 2:0 steht, wars das erste, sonst das zweite.

Minute 41 – Objektiv wie immer, dein SENF-Ticker.

Minute 40 – „Natürlich isch da e Foul!“ – R.S. nun auf der Linie von SR Horisberger.

Minute 39 – Zigi unterläuft eine Flanke, ein Genfer kommt zum Kopfball, Zigi stoppt den Ball mit dem Fuss.

Minute 37 – Warm gegeben hätte z.B. ein 2:0. Mambimi ist aber 0.5mm zu kurz und verpasst den Querpass vor dem Tor.

Minute 35 – Die Genfer im B haben sich statt einer Zaunfahne T-Shirts bedruckt. Ich bezweifle, dass die das bis zum Ende des Spiels durchziehen. Langsam wird es frisch.

Minute 33 – „Do pfiift er wieder!“ – Ein Satz, wie er wohl an jedem Wochenende hundertfach fällt. Knapp vor „Schiri, immer dä glich!“ und „Dä hät scho Gääääl!“

Minute 31 – Toma schon wieder äusserst knapp an einem Tor vorbei. Im Gegenzug kommen die Genfer zu einer guten Aktion, die ebenfalls nur knapp scheitert.

Minute 27 – Der EB äussert sich per Spruchband zum Vorgehen der Stadtpolizei St.Gallen. Dürfte sich mutmasslich als Solidartitäskundgebgung gegenüber den Genfern lesen. Was genau, sehen Sie auf unserem Insta-Kanal.

Minute 27 – Toma tänzelt sich inklusive Stephané Lambiel Pirouette durch die Genfer Abwehr, sein Abschluss dann aber knappest am Pfosten vorbei. „Gib en doch übere mann!“ kam von R.S., waren aber wohl auch Geubbels Gedanken.

Minute 26 – „Do häts aso au vil Ungnaus däbi“, sagt R.S. Ich könnte nicht mehr zustimmen. Immerhin stimmt bei Servette mehr nicht als bei uns.

Minute 23 – Von mir aus könnte man nun abpfeifen hier und in Basel. Dann hätten wir gewonnen und alle anderen Spiele der Runde wären Unentschieden ausgegangen.

Minute 21 – Der fällige Freistoss wird zurück auf Qunintilla gespielt, der den Ball in den Strafraum flankt. Görtler steigt hoch und versorgt den Ball mit dem Kopf hinter Frick im Genfer Tor.

Minute 20 – Mambimbi wird gefoult, das gibt Freistoss für den FCSG. R.S. hätte aber gerne noch eine Gelbe Karte gesehen, wenn ich seine Handbewegung in Richtung Schiedsrichter richtig deute.

Minute 17 – Oha. Nun kann ein Genfer ohne Gegenwehr durch die St.Galler Hintermannschaft spazieren. Aber Dank schlechtem Abschluss und Zigi passiert nichts weiter.

Minute 14 – R.S. bringt für die letzten Minuten nochmals Bier. Evtl. geht mit einem Glücksbier auch auf dem Feld nochmals was und den Espen gelingt noch der Lucky Punch.

Minute 11 – Sie merken es, das Spiel hat schon merklich an Intensität eingebüsst. Es scheint, als können hier alle den Abpfiff kaum erwarten.

Minute 9 – Witzig macht seinem Namen alle Ehre und rutscht auf (!) dem Ball aus.

Minute 9 – Die Genfer Gruppe im B, ca. 40 – 50 Personen, hört man hier nicht wirklich singen. Aber man sieht sie klatschen. Wenn die St.Galler im B dann auch klatschen, sieht das ganz witzig aus. Als hätte sich eine Ultra-Gruppierung aus Protest vom EB losgelöst.

Minute 7 – Ein Genfer will klären, hat dafür lange Zeit, und schafft es nicht. Eckball für die Guten.

Minute 4 – Im B klatschen die einen und die anderen. Aber jeder für sich, keiner den anderen weg.

Minute 2 – Positiver Nebeneffekt der Genfer im B: Die anderen im B machen evtl. vermehrt Lärm heute.

Minute 1 – Das Spiel läuft.

16.29 Uhr – Die Genfer hatten „Lämpen“, die letzten paar Male. Jetzt machen sie selber „Lämpen“. Klassiker.

16.27 Uhr – Wir haben die Genfer Ultras im Sektor B erspäht. Oha.

16.25 Uhr – Zwei Reihen vor uns isst eine Dame Glacé aus dem Becher. Noch ist das epische Jahreszeitenduell nicht entschieden.

16.25 Uhr – Es riecht nach heissen alkoholhaltigen Getränken. Ich tippe auf Jagertee. Sind wir schon wieder so weit? Wo ist der Sommer hin?

16.20 Uhr – Noch dauert es knapp 10 Minuten bis zum Spielbeginn. Der Gästesektor ist (fast) leer. „Chömed d’Genfer wieder mol z’spot oder sind da scho alli?“ will R.S. wissen. Ich zucke mit den Schultern. Immerhin eine gute Gelegenheit hier was zu schreiben.

16.10 Uhr – Neben uns sitzt heute ein Genfer Medienvertreter. Er braucht drei Plätze, weil er zwei Laptops, einen Mischpult und ein Stativ mit Kamera dabei hat. Das ist uns alles etwas zu professionell, aber immerhin sagt er sicher nie „Friiistoss“.

16.04 Uhr – R.S. und R.S. sagen Hallo. Ja, leider müssen Sie es wieder mit uns aushalten. R.Z. und C.F., die eigentlich Dienst hätten, haben ihren Lokalverein ins Engadin begleitet. Die heutige Jugend, einfach kein Pflichtgefühl mehr.
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