Kategorie
Autor:innen
Jahr

FCSG vs. YB 4:1 – St.Gallen wirft YB aus dem Cup

Der FC St.Gallen steht im Cup-Viertelfinal! Gegen YB gewinnen die St.Galler gleich mit 4:1. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
Von  SENF Kollektiv
Bild: SENF

FCSG – YB 4:1

19.55 Uhr – Mit einem 4:1-Sieg gegen YB hätte wohl kaum einer gerechnet. Die Gäste aus Bern traten überraschend passiv auf, kamen nicht allzu oft vors Tor. Und wenn, dann war da noch Zigi. Die St.Galler waren zwar nicht haushoch überlegen, aber vorne effizienter. Im Cup-Viertelfinal gehts nun gegen Tschisii. Wir bedanken uns fürs Mitlesen und wünschen einen schönen Abend.

19.51 Uhr – Da ziehen sie von dannen, Gerry und die 11 Millionäre. Gesenkten Hauptes, nach unzähligen unnützen Siegen in der Meisterschaft, zogen sie gen Osten um von Peters jungen Wilden in die Schranken gewiesen zu werden.

Minute 90+ – Hefti übrigens nicht mehr auf dem Feld. Dabei ging er nach Bern um den Cup zu gewinnen.  Der Arme. Er muss von der Bank aus das 4:1 miterleben. Gimmöno trifft im Fallen auch noch.

Minute 90+ – Muheim bringt den Ball nicht weg, YB kommt zu einer guten Chance, die Zigi mirakulös pariert. So gut, dass sich R.S. zu nicht druckreifen Sätzen hinreissen lässt.

Minute 90 – 4 Minuten noch.

Minute 89 – Schärer provoziert R.S. zu einem „Heiligesiech!“ – Das Tischtuch zwischen den beiden scheint unreparierbar zerschnitten zu sein.

Minute 88 – Nuhu darf noch mithelfen, hinten dicht zu halten, er soll alles rausköpfen, was hoch nach vorne geschlagen wird.

Minute 87 – YB bleibt sogar jetzt seltsam passiv.

Minute 85 – YB heute gar nicht wie ein Spitzenteam unterwegs. Eher wie St.Gallen jeweils, mit Ausnahme des Eckballs zum Anschlusstreffer.

Minute 84 – Ruiz trifft souverän. 3:1.

Minute 83 – Der sollte nun zählen. Camara stoppt den Ball mit der Hand.

Minute 80 – Peter die Supernanny.

Minute 80 – Görtler und der Schiri diskutieren. Zeidler greift ein. „Lukas, Halt, Stop“

Minute 78 – Adamu gibt nie auf, auch jetzt wieder presst er bis zum erfolgreichen Ballgewinn. Andere könnten sich eine Scheibe davon abschneiden und lernen, wie man erfolgreich einen Ball erpresst.

Minute 77 – Youan zieht los und 30 Meter später ab. Noch hat er zu viel kraft, der Ball zischt übers Tor. Einfach in 10 Minuten nochmals probieren, wenns für fünf Meter Höhe weniger reicht.

Minute 75 – YB kommt zu einer Doppelchance, die Zigi verhindern muss.

Minute 72 – Was könnte man echt aus all den verflogenen Möglichkeiten anstellen, wenn man etwas standfester wäre?

Minute 72 – Kein Penalty.

Minute 71 – Schiri Schärer zeigt an, dass er zum Bildschirm geht. Görtler ist sogleich ausser sich und sieht Gelb.

Minute 70 – Penalty für SG. R.S. trocken: „I glaub da isch de Gimmöno gsi, do chönnt de Videoschiri schono dezwüschet cho.“

Minute 68 – Zeidler bringt Cabral für Lüchinger. Nun verbietet also auch Zeider dem Rheintaler das Balltreffen.

Minute 67 – Schiri Schärer verbietet Lüche, den Ball zu treffen. Er sieht gelb.

Minute 65 – Wenn St.Gallen am Ball ist, tut YB erstaunlich wenig dagegen, ist YB am Ball, wackelt die St.Galler Defensive. Angriff somit die beste Verteidigung – wie im Lehrbuch für Grümpeliturniere.

Minute 62 – Lüche fasst sich ein Herz und zieht ab aus spitzem Winkel – der Ball geht aber nicht aufs Tor. Die geplante Freinacht im Rheintal nach Lüchinger-Tor muss erneut nach hinten geschoben werden.

Minute 61 – St.Gallen holt einen Eckball raus. Die Euphorie bei R.S. und mir ist ausgeprägt. „Jeee, än Eckball.“

Minute 59 – Zusammen mit Stillhart hat Zeidler das Zittern eingewechselt. Noch gehts eine halbe Stunde.

Minute 58 – Foul, Ball im Gesicht eines Berners. Keine Gelbe für den Ball.

Minute 56 – Duah kann wieder mittun, nachdem er kurz gepflegt werden musste.

Minute 54 – Kurz darauf fast das 3:1, doch Junior stand im Abseits.

Minute 53 – Das ging jetzt leider zu einfach. Nach einem Eckball trifft Fassnacht mit dem Kopf. Da wurde er alleine gelassen.

Minute 50 – So einer wie Duah zum Beispiel, der zum 2:0 trifft.

Minute 49 – Und nun Chance Nr. 3. Ein guter Stürmer hätte den machen müssen.

Minute 48 – YB kommt besser aus der Kabine. Schon nach drei Minuten wären sie zu zwei Chancen gekommen, hätten sie denn das mit dem Abseits verstanden.

Minute 47 – Der Sinn für Mimimi ist beim Meister tatsächlich viel ausgeprägter als bei anderen Teams der Super League.

Minute 46 – Das Spiel läuft gerade mal 20 Sekunden, fühlt sich ein Berner schon wieder benachteiligt.

Minute 46 – Weiter gehts. Auf zu neuen Taten.

19.00 Uhr – Und nun folgen auch die Hausherren mit Sandro S. im Schlepptau.

19.00 Uhr – Bald gehts weiter. Die Tessiner kehren aufs Feld zurück.

18.52  Uhr – Geduld scheint heutzutage ein rares Gut zu sein. Zwei Minuten ohne Kiss-Cam und schon verschwindet er enttäuscht in den Katakomben des Stadions. Wenigstens bringt er mir auf dem Rückweg Kaffee mit.

18.50 Uhr – R.S. sitzt nicht mehr auf seinen Sitz, sondern auf der Rücklehne. So erhofft er sich wohl, von der Kiss-Cam besser wahrgenommen zu werden. Sich mehr dem Wind aussetzen kann es ja wohl nicht sein.

18.47 Uhr – PAUSE

Minute 45+ – Nicht nur Seoane verzweifelt neben dem Feld, auch die beiden Herren von Nau fiebern mit den Bernern mit. Erwarten Sie also nichts so seriöses und unparteiisches wie bei uns.

Minute 43 – Durchalteparolen von der Berner Ersatzbank: „Positiv Jungs, positiv!“

Minute 42 – Hefti verzögert den Einwurf unnötig lang. Zu lang für Seoanes Empfinden. „Möched mol vorwääärt!“

Minute 40 – Lüche hat vorhin einen Eckball herausgeholt. Dabei konnte er doch jetzt jahrelang von der Seitenlinie zuschauen, dass Eckbälle nichts bringen.

Minute 38 – Und nun hätte Adamu sein zweites Tor machen können, trifft den Ball aber nicht richtig. Es hat übrigens niemand Eintritt fürs Spiel bezahlt, ihr könnt den Sack gerne schon nach 90 Minuten zumachen. Keiner kriegt bei Verlängerung und Elfmeterschiessen mehr fürs Geld. im Fall!

Minute 37 – Das hätte das 2:0 sein können. Duah vergibt eine gute Chance. Ob er auch einfach eine Minute wartet?

Minute 36 – YB soeben mit einem Eckball, der sich auch vor dem FCSG nicht zu verstecken braucht.

Minute 35 – Pssst, R.S. hat Minute 32 erst geschrieben, als Minute 33 schon passiert war.

Minute 33 – Tadaaaa, 1:0 Junior Adamu. Dem Tor ging ein „oha, am Youan sin Pass isch acho“ auf Muheim und eine flache Hereingabe ebendieses Muheims voraus.

Minute 32 – Nun hätte Junior ein Tor machen können, wartet aber noch eine Minute.

Minute 31 – Während einige ab-  und andere nicht auffallen, zeigt sich Zigi stilsicher und hält unsere Farben im Spiel.

Minute 30 – R.S. versuchts erneut mit „Schüüüüüs“. Funktioniert, nur kanns der Empfänger nicht.

Minute 30 – von Ballmoos ist den Ball los. *badummtss*. Er kann ihn nicht halten, es gibt Eckball.

Minute 29 – R.Z. fragt, warum Gerndt und Sabbatini nicht spielen. Berechtigte Frage.

Minute 27 – Obwohl bei einer Flanke fünf St.Galler im Berner Strafraum stehen, kommt der Ball nicht mal im Ansatz in die Nähe eines Espen. Neuer Wettbewerb, altes Problem.

Minute 25 – Von Ballmoos benötigt eine kurz Verschnaufpause. Irgendwas tat weh, an der Hand, allenfalls Juniors Stollen.

Minute 24 – „Schüüüssss!“ – Görtler hört nicht auf R.S. – Chance vertan.

Minute 21 – Ruiz will flanken, trifft aber einen Berner. R.S. meint: „Wenn, denn muesch s’Gsicht treffe.“

Minute 20 – Wieder ein Fehlpass der Hausherren. „Dä Zeidler chunnt Vögel über döt usse!“ ist noch vorsichtig ausgedrückt. Gehts so weiter, muss er zu Hause eine Voliere anmieten.

Minute 18 – Dä Peter isch nervös…

Minute 17 – St.Gallen kommt zu einer halben Chance, immerhin. Der Schuss ist schwach, aber nur knapp daneben.

Minute 16 – Würden wir so ungenau schreiben wie Youan passen, häte unser Rechtschrib eim Problem.

Minute 14 – YB greift überraschenderweise öfters über die rechte Seite an. Unsere rechte Seite hat noch nicht so viel zu verteidigen.

Minute 12 – „Muesch meh drus mache“, meint R.S. richtigerweise. Youan kann den Ball nicht annehmen, den er eh besser direkt genommen hätte.

Minute 11 – YB nun auch mit einer guten Chance, Zigi steht im Weg.

Minute 9 – R.S. findet, St.Gallen müsste mehr schiessen, weil dem YB-Goalie die Sonne tief im Gesicht steht.

Minute 6 – Die YB-Ersatzbank schreit das erste Mal lauthals – sie fordern einen Penalty. War zu erwarten und wird wohl heute wieder zum Dauerzustand. Wenn die so spielen könnten, wie sie ausrufen, wären sie nicht bei YB sondern hätten gestern gespielt.

Minute 5 – YB ebenfalls mit anderen Shirts als normal – sieht aus wie Lugano.

Minute 3 – St.Gallen tritt heute in anderen Shirts auf. Hat etwas gedauert, bis wir das gemerkt haben. Was das für Shirts sind, lässt sich von hier oben aber nicht sagen. Neue? Weiss jemand am TV mehr?

Minute 2 – St.Gallen legt einmal mehr los wie die Feuerwehr. Schon wieder eine Chance, diesmal wird daraus ein Eckball. „Bis ez machets da guet“, meint R.S. generös.

Minute 1 – Erste Minute, erste gute Chance für St.Gallen nach einem Freistoss von Quintillà. Irgendwann pfeift Schiri Schärer aber Abseits.

Minute 1 – Publikumsliebling Sandro pfeift das Spiel an.

17.57 Uhr – Was R.S. nicht weiss, ist für R.S. keine Frage. Natürlich gibts einen VAR heute. Wie immer im Cup, wenn das Stadion für den VAR-Einsatz zugelassen ist. Am Rigi gäbe es den VAR zum Beispiel nicht – würde am Endresultat natürlich aber nichts ändern…

17.56 Uhr – Gibts im Cup überhaupt einen VAR? Wie immer super vorbereitet: Dein SENF-Ticker.

17.55 Uhr – Weils Cup ist und weil der Gegner YB heisst, tippen wir auf zwei Penaltys, wovon drei wiederholt werden und zu vier Toren führen. Oder so. Plus natürlich Verlängerung, Elfmeterschiessen und VAR-Eingriffe en masse.

17.52 Uhr – Hach, der Cup… Diese Hassliebe. Jedes Jahr die Hoffnung auf den Exploit. Die Hoffnung auf ein paar wenige gute Spiele. Ich kann mich nicht uneingeschränkt auf solche Spiele freuen. Zu tief sitzen die Wunden aus Küssnacht, Buochs, Winterthur oder zuhause gegen Wil oder Lausanne.

17.49 Uhr – Wir wollen uns ja nicht beklagen, aber hier ziehts gewaltig. Auf dem Feld scheint die Sonne, davon haben aber nur unsere Augen was. Brrr.

17.48 Uhr – R.S. und R.S. haben die Plätze eingenommen. Voller Vorfreude auf dieses Cup-Spiel. Denn: Wann war der FCSG das letzte Mal so spät im Jahr noch im Cup dabei? Eben.
Jetzt mitreden:
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.

Ei­ne kur­ze In­dus­trie­ge­schichg­te des Sit­ter­tals

Be­vor die Kunst Ein­zug hielt, war das Sit­ter­tal in­dus­tria­li­siert. Hier wur­de ge­stickt, ge­wirkt, ge­färbt, mer­ceri­siert – aber auch ge­streikt und ge­liebt.

Von  István Scheibler
260708 Sitterwerk Industriegeschichte Das Sittertal zu Zeiten der Motorenstickerei Rittmeyer Staatsarchiv W 054 51 D 8

Kolumne: Stimmrecht

Wer ist die ukrai­ni­sche Dia­spo­ra?

Von  Liliia Matviiv

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 2

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 2: Ki­nok-Open-Air, So­lar­ki­no, Chris­ta Nä­her – «Ex­cess», Li­ving Mu­se­um, Pool­bar Fes­ti­val, Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny und SP-Spa­zier­gän­ge. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps 7 The Long Seat

Wie ein Fisch im Was­ser

In der Kunst­ka­bi­ne bei der St.Le­on­hard-Brü­cke in St.Gal­len stel­len bis Sep­tem­ber vier Per­so­nen mit Be­ein­träch­ti­gung ih­re Kunst aus. Den An­fang macht Son­ja Lip­pu­ner mit ih­rer «Roll­stuhl­kunst».

Von  Roman Hertler
Whats App Image 2026 07 01 at 22 09 10

«Kul­tur ist nicht de­mo­kra­tisch, aber zen­tra­le Grund­la­ge der De­mo­kra­tie»

Die Kunst­gies­se­rei St.Gal­len und die Stif­tung Sit­ter­werk strah­len weit über die Re­gi­on hin­aus. Fe­lix Leh­ner, Grün­der und Lei­ter der Kunst­gies­se­rei, Ge­schäfts­lei­tungs­mit­glied Till Jäck­li so­wie Pa­tri­cia Hart­mann, Co-Lei­te­rin der Stif­tung Sit­ter­werk, spre­chen im In­ter­view über die letz­ten 40 Jah­re, ak­tu­el­le Her­aus­for­de­run­gen und Zu­kunfts­plä­ne.

Von  Daria Frick  und  David Gadze
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 01

«Schwei­gen gibt der Ge­walt Raum»

Ge­schlech­ter­spe­zi­fi­sche Ge­walt ist auch in Ap­pen­zell Rea­li­tät, und doch wird zu we­nig dar­über ge­re­det. Mit der Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung «we­r­om – schwät­ze statt schwi­ige» lu­den drei jun­ge Ap­pen­zel­le­rin­nen zum of­fe­nen Aus­tausch über Ge­walt, Prä­ven­ti­on und Zi­vil­cou­ra­ge.

Von  Marion Loher
Werom 4

Wenn Hei­mat flim­mert

Hei­mat – ein viel­schich­ti­ger Be­griff. Das Kunst­mu­se­um St.Gal­len spürt ihm ge­mein­sam mit der Werk­samm­lung der Schwei­ze­ri­schen Post nach. Zu se­hen ist die ent­stan­de­ne Schau «Hei­mat­flim­mern» bis En­de Ok­to­ber in St.Gal­len.

Von  Lisa Steurer
Ausstellungsansicht stian Stadler 1

Jung­brun­nen für den Dom

Die St.Gal­ler Fest­spie­le la­den, nach der letzt­jäh­ri­gen Pau­se, wie­der zum Tanz in die Ka­the­dra­le. Cho­reo­graf An­to­nio Ruz und die Tanz­kom­pa­nie neh­men den Raum mit Re­spekt in Be­schlag – samt dem Klos­ter­platz.

Von  Peter Surber
Bildschirmfoto 2026 06 29 um 11 44 42

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 1

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 1: Open­air-Ki­nos, Bla­bla­bor – «Gue­ril­la Ra­dio», Mi­chail Pir­ge­lis – «HYLE», «Hei­mat­flim­mern», Kul­tur­fes­ti­val St.Gal­len, Le­on­ce und Le­na, Kunst­spa­zier­gän­ge und Mu­sik im «Flööz­li» so­wie Rund­gän­ge zum Blu­men­wies und zur Schwamm­stadt. 

Von  Redaktion Saiten
Noemi Pfister Happily Aging Dying

Der «Landesverräter» war gern am Fluss

Ernst S. und die Sit­ter

Von  Roman Hertler
2502 Max Butz 05

Musik im Rorschacherberg

Schloss­mu­sik von Big Band bis In­die

Von  Vera Zatti
Sommerbuehne by Night

Der Wi­der­stand der Ama­zo­nas­frau­en

In Kon­stanz gas­tiert der­zeit die Grup­pe As Ka­ru­a­na – ein po­li­ti­scher Frau­en­chor aus dem Ama­zo­nas. Sie zeigt mit ih­rer Mu­sik, ih­rem Tanz, ih­rer Kunst und ih­rem Wis­sen po­li­ti­sche Ré­sis­tance und kämpft für die Rück­erobe­rung ih­rer in­di­ge­nen Kul­tur.

Von  Veronika Fischer
AS KARUANA Gruppenfoto4

Vol­ler Wi­der­sprü­che

Ma­le­rin, les­bisch und glü­hen­de NS-An­hän­ge­rin. Ste­pha­nie Hol­len­stein (1886-1944) war vie­les. Ein Wi­der­spruch? Der neue Do­ku­men­tar­film von Bir­git­ta Wei­zen­eg­ger be­fasst sich mit dem Le­ben der vor­arl­ber­gi­schen Künst­le­rin.

Von  Vera Zatti
Im Schatten der Bilder Filmstillweizeneggerfilm1

Gastkommentar von Jacques Michel Conrad

Ech­te Lö­sun­gen für ech­te Pro­ble­me

Von  Jacques Michel Conrad

Der In­nen­hof als Head­li­ner

Zum 20. Mal bringt das Kul­tur­fes­ti­val in­ter­na­tio­na­le Ent­de­ckun­gen und lo­ka­le Lieb­lings­bands in ei­nen der schöns­ten Kon­zer­tor­te St.Gal­lens. Zum Ju­bi­lä­um blickt Or­ga­ni­sa­tor Lu­kas Hof­stet­ter zu­rück – und be­haup­tet sich zu­gleich in ei­nem Mu­sik­ge­schäft, das für klei­ne­re Fes­ti­vals im­mer schwie­ri­ger ge­wor­den ist.

Von  Philipp Bürkler
Digitalism 1 2022 Kulturfestival Marcello Engi
Heftvorschau 07/08/26
Kunst im Sittertal, Sommertipps

Vor 40 Jah­ren grün­de­te Fe­lix Leh­ner in Bein­wil am See die Kunst­gies­se­rei, die 1994 nach St.Gal­len zog. Und vor 20 Jah­ren ent­stand er­gän­zend da­zu die Stif­tung Sit­ter­werk, die un­ter an­de­rem ei­ne welt­weit ein­zig­ar­ti­ge Kunst­bi­blio­thek führt. Wir tau­chen ein in die­sen wun­der­sa­men Mi­kro­kos­mos im Sit­ter­tal. Aus­ser­dem in der Ju­li/Au­gust-Dop­pel­num­mer: die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps, die Fla­schen­post von An­na Stern aus Finn­land und das In­ter­view zum 100-Jahr-Ju­bi­lä­um un­se­rer Haus­dru­cke­rei Nie­der­mann. 

Saiten 260708 01 Cover 01

Dy­na­mik in Stein

Flo­ri­an Fuchs ar­bei­tet an ei­ner an­tik an­mu­ten­den, 2,5 Me­ter ho­hen Mar­mor­sta­tue. War­um in­ter­es­siert sich ein jun­ger Bild­hau­er für die­se klas­si­sche Her­an­ge­hens­wei­se? Ein Werk­statt­be­such in Fla­wil.

Von  Roman Hertler
01 Florian Fuchs Theano Foto Maria Mahler

Der Kul­tur­kampf

Es war das Jahr­zehnt der Kul­tur: In den 80ern kam die Stadt St.Gal­len zu ei­ner Kunst­hal­le, ei­nem Pro­gramm­ki­no, der Frau­en­bi­blio­thek, der Gra­ben­hal­le, ge­nos­sen­schaft­li­chen Bei­zen und an­de­rem. Wie das ge­lang und wer die Fä­den zog, zeich­nen Ralph Hug und Co­rin­ne Schatz im Buch Der gros­se Auf­bruch nach.

Von  Peter Surber
2606 80er JF Mueller 01

Die sub­ver­si­ve Kraft des Auf­be­geh­rens

Das Film­dra­ma Fuo­ri er­zählt ein kur­zes Ka­pi­tel der aus­ser­ge­wöhn­li­chen Le­bens­ge­schich­te ita­lie­ni­schen Schrift­stel­le­rin, Schau­spie­le­rin und Wi­der­stands­kämp­fe­rin Go­li­ar­da Sa­pi­en­za.

Von  Karsten Redmann
Fuori 3

Die Ge­füh­le dre­hen sich

Mit ver­schreck­ten Se­cu­ri­tys in ei­ner bun­ten In­sze­nie­rung von An­ge­li­ka Zacek prä­sen­tiert das Vor­arl­ber­ger Lan­des­thea­ter in Bre­genz Shake­speares Ein Som­mer­nachts­traum.

Von  Sieglinde Wöhrer
Ein Sommernachtstraum David Kopp Maria Lisa Huber Nurettin Kalfa c Anja Koehler