Kategorie
Autor:innen
Jahr

Fehler im System

Das audiovisuelle Pleasure-Festival «Glitch» will St.Gallen auch mal etwas zutrauen und bringt ab Freitag ein breites Programm rund um Sexualität, Körper und Gender in die Grabenhalle und ins Palace – und fördert damit auch ethische Pornografie mit künstlerischem Anspruch. 

Von  Jessica Jurassica
Bild: Sarah Wimmer

Vor knapp zehn Jahren schlich sich eine kleine Störung in die gewohnten Abläufe des St.Galler Kulturalltags, ein Glitch in einem System, das weiblich gelesenen Körpern Entblössung und Sexualisierung nur dann zugesteht, wenn diese der Logik des Kapitalismus folgen. Also dann, wenn es darum geht, Unterwäsche, Parfüms oder Autos zu verkaufen – oder die Bedürfnisse von Männern zu befriedigen. Das Kulturmuseum St.Gallen (damals noch Historisches und Völkerkundemuseum) hatte 2014 für das Plakat zur Ausstellung über die mexikanische Fotografin und Revolutionärin Tina Modotti eine Aktfotografie gewählt, auf der Modotti selbst abgebildet ist. Die Stadt St.Gallen fand es jedoch nicht zulässig, eine nackte Frau auf diese Weise im öffentlichen Raum zu zeigen, und so musste das Motiv ausgetauscht werden.

Damals war ich gerade erst abgewandert, weg von der Ostschweiz in Richtung Emanzipation, auf der Suche nach Räumen und Zusammenhängen, in denen mein eigener Körper Platz finden und sich entfalten konnte, in denen ich überhaupt erst seiner Rätselhaftigkeit auf die Spur kommen konnte. Das letzte Drittel meiner Teenagerjahre hatte ich mit Dosenbier und selbstgedrehten Zigaretten vor der Grabenhalle verbracht, an Reggaekonzerten und Drum-’n‘-Bass-Partys, an Goas in irgendwelchen Wäldern, am grossen Open-air im Tobel und Holunderwein trinkend im Rümp an der Haldenstrasse.

Im Sommer dümpelte ich mit all den anderen bleichen Körpern in den Weieren, während die Stadt unten ausgestorben und die Luft träge war und es sich von der Kreuzbleiche bis zum Spisertor anfühlte wie in einer schwitzigen Arschritze. Pipilotti Rists Roter Platz begann bereits etwas zu verblassen, Kiko und Boro schrieben die Zeilen «Sie wird gfilmet wäred em Sex / mini Fründin isch ide Branche / doch so verdient sie ihres Geld / und chauft mir en Porsche».

Von queeren Räumen oder Communitys keine Spur, nur vereinzelte queere Körper in der Dürre kurz vor der dritten feministischen Welle, die sich andernorts bereits als queere und sexpositive Bewegung ankündigte. Zum Beispiel in Barcelona. Dort drehte die schwedische Regisseurin Erika Lust ihre ersten Pornos und entwickelte sich zur Pionierin der feministischen Pornografie, ein Genre, das bald auch in der Schweiz ankam. So wurde 2007 in Basel das queerfeministische Filmfestival «Luststreifen» gegründet und in Zürich 2012 die «Porny Days».

Rückkehr in die Ostschweiz

Mit Kiko und Boros Porno-Song und dem Tina-Modotti-Desaster im Kopf fahre ich nach Lichtensteig, um mich mit Claude Bühler, Morena Barra und Nicole Bühler zu treffen, dem Kern des Kollektivs, welches nun das erste queerfeministische, pleasurepositive Festival in St.Gallen organisiert.

Die drei wollen die Ostschweiz nicht als lustfeindliches Brachland abschreiben und St.Gallen auch mal was zutrauen. Schliesslich gibt es inzwischen mit dem «Libre» eine queere Bar, dieses Jahr fand die erste St. Galler Pride statt, die binärfaschistischen Hippies sind weitgehend aus der Alternativkultur verschwunden und die apolitischen biersaufenden Punks sind aktivistischen Queers gewichen. Der Drang zum Abwandern scheint etwas schwächer geworden zu sein, einzelne ziehen sogar zu, andere kehren zurück. So auch die Mehrzahl des Glitch-Kollektivs, von denen die meisten in der Ostschweiz aufgewachsen und irgendwann Richtung Zürich abgewandert sind. Glitch ist für manche von ihnen eine Art Rückkehr.

St.Gallen sei also ready für ein Veranstaltungsformat, das sich explizit um Lust, Sex und Gender dreht, findet das Kollektiv. Das fanden auch die offiziellen Förderstellen der Stadt und des Kantons, welche Glitch finanziell unterstützen – ganz im Gegensatz zu den privaten Stiftungen. Denen schien das doch noch etwas zu avantgardistisch zu sein. Nun sind die anfallenden Kosten zwar gedeckt, doch muss das Festival noch mit viel Freiwilligenarbeit auskommen. Arbeit, die vor eineinhalb Jahren bei Claude Bühler und Morena Barra begonnen hat, danach ist Nicole Bühler hinzugekommen und inzwischen sind rund ein Dutzend in der Organisation und Produktion beteiligt, die kollektiv und hierarchiearm zusammenarbeiten. Zwar gebe es klare Rollen, aber die losen Strukturen seien flexibel genug, dass die einzelnen Aufgabenbereiche zur Mitgestaltung zugänglich blieben.

Drei Tage wird das audiovisuelle Festival für Pleasure in der Grabenhalle und im Palace dauern. Der Kern von Glitch ist ein breites Filmprogramm, das sich vermittelnd, spielerisch oder explizit pornografisch mit Sexualität, Körper und Gender befasst. Dazu gibt es Kunstinstallationen, Talks, Workshops und eine Party mit lyrischen und performativen Interventionen. Während dieser drei Tage will das Glitch ein temporärer Space für die eigenen Communitys sein und gleichzeitig über die Bubble hinaus niederschwellig Zugänge schaffen. Um diesen Spagat zu meistern, gibt es ein etwas kompliziertes Ticketsystem, mit dem man sich die Inhalte selbst zusammenstellen kann.

Glitch-Feminismus

Die Idee von Glitch ist eine politische, nicht nur in Bezug auf sexuellen Konsens und ethische Produktion von Pornografie, sondern auch in Bezug auf Konformität und Verweigerung. Mechanisch gesehen ist ein Glitch eine nicht vorhergesehene Funktion, ein Fehler in einem fix durchprogrammierten System.

Bild: Véronique Rebetez

Legacy Russel übertrug diese Definition im 2020 erschienenen Manifest «Glitch Feminism» auf queere Körper: In einer heteronormativen, genderbinären Welt sind queere Körper Glitches. Während dieses Nichtvorgesehensein auch eine schmerzhaft ausgrenzende Erfahrung sein kann, nutzt es der Glitch-Feminismus als befreiendes Moment. Durch die aktive Verweigerung der vorgeschriebenen Codes und Skripts lässt sich das herrschende System stören, oder wie es Russel formuliert: Die gewaltvolle soziokulturelle Maschine zum Glucksen, Schaudern, Seufzen und Stocken bringen.

Aus den erlernten Normen ausbrechen – oder sich vorsichtig aus ihnen heraustasten – hat neben der politischen auch eine lustvolle und bestärkende Dimension. Diese ist den Kurator:innen vom Glitch wichtig, was sich im Programm niederschlägt. Sei es durch das Zeigen und Feiern von unterschiedlichsten Formen von Sexualitäten, Körpern und Genderausdrücken, sei es durch das Demontieren von Mythen und Tabus wie zum Beispiel beim Westschweizer Dokumentarfilm La petite mort, in welchem fünf Frauen von ihrem sexuellen Erleben erzählen.

Glitch – audiovisuelles Festival für Pleasure: 22. bis 24. September, Grabenhalle und Palace St.Gallen.

Tickets & Infos: glitchfestival.ch

Allgemein sind auffallend viele Filme aus der Schweiz dabei, so auch eine Doku über das zurzeit wohl bekannteste Schweizer Porno-Kollektiv Oil Productions aus Lausanne. Und auch in der Ostschweiz gibt es Künstler:innen, die sich mit Pornografie beschäftigen: Luisa Zürcher und Morena Barra haben im Hinblick auf Glitch je einen Kurzfilm produziert. Das Festival ist also auch so etwas wie Porno-Förderung für die Ostschweiz. Oder wie es die Initiant:innen beim Gespräch mit einem Augenzwinkern formulieren: Aufwertung für St.Gallen.

In Zeiten eines faschistisch-konservativen Backlashs und unzähliger Angriffe auf queere und weibliche Körper und deren Selbstbestimmung und Unversehrtheit ist das Kultivieren von queerfeministischen Räumen aber nicht nur Aufwertung, sondern eine notwendige Form von Widerstand. Ob St.Gallen nun ready ist oder nicht, ist deshalb eigentlich auch etwas egal. Sowieso: Sollen die Hügel, Tobel und Rücken ruhig glucksen, schaudern, seufzen und stocken, gestört in ihrer langsam doch etwas überholten Normalität.

 

Jetzt mitreden:
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.

Sze­na­ri­en für die Vo­lie­re im St.Gal­ler Stadt­park

Noch bis in den Herbst hin­ein und auch in den zwei fol­gen­den Som­mern bleibt die Vo­lie­re im Stadt­park ei­ne Bu­vet­te. Ab 2029 wird sie zur «Mai­son des œufs», zum di­dak­ti­schen Hüh­ner­hof. Die ein­ge­reich­ten Ideen sa­hen noch ganz an­de­re Nut­zun­gen vor.

Von  René Hornung
Maison des oeufs 1

Stimm­bür­ger:in­nen ent­schei­den über Tem­po 30 auf Haupt­stras­sen

Der Streit ums St.Gal­ler Ver­bot von Tem­po 30 auf Haupt­ver­kehrs­ach­sen geht in die nächs­te Run­de: Das Re­fe­ren­dums­ko­mi­tee hat die not­wen­di­gen Un­ter­schrif­ten ge­gen ei­ne Än­de­rung des kan­to­na­len Stras­sen­ver­kehrs­ge­set­zes ein­ge­reicht. Da­mit wird das Stimm­volk über die Fra­ge ent­schei­den. 

Von  Reto Voneschen
Tempo 30 1 reto voneschen

Kolumne: 24/7 Traumacore

He­al­ing Jour­ney von Wil nach Wie­ner Neu­stadt

Von  Mia Nägeli

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 6

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 6: «Weg­war­te 002», Sur le Lac, Win­ter­thu­rer Mu­sik­fest­wo­chen und Schloss­fest­spie­le Wer­den­berg. 

Von  Redaktion Saiten
Noemi Pfister Ragazzi di vita 2024

Ben­fi­ca vs FC St.Gal­len 5:0 – Wei­ter geh­t's in der Con­fe­rence Le­ague

Der FCSG kriegt beim Aus­wärts­spiel in Lis­sa­bon die Gren­zen deut­lich auf­ge­zeigt. Sie ver­lie­ren das Spiel 0:5. Da­mit geh­t's für den FCSG jetzt ge­gen She­riff Ti­ras­pol in der Con­fe­rence Le­ague wei­ter. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Bild­ge­wal­ti­ges Epos mit nach­hal­ti­gem Sei­ten­ef­fekt

No­ti­zen zu Chris­to­pher Nolans The Odys­sey

Von  Florian Vetsch
Odysseus und Athene

Vie­le For­mu­la­re, zwei Ge­sprä­che und ei­ne Power­point-Prä­sen­ta­ti­on

An­ja Braun leb­te be­reits 18 Jah­re in der Schweiz, als sie sich ge­mein­sam mit ih­rer Fa­mi­lie ent­schied, sich ein­zu­bür­gern. Es war ein lo­gi­scher Schritt. Das Ver­fah­ren war es nicht im­mer.

Von  Andi Giger
260722 illustration einbuergerung 2

Neues Buch

Zwi­schen Cha­os und Hoff­nung – La­ra Stolls Gun­ni

Von  Kathrin Reimann
215790

Ein aus­ser­ge­wöhn­li­ches Ge­spür für künst­le­ri­sche Qua­li­tät

Be­reits 1971 er­öff­ne­te Ur­su­la Krin­zin­ger ih­re ers­te Ga­le­rie in Bre­genz. Bis heu­te prägt sie die Kunst­sze­ne weit über die Bo­den­see­re­gi­on hin­aus. Nun be­fasst sich die Bre­gen­zer Som­mer­aus­stel­lung im Pa­lais Thurn und Ta­xis mit der Ga­le­ris­tin.

Von  Sieglinde Wöhrer
Ursula K dez2018 27 A9595

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 5

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 5: Emil Brun­ner – «Berg Kind Welt», Ra­pid Open­air und Kul­tur­ufer. 

Von  Redaktion Saiten
DSC05051 Kopie copy

FC St.Gal­len vs. FC Zü­rich 2:1 – Ers­te drei Punk­te im Tro­cke­nen

Der Spa­gat zwi­schen eu­ro­päi­schen Näch­ten und bie­de­rem Su­per­league All­tag ist oft schwer. So auch heu­te. Ei­ne Leis­tungs­stei­ge­rung und die rich­ti­gen Wech­sel in der zwei­ten Halb­zeit rei­chen aber für die ers­ten drei Punk­te der Sai­son. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Bren­nen­de Wa­den und leuch­ten­de Kat­zen

In leich­ten Pas­tell­tö­nen und dunk­len Öl­far­ben setzt sich der deut­sche Künst­ler Mar­cel Hüpp­auff mit dem Pro­fi­rad­sport aus­ein­an­der. Da­bei tre­ten in sei­ner Schau im Chambre Di­rec­te-Schubi­ger in St.Gal­len nicht nur Men­schen, son­dern auch Kat­zen in die Pe­da­le.

Von  Vera Zatti
IMG 0330

Ein Wer­den­ber­ger Po­lit­star – lau­fend, stri­ckend, stets ge­er­det

Mit Hil­de­gard Fäss­ler (1951–2026) ver­starb kurz vor ih­rem 75. Ge­burts­tag ei­ne der pro­fi­lier­tes­ten Ost­schwei­zer Po­li­ti­ke­rin­nen an den Fol­gen ei­ner schwe­ren Er­kran­kung. Nach­ruf ei­ner lang­jäh­ri­gen Weg­ge­fähr­tin.

Von  Käthi Gut
P8262285

Wo Kunst ent­steht

Ver­steckt im Sit­ter­tal pro­du­ziert die Kunst­gies­se­rei Wer­ke re­nom­mier­ter Künst­ler:in­nen. Da­bei gilt es oft, Neu­es aus­zu­pro­bie­ren und Lö­sun­gen zu fin­den – mit Zu­cker, Wachs und na­tür­lich Me­tall. Sai­ten er­hält ei­nen Ein­blick in das ver­rück­te Schaf­fen am Ran­de St.Gal­lens.

Von  Daria Frick , Bilder:  Andri Vöhringer
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 11

FC St.Gal­len vs. Ben­fi­ca 2:1 – St.Gal­len schafft die Sen­sa­ti­on!

Der FC St.Gal­len ge­winnt ge­gen den haus­ho­hen Fa­vo­ri­ten aus Lis­sa­bon mit 2:1. Die gröss­te Sen­sa­ti­on, die die­ses Sta­di­on je ge­se­hen hat. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 4

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 4: Cy­prien Gail­lard – «When you ex­pect flu­tes, it whist­les», «Komm Glüückck» und Je­re­my Reeds Buch Du stirbst nur zwei­mal – Ein Syl­via Plath-/Vic­to­ria Lu­cas-Ro­man.

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Emma Kunzs grotte copy

Kolumne: Heppelers Bestiarium

Flip­per im Mi­li­tär­dienst

Von  Jeremias Heppeler

Bad­hüt­te Ror­schach: Re­kon­struk­ti­on bis zum Tür­schar­nier

Die Bau­plä­ne sind ge­zeich­net, das Bau­ge­such liegt zur Vor­prü­fung bei der Stadt – doch noch ist ei­ni­ges rund um den Wie­der­auf­bau der Ror­scha­cher Bad­hüt­te zu klä­ren. Was pas­siert zum Bei­spiel mit all den an­ge­ros­te­ten und teils ver­bo­ge­nen Schar­nie­ren, Schlös­sern und an­de­ren Ei­sen­tei­len, die die Tau­cher aus dem See her­auf­ge­bracht ha­ben?

Von  René Hornung
Badhuette rorschach

«Sie wis­sen, dass ih­nen Ge­fäng­nis oder der Tod droht, wenn sie an Pro­tes­ten teil­neh­men. Und sie tun es trotz­dem.»

Moh­sen Ma­sou­di ist 2022 aus dem Iran in die Schweiz ge­flo­hen. Heu­te lebt er in Stein AR und ist Teil der Exil-Op­po­si­ti­on. Er er­zählt, war­um es die Schlies­sung der ira­ni­schen Bot­schaft braucht und was sich mit den Pro­tes­ten An­fang Jahr ver­än­dert hat.

Von  Matthias Fässler , Bilder:  Sara Spirig
260708 Redeplatz Mohsen Masoudi

Ein Pi­ra­ten­schiff am Bo­den­see­ufer

Das See-Burg­thea­ter macht aus sei­ner Pi­ra­tin­nen­ge­schich­te Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny ein akro­ba­ti­sches Spek­ta­kel vom Feins­ten. Bei al­ler Som­mer­thea­ter-Leich­tig­keit hät­te man aber doch ein biss­chen mehr Eman­zi­pa­ti­ons­ge­schich­te er­war­tet.  

Von  Maria Schorpp
Piratencrew Bildnachweis Ilja Mess