Das Volk übernimmt – Tisch hinter den Gleisen, 9. März 2016 um 14:25 Uhr … auch die vorbeieilende Bevölkerung sieht, dass hier etwas nicht stimmt: Öffentlich laut wurde der Unmut im vergangenen Sommer an einem Podium mit Baudirektorin Patrizia Adam. Trotz der damals spürbaren …
Quartierbewohner, 24. August 2014 um 12:57 Uhr Ist und bleibt (noch) eine super Stadt, allerdings mit den falschen Leuten am Drücker. Die Leute aus dem Stadtrat treffen Entscheide an den Interessen der Bevölkerung vorbei, Entscheide, die sie selbst nicht oder fast nicht betreffen und über Sachen, wovon sie ganz offensichtlich absolut keine Ahnung haben. Wie ist es sonst möglich, dass jemand auf die Idee kommt, das Quartier als "brachliegend" zu bezeichnen? Ok, ja, brach vielleicht im Sinne ihrer eingeschränkten, profitgelenkten Sichtweise: kein H&M, kein 5-Stern-Hotel, keine teuren Büroflächen. Nicht sooo gepützelz. Brach? Brach wurden höchstens die Teile des Quartiers durch den Abriss der schönen Häuser und den Bau der FHS. Ein Quartier kann sehr wohl auch ohne Läden, Hotels und Cafés leben, z.B. Museumsquartier (wo laut Telefonbuch Frau Adam wohnt). Oder sehr wohl auch ohne H&M, 5-Sterne-Hotels und hohen Mieten, z.B. Linsebühl. Aber halt nicht durch den Bau von Parkplätzen und sterilen Beton-Bürogebäuden. Warum wurde nicht vom Vorkaufsrecht gebrauch gemacht? Sicher nicht wegen der 1.5 Mio, diese Aussage ist eine reine Verarschung. Wenn man auf Moneyhouse.ch einen Blick auf Frau Adams Geschäftsbeziehungen wirft (und auch auf die ihres Ehemanns Thomas Adam, Bauingenieur, man klicke sich auch durch die Partner), liegt sogar die Vermutung nahe, dass da irgendwelche andere, evtl. sogar persönliche pekuniäre Interessen existieren, wenn an diesem Ort von einer Pensionskasse ein Neubau errichtet wird, anstatt ein Stück des schönen und beliebten St. Gallens stehen zu lassen. Wahrscheinlich ist das Klubhaus aus demselben Grund aus dem Inventar der schutzwürdigen Bauten entlassen worden... Ich finde, dass für jede einzelne Entlassung eines Objekts aus dem Schutzinventar eine Volksabstimmung und das Einverständnis des Heimatschutzes nötig wären! Es kann doch nicht sein, dass 5 Menschen, die allesamt im St. Galler Wirtschaftskuchen verwickelt sind, das Recht haben, einen Entscheid des Heimatschutzes in Eigenregie rückgängig zu machen! In St. Gallen sind schon so viele schöne Bauten kaputtgemacht worden (ABM, Epa, altes Theater, ...) und weitere werden folgen. Stoppt den Abrisswahn!! Frage: Ist es noch möglich, in irgendeiner Form eine Initiative zu lancieren, die den Abbruch verhindern könnte?
Pius Schürmann, 22. August 2014 um 11:16 Uhr Danke für den Klartext und die treffende Einschätzung. Offenbar fehlt es an politischem Gestaltungswillen und Engagement für eine Stadtentwicklung zum Nutzen der Bevölkerung in einer lebendigen Stadt, die erneut zur Verleihung des Wakker-Preises führen könnte. Das vorbildlich erarbeitete Energiekonzept von Fredy Brunner und seinem Team lässt grüssen. Es zeigt, dass mit politischem Gestaltungswillen, Engagement und Visionen die verschiedenen Kräfte gebündelt und zielführend im Stadtparlament und bei der Bevölkerung zukunftsorientierte Entscheidungen möglich sind, selbst unter BEWUSSTER INKAUFNAHME des Risikos, dass das Geothermieprojekt in der beabsichtigten Form scheitern könnte und damit Millionen in den Sand gesetzt werden. Die 1.5 Mio Franken für den Kauf des Klubhauses durch Wahrnehmung des Vorkaufsrechts seitens der Stadt erscheinen angesichts anderweitig fragwürdiger Ausgaben geradezu als Peanuts. Ganz abgesehen davon, dass die permanent vorgeschobene Finanzknappheit durch wiederholte Steuersenkungen zum Nutzen der Reichen und der Wirtschaft politisch gewollt ist und hier angesetzt werden könnte zu Gunsten von öffentlichen Dienstleistungen, die für eine florierende Wirtschafts- und Gesellschaftentwicklung wirksamer wären, als der unselige Steuerwettbewerb, letztlich in Form von Nullsummenspielen.