Kategorie
Autor:innen
Jahr

«Gewerkschaft heisst das, oder?»

Heute vor einem Jahr sind 1138 Menschen bei einem Fabrikeinsturz in Dhaka gestorben. Was passiert, wenn sich 16-jährige Schülerinnen mit den Arbeitsbedingungen von Kleidernäherinnen beschäftigen: Ein Schulbesuch.
Von  Corinne Riedener

Die Schülerinnen von Beatrice Aeppli wirken erleichtert, als um 15.20 Uhr die Schulglocke erklingt. Gut gelaunt, aber nachdenklich verschwinden sie in der Frühlingssonne. Es ist warm geworden, bald ist Shoppen angesagt. Zur Freude der Mädchen, die gerade ihr letztes Jahr an der Oberstufe Ennetgraben in Affoltern am Albis absolvieren. Künftig sollen sie bewusster durch die Regale streifen, hofft Handarbeitslehrerin Aeppli, bei der die achtzehn Mädchen ihre Projektwoche zum Thema Kleidung verbringen. Gewählt haben sie den Kurs freiwillig. Ein paar Stunden früher, bei Schulbeginn ist davon allerdings noch wenig zu spüren; lustlos schlurfen sie ins Zimmer, runzeln die Stirn – hä?

Unbequeme Fragen und Antworten

Dort wartet nicht wie angenommen Frau Aeppli, sondern drei Männer. Sie sind Mitglieder der Erklärung von Bern (EvB) und leiten ehrenamtlich Workshops zu Fair Trade, Bekleidung, Elektronik, Nahrung oder Schokolade, primär in der Oberstufe. «Den Schoggi-Workshop und das Kleidermodul gibts auch für die Kleinen, sagt Ruedi Bollag, «die anderen Bereiche sind zu komplex für die Mittelstufe». Der 63-Jährige wohnt in Neukirch-Egnach und koordiniert die Schulbesuche der EvB. Wenn die Zeit es erlaubt, besucht der ehemalige Jurist die Klassen auch selber, wie jene in Suhr Anfang März. Geld will er nicht, Bollag und auch der Rest des 35-köpfigen Schulteams arbeiten ehrenamtlich. «Wir wollen die Jugendlichen sensibilisieren, sie ermutigen, sich für Gerechtigkeit einzusetzen».

Mit Frontalunterricht hat das wenig zu tun, wie auch die Mädchen in Affoltern bald realisieren. Eben erst hineingeplumpst, müssen sie ihre Stühle gleich wieder verlassen. Es hagelt Fragen, sie sollen sich positionieren: «Wie lange tragt ihr euer Shirt?», «Wie viel gebt ihr monatlich für Klamotten aus?», «Wo spart ihr lieber? Beim Essen, bei der Kleidung oder bei den Freizeitaktivitäten? » Etwas widerwillig setzen sie sich in Bewegung, «komische Fragen», murmelt ein Mädchen und stützt sich auf ihre Nachbarin.

Erst jetzt erfahren sie, mit wem sie es zu tun haben: Fahim Abed, 54, aus Zofingen ist Wirtschaftslehrer und zum ersten Mal auf Schulbesuch, Dominik Holl, 29, ist frischgebackener Sportlehrer aus Luzern, der ehemalige Lehrer Jürg Keller, 72, wohnt in Oerlingen und hat das Schulprojekt der EvB vor zehn Jahren ins Leben gerufen. Er ist es auch, der den Mädchen das erste Lächeln des Tages entlockt; beim Kurzfilm dürfen sie sich zurücklehnen – vermeintlich, denn was lustig begonnen hatte, endet unbequem: «Lieber nackt, als in einer Uniform, die unter ausbeuterischen Bedingungen hergestellt wurde», lautet die Botschaft der halbnackten Angestellten im Clip.

Das irritiert. Was heisst «ausbeuterisch»? Und wieso «faire» Uniformen? In einfachen Worten erklärt Keller den Mädchen die Zusammenhänge globaler Märkte, formuliert Probleme und skizziert Folgen. Ohne Moralkeule bringt er die Klasse auf die richtige Spur, sanft und routiniert wie es wohl nur ein ehemaliger Lehrer kann. Er berichtet von Preisdumping, Kinderarbeit und Umweltschäden, beobachtet die Reaktionen, hakt nach und fragt nach Einschätzungen. Langsam kommt Leben in die montäglichen Mienen. Zeit, die eigenen Kleider unter die Lupe zu nehmen.

Geld ist konkret

«Kambodscha», sagt eine Dunkelhaarige und fischt nach dem Etikett ihrer Nachbarin. «Hier steht Made in Bangladesch.» «Türkei», ruft es von gegenüber. Rasch ist auf der Weltkarte alles gefunden. In Sachen Preiszusammensetzung sind sich die Mädchen nicht mehr so sicher. Was verdienen Rohstoffhändler, Näherin oder Modefirma? Prompt liegen sie verkehrt: Der grösste Brocken, 60 bis 65 Prozent, geht an den Detailhändler, nicht an die Näherin. Sie bekommt nur 0.5 bis 3 Prozent des Kaufpreises, wenige Rappen, wie Keller vorrechnet. Damit hat er die Mädchen. Wirtschaftliche Zusammenhänge mögen abstrakt sein, Geld hingegen ist konkret. Menschenleben auch; immer grösser werden die Augen, als Dominik Holl von Bränden und baufälligen Fabriken berichtet. Und von der eingestürzten Fabrik in Dhaka, Bangladesch, wo vor einem Jahr über 1100 Menschen ums Leben gekommen sind.

Entsprechend engagiert ist das Rollenspiel: Die Mädchen sollen in die Haut einer Näherin schlüpfen und für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen. Ihnen gegenüber sitzt der Fabrikchef, gespielt von Keller, der sämtliche Vorschläge mit schlagkräftigen, meist finanziellen Argumenten abweist. Immer deutlicher werden die Probleme der Altersgenossinnen an den Nähmaschinen. In Affoltern wechseln die Mädchen demnächst ans Gymnasium, haben eine KV-Lehrstelle oder sogar einen Platz an einer englischen Schule, wie eines der Mädchen berichtet. Dass sie mit 16 in China bereits jahrelange Arbeitserfahrung haben könnte, kann sie sich genauso wenig vorstellen wie eine 80-Stunden-Woche. «Gibt es dagegen nicht Gesetze?», fragen einige. Ihnen ist klar: Näherinnen müssen sich zusammen tun. «Gewerkschaft heisst das, oder?»

«Top-10 und Flop-10»

Für die Schülerinnen in Affoltern ist vieles neu an diesem Montag. Manches ist kompliziert, aber sie haben erkannt, dass viele leiden für den Wohlstand weniger. Besonders ihre Lieblinge – Zebra, Chicorée, Orsay oder Tally Weijl – produzieren unter menschenunwürdigen Umständen. «Verdammt krass», ist die häufigste Reaktion, und für einen Augenblick scheint es aussichtslos. «Wenns ja schon produziert ist, kann ichs auch kaufen», finden zwei Schülerinnen, irgendjemand tuts sowieso». Doch Keller, Holl und Abed wollen die Klasse nicht hilflos hinterlassen. Sie präsentieren faire Ansätze, berichten von Kooperativen, Alternativen und Initiativen, verteilen eine EvB-Broschüre mit Bewertungen der wichtigsten Schweizer Firmen.

Am wichtigsten sei die Aufklärung, sagen sie. Die Mädchen sollen deshalb zum Schluss eine eigene Aktion planen. Manche basteln Flyer, andere gehen in der Umgebung auf Aufklärungs-Tour. Eine dritte Gruppe gestaltet ein Plakat: «Top-10 und Flop-10» ihrer Lieblingsgeschäfte. Bei der Schlusspräsentation ist nichts mehr zu spüren von der anfänglichen Unlust, keine faulen Sprüche, keine Tuschelei. Es scheint, als hätte sich etwas getan in den Köpfen der jungen Frauen. Beatrice Aeppli will dafür sorgen, dass es auch so bleibt und hat deshalb etwas Besonderes geplant für die verbleibende Woche: «Ein Paar Lektionen Fliessbandarbeit. Keine Schikane, sondern ein Stück Realität.»

Weitere Infos zu den Schulbesuchen auf evb.ch.

 


Foodwaste vs. Planwirtschaft – Das Sufo 2014

Nachhilfe in Sachen globaler Produktion und Solidarität gibt es auch in der Ostschweiz: am Sozial- und Umweltforum (Sufo). Es findet Ende Mai im GBS-Schulhaus an der Kirchgasse in St.Gallen statt – zum zehnten Mal bereits. Und auch in diesem Jahr hat das rund 10köpfige Organisationskomitee neben den traditionellen Workshops wieder ein Strassenfest, eine Kundgebung und ein Podium geplant.

sufoDas Podium zum Thema «Eine andere Welt ist möglich! – Warum wir Utopien brauchen » findet am Freitag um 19.30 Uhr in der Grabenhalle statt. Am Apéro, eine Stunde früher, können sich Kurzentschlossene noch für einen oder mehrere der 55 Workshops einschreiben, die am Samstag ab 10 Uhr auf dem Programm stehen.

«Jährlich werden zig Tonnen Nahrungsmittel vernichtet, um das Angebot künstlich knapp zu halten», hält das Sufo-OK fest. «Das spottet jeder rationalen und humanistischen Ökonomie.» Die passenden Workshops dazu: «Foodwaste – Nahrung als Abfall» von den Jungen Grünen St.Gallen, «Spekulation mit Nahrungsmitteln», organisiert vom Verein Integrale Politik, oder «Lebensmittel-Gemeinschaft St.Gallen», geleitet vom gleichnamigen Pilotprojekt aus Basel, das bereits seit zwei Jahren Alternativen sucht zum gängigen Grosshandelssystem.

Weiter fragt das OK: «Wo, wenn nicht am Sufo, sollen wir ganz grundsätzlich über die Produktionsbedingungen von Kleidung und Elektronik oder über das umweltschädliche Rohstoff-Geschäft diskutieren?» Die Textilindustrie fehlt zwar in diesem Jahr, passende Workshops, auch zum aktuellen Heft, gibt es aber trotzdem. «Planwirtschaft als Antwort auf die Umweltkrise» beispielsweise, organisiert von «Der Funke» (der marxistischen Strömung in Juso und Gewerkschaft). Oder «Bergbau in Kolumbien und Zerstörung der Umwelt», dieser bestimmt aufschlussreiche Workshop wird von Jesús und Deisy Rodriguez von der kolumbianischen Organisation «Onyvaglobalizando la solidaridad» geleitet. Menschenrechte und die Umwelt werden jedoch nicht nur in Lateinamerika verletzt – «Dem Kupfer auf der Spur», der Workshop der Fach- stelle «Bergbau Menschen Rechte», will deshalb Wege suchen, um die Schwachen (Menschen und Landschaften) zu stärken. (co)

Sufo 2014: Freitag, 23. und Samstag, 24. Mai.
Infos und Anmeldung: sufo.ch

Kunstausstellung

Kunst öff­net Tü­ren

Von  Vera Zatti
Arthur Stobete nah

Weis­ses Va­ku­um und ei­ne ro­te Kra­wat­te

Ge­sell­schafts­kri­tik, Wir­bel­säu­len und Ge­len­ke, die kei­ne sind. Im Rah­men ei­ner Zwi­schen­nut­zung zei­gen vier Kunst­schaf­fen­de noch bis zum 29. Au­gust ih­re Ar­bei­ten im Ku­bik-Are­al in St. Gal­len.

Von  Vera Zatti
Transluzent Saiten 5

Das Kreuz mit den Ga­gen

Die Kul­tur hat kei­ne Lob­by? Am Stadt­kul­tur­ge­spräch vom Don­ners­tag­abend im Tal­hof war sie da: Ver­tre­ter:in­nen von acht Be­rufs­ver­bän­den stell­ten sich vor. Bren­nends­tes The­ma wa­ren ein­mal mehr die Ho­no­ra­re.

Von  Peter Surber
Stadtkultur2

Ei­ne Por­ti­on Kunst

Im Kunst Kon­tor Ror­schach lud der Künst­ler Fe­lix Stöck­le zu ei­nem Din­ner, ei­ner Aus­stel­lung, ei­nem Hap­pe­ning – zwi­schen Fi­ne Di­ning, Ke­ra­mik, pop­kul­tu­rel­len Re­fe­ren­zen und der al­ten Idee ei­nes ge­teil­ten Ti­sches.

Von  Veronika Fischer
Kunstkontor dinner felix stoeckle 1

Hür­de um Hür­de

Nach zehn Jah­ren in der Schweiz woll­te sich Sa­mi­ra Ra­him mit ih­rer Fa­mi­lie ein­bür­gern las­sen. Die zahl­rei­chen bü­ro­kra­ti­schen Hin­der­nis­se und die ho­hen Kos­ten brach­ten die Fa­mi­lie zeit­wei­se fast da­zu, auf­zu­ge­ben.

Von  Andi Giger
Image2

Raum­pla­nung als He­bel ge­gen die Woh­nungs­kri­se

Ber­lin­gen hat ei­ne neue Me­tho­de der In­ter­es­sen­ab­wä­gung ent­wi­ckelt: ei­ne Ana­ly­se des Orts­bilds als Grund­la­ge, um die wert­vol­le Bau­kul­tur zu er­hal­ten und gleich­zei­tig die In­nen­ent­wick­lung vor­an­zu­brin­gen. Nun steht die Ver­an­ke­rung in der Orts­pla­nung an.

Von  Rahel Lämmler
260708 Gutesbauen 02 260527 GBO2603 4559 MAX

Nach dem Rück­tritt von Pe­ter Jans: Das Ren­nen um den va­kan­ten Stadt­rats­sitz ist er­öff­net

SP-Mann Pe­ter Jans tritt En­de Ju­ni 2027 aus der St.Gal­ler Stadt­re­gie­rung zu­rück. In sei­ner Par­tei star­tet die Su­che nach ei­ner Nach­fol­ge mit ei­nem kla­ren Fa­vo­ri­ten. Bei den Bür­ger­li­chen sind Schmie­de für ei­ne gros­se Al­li­anz ge­fragt.

Von  Reto Voneschen
Offizielles bild stadtrat 2021 Bild PD Ueli Steinbgruber

Ein Tau­mel von Grün

Im Bo­ta­ni­schen Gar­ten St.Gal­len geht es ab nächs­ten Sams­tag wun­der­sam zu und her: Künst­ler:in­nen aus ver­schie­de­nen Spar­ten la­den zum sze­ni­schen Rund­gang un­ter dem Ti­tel In der Däm­me­rung wächst ein Flüs­tern. Ein Pro­ben­be­such.

Von  Peter Surber
Daemmerung Prates de Matos 4

In den Wald hin­ein

Der Dra­ma­ti­ker An­dre­as Sau­ter liest am 27. Au­gust im Li­te­ra­tur­haus Thur­gau aus sei­nem un­fer­ti­gen Ma­nu­skript Ein­bruch der Wild­nis. Im Zen­trum des Werks steht die Fra­ge, was es für ei­nen ge­sell­schaft­li­chen Wan­del braucht.

Von  Vera Zatti
IMG 9687 2

«Ich bin mir voll­kom­men fremd, wenn ich nicht schrei­be»

Die deut­sche Fil­me­ma­che­rin Re­gi­na Schil­ling bringt zum 100. Ge­burts­tag von In­ge­borg Bach­mann Je­mand, der ein­mal ich war ins Ki­no. Der Do­ku­men­tar­film ver­knüpft gross­ar­ti­ge Ar­chiv­auf­nah­men mit fik­tio­na­len Sze­nen aus dem letz­ten Le­bens­jahr der Dich­te­rin zu ei­nem zu­gäng­li­chen Plot.

Von  Eva Bachmann
Ingeborg Bachmann Still 01 Elliott Kreyenberg 1920x1080 jpg

Zu Be­such in der El-Hi­da­je-Mo­schee 

Die SVP macht seit Wo­chen Stim­mung ge­gen die ge­plan­te neue Mo­schee der al­ba­nisch-is­la­mi­schen Ge­mein­schaft El-Hi­da­je in St.Gal­len. An­läss­lich ei­nes öf­fent­li­chen Rund­gangs der SP stell­ten die Ver­ant­wort­li­chen das Pro­jekt vor – und räum­ten mit vie­len Vor­ur­tei­len auf.

Von  David Gadze
El hidaje rundgang david gadze

Ein le­ben für die Kunst

Jim Di­ne ge­hört zu den be­deu­tends­ten zeit­ge­nös­si­schen Künst­ler:in­nen. Seit ein paar Jah­ren er­schafft er sei­ne Skulp­tu­ren vor­nehm­lich im Sit­ter­tal. In die Kunst­gies­se­rei ver­lieb­te sich der Pop-Art-Pio­nier bei sei­nem ers­ten Be­such vor fast 20 Jah­ren.

Von  David Gadze
260708 Jim Dime Florin Roeoesli DSC6138

Noch mehr Spit­zen­ar­chi­tek­tur für die HSG

Al­les deu­tet drauf hin, dass die Uni St.Gal­len dem­nächst in den bis­he­ri­gen Haupt­sitz der Hel­ve­tia-Ver­si­che­rung, ge­plant vom Bas­ler Ar­chi­tek­tur­bü­ro Her­zog und de Meu­ron, als zwei­ten gros­sen Stand­ort auf dem Ro­sen­berg ein­zie­hen kann. Zu­sätz­lich ist ein Holz­bau mit Se­mi­nar­räu­men in Pla­nung.

Von  René Hornung
Hekvetia Hd M

FCSG vs. She­riff Ti­ras­pol 5:1 – St.Gal­len nach Schüt­zen­fest ei­ne Run­de wei­ter

Der FC St.Gal­len zeigt sich ge­gen She­riff Ti­ras­pol von sei­ner bes­ten Sei­te und ge­winnt das Spiel nicht nur sou­ve­rän, son­dern auch hoch mit 5:1. Wei­ter geh­t's im Play­off ge­gen den FC Nordsjæl­land aus Dæ­ne­mark.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Jubiläum

«Je­de Ge­ne­ra­ti­on muss­te die Fir­ma neu er­fin­den»

Von  Roman Hertler
Gallus Samuel Portrait sw WEB

Hin­term Bahn­gleis be­ginnt das Uni­ver­sum 

Durch bun­te Ga­la­xien bis in ein Meer aus Kat­zen­streu. Die Aus­stel­lung «Hin­ter’m Mond» vom Künst­ler:in­nen­kol­lek­tiv U5 und Mo­ni­ka Stal­der im Stell­werk in Heer­brugg lädt zu ei­ner in­ter­ga­lak­ti­schen Rei­se ein. 

Von  Vera Zatti
IMG 0500

Ex­ci­ting, un­hin­ged und häs­sig

Die Ost­schwei­zer Band Drill bringt mit Ca­thar­sis ei­ne neue EP raus. Die sechs Songs sind ein wil­der Ritt auf schwe­ren Gi­tar­ren­riffs, bei dem Me­tal­co­re auch mal auf Hy­per­pop trifft.

Von  Jeremias Heppeler
DRILL Pressphoto 2 Full

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 7

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 7: Rat­haus­oper Kon­stanz, Charles Uz­ors The Gre­at Wall. A La­by­rinth, Clanx-Fes­ti­val und Rund­gän­ge zu Wi­bora­das Schwes­tern. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Till The Morning Rises Pfister Noemi

FC St.Gal­len vs. FC Lu­zern 2:2 – Im­mer­hin ein Punkt

Ge­gen die­ses Lu­zern müss­te der FC St.Gal­len ei­gent­lich drei Punk­te ein­fah­ren. Zum Schluss muss er aber froh sein, dass es im­mer­hin ei­ner wird. Der Aus­gleich ge­lingt erst weit in der Nach­spiel­zeit per Pe­nal­ty. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Ein er­staun­li­ches Werk

Her­bert Rauch (1929–2012) war Brief­trä­ger und Künst­ler. In den Schwarz-Weiss-Fo­to­gra­fien des Rank­wei­lers er­schei­nen Ob­jek­te wie Stei­ne und Fe­dern als abs­trak­te, gra­fi­sche Ge­bil­de. Nun ist ein Fo­to­band zu sei­nem Spät­werk er­schie­nen, und im Schau­raum Re­né Dal­pra in Alt­ach sind sei­ne Ar­bei­ten aus­ge­stellt.

Von  Ariane Grabher
2 HR M Steine 2009 124x154 r duplex WG5 RGB