Carlo, 29. April 2021 um 13:47 Uhr Typisch für Stadtstgaller Politik? Unangenehmes wird unter den Teppich gekehrt. Die Krawallnacht und der Polizeieinsatz ist bereits an der darauffolgenden Parlamentssitzung kein Thema mehr. https://www.stadt.sg.ch/home/verwaltung-politik/demokratie-politik/stadtparlament/sitzungen/2021_2024.sitzungDetail.html?sitzungGUID=10f602026c7940f2877179ee3c7e3a90
Corinne Riedener, 12. April 2021 um 15:45 Uhr <a href="https://www.saiten.ch/es-ist-wichtig-dass-die-partei-auch-kritik-an-meiner-arbeit-aeussert/" rel="noopener" target="_blank">hier mehr dazu</a>.
Emile Henry, 12. April 2021 um 15:42 Uhr hast recht, matthias, aber bitte, nehmt auch ihr euch das zu herzen: denn auch pappa, hochgelobt und heissgeliebt, tat das ihrige, um den völlig danebenen bulleneinsatz politisch und medial zu stützen. zwei stunden lang zuhören und verstehen, um dann die feutchten träume aller robocops inklusive helikoptereinsatz für gerechtfertigt zu halten und die verstandenen kids aus der stadt fegen? Ich würd mich nicht wundern, wenn die jugendlichen bald wieder mit dem "Wer hat uns verraten?..." anfangen. ich kann mir den schongang mit pappa nur mit parteifrömmelei erklären (ob jetzt von euch oder vom chasperli) und verstehs ja – eine sp-frau an der speerspitze der regierung, wahnsinn! aber wer seine freunde nicht kritisieren kann, verliert an glaubwürdigkeit und das täte mir dann doch leid.
Matthias Fässler, 9. April 2021 um 23:31 Uhr Sie lesen nicht genau: Im Artikel geht es um jugendliche Eskalationsbereitschaft, um das generelle Einfordern eines Debattenraums über Polizeieinsätze, um erschreckende Gewalt der Jugendlichen, um die Rolle der Medien, um einen Polizeieinsatz am Freitag mit Augenmass. Und dann aber auch um unverhältnismässigen Aktionismus und Kraftmeierei am Sonntag. Werfen Sie jenen ebenfalls Einseitigkeit vor, die den Polizeieinsatz bedingungslos unterstützen und beklatschen? Einseitige Grüsse
Jo, 9. April 2021 um 16:22 Uhr Extrem einseitiger Artikel. Wie wäre es mit ein wenig Empathie für Polizist:innen, die sich an zwei Freitagen mit Molotow-Cocktails bewerfen lassen mussten? Die Gewalt auf den Strassen lässt sich durch keine Corona-Einschränkung entschuldigen. Dass die Polizei nicht wartet, bis es wieder so weit kommt, ist nur nachvollziehbar.
Steff Signer, 9. April 2021 um 16:12 Uhr Oh je! Bin ich froh, lebe ich in Herisau und kann die Kaspar Surber Eindrücke (mit Herz) in der WOZ lesen.
Peter, 9. April 2021 um 13:32 Uhr Sicher, viele Jugendliche sind jetzt konsterniert. Aber keine einzige/kein einziger hat einen messbaren Schaden erlitten. Ganz anders die Ladenbesitzer. Die Versicherungen werden sicher nur einen Bruchteil des Schadens ersetzen. Aber wohl keine/ keiner der gewalttätigen Jungen wird auch nur einen Rappen Schadenersatz zahlen. Und im Notfall werden die Eltern einen guten Anwalt suchen... Ich finde, dieser Aspekt gehört auch hierhin.
Chrigel Neff, 9. April 2021 um 12:39 Uhr Molotows und Wurfgeschosse gegen Polizisten, Menschen wie wir alle auch, haben 0 % mit Corona zu tun. Die dümmlichen, von deren Eltern vernachlässigten Gewaltverherrlicher interessiert Corona gar nicht. Denen geht es alleine um Gewalt. Ausleben von niederen Beweggründen. Verletzen des indoktrinierten Feindbildes - dem organisierten Staat. Und die Polizei nimmt hier leider häufig die "Lead"-Rolle ein als Gesicht des Staates. Ich bin für konsequente und harte Vorgehensweisen ggü all denjenigen Subjekten, die meinen, dass die Gefährdung von Leben Befugnis erhalten soll, wenn man Interessen durchsetzen will. Das beginnt bei Frohndienst (Sauerei selbst räumen) bis hin zu Solidarhaftung für den Schaden.
Georges, 8. April 2021 um 22:40 Uhr Ja, und wer hat denn nun diesen resktionaeren Hetzartikel vom 2.April geschrieben? Habt ihr etwa Angst?
Raouf, 7. April 2021 um 22:54 Uhr Wenn die Meinung der/des Schreiberlings so zentral ist, müsste es dann nicht als Kommentar gekennzeichnet sein? Immerhin gibst du zu, dass Objektivität bei euch kein Kriterium ist. Schade, so verkommt der Beitrag zur "Linken Hetze". Völlig unreflektiert. Dabei wäre Objektivität etwa das Wichtigste in einer so verfahrenen Debatte.
Corinne Riedener, 7. April 2021 um 12:16 Uhr stellen sie sich vor: die saiten-redaktion besteht aus mehreren menschen, die alle eine eigene meinung haben.
Georges, 7. April 2021 um 12:12 Uhr Interessant, wie Herr Fässler und Frau Riedener jetzt Kreide gefressen haben, nachdem das - bezeichnender weise nicht gezeichnete - Saiten-Editorial vom 2. April noch mit Schaum vor dem Mund so getönt hatte: "Um in solchen Aktionen noch «freie Meinungsäusserung» zu erkennen, braucht es einiges an Phantasie. Voraussetzung dafür wäre erst mal eine eigene Meinung. (...)Die aufgeputschten Machobubis vom Roten Platz scheinen aber gar nicht recht zu wissen, was sie eigentlich wollen ausser ein bisschen Ä-Ä-Äktschen auf Kosten anderer. Vielleicht sollten sie die Eiersuche dieses Wochenende im eigenen Garten fortsetzen. Die Aussichten auf Erfolg stiegen wesentlich." In der NZZ vom Sommer 1968 über den Globus Krawall oder von 1980 über den Opernhauskrawall klang es fast identisch, nur das Wort "Machobubis" war damals noch nicht geläufig......
Marcel Baur, 7. April 2021 um 09:24 Uhr Das Osterwochenende inklusive Vorlaufzeit müsste man vermutlich zwischen 2 Buchdeckel verpacken. Es wäre sicher auch geeignet, eine Abschlussarbeit in Sozialwissenschaften zu schreiben. In dem Sinne greift mir der Text von Corinne zu kurz. Er beleuchtet nur einen kleinen Aspekt. Nicht dass der Text schlecht oder gar falsch wäre. Er wird aber der gesamten Situation leider nicht gerecht. Die Arbeit der Polizei kritisch zu hinterfragen ist zwingend notwendig. Genau so wäre es aber auch notwendig, einen Blick auf die Vorgeschichte zu werfen. Die kontrollierten und weggewiesenen Personen waren sich grossmehrheitlich absolut im Klaren, was sie in der Innenstadt erwartet. Die Kontrollen geschahen nicht aus heiterem Himmel, sie waren angekündigt. Ja, es hat mit Sicherheit viele getroffen, bei denen die Massnahmen nicht gerechtfertigt waren. Genauso traf es aber auch sehr viele Menschen in der Stadt während den Krawallen. Sie mussten Umwege in Kauf nehmen, konnten nicht nach Hause und wurden in ihrer Freiheit beschränkt, zu ihrer eigenen Sicherheit versteht sich. Ich will hier keine Gruppe gegen eine ander ausspielen und auch ich finde die Kollektivstrafe als äusserst unglücklich. Die Arbeit der Polizei ist bei solchen aussergewöhnlichen Fällen sehr komplex. SIe muss sich selber schützen, sie muss Inventar schützen, sie muss Feuerwehr und Sanität schützen und nicht zuletzt muss sie die Krawallbrüder und Schwestern auch untereinander schützen. Das geht sehr schnell vergessen. Ob die Polizei ohne diese harten und teilweise ungerechten Massnahmen all diese Aufgaben noch hätte sicherstellen können, wage ich zu bezweifeln. Wie Corinne schreibt. Der Dialog ist wichtig und wir müssen darüber reden. Wir müssen aber auch konstruktiv über die Arbeit der Polizei reden. Sie jetzt zu brandmarken greift zu kurz Alle anderen, genau so wichtigen Aspekte, wie Freiräume, Repression, Psyche füllen vermutlich Bücher und Doktorarbeiten
Peter Honegger, 7. April 2021 um 09:13 Uhr ES HAT VIEL DAMIT ZU TUN, AUSSAGE IM IMPFZENTRUM /TAGI VON HEUTE «Wenn wir beide den Impfpass haben, fliegen wir nach Gran Canaria oder nach Zypern.» Geimpfter 81-Jähriger WAS SAGEN WOHL 18JÄHRIGE ST.GALLER?
In den Medien: Diskussion um Jugendgewalt – DOJ, 7. April 2021 um 08:04 Uhr … „Helikopterstadt“, Ostschweizer Kulturmagazin Saiten, 6.4.2021 …
Medienspiegel 6. April 2021, 7. April 2021 um 01:08 Uhr … unter Generalverdacht stellt und ihr Grundrecht auf Bewegungsfreiheit ausser Kraft setzt.https://www.saiten.ch/helikopterstadt/Krawalle in St. Gallen: Sind Wegweisungen rechtlich vertretbar? – Schweiz AktuellHunderte Personen …
Louis, 6. April 2021 um 22:58 Uhr Ich finde das Vorgehen der Polizei völlig in Ordnung. Gewalt kann unter keinen Umständen toleriert werden und ist nie die Lösung. Als Städter sehe ich zudem nicht ein, wieso ich unter Gewalt-Tourismus leiden soll. Oder was wollten die mit literweise Brennsprit? Grillsaison starten? Die haben ja nicht mal versucht, friedlich auf ihre (berechtigten) Anliegen aufmerksam zu machen. Demos wären mit Bewilligung ja möglich. Lustig finde ich, dass man hier von ausgehebelten Grundrechten spricht. Was war denn in den beiden Krawallnächten? Da wurden keine Grundrechte von den Chaoten ausgehebelt? Ah sorry, das wirft man natürlich nur der Polizei vor. Einmal mehr etwas plump, wie ich finde. Muss man sich an dieses Saiten gewöhnen?
mat, 6. April 2021 um 21:57 Uhr Ich denke dieser Artikel ist eine klare Ansage, eben u.a. auch(!) an die Stadträtinnen. Danke für eure deutlichen Worte, es tut gut, dass ihr nicht auch noch in dieselbe Kerbe (Jugend als Sündenböcke) schlägt. Ich finde ihr formuliert sehr verständlich und ausführlich, wo die Probleme liegen. Ich finde es tragisch, dass sich die Polizei von Mitteilungen im Internet derart hat herausfordern lassen. Es ist seit langem klar, dass solche Einsätze durch die provozierende Kriegsmontur so gut wie immer eskalieren. Eskalation darf nie das Ziel von der Staatsmacht sein, denn diese trägt als die stärkere Seite die Verantwortung. Ich denke deshalb, die "defund the police" Debatte dürfte nun auch bei uns angestossen werden. Was sind schon ein paar Schaufenster im Vergleich zu stundenlangem Helikopter fliegen (Lärm, Abgase und Kosten)? Und ganz allgemein gefragt, in was für einer Welt wollen wir eigentlich leben?!? Law and order wie in einem science fiction Alptraum? Nein danke. Ich hoffe auf einen breiten Dialog. Mögen sich die Gemüter beruhigen und erkennen, dass Grenzen überschritten wurden (auf allen Seiten), es deshalb Vergebung und Wiedergutmachung braucht, so wie wir es unseren Kleinsten lernen. Und dann natürlich nein zum Willkürparagraph (PMT) am 13. Juni
Schlaflos am Wochenende, 6. April 2021 um 19:59 Uhr Besprecht das doch mit euren noch vor Kurzem hochgejubelten StadträtINNEN (Genossinnen) welche die Verantwortung für das in euren Augen unangemessene Vorgehen tragen sollten...