Fragebogen I-XI | Roderik Vanderstraeten, 4. November 2013 um 08:08 Uhr [...] ” … Zum Start aber, in Saal zwei, ein surrealistisches Fragengewitter. Einer (Sebastian Gibas) sieht aus wie der Autor höchstpersönlich. Mit fünf Bürogenossinnen und -genossen hämmert er auf seine Hermes Baby ein, die Fragen aus den insgesamt elf Fragebögen Frischs jagen sich, unterbrochen, rhythmisiert, aufgepeitscht von E-Gitarre, Bratsche, Schlagzeug, Klavier, Ukulele, Maultrommel, Klarinette, Trompete. Die Musik (konzipiert von Roderik Vanderstraeten) spielen die sechs Frageakrobaten gleich selbst, rund um, auf und unter dem Frisch-Tisch. Antworten sind zwecklos, die Szenerie ist urkomisch, die Einfälle grandios (besonders wo es um Freundschaft oder ums Geld geht) und selten (bei den „Heimat“-Fragen) auch mal platt. Frischs moralisch hoher Frageton wird mit einer musikalischen Ironie dekonstruiert, die an Marthaler erinnert.” (Saiten Ostschweizer Kulturmagazin, Im Fragengewitter) [...]
Andrea Martina Graf, 3. November 2013 um 07:53 Uhr Immer nur Austariertes betr. Genderoptik ödet doch auch an. Da ist mir manchmal , in literarischen Werken, eindeutige MännerOptik sympathischer, vielleicht auch ehrlicher.