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Kleider mit Charakter

Der Ruf von Secondhandmode ist schlechter als die Realität: Wer die nötige Musse hat und mit Sicherheit einmalige Stücke tragen will, kauft Secondhand – und schlägt damit der Wegwerfgesellschaft ein Schnippchen. von Cathrin Caprez
Von  Gastbeitrag

Flohmarkt in Wattwil. Der Himmel ist verhangen, ein erster kräftiger Regenguss ist bereits am Vormittag vorüber gezogen. Dennoch belegen zahlreiche Stände den Platz vor der Viehmarkthalle. Allerhand verlockende Schnäppchen erwarten die Kundschaft: «Pro Stück nur SFR 4.50 – Jacken, Mäntel, Skianzüge». Nebenan gibt es einen Gratis-Gürtel nach Wahl beim Kauf eines Kleidungsstückes. Auf hohen Stapeln von T-Shirts, Pullovern und Babykleidern liegen Zettel mit Pauschalpreisen von einem oder zwei Franken.

Die Verkäuferinnen und Verkäufer lassen sich vom grauen Wetter nicht beeindrucken, schliesslich ist es der erste Flohmarkt der Saison. Das Geschäft mit den Kleidern laufe gut, insbesondere Kinder- und Frauenbekleidung sei gesucht, sagt eine Standbetreiberin. Und: Qualität verkaufe sich eigentlich immer. Doch es ist nicht das grosse Geld, welches die Verkäuferinnen auf den Flohmarkt lockt. Die meisten nennen es ein Hobby, wobei sie sich einen «Zustupf» verdienen.

50‘000 Tonnen Altkleider im Jahr

Modelabels wie Zara, H&M und Esprit produzieren heute Kollektionen im Monats- oder Zweiwochentakt. Das Aufkommen der sogenannten Fast-Fashion verführt die Kundinnen in immer kürzeren Abständen dazu, die neuesten Modetrends einzukaufen. Das Lieblings-Shirt oder die Lieblings-Jeans, mit welcher man unzählige Erinnerungen verbindet, ist längst eine Seltenheit geworden.

Gemäss der Organisation Texaid steigt die jährliche Sammelmenge an Altkleidern in der Schweiz seit Jahren an und betrug 2013 rund 50’000 Tonnen. Davon werden rund 65 Prozent als tragbare Gebrauchtkleidung exportiert. 2003, vor gut zehn Jahren, betrug die geschätzte Menge noch 32’000 Tonnen.

Qualitativ hochstehende Kleider sind eine Ressource. Anna-Thea Jäger aus St.Gallen betont dies immer wieder im Gespräch über ihr Label Ponyhof, das sie gemeinsam mit Nora Dähler vor knapp fünf Jahren gegründet hat. Die beiden jungen Frauen verkaufen sorgsam umgenähte Secondhandkleider, die sie in Brockenstuben und auf Flohmärkten erstehen. «Wir konnten nicht verstehen, warum sich so viele Leute mit Billigstmode einkleiden, die innert Kürze Form und Farbe verliert», erzählt Anna-Thea. Daraus entstand die Idee, individuelle, qualitativ hochwertige und erschwingliche Mode aus Secondhandkleidung herzustellen. Der Erfolg von Ponyhof, der Ende Mai einen nächsten Popup-Shop plant, scheint dem Idealismus der beiden Frauen Recht zu geben.

Konkurrenz von Billig-Labels

Ein Abstecher in Billig- und Billigstmodegeschäfte vermittelt den Eindruck, das ganze Jahr über herrsche Ausverkauf. Findet nicht gerade Sommer-, Winter- oder Mid-Season-Sale statt, ist die Kollektion vom vergangenen Monat bereits herabgesetzt zu haben. Oder die Originalpreise sind so tief wie früher erst im Schlussverkauf.

2014_04_057774Nicht nur die Produktion von Kleidern, auch der Bezug zu ihnen hat sich stark verändert. In den 50er-, 60er- und 70er-Jahren wurde mit den Kleidungsstücken sorgfältiger umgegangen – erst recht, wenn es sich um hochwertige Stoffe wie Seide, feine Baumwolle oder Schurwolle handelte. Heute werden Kleider immer seltener ausgetragen. Mit der nach Bangladesch, China oder Indien ausgelagerten Produktion wird modische Billigbekleidung heute so günstig hergestellt, dass sie preislich selbst mit dem Secondhandangebot konkurrieren kann.

Das Preisschild ist also kein Argument mehr für den Kauf von Secondhandkleidern. In St.Gallens ältestem Brockenhaus an der Goliathgasse trifft sich dennoch hauptsächlich Kundschaft, welche aus verschiedenen Gründen aufs Portemonnaie achten muss: Eine Rentnerin kreuzt sich mit zwei fremdsprachigen Frauen, die verschiedene Schuhe anprobieren. Studenten gehen Sprüche klopfend das kunterbunte Hosenregal durch, neben ihnen zwei fremdländisch wirkende Männer in etwas verwahrloster Kleidung.

Die Kleider hängen nach Typ und Farbe sortiert auf den Stangen, einfache Shirts einer Billigstmarke, Grossmutters altgedienter Wintermantel, Trägerkleidchen aus glänzendem Stoff. Die wild zusammen gewürfelte Auswahl ruft den Jagdinstinkt wach: Irgendwo in dieser grossen Auslage findet sich bestimmt ein spezielles Stück, inzwischen längst einzigartig und ein Schnäppchen noch dazu. Und beinah ohne es zu wollen beginnt man, die Kleiderständer zu durchkämmen.

Ein Stück Geschichte kaufen

Auf dem Flohmarkt in Wattwil wird viel Inventar aus aufgelösten oder eigenen Haushalten angeboten. Einige Kleider landen direkt in Brockenstuben und Secondhandgeschäften. Doch bei sehr lieb gewonnen Stücken, betonen die Verkäuferinnen, sei es ihnen ein Anliegen, diese eigenhändig an den zukünftigen Besitzer zu bringen. Ein Flohmarkt ist daher immer auch ein soziales Ereignis. Es kommt zum Wiedersehen zwischen Kundschaft und Verkäuferin, kaum ein Kauf geht ohne Verhandlungen, ohne einen Schwatz über die Bühne. Die Geschichte eines Gegenstandes ist fester Bestandteil des Verkaufspreises.

Diese zwischenmenschlichen Kontakte tragen massgeblich dazu bei, dass Kleider und andere Dinge mit einem persönlichen Bezug gekauft werden und dadurch höhere Wertschätzung erfahren. Allein schon das Tempo, welches man auf einem Flohmarkt oder beim Stöbern in einer Brockenstube anschlägt, führt zu einem komplett anderen Kauferlebnis als im ausgeleuchteten Shopping-Center, wo sich eine Kleiderauslage an die nächste gleich aussehende reiht. Man schaltet einen Gang runter, nimmt sich Zeit beim Durchstöbern der Auslagen und wird ständig überrascht vom einen oder anderen Fundstück.

2014_04_057788Für die Organisatoren der beiden grossen Stadtflohmärkte in St.Gallen, Cornelius Keller vom Gallus-Platz, Musiklehrer aus Goldach, und SP-Kantonsrichter Jürg Diggelmann aus dem St.Mangen-Quartier, sprechen ähnliche Argumente für einen Rundgang über den Flohmarkt. Nebst den tiefen Preisen betonen beide die besondere Atmosphäre: die interessanten und überraschenden Auslagen, der Reiz, durch Feilschen einen besonders guten Kauf abzuschliessen, das Plaudern und Fachsimpeln mit den Händlern.

Alt wird neu: Davon profitieren alle

In Bangladesch, einem der weltweit wichtigsten Textilländer, wurde der monatliche Mindestlohn vergangenes Jahr von umgerechnet 35 auf 61 Franken erhöht. Das reicht für viele der vier bis fünf Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter noch immer kaum zum Überleben. Die grossen Modefirmen haben sich das Land, welches zu den ärmsten der Welt gehört, gerade wegen der billigen Produktionsmöglichkeiten ausgesucht. Und so lange ihre Kundschaft weiterhin dem Motto «Billig ist sexy» folgt, werden sich die Bedingungen der Kleiderproduktion wohl auch nicht verbessern.

Secondhandkleidung ist deshalb nicht nur eine günstige, sondern auch eine faire Alternative zu der oftmals rücksichtslos produzierten Stangenware aus den Modegeschäften. Ausserdem ist die Chance äusserst gering, dass jemand diesselbe Kleidung trägt – ganz im Gegensatz zur H&M-Massenware. Secondhandkleidung ist eine Win-Win-Sache, die beim Verkäufer wie auch der Kundin ein gutes Gefühl hinterlässt. Eben jenes Gefühl, das Anna-Thea Jäger von Ponyhof als ihre grösste Motivation beschreibt: die Freude einer Kundin zu sehen, die ihr «neues» Kleidungsstück mit nach Hause nimmt.

Dieser Beitrag erschien im Maiheft von Saiten zum Titelthema: faire Kleider, der Labeldschungel und das gerechte Leben.

Das Kreuz mit den Ga­gen

Die Kul­tur hat kei­ne Lob­by? Am Stadt­kul­tur­ge­spräch vom Don­ners­tag­abend im Tal­hof war sie da: Ver­tre­ter:in­nen von acht Be­rufs­ver­bän­den stell­ten sich vor. Bren­nends­tes The­ma wa­ren ein­mal mehr die Ho­no­ra­re.

Von  Peter Surber
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Ei­ne Por­ti­on Kunst

Im Kunst Kon­tor Ror­schach lud der Künst­ler Fe­lix Stöck­le zu ei­nem Din­ner, ei­ner Aus­stel­lung, ei­nem Hap­pe­ning – zwi­schen Fi­ne Di­ning, Ke­ra­mik, pop­kul­tu­rel­len Re­fe­ren­zen und der al­ten Idee ei­nes ge­teil­ten Ti­sches.

Von  Veronika Fischer
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Hür­de um Hür­de

Nach zehn Jah­ren in der Schweiz woll­te sich Sa­mi­ra Ra­him mit ih­rer Fa­mi­lie ein­bür­gern las­sen. Die zahl­rei­chen bü­ro­kra­ti­schen Hin­der­nis­se und die ho­hen Kos­ten brach­ten die Fa­mi­lie zeit­wei­se fast da­zu, auf­zu­ge­ben.

Von  Andi Giger
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Raum­pla­nung als He­bel ge­gen die Woh­nungs­kri­se

Ber­lin­gen hat ei­ne neue Me­tho­de der In­ter­es­sen­ab­wä­gung ent­wi­ckelt: ei­ne Ana­ly­se des Orts­bilds als Grund­la­ge, um die wert­vol­le Bau­kul­tur zu er­hal­ten und gleich­zei­tig die In­nen­ent­wick­lung vor­an­zu­brin­gen. Nun steht die Ver­an­ke­rung in der Orts­pla­nung an.

Von  Rahel Lämmler
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Nach dem Rück­tritt von Pe­ter Jans: Das Ren­nen um den va­kan­ten Stadt­rats­sitz ist er­öff­net

SP-Mann Pe­ter Jans tritt En­de Ju­ni 2027 aus der St.Gal­ler Stadt­re­gie­rung zu­rück. In sei­ner Par­tei star­tet die Su­che nach ei­ner Nach­fol­ge mit ei­nem kla­ren Fa­vo­ri­ten. Bei den Bür­ger­li­chen sind Schmie­de für ei­ne gros­se Al­li­anz ge­fragt.

Von  Reto Voneschen
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Ein Tau­mel von Grün

Im Bo­ta­ni­schen Gar­ten St.Gal­len geht es ab nächs­ten Sams­tag wun­der­sam zu und her: Künst­ler:in­nen aus ver­schie­de­nen Spar­ten la­den zum sze­ni­schen Rund­gang un­ter dem Ti­tel In der Däm­me­rung wächst ein Flüs­tern. Ein Pro­ben­be­such.

Von  Peter Surber
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In den Wald hin­ein

Der Dra­ma­ti­ker An­dre­as Sau­ter liest am 27. Au­gust im Li­te­ra­tur­haus Thur­gau aus sei­nem un­fer­ti­gen Ma­nu­skript Ein­bruch der Wild­nis. Im Zen­trum des Werks steht die Fra­ge, was es für ei­nen ge­sell­schaft­li­chen Wan­del braucht.

Von  Vera Zatti
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«Ich bin mir voll­kom­men fremd, wenn ich nicht schrei­be»

Die deut­sche Fil­me­ma­che­rin Re­gi­na Schil­ling bringt zum 100. Ge­burts­tag von In­ge­borg Bach­mann Je­mand, der ein­mal ich war ins Ki­no. Der Do­ku­men­tar­film ver­knüpft gross­ar­ti­ge Ar­chiv­auf­nah­men mit fik­tio­na­len Sze­nen aus dem letz­ten Le­bens­jahr der Dich­te­rin zu ei­nem zu­gäng­li­chen Plot.

Von  Eva Bachmann
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Zu Be­such in der El-Hi­da­je-Mo­schee 

Die SVP macht seit Wo­chen Stim­mung ge­gen die ge­plan­te neue Mo­schee der al­ba­nisch-is­la­mi­schen Ge­mein­schaft El-Hi­da­je in St.Gal­len. An­läss­lich ei­nes öf­fent­li­chen Rund­gangs der SP stell­ten die Ver­ant­wort­li­chen das Pro­jekt vor – und räum­ten mit vie­len Vor­ur­tei­len auf.

Von  David Gadze
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Ein le­ben für die Kunst

Jim Di­ne ge­hört zu den be­deu­tends­ten zeit­ge­nös­si­schen Künst­ler:in­nen. Seit ein paar Jah­ren er­schafft er sei­ne Skulp­tu­ren vor­nehm­lich im Sit­ter­tal. In die Kunst­gies­se­rei ver­lieb­te sich der Pop-Art-Pio­nier bei sei­nem ers­ten Be­such vor fast 20 Jah­ren.

Von  David Gadze
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Noch mehr Spit­zen­ar­chi­tek­tur für die HSG

Al­les deu­tet drauf hin, dass die Uni St.Gal­len dem­nächst in den bis­he­ri­gen Haupt­sitz der Hel­ve­tia-Ver­si­che­rung, ge­plant vom Bas­ler Ar­chi­tek­tur­bü­ro Her­zog und de Meu­ron, als zwei­ten gros­sen Stand­ort auf dem Ro­sen­berg ein­zie­hen kann. Zu­sätz­lich ist ein Holz­bau mit Se­mi­nar­räu­men in Pla­nung.

Von  René Hornung
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FCSG vs. She­riff Ti­ras­pol 5:1 – St.Gal­len nach Schüt­zen­fest ei­ne Run­de wei­ter

Der FC St.Gal­len zeigt sich ge­gen She­riff Ti­ras­pol von sei­ner bes­ten Sei­te und ge­winnt das Spiel nicht nur sou­ve­rän, son­dern auch hoch mit 5:1. Wei­ter geh­t's im Play­off ge­gen den FC Nordsjæl­land aus Dæ­ne­mark.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Jubiläum

«Je­de Ge­ne­ra­ti­on muss­te die Fir­ma neu er­fin­den»

Von  Roman Hertler
Gallus Samuel Portrait sw WEB

Hin­term Bahn­gleis be­ginnt das Uni­ver­sum 

Durch bun­te Ga­la­xien bis in ein Meer aus Kat­zen­streu. Die Aus­stel­lung «Hin­ter’m Mond» vom Künst­ler:in­nen­kol­lek­tiv U5 und Mo­ni­ka Stal­der im Stell­werk in Heer­brugg lädt zu ei­ner in­ter­ga­lak­ti­schen Rei­se ein. 

Von  Vera Zatti
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Ex­ci­ting, un­hin­ged und häs­sig

Die Ost­schwei­zer Band Drill bringt mit Ca­thar­sis ei­ne neue EP raus. Die sechs Songs sind ein wil­der Ritt auf schwe­ren Gi­tar­ren­riffs, bei dem Me­tal­co­re auch mal auf Hy­per­pop trifft.

Von  Jeremias Heppeler
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Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 7

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 7: Rat­haus­oper Kon­stanz, Charles Uz­ors The Gre­at Wall. A La­by­rinth, Clanx-Fes­ti­val und Rund­gän­ge zu Wi­bora­das Schwes­tern. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Till The Morning Rises Pfister Noemi

FC St.Gal­len vs. FC Lu­zern 2:2 – Im­mer­hin ein Punkt

Ge­gen die­ses Lu­zern müss­te der FC St.Gal­len ei­gent­lich drei Punk­te ein­fah­ren. Zum Schluss muss er aber froh sein, dass es im­mer­hin ei­ner wird. Der Aus­gleich ge­lingt erst weit in der Nach­spiel­zeit per Pe­nal­ty. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Ein er­staun­li­ches Werk

Her­bert Rauch (1929–2012) war Brief­trä­ger und Künst­ler. In den Schwarz-Weiss-Fo­to­gra­fien des Rank­wei­lers er­schei­nen Ob­jek­te wie Stei­ne und Fe­dern als abs­trak­te, gra­fi­sche Ge­bil­de. Nun ist ein Fo­to­band zu sei­nem Spät­werk er­schie­nen, und im Schau­raum Re­né Dal­pra in Alt­ach sind sei­ne Ar­bei­ten aus­ge­stellt.

Von  Ariane Grabher
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Stadt der Un­der­dogs

Ei­ne Bun­des­rä­tin, meh­re­re Na­tio­nal­rät:in­nen und die Po­li­trap­per der Stun­de: Al­le kom­men sie aus der Klein­stadt Wil. Ei­ne Er­kun­dung vor den Lo­kal­wah­len.

Von  Kaspar Surber
Lukas reimann mike sarbach ursula haene

Mehr Platz für Bü­cher und Ma­te­ri­al­mus­ter

Ei­nes der vie­len Ge­bäu­de des Sit­ter­werks, die vor ge­nau 100 Jah­ren er­bau­te Schwarz­fär­be­rei, be­her­bergt heu­te die Kunst­bi­blio­thek und die Ma­te­ri­al­mus­ter­schrän­ke. Ei­ne Auf­sto­ckung soll künf­tig mehr Platz schaf­fen.

Von  René Hornung
Sittwerwerk Aufstockung Bibliothek