Kategorie
Autor:innen
Jahr

Man will es nicht zugeben

Michael Millius war erfolgreicher Unternehmer in der Privatwirtschaft. Vor zehn Jahren erlitt er ein Burnout und entschied sich, in einem anderen Beruf zu arbeiten. Heute betreut er autistische Menschen in einer Institution für beeinträchtigte Menschen. Notiert von Philipp Bürkler
Von  Philipp Bürkler

Fast 20 Jahre lang arbeitete ich als Geschäftsführer bei der Schriftwerk AG, einer Firma, die Leuchtreklamen, Schriften und Werbetechnik herstellt. Ich gründete die Firma 1994 mit zwei Partnern. In dieser Branche hat sich viel verändert. Alles ist schneller geworden in den vergangenen Jahren. Dennoch ist jahrelang immer alles gut gegangen, bis ich vor etwa zehn Jahren erste Veränderungen an mir bemerkte. Ich spürte, dass ich immer weniger ertrug und öfters gereizt war oder sogar aggressiv wurde.

Auslöser für diese Veränderungen waren zum Teil meine Kunden. Manche versuchten zunehmend, den Preis zu drücken und verlangten eine möglichst rasche Lieferung ihrer Aufträge. Die Kundenbeziehung war nur noch einseitig, das konnte ich nicht ertragen. Die wirtschaftlichen Veränderungen, mit denen auch viele meiner Kunden zu kämpfen hatten, plagten mich. Ich plagte wiederum meine Mitarbeiter, weil ich zunehmend gestresst war. Es war ein Rattenschwanz. Ich stand unter Druck und war gezwungen, ihn an die Mitarbeiter weiterzugeben. Der Druck war gross, weil ich Ende Monat die Löhne zahlen musste. Teilweise bin ich den Kunden entgegengekommen, ging mit dem Preis runter, obwohl ich wusste, dass das nicht geht. Manchmal sass ich im Büro einfach da und war eine Stunde lang nicht fähig, das Telefon abzunehmen.

Da war ich nicht mehr ich selber. Dabei pflegte ich eigentlich einen sozialen Umgang mit meinen Mitarbeitern. Etwa 15 waren es zu jener Zeit. Wenn Mitarbeiter ebenfalls unter Druck geraten, arbeiten sie ebenfalls nicht mehr gerne. Die Beziehung zu den Kunden wurde immer einseitiger und unmenschlicher. Es kam nie ein Dank oder sonst eine Aufmerksamkeit. Da habe ich gemerkt: Ich bin nicht der Typ für sowas. Mir ist es lieber, wenn zwischenmenschlich eine engere Bindung besteht, die fehlte mir mit den Kunden fast völlig. Meine Anspannung übertrug sich wiederum auf diese. Ich sagte: Entweder bezahlst du den vorgeschlagenen Preis oder du lässt es eben sein.

«Ich habe sogar meine Familie von mir gestossen»

Das hat mich so sehr beschäftigt, dass ich in der Nacht nicht mehr schlafen konnte und zunehmend an Unzufriedenheit litt. Morgens ging ich auch nicht mehr gerne zur Arbeit. Die Arbeitsausfälle nahmen zu, dazu kamen Magenbeschwerden, Kopfschmerzen und andere gesundheitliche Probleme. Manchmal bin ich am Abend nach Hause gekommen und weinte zuerst zwei Stunden im Schlafzimmer. Obwohl mir meine Familie helfen wollte, habe ich sie teilweise von mir weggestossen. Ich wollte einfach alleine sein und mochte nicht mehr kommunizieren. Mit niemandem. Trotzdem versuchte ich, meine Probleme immer noch zu verdrängen. Man will es nicht zugeben, obwohl die Familie, das Umfeld, die Mitarbeiter, einfach alle, bemerkten, dass etwas nicht mehr stimmt mit mir. Der Körper war mit dem Geist nicht mehr zufrieden. Und dann war da noch die ständige Schlaflosigkeit.

Vor knapp zehn Jahren war es noch eine Schande, zugeben zu müssen, dass man es nicht mehr schafft. Heute sind wir zum Glück gesellschaftlich etwas weiter. Dennoch probierte ich alles, um nicht stigmatisiert zu werden. Zu Beginn hatte ich extrem Mühe mit der Stigmatisierung. Was ist, wenn mich jemand am Vormittag beim Einkaufen sieht? Die könnten ja denken, ich sei ein fauler Typ? Für mich und meine Frau war aber klar: Wenn jemand fragt, sagen wir, wie es ist und nicht, ich würde ein Sabbatical oder sonst was machen.

Es war schwierig, den Kollegen gegenüber, den Mitarbeitern, der Wirtschaft generell, eingestehen zu müssen, dass es nicht mehr geht. Ein halbes Jahr lang konnte ich nicht mehr arbeiten. Dann dachte ich: Du schaffst das. Mit einem 20-Prozent-Pensum bin ich wieder an meinen Arbeitsplatz zurückgekehrt und machte gleichzeitig eine Therapie. Aber schon wenige Monate später kehrten die Symptome zurück. Dann bin ich aus der Geschäftsleitung ausgestiegen, um wieder mehr an der Basis zu arbeiten. Diese Entlastung half auf die Dauer aber auch nicht. Trotzdem machte ich weiter, bis es definitiv nicht mehr ging. Vor knapp fünf Jahren entschied ich mich, aus der Privatwirtschaft auszusteigen und etwas anderes zu machen. Ich stellte mir die Frage, ob ich überhaupt ein Unternehmer-Typ bin.

Es gibt noch ein anderes Leben

Doch was wollte ich tun? Ich war damals schon knapp vor 50. Wer würde mich noch nehmen? Und in welches Berufsfeld sollte ich mich bewegen? Weil ich bereits als Unternehmer soziale Projekte unterstützt hatte – beim Schriftwerk bildeten wir Menschen mit Lernschwierigkeiten aus –, dachte ich mir, warum nicht umschulen auf einen sozialen Beruf? 2014 habe ich erfahren, dass es in Rheineck an der BZSG eine verkürzte zweijährige Lehrausbildung für Erwachsene zum Fachmann Betreuung von Kranken oder Behinderten gibt. Das machte es für mich einfacher, ich konnte mir nicht vorstellen, mit 16-Jährigen nochmals die Schulbank zu drücken, aber mit Erwachsenen, das klang gut.

Um diese Lehre beginnen zu können, brauchte ich jedoch zuerst eine Stelle in einer sozialen Einrichtung. Bei vielen Bewerbungen erhielt ich Absagen, teilweise stiess ich auf Unverständnis. Arbeitgeber und Betreuungspersonen solcher Institutionen verstanden nicht, weshalb ein erfolgreicher Unternehmer mit 50 den Beruf wechseln sollte. Einige Arbeitgeber sagten mir sogar, dass ich das keine zwei Monate durchhalten würde. Auch Menschen aus meinem Umfeld schüttelten den Kopf. Das geht doch nicht, das ist doch ein beruflicher Abstieg, haben sich die gedacht.

Schliesslich durfte ich ein sechsmonatiges Praktikum bei der Stiftung Waldheim in Walzenhausen machen, um zu schauen, ob Pflege und Betreuung für mich passen. Vor drei Jahren konnte ich dort schliesslich die Lehre beginnen. Ich arbeitete vier Tage die Woche und besuchte an einem Tag die Berufsschule. Das war neu für mich, ich musste wieder Prüfungen schreiben. Da die Lehre verkürzt ist, lernte ich nur das Fachwissen und hatte keine Allgemeinbildung. Vor einem Jahr habe ich die Ausbildung abgeschlossen und arbeite immer noch im Waldheim. Ich betreue autistische Menschen, die ihren Alltag ohne Betreuung nicht selber meistern können.

Ich arbeite zwar 100 Prozent, aber es fühlt sich nicht so an. In den Pausen kann ich wieder entspannter auf Menschen zugehen. Ich merkte, dass es auch noch ein Leben gibt neben der Arbeit. Seit der Druck weg ist, kann ich die Menschen und die Umwelt wieder anders wahrnehmen.

Die Reaktionen, auch aus meinem Umfeld, haben mich schon überrascht. In vielen Köpfen herrscht immer noch ein Statusdenken. Man muss sich legitimieren durch den Lohn und ein grosses Auto. Dass man auch glücklich sein kann mit weniger Geld, verdrängen viele. Dennoch sagten mir auch viele, dass sie das eigentlich auch gerne machen würden, sie sich aber nicht trauten, wegen der finanziellen Einbussen.

Es kann nicht so weitergehen. Die Kliniken sind voll mit Menschen, die Gleiches oder Ähnliches wie ich erlebt haben.

Ich glaube nicht, dass ich nun ein besserer Mensch bin, nur weil ich im sozialen Bereich arbeite. Aber ich mache sicher für die Bewohner mehr als früher für die Kunden. Die Kunden können auch ohne Schriften leben, die Bewohner sind auf uns Betreuerinnen und Betreuer angewiesen. Das gibt schon ein besseres Gefühl, und das Tempo ist enorm entschleunigt. Früher haben die Kunden das Tempo diktiert, heute sind es die Bewohner. Es ist schön, zum Beispiel mit den Bewohnern spazieren zu gehen. Diese Entschleunigung fehlt in der Privatwirtschaft und täte ihr gut.

Für unsere Jungen oder kommende Generationen wird der zunehmende Leistungsdruck unserer Gesellschaft ein Problem. Klar, sie wachsen in dieses Wirtschaftssystem hinein, aber auf Dauer können auch junge Menschen diesem Druck nicht standhalten. Entschleunigung und die Folgen von Stress wie etwa Burnout sollten auch an Universitäten und anderen Schulen unterrichtet werden, wo künftige Wirtschaftskapitäne ausgebildet werden.

Meine Kinder waren während meinem Burnout zwischen 10 und 12. Sie hatten Mühe mit meinen Weinausbrüchen, konnten meine Aggressionen nicht verstehen. Als ich weinte, sagte ich immer: Geht raus, geht weg. Das war schon ziemlich schwierig für meine Kinder. Aus heutiger Sicht muss ich sagen, sie haben das alle sehr gut gemacht. Ich verdiene heute zwar weniger, dafür ist meine Familie happy, sie hat mehr von mir als früher.

Dieser Beitrag erschien im Juniheft von Saiten.

Jetzt mitreden: 2 Kommentare
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.
Marisa Gut,  

Bravo!!! Mehr Mut. Mehr Sinn. Mehr Mensch. Mehr Platz fürs Wesentliche!

ursula egli,  

Ich bewundere meinen Neffen und bin unheimlich stolz auf ihn.

Ein Pi­ra­ten­schiff am Bo­den­see­ufer

Das See-Burg­thea­ter macht aus sei­ner Pi­ra­tin­nen­ge­schich­te Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny ein akro­ba­ti­sches Spek­ta­kel vom Feins­ten. Bei al­ler Som­mer­thea­ter-Leich­tig­keit hät­te man aber doch ein biss­chen mehr Eman­zi­pa­ti­ons­ge­schich­te er­war­tet.  

Von  Maria Schorpp
Piratencrew Bildnachweis Ilja Mess

Ei­ne ein­ma­li­ge Ge­burts­tags­par­ty

Zu sei­nem 20. Ge­burts­tag hat das Kul­tur­fes­ti­val am Wo­chen­en­de Bands aus St.Gal­len und der Re­gi­on zu ei­nem zwei­tä­gi­gen Kon­zert­fest ein­ge­la­den. Die­ses war so viel­fäl­tig wie ge­lun­gen – auch we­gen der Idee, Co­vers aus der Grün­dungs­zeit des Fes­ti­vals in die Sets ein­zu­bau­en. 

Von  David Gadze
Kulturfestival 20 Jahre Jubilaeum 2026 Kasimir Hoehener

Bregenzer Festspiele

Mehr als die See­büh­ne: Ent­de­ckun­gen an den Bre­gen­zer Fest­spie­len

Von  Nathalie Grand
Pressetag broucek anjakoehler 260236

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 3

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 3: «Was der Kai­ser noch sah», Olaf Breu­ning – «Hu­mans» und Oria­na Bruseghi­ni  – Das ver­las­se­ne Ret­tungs­boot. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Colazione Sull Erba Pfister Noemi copy

Von Mo­de und Kör­pern

Wie setzt Fo­to­gra­fie Mo­de in Sze­ne? Und wer fo­to­gra­fiert da­bei ei­gent­lich wen? Das Tex­til­mu­se­um St.Gal­len gibt mit «Mi­se en Scè­ne» Ein­bli­cke in 120 Jah­re Mo­de­ge­schich­te. Es ist die letz­te Schau vor dem Mu­se­umsum­bau. 

Von  Vera Zatti
TMF 22 4 1 V

«Ich ma­che das für al­le, die auf ei­nen Ent­scheid war­ten.»

Seit elf Ta­gen be­fin­det sich Ve­lat Ay­din vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in St.Gal­len im Hun­ger­streik. Im Ge­spräch mit Sai­ten er­zählt der Kur­de, wo­her er kommt und wes­halb po­li­ti­scher Ak­ti­vis­mus so wich­tig ist.

Von  Daria Frick
DSC 6579

Lus­ti­ges Mas­sen­ar­ten­ster­ben

Die St.Gal­ler Fest­spie­le sind vor­bei. Oper war in­door, draus­sen im Stadt­park spiel­te die End­zeit­ko­mö­die Pla­net B. Näh­me man die Bot­schaft des Stücks ernst, müss­te die Fest­spiel-Oper auch künf­tig res­sour­cen­scho­nend drin­nen blei­ben.

Von  Peter Surber
Festspiele planet b tanja dorendorf 1095

Zwi­schen Pon­gal und Turn­ver­ein

Sin­du­jan* lebt schon sein gan­zes Le­ben in der Schweiz. Die Ein­bür­ge­rung ist fast ab­ge­schlos­sen, war aber mit ho­hen Kos­ten und ei­nem un­an­ge­neh­men Ge­spräch ver­bun­den.

Von  Andi Giger
260707 Saiten 0807 08

Ei­ne kur­ze In­dus­trie­ge­schichg­te des Sit­ter­tals

Be­vor die Kunst Ein­zug hielt, war das Sit­ter­tal in­dus­tria­li­siert. Hier wur­de ge­stickt, ge­wirkt, ge­färbt, mer­ceri­siert – aber auch ge­streikt und ge­liebt.

Von  István Scheibler
260708 Sitterwerk Industriegeschichte Das Sittertal zu Zeiten der Motorenstickerei Rittmeyer Staatsarchiv W 054 51 D 8

Kolumne: Stimmrecht

Wer ist die ukrai­ni­sche Dia­spo­ra?

Von  Liliia Matviiv

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 2

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 2: Ki­nok-Open-Air, So­lar­ki­no, Chris­ta Nä­her – «Ex­cess», Li­ving Mu­se­um, Pool­bar Fes­ti­val, Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny und SP-Spa­zier­gän­ge. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps 7 The Long Seat

Wie ein Fisch im Was­ser

In der Kunst­ka­bi­ne bei der St.Le­on­hard-Brü­cke in St.Gal­len stel­len bis Sep­tem­ber vier Per­so­nen mit Be­ein­träch­ti­gung ih­re Kunst aus. Den An­fang macht Son­ja Lip­pu­ner mit ih­rer «Roll­stuhl­kunst».

Von  Roman Hertler
Whats App Image 2026 07 01 at 22 09 10

«Kul­tur ist nicht de­mo­kra­tisch, aber zen­tra­le Grund­la­ge der De­mo­kra­tie»

Die Kunst­gies­se­rei St.Gal­len und die Stif­tung Sit­ter­werk strah­len weit über die Re­gi­on hin­aus. Fe­lix Leh­ner, Grün­der und Lei­ter der Kunst­gies­se­rei, Ge­schäfts­lei­tungs­mit­glied Till Jäck­li so­wie Pa­tri­cia Hart­mann, Co-Lei­te­rin der Stif­tung Sit­ter­werk, spre­chen im In­ter­view über die letz­ten 40 Jah­re, ak­tu­el­le Her­aus­for­de­run­gen und Zu­kunfts­plä­ne.

Von  Daria Frick  und  David Gadze
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 01

«Schwei­gen gibt der Ge­walt Raum»

Ge­schlech­ter­spe­zi­fi­sche Ge­walt ist auch in Ap­pen­zell Rea­li­tät, und doch wird zu we­nig dar­über ge­re­det. Mit der Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung «we­r­om – schwät­ze statt schwi­ige» lu­den drei jun­ge Ap­pen­zel­le­rin­nen zum of­fe­nen Aus­tausch über Ge­walt, Prä­ven­ti­on und Zi­vil­cou­ra­ge.

Von  Marion Loher
Werom 4

Wenn Hei­mat flim­mert

Hei­mat – ein viel­schich­ti­ger Be­griff. Das Kunst­mu­se­um St.Gal­len spürt ihm ge­mein­sam mit der Werk­samm­lung der Schwei­ze­ri­schen Post nach. Zu se­hen ist die ent­stan­de­ne Schau «Hei­mat­flim­mern» bis En­de Ok­to­ber in St.Gal­len.

Von  Lisa Steurer
Ausstellungsansicht stian Stadler 1

Jung­brun­nen für den Dom

Die St.Gal­ler Fest­spie­le la­den, nach der letzt­jäh­ri­gen Pau­se, wie­der zum Tanz in die Ka­the­dra­le. Cho­reo­graf An­to­nio Ruz und die Tanz­kom­pa­nie neh­men den Raum mit Re­spekt in Be­schlag – samt dem Klos­ter­platz.

Von  Peter Surber
Bildschirmfoto 2026 06 29 um 11 44 42

Der «Landesverräter» war gern am Fluss

Ernst S. und die Sit­ter

Von  Roman Hertler
2502 Max Butz 05

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 1

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 1: Open­air-Ki­nos, Bla­bla­bor – «Gue­ril­la Ra­dio», Mi­chail Pir­ge­lis – «HYLE», «Hei­mat­flim­mern», Kul­tur­fes­ti­val St.Gal­len, Le­on­ce und Le­na, Kunst­spa­zier­gän­ge und Mu­sik im «Flööz­li» so­wie Rund­gän­ge zum Blu­men­wies und zur Schwamm­stadt. 

Von  Redaktion Saiten
Noemi Pfister Happily Aging Dying

Musik im Rorschacherberg

Schloss­mu­sik von Big Band bis In­die

Von  Vera Zatti
Sommerbuehne by Night

Der Wi­der­stand der Ama­zo­nas­frau­en

In Kon­stanz gas­tiert der­zeit die Grup­pe As Ka­ru­a­na – ein po­li­ti­scher Frau­en­chor aus dem Ama­zo­nas. Sie zeigt mit ih­rer Mu­sik, ih­rem Tanz, ih­rer Kunst und ih­rem Wis­sen po­li­ti­sche Ré­sis­tance und kämpft für die Rück­erobe­rung ih­rer in­di­ge­nen Kul­tur.

Von  Veronika Fischer
AS KARUANA Gruppenfoto4